<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-7481870417228345131</id><updated>2011-09-16T09:36:31.604-07:00</updated><category term='Peru'/><category term='Philippinen'/><category term='Italien'/><category term='Schweiz'/><category term='Brasilien'/><category term='Honduras'/><category term='Mexiko'/><category term='United Arab Emirates'/><category term='Guatemala'/><category term='Bolivien'/><category term='Kolumbien'/><category term='Chile'/><category term='El Salvador'/><category term='Kuba'/><category term='Indien'/><category term='Costa Rica'/><category term='Ecuador'/><category term='Belize'/><category term='Aequatorialguinea'/><category term='Nicaragua'/><title type='text'>Eva's Reiseblog</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://guabitas.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guabitas.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Eva</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18285791611373931308</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsykbdwGrI/AAAAAAAAAFc/uvK7etA1pFU/S220/Mex6+079.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>55</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7481870417228345131.post-7833744947956225195</id><published>2010-12-20T03:28:00.000-08:00</published><updated>2010-12-20T03:40:00.755-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Philippinen'/><title type='text'>Auf der Suche nach dem perfekten Strand (Calaguas, Philippinen)</title><content type='html'>"Are you sure you want to get off in this Barangay?", fragt mich der Busbegleiter noch einmal, bevor ich den Bus aus Manila in Talobatib verlasse. Kein Wunder: Talobatib ist kaum mehr als ein Weiler, ein kleines Nest an einer Strassenkreuzung. Aus den fragenden Blicken der Dorfbevoelkerung schliesse ich dann auch, dass hier wohl noch nicht viele Touristen aus dem Bus gestiegen sind...&lt;br /&gt;Ich muss nicht lange an der Kreuzung warten, bis ein lottriger Lokalbus vorbei kommt, der nach Paracale faehrt. Es geht vorbei an ausgedehnten Reisfeldern. Die meisten davon sind bereits abgeaerntet und schlammig braun. In anderen ziehen Wasserbueffel Pfluege hinter sich her und in schon gereinigten Feldern, reflektiert das die Felder bedeckende spiegelglatte Wasser die die Felder umgebenden Palmenhaine. In ein paar vereinzelten Feldern werden bereits wieder die neuen Reispflaenzchen herangezuechtet und die kleinen Felder strahlen im frischen knalligen Gruen des jungen Reises. Immer wieder stoppt der Bus, es steigen Leute ein und aus. Immer wieder von neuem staunenden Blicke. Nach weniger als einer Stunde erreichen wir Paracale, das Fischerdorf, das nicht einmal ganz so klein wie erwartet ist. Ohne gross einen Plan zu haben schlendere ich herum, zum Hafen, wieder zurueck und frage dann ein paar vor einem Shop sitzende Frauen nach den Booten nach Calaguas. Nein, heute fahre sicher keines mehr, heisst es. Es ist zu spaet. Und morgen gibt es wahrscheinlich auch kein Passagierboot in das Doerfchen auf der Insel. Aber es lasse sich sicher ein Fischerboot auftreiben, das mich uebersetzen kann, wenn ich dies denn wirklich wolle: das Meer sei rauh, und auf der Insel gaebe es schliesslich kein Strom, kein Internetzugriff, kein Handyempfang! Und ich haette ja sicher mein Laptop dabei, den koenne ich dort ja gar nicht brauchen... :) Ob ich denn wirklich da hin wolle? Und wieso? Immer mehr Leute scharen sich um mich, Kinder vor allem, und kichernde Teenies, aber auch ein paar der Dorfaeltesten, welche bald anfangen, mich in Englisch auszufragen und meine Antworten dann in Philippino der neugierigen Horde wiedergeben. Woher? Wohin? Wieso? Immer wieder wiederholt der Alte meinen Namen, und "Switzerland", wenn neue Neugierige dazu stossen. Bald wird laut diskutiert, und jeder scheint alles besser zu wissen. Worum es genau geht kann ich nur erahnen, wenn das Wort "bangka" (Boot) faellt, und Zahlen in Englisch oder Spanisch (Philippinos brauchen fuer Zahlen meist die Englischen oder Spanischen Bezeichnungen). Dora, eine der Frauen die ich urspruenglich angesprochen hatte, fordert nun die Menschenmenge auf, zu verschwinden, und fuehrt mich zum einzigen Hotel des Dorfes, welches sich erstaunlicherweise als ein richtiges, kleines, in die Jahre gekommenes Resort (mit Pool!) am Rande von Paracale entpuppt. Schnell wird ein Zimmer geputzt und vorbereitet, bis dann Marvin, der Neffe von Dora, Einspruch erhebt und meint, ich wuerde doch besser irgendwo im Dorf wohnen, hier draussen waere ich so alleine nachts, weil keine anderen Gaeste da sind. Also fuehrt mich die Hotelbesitzerin dann zu ihrem Haus im Zentrum, wo ich gleich ein ganzes Stockwerk bewohnen darf. Von nun an kuemmern sich Dora, Marvin und die ganze Familie total lieb um mich. Ich werde von Monique, Marvins Schwester, und einer Cousine zum Nachtessen begleitet. ...verfolgt von einer Horde Kinder, welche immer wieder "Amercano, what's your name? Amercano!!" rufen.&lt;br /&gt;Am naechsten Morgen werde ich von Dora geweckt und zum Haus der Familie gebracht, wo mir nun auch Mario, Marvins Vater, vorgestellt wird. Mario werde mir helfen, ein Boot zu finden und einen fairen Preis auszuhandeln, und wird zum Hafen losgeschickt. In der Zwischenzeit mache ich mich mit Monique auf Einkaufstour: Auf der Insel gibt es nichts zu kaufen, ich muss Wasser und mein Essen mitbringen. Als ich zurueck komme ist ein Fischer mit Boot gefunden, der sich bereit erklaert hat mich zum Mahabang Buhangin, dem "Long Beach" der Insel zu bringen. Mahagang Buhangin, so heisst es, sei so schoen wie der "White Beach" von Boracay, der wohl touristischsten Insel des Landes, voller Resorts und Rambazamba. Auf der Tinaga Insel, die zur Gruppe der Calaguas Inseln gehoert, gibt es hingegen weder touristische Infrastruktur, noch Bars, noch Horden von Menschen. Kein Wunder: die Insel hat noch nicht einmal den Weg in die Bibel der Traveller, den Lonely Planet gefunden!&lt;br /&gt;Bald sitze ich in der kleinen Bangka, zusammen mit Marvin und Mario, die spontan beschlossen haben mich zu begleiten. Monique hat Angst vor den Wellen und bleibt zuhause... Wir fahren die letzten Meter aus der Flussmuendung heraus, vorbei an  goldwaschenden Maennern und winkenden Kindern, hinaus aufs offene Meer. Tatsaechlich werden wir hier nun ziemlich durchgeschuettelt, und mehrmals waere das schmale Boot wohl gekippt, waere es nicht landestypisch mit Bambusstangen in die Breite gestuetzt. Wir sind nach kurzer Fahrt bereits plitschnass von Kopf bis Fuss. Nach einer Stunde Fahrt tauchen am Horizont die ersten Inselchen der Calaguas Gruppe auf und nach zwei Stunden erreichen wir Tinaga. Das Wasser in der Bucht strahlt tuerkisblau und ist wieder ganz ruhig.&lt;br /&gt;Die Insel ist ein Traum, der Strand lang, weiss, puderzuckerfein und fast menschenleer. Nur eine kleine Gruppe Philippinos aus Manila hat noch den Weg hierher gefunden. Schnell ist ein geeignetes Stueck Strand gefunden und mein Zelt aufgestellt. Und fuer heute Nacht gehoert die Insel uns ganz alleine! Es ist kaum zu glauben, dass so ein Ort noch so unberuehrt existiert, und es bleibt zu hoffen, dass dies noch lange so bleibt... &lt;br /&gt;Doch, so werde ich belehrt, wurde bereits ein Drittel des Strandes von den Besitzern von Boracay fuer ein Butterbrot aufgekauft...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7481870417228345131-7833744947956225195?l=guabitas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guabitas.blogspot.com/feeds/7833744947956225195/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7481870417228345131&amp;postID=7833744947956225195' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/7833744947956225195'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/7833744947956225195'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guabitas.blogspot.com/2010/12/auf-der-suche-nach-dem-perfekten-strand.html' title='Auf der Suche nach dem perfekten Strand (Calaguas, Philippinen)'/><author><name>Eva</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18285791611373931308</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsykbdwGrI/AAAAAAAAAFc/uvK7etA1pFU/S220/Mex6+079.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7481870417228345131.post-3231978776884445534</id><published>2010-04-12T14:55:00.000-07:00</published><updated>2010-04-13T14:37:35.293-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schweiz'/><title type='text'>Das Verschwinden der Ameisenkönigin</title><content type='html'>Wir sind die fleissigsten Europäer. So steht es heute in der Zeitung geschrieben. Nirgendwo sonst in Europa wird mehr gearbeitet als hier. Und wie fleissige Ameisen krabbeln wir morgens und abends aus den Zügen, um auf den unsichtbaren Ameisenstrassen mit hundert anderen durch die Gänge und Hallen des Bahnhofs, unseres Ameisenhaufens, zu wimmeln. Einer schneller, fleissiger, als der andere. Einen freudlosen Ausdruck auf dem Gesicht haben wir meist, ernst in die Leere starrend, oder aber gestresst auf unsere überpünktlichen Armbanduhren blickend. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch ich bin zu einer Ameise geworden. In einem Ameisenstaat geht es nicht anders. &lt;br /&gt;Kürzlich huschte ich wieder einmal aus dem Zug. Da drangen vertraute Klänge zu meinem Ohr hinüber, aus einem der verwinkelten, grauen Gänge des Ameisenhaufens. Ich näherte mich der Quelle des Klangs, doch ich spürte, wie mein innerer Antrieb mich vorwärts stossen wollte, zum Tram, zur Arbeit. Doch das Ameisendenken begann zu schwinden und bewusst schaltete ich meinen Instinkt aus. Wieso sollte ich auf das nächste Tram hetzen, wenn in zehn Minuten wieder eines fährt? Was sind schon zehn Minuten? Die Musik stammte von Los Yukas,  Strassenmusiker aus Peru, Argentinien, Kuba, Brasilien... Das fröhliches Geigengefiedel, dazu Gitarrenklänge, das raue Ratschen der Güira, der Beat der Bongos, das flüsternde Rascheln, das nur kubanische Maracas erzeugen, die lebensfrohen Stimmen der Sänger – es war ein grandioses Zusammenspiel! Ein breites Grinsen zeichnete sich ab auf meinem Gesicht. Der graue Nebel, der sich wie draussen auf den kalten Strassen in meinem Inneren ausgebreitet hatte, begann sich zu lichten. Es war, als ob der erste Sonnenstrahl nach langer Dunkelheit durch die Ritzen einer Wand ins Innern eines dunklen Raumes scheinen würde. Ich spürte sogleich mein Herz frohlocken. Das kleine Flämmchen in meinem Innern, das nie jemand hatte auslöschen können, begann von neuem zu lodern. Und da war es wieder: Dieses Gefühl, dieses Verlangen, diese Unruhe, dieser Drang einfach aufzubrechen und alles hinter mir zu lassen. Dieses Reissen im brennenden Herzen, das schmerzhafte Zerren in der Brust, das einen aufzufressen scheint. Es ist diese Gier nach dem Unbekannten, diese Sucht nach Freiheit, das Bedürfnis nach Erlebnissen und Abenteuern, das Streben nach stetigem Aufbruch ohne je ankommen zu wollen. Traumsuche, Fluchtsucht, Reisefieber. Eine Krankheit? Ein Gift ohne Gegengift. Kann man sie heilen? Will ich sie überhaupt heilen? Fernweh ist Segen und Fluch zugleich. Und stärker als jedes andere Gefühl, das mich aufhalten könnte.&lt;br /&gt;Ich wusste genau, wieso diese Gefühle jetzt wieder in mir aufzusteigen begannen. Erinnerungen wurden wach, an damals, als im Hotel im kleinen Nest am Tor zum Amazonas der gleiche Rhythmus von draussen in das spartanische Zimmer hereindrang und ich Tage später auf einem kleinen Kutter die Freiheit geniessen durfte, langsam auf dem Fluss der Flüsse dümpelnd, weit weg von Zivilisation und Stress.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein winziges Tränchen kullerte in dem Moment aus meinen Augen. War es Schmerz, Trauer, Verzweiflung, Nostalgie, Freude oder Hoffnung?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schlagartig wurde ich aus meinen Tagträumen zurück gerissen. Ich verwandelte mich wieder zur Ameise im Ameisennest. Es war kalt draussen. Und ich musste zur Arbeit. Die schönen Fotos im Schaufenster des Reisebüros, an dem ich vorbei hetzte, der Duft von Kiwi und Mango auf dem Wochenmarkt, der Dunststreifen eines Flugzeuges am Himmel, ja sogar die auffliegende Taube, dies alles machte es nur noch schlimmer. Alles und alle schienen mir zu sagen: Pack deinen Koffer! Mach dich auf den Weg! Brich auf! Ab in die Welt! Am Ende der Strasse der Mexikaner: Hier kehren die einen aus Heimweh ein, die anderen aus Fernweh. Ich vielleicht ein bisschen wegen beidem. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie bei einer Ameise, die immer mehr den Drang verspürt, auf hohe Grashalme, Hügel oder Bäume zu klettern, wuchs das Verlangen auch bei mir. &lt;br /&gt;Sollte mich demnächst jemand vermissen, macht euch keine Sorgen. Auch Ameisen können fliegen!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7481870417228345131-3231978776884445534?l=guabitas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guabitas.blogspot.com/feeds/3231978776884445534/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7481870417228345131&amp;postID=3231978776884445534' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/3231978776884445534'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/3231978776884445534'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guabitas.blogspot.com/2010/04/das-verschwinden-der-ameisenkonigin.html' title='Das Verschwinden der Ameisenkönigin'/><author><name>Eva</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18285791611373931308</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsykbdwGrI/AAAAAAAAAFc/uvK7etA1pFU/S220/Mex6+079.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7481870417228345131.post-671271289308206752</id><published>2010-03-13T10:38:00.000-08:00</published><updated>2010-03-13T10:40:06.888-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Indien'/><title type='text'>Fotos Indien</title><content type='html'>&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.com/s/c/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/guabitas/Indien?feat=embedwebsite"&gt;&lt;img src="http://lh3.ggpht.com/_YNfA11EO_hU/S4qAn4pSsyE/AAAAAAAADJc/223Qx-bFstY/s160-c/Indien.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/guabitas/Indien?feat=embedwebsite" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Indien&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7481870417228345131-671271289308206752?l=guabitas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guabitas.blogspot.com/feeds/671271289308206752/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7481870417228345131&amp;postID=671271289308206752' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/671271289308206752'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/671271289308206752'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guabitas.blogspot.com/2010/03/fotos-indien.html' title='Fotos Indien'/><author><name>Eva</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18285791611373931308</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsykbdwGrI/AAAAAAAAAFc/uvK7etA1pFU/S220/Mex6+079.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh3.ggpht.com/_YNfA11EO_hU/S4qAn4pSsyE/AAAAAAAADJc/223Qx-bFstY/s72-c/Indien.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7481870417228345131.post-776914233818279592</id><published>2010-03-13T08:27:00.000-08:00</published><updated>2010-03-13T09:13:52.077-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Indien'/><title type='text'>Erste Streifzüge durch Delhi (Delhi, Indien)</title><content type='html'>Ich spaziere vom Roten Fort zur grossen Moschee Jamia Masijd und kämpfe mich durch das Gewusel aus Rikschas, Autos, Fussgängern, Hunden, Bussen, und lotterige Pferde- und Handkarren. Lärm, Dreck und Chaos prägen das Bild der Stadt. Es herrscht das Gesetz des Stärkeren, und so wird die einfache Aufgabe eine Strasse zu überqueren hier zu einer grossen Herausforderung. Ich mache es wie die Inder und laufe langsam, nicht rennend, los - herzklopfend und mit einer vorgespielten Gelassenheit wohl, doch tatsächlich kurven alle Fahrzeuge stinkend und hupend geschickt an mir vorbei. &lt;br /&gt;In den Gassen von Old Delhi riecht es mal wohltuend nach Räucherstäbchen und Gewürzen, oder verführerisch nach Chai-Tee, dann nach vergammeltem Müll, Kot und Abgasen. Über mir hängt ein Gewirr aus Elektrokabeln und Telefonleitungen, am Boden bahnt sich robbend und in verrissenen Kleidern ein mausarmer Krüppel seinen Weg und vor mir glitzert das Gold, Silber und die Steine in den Schaufenstern der Juweliergeschäfte. Es vergeht denn auch keine Minute, in der mir niemand etwas verkaufen will. Es werden Schmuck, Saris und Esswaren angepriesen. Die Verkäufer verfolgen einen regelrecht, und obwohl ich einfach weitergehe, darf ich mir jeweils trotzdem das ganze Sortiment des Verkäufers anhören, es könnte ja sein, dass ich doch irgendetwas kaufen will. „Madam,  silk scarf, madam, nice cotton trouser, very good price, Indian price my friend, eighty rupies only, wanna buy Punjabi dress? Saree?... Madam... Madam?? Come, see my shop! Wanna look? Looking no money, m'am. Madam? Madaaaam? No, M'am?...“ &lt;br /&gt;Es wäre nicht Indien, das Land der Gegensätze, wenn sich inmitten dieser Hektik nicht auch irgendwo ein bisschen Ruhe finden liesse. Auch im 12-Millionen Ungetüm Delhi findet man inbrünstige Religiosität und Spiritualität an jeder Ecke, und so gibt es auch in Delhi eine Menge Tempel, Oasen der Ruhe, der verschiedenen Religionen. &lt;br /&gt;Ein grosses Hakenkreuz ziert den Eingang zum Tempelgelände der Jain. Dieses hierzulande verpönte „rassistische“ Symbol, ist hier allgegenwärtig. Swastika ist Sanskrit und bedeutet etwa „das Heilbringende“, ein Symbol für Wissen, Glück, Wohlstand und Erfolg. Der Jain Tempel ist leider gerade geschlossen, doch findet sich auf dem Gelände auch ein Vogelkrankenhaus, wo invalide Tauben gesund gepflegt werden. Es repräsentiert das oberste Gebot der Jain Anhänger, den Respekt aller Lebewesen. So leben Jains streng vegan, und wer denkt, mundschutztragende Inder würden dies wegen dem Smog oder drohender Schweinegrippewelle tun der irrt. Wahrscheinlich gehört derjenige der Jain Religion an und trägt den Mundschutz um nicht versehentlich ein Insekt zu verschlucken (und zu töten). Um das Tempelgelände zu besuchen, müssen denn nicht nur wie üblich die Schuhe draussen bleiben, sondern es darf auch kein Leder (z.B. Gürtel, Tasche) getragen werden. &lt;br /&gt;Weiter zu den Baha'i, deren Tempel aus Marmor die Form einer Lotusblüte hat, und aussieht wie eine Mischung aus dem Opernhaus von Sydney und einem UFO. Hunderte Menschen stehen Schlange um eingelassen zu werden. Im Andachtsraum, eine lichte, grosse Halle, ohne Altar oder ähnlichem, in dem striktes Sprechverbot herrscht und auch keine religiösen Zeremonien oder Predigten stattfinden dürfen, sind Menschen aller Religionen und Rassen willkommen. Nur zu stiller Andacht und Gebet wird hier eingeladen – zu welchem Gott auch immer. Die Baha'i sind nämlich der Meinung, dass alle Religionen eigentlich ein und den selben Gott verehren. Die Grundsätze, die die Einheit der Menschen fordern, die Gleichberechtigung aller Menschen und den Weltfrieden, hören sich gut an, auch Auffassung von Baha’u-Illah: „Es rühme sich nicht, wer sein Vaterland liebt, sondern wer die ganze Welt liebt. Die Erde ist nur ein Land, und alle Menschen sind seine Bürger.“ Wenn das nur alle so sähen... Draussen treffe ich Sheela, Bahai Anhängerin aus dem Iran. Sie erzählt unverständig, wie in ihrem Heimatland, dem Ursprungsland auch der Bahai Religion, die Anhänger eben dieser Religion noch heute verfolgt werden, "obwohl wir doch auch an den gleichen Gott glauben".&lt;br /&gt;Anschliessend führt mich meine Tour der Religionen zu einem Tempel der Sikhs. Im Inneren des Tempels, den ich betrete, nachdem ich meine Schuhe ausgezogen, meine Hände und Füsse gewaschen und mein Halstuch über den Kopf gelegt habe, knien Männer im Turban und bunt verschleierte Frauen nieder zum Gebet. Sikhs dürfen sich die Haare nicht schneiden, und so verschwinden sie unter dem Turban. Ein Priester macht irgend eine Zeremonie, von der ich noch das Ende sehe, und irgendwo blinkt wie in einem Spielcasino abwechselnd in rotem und blauem Neonlicht das Schriftzeichen Om, dieses mystisches Symbol für göttliche Energie. Eine dreiköpfige Band spielt Musik, die wie eine Mischung aus dem Gebetsgesang eines Muezzins und einer Schnulze aus einem Bollywood Song klingt. Ich geniesse den Moment total, komme etwas zur Ruhe und habe zum ersten Mal das Gefühl, dass nun nicht nur mein Körper sondern auch meine Seele in Indien angekommen ist.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7481870417228345131-776914233818279592?l=guabitas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guabitas.blogspot.com/feeds/776914233818279592/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7481870417228345131&amp;postID=776914233818279592' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/776914233818279592'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/776914233818279592'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guabitas.blogspot.com/2010/03/erste-streifzuge-durch-delhi-delhi.html' title='Erste Streifzüge durch Delhi (Delhi, Indien)'/><author><name>Eva</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18285791611373931308</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsykbdwGrI/AAAAAAAAAFc/uvK7etA1pFU/S220/Mex6+079.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7481870417228345131.post-2332829704531582255</id><published>2009-07-15T09:25:00.000-07:00</published><updated>2009-07-15T09:51:10.868-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kolumbien'/><title type='text'>Im Land der aufgehenden Sonne (Nabusimake, Kolumbien)</title><content type='html'>NA-BU-SI-MA-KE, in der Sprache der Arhuaco-Indígenas etwa: da wo die Sonne zur Welt kommt… &lt;br /&gt;Der Name klingt angenehm in meinen Ohren, er hat etwas magisches an sich, natuerlich will ich da hin. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich starte ab Valledupar nach Pueblo Bello, dem huebschen Dorf, dem letzten Dorf “Zivilisation”, bevor wir von hier auf Kolumbiens wohl schlechtester Strasse langsam aber stetig im Jeep in die Berge der Sierra Nevada de Santa Marta hoch kriechen. Die von der Sonne ausgetrocknete und von der Erosion aufgespaltene  erdige Piste gleicht vielerorts denn auch  eher einem Miniaturmodell des Grand Canyons, als dem, was man als Strasse bezeichnen wuerde. Ohne 4x4 waere ein Durchkommen nicht denkbar. Je hoeher wir kommen, umso karger wird die Vegetation, die trotz der erbarmungslosen Sonne aber erstaunlich gruen blueht. Doch immer wieder zeugen auch braune, ausgetrocknete, tote Farne am Wegesrand von der Kraft der erbarmungslos herunterbrennenden Sonne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach zwei Stunden holpriger Fahrt erreiche ich Nabusimake. Fuer “Bonaches” (Gringos) gibt es im Dorf selber keine Unterkuenfte. Dazu ist der Ort der ansaessigen Arhauco Gemeinde zu heilig. Doch wenige Minuten Fussmarsch vom Dorf entfernt finden ich bei Doña Inés Quinto ein Plaetzchen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier oben hoert man nur das Rauschen des Windes in den Baumen, das Plaetschern des Flusses und das Zwitschern der Voegel. Ich atme tief durch und geniesse die frische Luft. Ich liebe den Ort, bevor ich ihn eigentlich kenne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Dorf, idyllisch eingebettet  auf einer grossen Wiese und umgeben von den gruenen Bergen der Sierra Nevada , erinnert mich spontan an das kleine Gallierdorf von Asterix und Obelix. Umgeben von einer Stadtmauer aus aufgeschichteten Steinen liegen friedlich ein paar Dutzend kleine weisse runde, rechteckige oder quadratische Haeuschen mit dicken, z.T. mit Moosen bewachsenen Strohdaechern. Ich kann mir Troubadix wunderbar im Eucalyptusbaum vorstellen, Idefix ist auch da, allerdings in schwarz, und sogar die behaarten schwarzen Schweine auf der Weide gleichen eher einem Wild- als einem Hausschwein. Nur die Hinkelsteine fehlen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch statt Asterix und Obelix begegnen mir in Nabusimake die Arhuaco Indígenas. Die Frauen tragen weisse bis ueber die Knie reichende Kleider. Als Gurt um die Taille dient ein dickes Band aus Wollfaeden. Die Aermel sind oft verziert mit farbigen Bordueren. Am meisten sticht jedoch ihr Halsschmuck ins Auge. Zahlreichen Ketten aus kleinen Plastikperlen, entweder bunt gemischt oder In einem Farbton gehalten. Kinder werden in Tuecher eingewickelt auf dem Ruecken in einer Art Tasche getragen, die mit einem breiten Band ueber den Kopf der Frau haengt. Alle Frauen scheinen ununterbrochen damit beschaeftigt zu sein Taschen zu stricken, oder Wolle dafuer zu spinnen, egal ob sie durchs Dorf spazieren, oder mit jemandem sprechen. Immer ist die Wolle dabei, die Nadel und stetig wird gestrickt. Ana Luisa, ein Arhauco Teenager Maedchen, bestaetigt dies: “Unsere Kultur ist es, nie mit Arbeiten aufzuhoeren. Wenn wir nicht auf dem Feld oder im Haus beschaefigt sind, machen wir Taschen. Die Arbeit dauert manchmal mehr als ein Monat, bis wir damit fertig werden. Traditionell verschenken wir sie dann an die Maenner, die uns gefallen, aber heutzutage verkaufen es viele auch.”&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich wuerde ich mir gerne hier eine Tasche kaufen. Doch niemand bietet sie zum Kauf an. Egal wen man fragt, die Tasche ist noch nicht zu Ende, oder man hat ja gerade erst angefangen.  Ein Zeichen wohl, dass noch nicht viele Touristen vorbeigekommen sind, und sich danach erkundigt haben. Ich stelle mir das Dorf in ein paar Jahren vor. Ob dann wohl viele der Hauser als Souvenirshops dienen werden, wo Kunsthandwerk angeboten wird? Ob Touristen bald an jeder Ecke angesprochen werden, von den heute zurueckhaltenden Indígenas, ob sie nicht eine Tasche kaufen wollen? Da ich hoffe, dass der Ort immer so bleiben wird, ist es mir bei dieser Vorstellung bald egal, dass ich die Tasche wohl bei einem Haendler in Valledupar erstehen werden muss und bin froh, den Ort noch ganz alleine und vom Tourismus unverdorben geniessen zu duerfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Maenner sind dementsprechend mit vielen Taschen behangen. Mindestens zwei: eine grosse, fuer was man halt dabei haben muss, und eine kleine, fuer Kokablaetter und den sog. “Poporo”, ein Gefaess, das fuer sie so unentbehrbar scheint, wie fuer die Frauen Wolle und Nadel. “Der Poporo ist ein Maennlichkeitssymbol”, erfahre ich. Ganz klar auch ein Phallussymbol: Er ist gefertigt aus einem Kuerbis und einem darin steckenden Holzstab, der dazu dient, kleine Muscheln im Kuerbis zu einem weissen Pulver zu mahlen. Vom Stab wird das Pulver dann abgeleckt, es dient als Verstaerker der Alkaloide der Kokablaetter, die ununterbrochen gekaut werden. Haufig sind die Lippen der Maenner gelb-gruen gefaerbt von dem Brei, denn anscheinend werden im Gegensatz zu Bolivien die Blaetter richtig zerkaut. Als Begruessung zwischen Maennern wird oft kein Wort gewechselt, dafuer werden stillschweigend Kokablaetter aus den kleinen Taschen ausgetauscht.&lt;br /&gt;Um die langen, schwarzen, gepflegten Haare, welche die Maenner offen tragen, werden sie wohl von vielen europaischen Touristinnen beneidet. Als Hut tragen sie eine sog. “Tutusoma”, eine Art Helm der aus den Fasern einer Agave gefertig wird und der wie ein umgedrehter Blumentopf auf ihrem Kopf trohnt und so die schneebedeckten weissen Spitzen der Berge der Sierra Nevada de Santa Marta symbolisieren. Auch die Kleidung der Maenner ist weiss. Der Poncho der ueber dem nackten Orberkoerper und einer Stoffhose getragen wird, reicht bis zu den Knien und ist mit einem breiten weissen Stoffband als Gurt fixiert. Mir faellt zudem auf, dass viele Maenner eine moderne, silbern oder golden glaenzende Armbanduhr tragen, und ich frage mich wozu…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz ohne Tasche scheint kein Arhuaco nicht aus dem Haus zu gehen. Selbst Kinder tragen eine mit, und wenn man sie danach fragt, was sie denn dabei haetten, bekommt man oft eine leere Tasche praesentiert, oder sie tragen leere Plastiktueten herum. Wohl ihren Abfall, denn das Dorf ist erstaunlich sauber. Im Gegensatz zu den sog. “zivilisierten” Staedten liegt kaum Muell herum!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich das Dorf zum ersten Mal durchquere fuehle ich mich als Eindringling in ihre Welt. Doch als ich mich einfach mal eine Weile hinsetze, frage ich mich bald, ob ich die Beobachtende oder die Beobachtete bin… Immer wieder naehern sich mir schuechterne Frauen, fragen mich, woher ich komme. Etwas Smalltalk, bevor sie sich wieder verabschieden. Und: nein, stoeren wuerde ich keinesfalls. Sie wuerden sich freuen, dass Touristen sehen, wie sie leben. Fast auch etwas stolz: “Viele Fremde sagen uns, dass es ihnen hier gefaellt. Dass unser Dorf etwas Spezielles sei.”  Und das ist es wirklich! Ob ich hier an einem speziellen Ort entspanne, fragt auch ein vorbeigehender Arhuaco, der wohl nur zu Besuch hier ist, denn er traegt die Haare kurz und ist westlich gekleidet, doch sein Poporo identifiziert ihn klar als Indígena. Ich entgegne: “Ja, ich tanke meine Batterien mit Energie auf”. Er freut sich. Ich haette dies schoen gesagt, besser als er es formulieren koennte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besonders auch die Kinder sind neugierig. Da ich allerdings kein Arhauco spreche, und die Kleinen unter ihnen kein Spanisch verstehen, ist es schwierig, sich ihnen anzunaehern. Ich wende die Taktik vom kleinen Prinzen an, um einen der kleinen Jungen “vertraut zu machen”, so wie eben der kleine Prinz den Fuchs “gezaehmt” hat: &lt;span style="font-style:italic;"&gt;"Du setzt dich zuerst ein wenig abseits von mir ins Gras. Ich werde dich so verstohlen, so aus dem Augenwinkel anschauen, und du wirst nichts sagen. Die Sprache ist die Quelle der Missverständnisse. Aber jeden Tag wirst du dich ein bisschen näher setzen können ..."&lt;/span&gt; Und jedes Laecheln des Jungen sagt mehr als tausend Worte. Bald kommt er naeher, haelt mir seine Spielsachen (einen Ast, oder einen Deckel einer Pet-Flasche) hin, um dann schnell hinter der naechsten Hausecke zu verschwinden. Er winkt mich zu sich, doch wenn ich ankomme wo er war, ist er bereits spurlos verschwunden. Ob er Verstecken spielen will? Meist hockt er grinsend bereits ausserhalb der Stadtmauer, und rennt weg, wenn ich naeher komme… Dann kommt er irgendwann wieder zurueck, Brennholz im Schlepptau, und im Vorbeigehen labert er mich in Arhuaco voll. Ob er sich lustig ueber mich macht? Mir seine Arbeit kommentiert? Mich auffordert ihm zu helfen? … ich habe keinen blassen Schimmer, und laechle eben auch nur etwas dumm zurueck und zucke die Schultern…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erst in der Schule lernen die Kinder richtig Spanisch. Der Unterricht ist allerdings auch in Arhuaco, die Lehrer sind von hier, und lehren die Kinder was ein Arhuaco wissen muss, etwa wie man Gemuese anpflanzt. Davon zeugt der grosse Garten der Schule. Es ist schoen zu sehen, dass das indigene Volk relativ autonom regiert und lebt. Ich muss an die Yuracaré Kinder in Bolivien denken, die in der Schule Quechua lernen muessen, und gleichzeitig ihre eigene Sprache, das Yuracaré, verlieren… Schoen auch die Schule: hier lebten einst die missionierenden Kapuziner, die jedoch schnell von den Arhuacos vertrieben wurden. Heute dienen die Gebaude als Schule und Gesundheitsposten.  Dass die Kapuziner ihre Arbeit nicht ganz beendet haben, bezeugt ein Blick durch die Spalten in der Tuere der Dorfkirche: ein Lagerraum mit leeren Gestellen, darauf eine einsame Taschenlampe, ein Geraet zum Verspruehen von Insektiziden, ein paar Haufen Stroh, ein kaputter Stuhl…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich verlasse den magischen Ort Nabusimake mit viel Freude im Herzen und voller Energie. Da kein Jeep mehr ins Tal faehrt mache ich mich zu Fuss auf den Weg durch die bruetende Hitze...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7481870417228345131-2332829704531582255?l=guabitas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guabitas.blogspot.com/feeds/2332829704531582255/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7481870417228345131&amp;postID=2332829704531582255' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/2332829704531582255'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/2332829704531582255'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guabitas.blogspot.com/2009/07/im-land-der-aufgehenden-sonne.html' title='Im Land der aufgehenden Sonne (Nabusimake, Kolumbien)'/><author><name>Eva</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18285791611373931308</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsykbdwGrI/AAAAAAAAAFc/uvK7etA1pFU/S220/Mex6+079.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7481870417228345131.post-5352601610889415777</id><published>2009-06-20T11:51:00.000-07:00</published><updated>2009-06-20T12:00:02.142-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kolumbien'/><title type='text'>Im Puracé-Nationalpark (Puracé, Kolumbien)</title><content type='html'>Die Fahrt von La Plata nach Puracé ist holperig. Staub und kalter Wind dringen erbarmungslos durch die Plastikwand des Pick-Ups hindurch. Je hoeher wir kommen, umso kaelter wird es. Das ist der Páramo: rauh und wild. Nach 5 Stunden erreichen wir San Juan. Es ist neblig und nieselt. Die Ranger Station im Puracé Nationalpark scheint verlassen. Doch immerhin im Restaurant, einer Bretterhuette am Strassenrand, treffen wir auf eine Frau. Sie braut gerade Kaffee und Agua Panela. "Nein, hier gibt es keine Unterkunft.", meint sie. Die Unterkuenfte im Park seinen 17 Kilometer von hier entfernt. Ob spaeter nochmals Transport vorbeikommt weiss man nicht so genau. Vielleicht, vielleicht auch nicht. Sonst muessten wir halt zu Fuss gehen.  Aber wir koennten ja erstmal was essen. Der Parkwaechter sei auch bald zurueck, oder wir wuerden ihn bei den natuerlichen Thermalquellen finden... Und so machen wir uns auf den Weg. Nach einem kurzen Marsch durch den Páramo erreichen wir die Thermalbaeder. Inmitten der rauhen Umgebung eine Oase, ein kleines Paradies. Gruene und orangene Moose und skurrile Pflanzen, wie struppige kleine Palmen, oder grosse rote Blumen, die wie Spargeln aus dem Boden stehen, umgeben die milchig blauen Wasser des Flusses, der immer wieder natuerliche Pools bildet. In der Luft haengt der Duft von Schwefel, es steigt Dampf aus dem Wasser. Das Ganze sieht aus, wie eine kuenstlich, perfekt angelegte Gartenanlage. Doch so perfekt kann nur die Natur selber sein... Hier wollen wir bleiben! "In der Cabaña duerft ihr nicht bleiben, sie ist nicht fuer Touristen ausgestattet. Es ist nicht erlaubt. Ich mache aber gerne eine Ausnahme fuer Euch, ich muss ja fast, wer weiss, ob ihr sonst noch wegkommt. Aber es gibt keine Decken und es wird kalt." Wir sind erleichtert. Gegen die Kaelte haben wir unsere Schlafsaecke resp. dicken Jacken.  Wieso es denn nicht erlaubt sei, dass Touristen hier bleiben, wollen wir wissen. Die Cabaña sei frueher von der Guerrilla besetzt worden, man duerfe nichts riskieren. Aber eigentlich wisse Hector, der Parkranger, dass nichts geschehen wuerde, wenn wir bleiben, er wohne ja auch schon lange hier. Die Guerrilla zeige sich zwar manchmal, doch es sei ruhig. Wir freuen uns also auf den gemuetlichen Abend am Kaminfeuer und auf das entspannende Bad im heissen Wasser. Wer in einer Gruppe herkommt, muss aufs Bad in den natuerlichen Thermalbaedern verzichten, denn die Pools sind klein, und zu viele Gaeste koennten das empflindliche Oekosystem drum herum beschaedigen, doch da wir nur zu zweit sind, und um diese Zeit keine anderen Touristen mehr kommen werden, kann - schon wieder - fuer uns eine Ausnahme gemacht werden. Schnell ist die Badehose angezogen und das heisse Wasser tut so richtig gut. Ich bin Eva im Paradies. Ueberwindung braucht es dann, um bevor es dunkel wird das waermende Nass wieder zu verlassen. Es windet und ist auf ueber 3200 muM bitterkalt... &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Der naechste Morgen erwartet uns mit Regen und Nebel... Kein einziger waermender Sonnenstrahl dringt durch die dicke Wolkendecke hindurch. Oben sei es schoen, erfahren wir von Hector. "Oben" das ist der Sektor Pilimbalá, wo eben auch die Unterkuenfte sind, und von wo der Aufstieg zum Puracé-Vulkan beginnt. Doch es will und will kein Bus oder Pick-Up vorbeikommen, und bei Wind und Regen wollen wir auf keinen Fall mit all unserem Gepaeck zu Fuss gehen... Erst am Mittag dann die ersehnte Mitfahrgelegenheit, fuer die naechsten 15 holprigen Kilometer. Gemaess den Karten aus Bogotá sei die Strasse von La Plata nach Popayan schon lange asphaltiert, erfahren wir unterwegs. Doch staatliche Bauvorhaben sind hier in Lateinamerika leider oft Synonym von Korruption. So blieb auf der Strasse Schotter, auf dem Papier Asphalt. Und wanderte wohl eine beachtliche Summe Geld in die Taschen eines Politikers... &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Oben strahlt tatsaechlich der Himmel und es wird sogar ein bisschen warm an der Sonne. Wir erkunden die Umgebung und ein kleiner Junge fuehrt uns durch den Wald um uns die schoensten Orchideen zu zeigen. Den Aufstieg zum Vulkan wollen wir morgen wagen, denn heute schaffen wir es nicht mehr rechtzeitig zurueck, und so nutzen wir den Nachmittag um uns von vergangenen Strapazen etwas zu erholen und Energie fuer morgen zu sammeln. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Aufstieg beginnt frueh am morgen. Alleine mache ich mich auf den Weg, von ca 3400 muM zum Krater auf 4700 muM. Erst durch Weiden und Gaerten, dann auf schlammigen Wanderwegen durch den Páramo, vorbei an den typischen "Frailejones" (Zu Deutsch: Rosettenstauden) und "Granizos de Páramo", immer weiter nach oben, bis die Vegetation ganz verschwindet und die letzten Hoehenmeter zum Krater nur noch von Geroell und Vulkangestein gepraegt sind. Die Aussicht von hier oben waere fantastisch, waere es nicht windig, kalt und neblig, sodass man kaum weit sieht. Der heftige Regen, die Kaelte und Hoehe zehrt an den Kraeften, manch ein Wanderer kehrt um, bevor er den Krater erreicht. Ich bin dankbar fuer meine super Winter- und Regen- High Tech Transa Ausruestung (Werbe-Einschub zu Ende), meine Trekkinghose und Wanderschuhe sind allerdings auch durchnaesst und sobald ich stehen bleibe beginne ich vor Kaelte zu zittern. Ich erinnere mich an Hectors Geschichte, wie er sich verlief und 5 Tage im Nationalpark herumgeirrt sei, und bin froh, dass der Weg zum Krater so gut signalisiert ist. Als ich den Krater endlich erreiche, blaest mich der Wind fast wieder rueckwaerst den Hang herunter. Ein scheuer Blick, das Beweisfoto, schnell trete ich den Rueckweg an. Erschoepft und durchfroren erreiche ich Pilimbalá nach 8 Stunden Wanderung wieder. Mit heissem Agua Panela taue ich etwas auf, und ich freue mich, dass mir Juan Carlos (der hiesige Parkranger) seine heisse Dusche zur Verfuegung stellt, denn in der Billig-Unterkunft fuer Backpackers gibt es nur eiskaltes Wasser...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tags darauf unternehme ich einen Ausflug zum Kondor-Canyon. Juan Carlos bringt 20 Tage altes, moderndes, stinkendes Fleisch mit, um die Tiere anzulocken. Ein Spektakel sondergleichen ist es, die majestaetischen Anden-Voegel dann aus naechster Naehe zu beobachten, erst beim Anflug, dann dem Fressen und dabei, wie sie die neben ihnen klein wirkenden Aasgeier zu vertreiben versuchen. Nur noch zwei der vom Aussterben bedrohten Tiere leben hier. Neben den zwei Kondoren sehen wir beim nahegelegenen Parkplaetz die Reste zweier ausgebrannter Autos. "Die Guerrilla hat sie verbrannt. Die Transportunternehmen haben die obligatorische "Lokalsteuer" (sog. "Vacuna" / "Spritze") nicht bezahlt"...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7481870417228345131-5352601610889415777?l=guabitas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guabitas.blogspot.com/feeds/5352601610889415777/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7481870417228345131&amp;postID=5352601610889415777' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/5352601610889415777'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/5352601610889415777'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guabitas.blogspot.com/2009/06/im-purace-nationalpark-purace-kolumbien.html' title='Im Puracé-Nationalpark (Puracé, Kolumbien)'/><author><name>Eva</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18285791611373931308</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsykbdwGrI/AAAAAAAAAFc/uvK7etA1pFU/S220/Mex6+079.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7481870417228345131.post-7881325568328797651</id><published>2009-06-01T16:05:00.000-07:00</published><updated>2009-06-20T12:01:11.949-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Peru'/><title type='text'>Samba der kleine Ameisenbaer (Iquitos, Peru)</title><content type='html'>"Geht einfach direkt zum Hafen, da steht sie schon, die Eduado III.", erklaert man uns im Buero der Transportgesellschaft, nachdem man uns nur etwa eine halbe Stunde hat warten lassen. Schnell schwingen wir unser Gepaeck und uns in ein Moto-Taxi und brausen zum Hafen. Das grosse Schild am Schiff kuendet die Abfahrt fuer 5 Uhr nachmittags an. Schnell ist die Haengematte im untersten Deck - der billigsten Klasse - aufgehaengt, nur um sie kurz spaeter umzuplatzieren. Wollen wir lieber weg von dem Motor, dafuer gleich neben der Bar schlafen? Oder irgendwo in der Mitte, wo dafuer laute Musik aus den Lautsprechern plaerrt und daneben im Fernseher - ebenfalls laut aufgedreht - irgendwelche Telenovelas gezeigt werden? Schnell wird uns klar, dass es einen wirklich ruhigen Platz hier wohl nicht gibt. Wir entscheiden uns fuer ganz weit vorne, direkt neben der Bar, dafuer so hoffen wir, kriegen wir da etwas Fahrtwind ab, in den heissen tropischen Naechten. Und unser Gepaeck koennen wir praktisch an einen Pfosten direkt neben dem Schlafplatz ketten. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Doch die erste Nacht verbringen wir noch im Hafen. Nichts von wegen Puenktlichkeit. "Heute geht es nicht mehr los, morgen fruehestens am Mittag", heisst es. Aber genau weiss man es nicht. Immer steigen mehr Passagiere dazu. Unser erst noch grosser Freiraum um in der Haengematte zu schaukeln verschwindet schnell, in Abstaenden von einem halben Meter haengen bald dutzende bunte Haengematten in einer Reihe. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Mit Ohropax und Tuch auf den Augen ist die Nacht eigentlich ganz gut zu ueberstehen, bis frueh morgens grosse Aufbruchstimmung herrscht. "Die Pachito faehrt heute los, noch vor dem Mittag!", so geht es von Mund zu Mund, alle Passagiere packen schnell ihr Hab und Gut zusammen um direkt von der Eduardo III in die daneben liegende Pachito zu springen. Bei uns geht verschlafen alles noch nicht so schnell, und als wir rueberklettern wollen, ist die Pachito bereits losgefahren! "Kein Problem", ruft man uns noch vom anderen Schiff zu, "wir wechseln nur den Hafen!" Und so schleppen wir unser Gepaeck von einem Hafen zum anderen. Von neuem geht die Suche nach dem perfekten Haengemattenplatz los. Diesmal entscheiden wir uns fuer das Oberdeck, der Preis ist der gleiche, und tatsaechlich bleibt uns waehrend der ganzen Reise sogar genug Platz um weit in der Haengematte hin und her zu schaukeln! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles waere perfekt, wuerden wir nicht um 2 Uhr nachmittags von anderen Passagieren erfahren, dass die Eduardo nun doch schon bereits losgefahren sei, und wir liegen noch immer im Hafen und warten auf die Fracht, welche anscheinend wegen den Strassenblockaden verspaetet sei. Langsam wird klar, dass wir wohl noch eine Nacht im Hafen verbringen werden muessen. Immerhin bekommen wir auf Druck aller Passagiere ein Abendessen und das Fruehstueck tags darauf gestellt. Das Bordessen erweist sich, im Gegensatz zu meinen Erfahrungen auf dem Frachtschiff in Bolivien, nicht als kulinarischer Hoehenflug. Eine einfache Suppe zum Abendessen, Haferschleim zum Fruehstueck - doch satt macht es, und wir hatten vorsorglich ein paar Fruechte und Kekse eingekauft.&lt;br /&gt;Langweilig wird die Wartezeit eigentlich nicht. Wir spielen Karten, relaxen in der Haengematte und... kaufen kurzerhand einen kleinen Ameisenbaeren als Haus- resp. Bordtier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein, wir sind nicht so durchgeknallt, wie das vielleicht klingen mag. Das Tier ist naemlich schon an Bord. "Wir haben ihn soeben auf dem Markt gekauft, aber der Kleine nervt ganz schoen", meint die Besitzerin, welche sich wahrscheinlich gedacht hat, ein Ameisenbaer sei doch eigentlich eine exotische Alternative zur Hauskatze oder einem kleinen Hund. Was fuer ein Tier es genau ist, weiss sie zwar nicht, jedenfalls nicht, dass ein Ameisenbaer Ameisen und Termiten frisst, oder dass der jetzt noch kleine Knirps, spaeter ein ganz grosser wird. "Schau, er frisst Banane und trinkt Coca Cola"... Mir wird fast schlecht! Dass der zahnlose Ameisenbaer nicht faehig ist, etwas anderes als Termiten und Ameisen zu fressen wissen sie nicht. Ich stelle mir auch vor, wie die Tierhaendler seine Mutter sicherlich getoetet haben, denn die Erklaerung, man haette ihn alleine irgendwo im Dschungel gefunden toent nicht sehr ueberzeugend... &lt;br /&gt;Die Familie ist allerdings von dem erst niedlich erscheinenden Tierchen bereits sehr genervt. Es liegt in der Natur eines Ameisenbaeren, auf Baeume zu klettern und Termiten zu suchen. Fehlen die Baeume, dient halt alles andere als Alternative, der Kleine klammert sich an Beine und Hosen fest, klettert geschickt soweit hoch wie moeglich und steckt unterwegs seine lange, duenne Zunge in jede erdenkliche Koerperoeffnung auf der Suche nach Nahrung. Im Ohr ist das nicht sehr angenehm, auch nicht unter dem Arm, wo es kitzelt... So wundert es kaum, dass die Familie das Tier loswerden will. Wir befuerchten schon, sie wuerden es bald ueber Bord werfen, und so beschliessen wir kurzerhand, das Tier zu kaufen, in der Hoffnung, in Iquitos einen geeigneten Platz in einer Tierauffangsstation zu finden. 20 Soles, etwa 7 Franken. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jeder Stopp in den kleinen Doerfern unterwegs wird ausgenutzt, um Samba, so taufen wir das Baerchen, spazieren zu fuehren. Er wirkt zwar noch etwas ungeschickt, und will nicht richtig fressen, nicht einmal, wenn wir ihn direkt auf den Ameisenhaufen setzen... Doch zum Glueck sind wir im Dschungel, und entdecken bald sogar ein Termitennest, das ihn erst so richtig gluecklich macht. Mit einem Stock schlagen wir es vom Baum und nehmen es gleich mit an Bord, damit der Kleine die dreitaegige Fahrt auch sicher uebersteht...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Iquitos bringen wir Samba gleich ins &lt;a href="http://www.amazonanimalorphanage.org/"&gt;Pilpintuwasi Amazon Animal Orphanage&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Der Abschied von dem kleinen Biest tut schlussendlich fast ein bisschen weh. Doch wir sind froh, einen wirklich schoenen Platz fuer unser Adoptiv-Ameisenbaerchen gefunden zu haben und sind sicher, dass er hier gross und stark werden wird! ;)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7481870417228345131-7881325568328797651?l=guabitas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guabitas.blogspot.com/feeds/7881325568328797651/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7481870417228345131&amp;postID=7881325568328797651' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/7881325568328797651'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/7881325568328797651'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guabitas.blogspot.com/2009/06/samba-der-kleine-ameisenbaer.html' title='Samba der kleine Ameisenbaer (Iquitos, Peru)'/><author><name>Eva</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18285791611373931308</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsykbdwGrI/AAAAAAAAAFc/uvK7etA1pFU/S220/Mex6+079.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7481870417228345131.post-5000589337402137802</id><published>2009-04-19T17:30:00.000-07:00</published><updated>2009-04-19T17:31:17.725-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Peru'/><title type='text'>Hokuspokus (Chiclayo, Peru)</title><content type='html'>“Liebe Fahrgaeste . Ich heisse sie ganz herzlich in Chiclayo, der Stadt der Freundschaft willkommen.” &lt;br /&gt;Als heute auf der Fahrt von Trujillo nach Chiclayo der Mann im karierten Hemd zusteigt und diese auswendig gelernte Begruessungsrede anstimmt, denke ich zu wissen, was kommen wuerde. Ich glaubte, dass ich so ziemlich alles gesehen habe, was man auf einer Busfahrt zu sehen kriegen kann: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die fliegenden Verkaeufer, welche Esswaren und Getraenke – von Coca Cola (resp. hierzulande Inca Kola, die aber ebenfalls zur Coca Cola Company gehoert) bis zur selber gebrauten Chicha Morada oder frisch gebackenen Keksen und Empanadas anbieten, nehme ich ja schon gar nicht mehr wahr (ausser ich habe Hunger oder Durst).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die zusteigenden, singenden Kinder, die dann um ein Trinkgeld betteln und die ich eher bezahlen muerde, damit sie aufhoeren zu singen… &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die genarbten Maenner, die von ihrer harten Vergangenheit als Gangster und ihrer jetzt ehrlichen Taetigkeit als Suessigkeitenverkaeufer erzaehlen… &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oder die Wunderheiler, die die Salbe gegen alles Uebel zum nur heute verfuegbaren Spezialpreis anpreisen… &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch heute sind weder dubiose Wunderpuelverchen noch Suessigkeiten im Angebot. Der Mann aus Chiclayo steht mit leeren Haenden vor uns. Wobei, nicht ganz. Ein paar lose Seiten aus einer Zeitung werden einzeln praesentiert. Sie werden gefalten, gerollt und zerknittert, bald sollten darin Handys von Passagieren verschwinden und wieder auftauchen, wird Wasser weggezaubert um kurze Zeit spaeter wieder in den Becher zurueck zu fliessen, ein Plastikstab wird auf mysterioese Weise von der Zeitungstuete in der Hand des einen Passagieres vor seinen staunenden Augen in die Zeitungstuete in der Hand eines anderen Passagieres gebeamt und als grandioses Finale erscheint daraus gar eine flatternde Taube…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Ganze ohne lange Aermel oder andere durchschaubare Tricks. Eine unerwartete Zaubershow vom Feinsten, fuer ein freiwilliges Trinkgeld. Ich liebe Busfahren in Suedamerika!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7481870417228345131-5000589337402137802?l=guabitas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guabitas.blogspot.com/feeds/5000589337402137802/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7481870417228345131&amp;postID=5000589337402137802' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/5000589337402137802'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/5000589337402137802'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guabitas.blogspot.com/2009/04/hokuspokus-chiclayo-peru.html' title='Hokuspokus (Chiclayo, Peru)'/><author><name>Eva</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18285791611373931308</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsykbdwGrI/AAAAAAAAAFc/uvK7etA1pFU/S220/Mex6+079.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7481870417228345131.post-195580909971076664</id><published>2009-03-26T10:59:00.000-07:00</published><updated>2009-04-19T17:29:59.666-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bolivien'/><title type='text'>Piranha zum Fruehstueck (Trinidad, Bolivien)</title><content type='html'>“Mein” Schiff ist keiner der bunt bemalten Holzkutter, wie man sich ein Amazonasschiff vorstellt, und wie ich sie im Hafen von Puerto Villarroel gesehen habe. Es traegt auch keinen der romantisch klingenden Namen, wie Ulises, Lolita oder Gaviota – Moewe... Nein, “mein” Schiff ist grau, aus Metall und nennt sich TNR-09. Und so wie das klingt ist es auch: militaerisch! Eine Kriegsmarine ohne Meer beschaeftigt sich unter anderem damit, abgelegene Regionen des Landes mit Diesel und Benzin zu versorgen. Und so schieben wir einen grossen Oeltank vor uns her, eine weitere Plattform im Schlepptau, auf dem Weg von Puerto Villarroel nach Trinidad. 570’000 Liter Benzin und Diesel. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tage zuvor: In den Dorfkneipen ersetzt laute brasilianische Forró-Musik die sonst fuer diese Region typische Cumbia-Villera. Das Dorf scheint dem im mehr als 1’300 KM und mindestens 10 Tage Flussfahrt entfernten Brasilien naeher gelegen zu sein als Cochabamba, woher ich in knapp 5 Stunden soeben angereist bin. Der Fluss verbindet. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;“Uuh, du hast Pech. Gerade heute morgen ist ein Schiff los. Es kann dauern, bis das naechste faehrt”, ist die erste Auskunft, die ich im Hafen von Pto Villarroel von einem der Matrosen erhalte. Wann das Naechste fahre wisse noch keiner. Vielleicht am Dienstag, eher wohl erst am Mittwoch. Ich mache mich auf eine lange Wartezeit gefasst und checke ein in einem der einfachen Hotels des Hafens. Ich geniesse die letzten Sonnenstrahlen, welche das gegenueberliegende Ufer in ein schoenes orangenes Licht tauchen.&lt;br /&gt;Tags darauf bei der Capitania: “Das naechste Boot faehrt am Dienstag, es ist ein Militaerschiff. Die Navy darf eigentlich keine Passagiere mitnehmen. Aber Du kannst ja mal den Kommandanten fragen.”&lt;br /&gt;Und natuerlich darf ich mit!&lt;br /&gt;Doch los geht es schlussendlich erst am Mittwoch. Immer wieder wird die Abfahrtszeit um einige Stunden nach hinten verschoben. Und so verbringe ich den ganzen Tag damit im Hotel mit den Besitzern Telenovela zu schauen: “Sin tetas no hay paraíso” – “Ohne Titten gibt es kein Paradies”. Die Geschichte einer jungen Kolumbianerin die sich ihre Brueste vergroessern lassen will, sich dafuer prostituiert und schlussendlich in die Haende eines Drogenschmugglers geraet, der ihr Kokain statt Silikon implantiert. Die Geschichte war so erfolgreich, dass die kolumbianische Produktion eins zu eins von den Mexikanern kopiert wurde und jetzt unter dem Namen “Sin senos no hay paraíso” (Ohne Brueste gibt es kein Paradies) ausgestrahlt wird…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als alleinreisende Gringita hat man in Lateinamerika gewisse Privilegien. So stellt mir Kommandant Richard gleich seine Kabine zur Verfuegung. Er selber schlaeft dafuer auf meiner Camping Matte auf dem Boden. Spaeter zusteigende Passagiere muessen es sich auf den Benzintanks bequem machen, auf mitgebrachten Matratzen, und unter improvisierten Konstruktionen aus Plastikplachen und Moskitonetzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Schifffahrt ist wunderschoen. Durch ueppigen Dschungel geht es, vorbei an einfachen Siedlungen der Einheimischen. Ich mache es mir in meiner Haengematte bequem und lasse die Schoenheit der Natur an mir vorbeiziehen. Immer wieder gibt es Neues zu entdecken. Mal begleitet un seine Familie Flussschildkroeten, dann turnen in den Baumkronen ein paar Affen herum, liegt ein Krokodil mit weit offenem Mund am Ufer oder ein Paar roter Aras ueberfliegt den Fluss. Immer wieder sehen wir auch die Stars dieser Reise: die rosaroten Suesswasserdelfine. Meist sieht man sie nur kurz auftauchen, um Sekundenbruchteile spaeter auf Nimmerwiedersehen wieder im braunen Flusswasser zu verschwinden. Manchmal schwimmen sie aber auch eine Weile vor oder neben dem Schiff her, bis sie sich dann mit einem besonders hohen Sprung aus dem Wasser wieder verabschieden. Manch einer streckt seinen Schnabel aus dem Wasser, auf den sich dann Voegel stuerzen. Es sieht so aus, als ob der Delfin die Voegel fuettern wuerde…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Bordthermometer zeigt durchschnittlich 37.5 Grad an. Es ist heiss und feucht, und nichts wuensche ich mir mehr, als einen Sprung ins Wasser. Natuerlich ein voelliger Bloedsinn, die Stroemung ist schliesslich stark und das Schiff viel zu schnell. Doch Kommandant Richard kennt die Loesung, ruestet mich mit Schwimmweste aus und knotet mich einfach an einem der dicken Taue fest und so werde ich hinter dem Schiff hergezogen. Eine herrliche Erfrischung und super Massage! Kurz darauf faellt ihm ein, dass das ganze vielleicht doch etwas riskant sei und zieht mich zurueck. Im Beiboot entfernen wir uns etwas von der TNR-09, und hier darf ich wieder ins Wasser. Auch hier jedoch nur mit Schwimmweste und festgeknotet. Als dann nur etwa 15 Meter entfernt ein paar Flussdelfine auftauchen, erklaere ich mich zur gluecklichsten Person auf Erden! Zum Glueck erfahre ich erst im Nachhinein, dass der Strick fuer den Fall gedacht war, dass ich von einer Sicuri – so wird hier zu Lande die Anaconda genannt – gefasst wuerde… &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eines Tages liegt ein herber Geruch in der Luft, nach modriger Erde und verbranntem Knoblauch. “Es heisst, dass eine Sicuri in der Naehe ist”, weiss Alex, ein Mitreisender. Tatsaechlich kommt Minuten spaeter aufgeregt Limachi – ein Mitglied der Crew – angerannt: "Habt ihr die Sicuri gesehen?" Doch wir schauen zu spaet in die richtige Richtung. Bereits ist sie weggetaucht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Manchmal naehern sich uns Einheimische in Einbaumkanus, legen an die Plattformen an und bieten uns entweder Fisch, Fruechte oder pure Schokolade ohne Milch oder Zucker zum Kauf oder im Tausch gegen Benzin an… Die erstandenen Piranhas gibt es dann tags darauf zum Fruehstueck...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann die kitschigen Sonnenuntergaenge, welche ich jeweils vom Dach des Steuerhauschens auf der Kommandobruecke geniesse, und die sternklaren Naechte… &lt;br /&gt;Eine unvergessliche Reise!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.com/s/c/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/guabitas/Mamore?feat=embedwebsite"&gt;&lt;img src="http://lh3.ggpht.com/_YNfA11EO_hU/Seu1k-txFLE/AAAAAAAABSA/qhjOK89bbbY/s160-c/Mamore.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/guabitas/Mamore?feat=embedwebsite" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Mamore&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7481870417228345131-195580909971076664?l=guabitas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guabitas.blogspot.com/feeds/195580909971076664/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7481870417228345131&amp;postID=195580909971076664' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/195580909971076664'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/195580909971076664'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guabitas.blogspot.com/2009/03/piranha-zum-fruehstueck-trinidad.html' title='Piranha zum Fruehstueck (Trinidad, Bolivien)'/><author><name>Eva</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18285791611373931308</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsykbdwGrI/AAAAAAAAAFc/uvK7etA1pFU/S220/Mex6+079.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh3.ggpht.com/_YNfA11EO_hU/Seu1k-txFLE/AAAAAAAABSA/qhjOK89bbbY/s72-c/Mamore.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7481870417228345131.post-4035068065025661657</id><published>2009-02-27T10:22:00.001-08:00</published><updated>2009-02-27T11:17:10.991-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bolivien'/><title type='text'>Wenn Baeren mit Gringas tanzen (Oruro, Bolivien)</title><content type='html'>Der Karneval von Oruro ist der zweitgrösste von Südamerika, der grösste in den Anden. Hier tanzen sich jedes Jahr um die 30´000 Tänzerinnen und Tänzer in Verehrung für die Jungfrau des Bergwerksstollens in Ekstase, einige wortwörtlich bis zum Umkippen. Schon frueh morgens geht es los, das Spektakel in Oruro. Puenktlich um 8 Uhr früh starten die ersten Truppen den 8 Kilometer langen Tanzmarathon bis zur Bergwerkskirche „Socavon“, wo sie dann nach acht bis zehn Stunden Tanz erschoepft vor der Jungfrau auf die Knie fallen und beten werden. Der Karneval von Oruro ist wohl die eindruecklichste und farbenfroheste religioese Feier überhaupt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abwechslungsreich geht es hier zu und her.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da kommt eine Truppe Morenadas. Eigentlich eine traurige Geschichte. Sie erzählt das tragische Schicksal der schwarzen Sklaven, die in Oruro in den Minen arbeiten mussten. Die prächtigen Kostüme der Männer, welche die Aufseher mit schweren Peitschen und weissen Glatzen darstellen, stehen im Gegensatz zu den Masken, welche die Sklaven in völliger Erschöpfung mit aufgerissenen Augen zeigen.&lt;br /&gt;Frueher galt bei den Morenadas ein absolutes Verbot für Frauen. Heute jedoch stehlen die hübschen Mädchen, die elegant vor dem Rest der Truppe herstolzieren, den dahinter in schweren Kostümen bepanzerten Männern die Show. Was allerdings die knapp bekleideten Tänzerinnen mit der Sklavengeschichte zu tun haben, bleibt mir ein Rätsel...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da sind auch die Tinkus, die in ihren expressiven Choreographien den traditionellen Faustkampf nachahmen. Noch in den 80-Jahren sollen die Tinku-Tänzer auch am Karneval von Oruro richtig untereinander gekämpft haben. Damit Blut fliesst, das will die Pachamama schliesslich so, ein Opfer für Mutter Erde. Noch früher musste gar jemand sterben, damit der Karneval ein guter Karneval war, und vor allem, damit nächstes Jahr die Pachamama den Menschen gut gestimmt war und für eine ausgiebige Ernte sorgt. Heute scheint Pachamama nicht mehr so anspruchsvoll zu sein. Doch auch heute noch wird der echte Tinku an vielen Orten in Bolivien praktiziert. Und auch die heutigen Tinkus in Oruro gelangen sich ab und zu spielerisch in die Haare und manch einer endet auf dem Boden. Der Alkohol tut seine Wirkung dazu. Eingreifen darf niemand, ist aber heute auch nicht nötig...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und natürlich die Teufelstänzer. Ihre Kostüme und Masken sind wohl die farbenprächtigsten überhaupt. Die berühmte Diablada, der Tanz zu Ehren des Tios, des Teufels, des Minengottes... In knallbunten Kostümen und riesigen Teufelsmasken mit langen gekrümmten Hörnern rennt die Teufelshorde zu kräftigen Rhythmen dem Erzengel Gabriel hinterher. Kampf zwischen Gut und Böse. Doch es tanzen auch Kondore und knuffige, weisse Anden-Bären mit, meine absoluten Lieblinge des Karnevals.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch das ist noch lange nicht alles: Da sind die ausdrucksvollen "Negritos" -  Afrobolivianer (oder schwarz geschminkte Imitationen)- dank deren Kostümen mit Ketten resp. Peitschen die Sklaverei nicht in Vergessenheit gerät; die wild und hoch in die Luft springenden Tobas, die mit Tierfellen bekleidet, ihren Feder-Mähnen auf dem Kopf und den Pfeilen in den Händen an die Indianer im Dschungel erinnern; die Llameradas, deren Taenzerinnen alle ein kleines weisses Plüsch-Lama auf dem Arm sanft zur Musik wiegen; die Caporales, die mit ihren kraftvollen Choreographien und grossen Truppen zu den Lieblingen des Publikums gehören...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch Karneval in Oruro ist mehr als nur eine Show. Wer Oruro besucht, lebt den Karneval. Das Publikum in den Tribünen tanzt auf den Sitzen mit und vergnügt sich mit Bier und Wasser. Zweiteres, um sich regelrechte Wasserschlachten zu liefern. Verkäufer von Wasserballons - meist Kinder - sorgen für den nötigen Nachschub und klettern sogar die wackeligen Holzleitern bis zuhinterst hoch, damit wir die Schlacht mit den Zuschauern auf der gegenüberliegenden Tribüne nicht verlieren...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Zuschauer ist man aber auch willkommen, sich in die Comparsas, die Tanztruppen, einzureihen. Das lasse ich mir natürlich nicht zweimal sagen, und hüpfe bald mit den Tobas um die Wette. Von der Morenada „Zona Norte“ aus Oruro, einer der ältesten Comparsas, werde ich gar eingeladen, nächstes Jahr mitzumachen. Doch bald verleidet mir die Morenada, und ich finde mich wieder mit zwei Maracas (Rasseln) in den Händen eine Band unterstützend, umarme dann einen der flauschigen Anden-Bären der Diablada und tapse mit ihm bärig durch die Gegend, um danach mit einer afrobolivianischen Truppe zu tropischen Rhythmen mehr oder weniger Salsa zu tanzen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein unvergessliches Erlebnis. Einfach HAMMER. WOW!!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.comhttp://lh5.ggpht.com/s/v/46.16/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/guabitas/CarnavalDeOruro?feat=embedwebsite"&gt;&lt;img src="http://lh4.ggpht.com/_YNfA11EO_hU/SagsISgHT4E/AAAAAAAABGc/xRekzm9paJM/s160-c/CarnavalDeOruro.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/guabitas/CarnavalDeOruro?feat=embedwebsite" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Carnaval de Oruro&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7481870417228345131-4035068065025661657?l=guabitas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guabitas.blogspot.com/feeds/4035068065025661657/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7481870417228345131&amp;postID=4035068065025661657' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/4035068065025661657'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/4035068065025661657'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guabitas.blogspot.com/2009/02/wenn-baeren-mit-gringas-tanzen-oruro.html' title='Wenn Baeren mit Gringas tanzen (Oruro, Bolivien)'/><author><name>Eva</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18285791611373931308</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsykbdwGrI/AAAAAAAAAFc/uvK7etA1pFU/S220/Mex6+079.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh4.ggpht.com/_YNfA11EO_hU/SagsISgHT4E/AAAAAAAABGc/xRekzm9paJM/s72-c/CarnavalDeOruro.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7481870417228345131.post-8969274994730391328</id><published>2009-01-29T11:55:00.000-08:00</published><updated>2009-01-29T11:56:52.458-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bolivien'/><title type='text'>Geistergeschichten (Tupiza, Bolivien)</title><content type='html'>Im kleinen Nest San Antonio de Lipez war seit dem 16. Jahrhundert nach Gold und Silber gesucht worden. Und so klein war die Ortschaft zur Bluetezeit eigentlich gar nicht, so lebten hier rund 5000 Menschen, die so reich waren, dass sie Geld nicht abzaehlten, sondern jeweils in Hueten massen. Zu verdanken hatten sie ihren Reichtum dem “Tio”, dem Teufel, der ihnen gut gewillt Glueck in den Minen bescherte. Und der Teufel hatte hier alles und alle unter Kontrolle: Er begann, eine schoene Kirche bauen zu lassen, und daneben, mitten im Dorf, den Friedhof, damit er sich den toten Seelen annehmen konnte. Das Dorfleben ging gemuetlich weiter, bis eines Tages Besuch kam. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;“Der Pfarrer ist ein Teufel”, meinte der kleine Junge, der soeben aus Tupiza angekommen die Messe besucht hatte, “ich habe seinen langen Schwanz klar gesehen!” Erschrocken nahmen die Bewohner des Ortes diese beunruhigende Neuigkeit zur Kenntnis. Was sollte man da machen? Ein Rosenkranz war die Loesung, mit dem man den Teufel auf dem Gipfel eines Huegels ausserhalb des Dorfes ankettete und begrab. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch seit diesem Tag blieb San Antonio verflucht. Die Bewohner wurden über Nacht blind, verschwanden und einer nach dem anderen ist einfach so verstorben. Ruhig schlafen konnte keiner mehr, man hoerte Geraeusche die es nicht gab und die Angst war allgegenwaertig. Um den Teufel zu beruhigen wurden die Verstorbenen erst noch direkt vor seiner Kirche vergraben, doch alles half nichts…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;San Antonio wurde aufgegeben, niemand wollte hier bleiben, aus Angst, bald selber zu sterben.  Die Menschen gruendeten 20 KM entfernt eine neue Ortschaft, wo sie bis heute ruhig leben koennen. Noch heute wird bei der Ruinenstadt nach Edelmetallen gesucht, aber übernachten tut dort niemand. Nur ein Mann ist bis vor 5 Jahren hier geblieben, sein Haus an dem Strohdach klar zu erkennen. Er erzaehlt, dass er nur mit der Bibel in den Haenden ruhig schlafen konnte…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Versuch in den 70ern, die Stadt wieder zu beleben, ist gescheitert, die Ruinen der neu erbauten Kirche zeugen davon. Und wer sich hier alleine nachts hingetraut kann sie immer noch hoeren: die Stimmen, den Gesang, das Galloppieren der nicht vorhandenen Pferde…&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7481870417228345131-8969274994730391328?l=guabitas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guabitas.blogspot.com/feeds/8969274994730391328/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7481870417228345131&amp;postID=8969274994730391328' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/8969274994730391328'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/8969274994730391328'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guabitas.blogspot.com/2009/01/geistergeschichten-tupiza-bolivien.html' title='Geistergeschichten (Tupiza, Bolivien)'/><author><name>Eva</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18285791611373931308</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsykbdwGrI/AAAAAAAAAFc/uvK7etA1pFU/S220/Mex6+079.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7481870417228345131.post-45876394091623549</id><published>2008-12-19T12:04:00.000-08:00</published><updated>2008-12-19T13:01:47.356-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bolivien'/><title type='text'>Des Teufels Kirche (Oruro, Bolivien)</title><content type='html'>Im Santuario del Socavón in Oruro fuehrt direkt neben dem Marienaltar bei dem ein dutzend weisse Kerzen brennen, eine Treppe nach unten. Doch nicht eine Krypta wartet unten. Die lange, steile Treppe fuehrt direkt in einen alten Bergwerksstollen. Man kann den Schweiss der Minenarbeiter die hier mal geschuftet haben mit etwas Vorstellungskraft sogar noch riechen, im duesteren, feuchten Stollen. &lt;br /&gt;Und da befindet sich also direkt unter der ehrwuerdigen Kirche eine rote, gehoernte Teufelsfigur, geschmueckt von Zigarren, Bierdosen und Cocablaettern...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch wie kommt die Kirche auf den Stollen? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu verdanken ist die Kirche Chiru-Chiru, einem Tagedieb, der am Fuss des Silberberges wohnte und es immer wieder geschafft haben soll, Reiche zu bestehlen, um den Armen zu geben. Eine Art Bolivianischer Robin Hood also.  Als er eines Nachts einen Minenarbeiter ausrauben wollte, wurde Chiru-Chiru toedlich verletzt. Die Jungfrau von Candelaria, die Chiru-Chiru immer verehrt hatte, erwies dem reuigen Sterbenden aber ihre Gnade, und als die Orureños tags darauf seinen toten Koerper entdeckten, fanden sie auch ein Bildnis der Jungfrau. Die Mine, die sich dort befand, wurde von nun an der "Socavón de la Virgen", der "Unterirdische Gang der Heiligen Jungfrau" genannt. So entstand der Glaube an die Jungfrau von Socavón, zu deren Ehren an diesem Ort eine Wallfahrtskirche entstand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wie kommt der Teufel in den Stollen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit der gewaltsamen Christianisierung der Indígenas in der Kolonialzeit begann auch die Vermischung der beiden Glauben. Und so lebte der Berggott der Inkas, Huari,  unter dem Deckmantel des Teufels weiter. "Tío" -Onkel-, wird dieser Teufel hierzulande genannt. Angeblich eine Aenderung des Wortes "Dios" - Gott -, das die Ureinwohner nicht richtig aussprechen konnten. Fuer die Spanier ein Teufel, fuer sie immer noch ein Gott... Und so herrscht Huari - der Onkel, der Teufel, der Gott - ueber die Unterwelt und waltet somit ueber Glueck und Unglueck der Minenarbeiter. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das groesste Fest zu Ehren der Jungfrau von Socavón findet hier jeweils zu Karneval statt. Als Teufel verkleidet tanzen dann die Taenzer zur Musik der "Diablada" (Teufelstanz) durch die Strassen von Oruro. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mal schauen, ob ich es dann nach Oruro zurueck schaffen werde...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pLy4HHz6K9g/SUwLP6f6BiI/AAAAAAAABQQ/Kxl6EFaub58/s1600-h/DSC03062+%5B640x480%5D.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pLy4HHz6K9g/SUwLP6f6BiI/AAAAAAAABQQ/Kxl6EFaub58/s320/DSC03062+%5B640x480%5D.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5281608831027775010" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7481870417228345131-45876394091623549?l=guabitas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guabitas.blogspot.com/feeds/45876394091623549/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7481870417228345131&amp;postID=45876394091623549' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/45876394091623549'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/45876394091623549'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guabitas.blogspot.com/2008/12/des-teufels-kirche-oruro-bolivien.html' title='Des Teufels Kirche (Oruro, Bolivien)'/><author><name>Eva</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18285791611373931308</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsykbdwGrI/AAAAAAAAAFc/uvK7etA1pFU/S220/Mex6+079.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_pLy4HHz6K9g/SUwLP6f6BiI/AAAAAAAABQQ/Kxl6EFaub58/s72-c/DSC03062+%5B640x480%5D.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7481870417228345131.post-7201703229297948622</id><published>2008-11-20T12:34:00.000-08:00</published><updated>2008-11-20T13:28:34.733-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Chile'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bolivien'/><title type='text'>Auf Suedamerikas schoenster Strasse (Arica, Chile)</title><content type='html'>&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Nach stundenlanger Fahrt durch Boliviens karges Hochland beginnt nach Curahuara de Carangas endlich die Abwechslung! Statt Ebene bis zum Horizont praegen jetzt rote Felsen in Duenenform die Landschaft, und bald auch merkwuerdige Felsbloecke, die wie Pilze aus dem Boden schiessen. Unvergesslich der Moment, als am Horizont der schneebedeckte, perfekte Vulkankegel des Sajamas auftaucht, mit ueber 6’500 müM der hoechste Gipfel Boliviens. Ab und zu passieren wir einen kleinen Fluss, an dessen gruenen Ufern Lamas weiden, oder ein ebenfalls von Lamas und Alpacas besiedeltes Hochmoor, und dahinter ragt der majestaetische Sajama in den mit Schaefchenwolken bemalten Himmel...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Dann der schoenste Grenzuebergang ueberhaupt, am koenigsblauen Chungara-See im Lauca Nationalpark. Waehrend die Grenzbeamten unser Gepaeck scannen und auf Drogen durchsuchen beobachte ich rosarote Flamingos und am Himmel kreisende Hochland-Moewen und bestaune die atemberaubende Sicht auf die Payachatas Zwillingsvulkane, zwei weitere Sechstausender. Danach die Fahrt durch den Lauca Nationalpark – vorbei an der blauen Cotacotani-Lagune mit ihren zahlreichen kleinen Inselchen und den weissen Salzkrusten am Ufer. Und immer die Aussicht auf Berge, deren Farbe mal roetlich, dann gruen, gelb oder lila schimmert. Wir fahren auch vorbei an zahlreichen Vicuñas, dieser zierlichen Lama-Art, deren Bestand in den 70er Jahren auf etwa 1000 reduziert war, und heute wieder auf ueber 25’000 gestiegen ist. Sie lassen sich kaum von den Bussen und LkWs stoeren und grasen genuesslich direkt hinter den Leitplanken...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anders als oestlich der Anden, fallen hier an der Pazifikseite die Anden nicht in fruchtbares Tiefland ab. In drei Stunden geht es jetzt herunter von ca. 4’500 müM auf Meeresniveau. Die Strasse schlaengelt sich den Berg herunter, und je tiefer wir kommen umso trockener und felsiger die Landschaft, bis bald gar kein Gruen mehr zu sehen ist. Nur noch Wueste soweit das Auge reicht, geschmueckt mit zahlreichen Kandelaber-Kakteen, die wie Maennchen mit einem dutzend Arme in der Gegend stehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich Arica erreiche, ist es bereits dunkel, nur der Mond erleuchtet den Sandstrand und die Fluten des Meeres. Ich geniesse das Rauschen der kraeftigen Wellen und den frischen Geruch der kalten, salzigen Meeresbrise...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/guabitas/ChilePutreArica#"&gt;&lt;img src="http://lh4.ggpht.com/_YNfA11EO_hU/SSXT2oS1oTE/AAAAAAAAAvo/L6CcLuEgbdE/s160-c/ChilePutreArica.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/guabitas/ChilePutreArica#" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Chile / Putre &amp;amp; Arica&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7481870417228345131-7201703229297948622?l=guabitas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guabitas.blogspot.com/feeds/7201703229297948622/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7481870417228345131&amp;postID=7201703229297948622' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/7201703229297948622'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/7201703229297948622'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guabitas.blogspot.com/2008/11/auf-suedamerikas-schoenster-strasse.html' title='Auf Suedamerikas schoenster Strasse (Arica, Chile)'/><author><name>Eva</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18285791611373931308</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsykbdwGrI/AAAAAAAAAFc/uvK7etA1pFU/S220/Mex6+079.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh4.ggpht.com/_YNfA11EO_hU/SSXT2oS1oTE/AAAAAAAAAvo/L6CcLuEgbdE/s72-c/ChilePutreArica.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7481870417228345131.post-4435186948270559373</id><published>2008-11-10T14:00:00.000-08:00</published><updated>2008-11-10T16:14:59.398-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bolivien'/><title type='text'>Nur in Bolivien... (Cochabamba, Bolivien)</title><content type='html'>&lt;ul&gt;&lt;li&gt;ist Schweinehaut und -Ohren eine beliebte Spezialitaet (und zwar fuer Menschen und nicht fuer Hunde...)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;fahren in der Fuehrerkabine im Bus 5 Passagiere mit, obwohl es nur einen Beifahrersitz gibt...&lt;/li&gt;&lt;li&gt;gibt Maggi dem Essen den typisch bolivianischen Geschmack...&lt;/li&gt;&lt;li&gt;wird Kreisverkehr gerne durch Ampeln geregelt...&lt;/li&gt;&lt;li&gt;benutzen Schuhputzer schwarze Masken, damit man sie nicht erkennt, und wirken dadurch erst ganz schoen bedrohlich...&lt;/li&gt;&lt;li&gt;wird in Discos in Reihen getanzt! (und wehe dem, der aus der Reihe tanzt...)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;und es gibt in Discos auch Pausen, damit sich die Leute unterhalten koennen... &lt;/li&gt;&lt;li&gt;gibt es Druckereien, die gleichzeitig als Coiffeursalon funktionieren...&lt;/li&gt;&lt;li&gt;und gibt es dafuer Coiffeursalons, die sich freiwillig "Piojitos" (Läuschen) nennen...&lt;/li&gt;&lt;li&gt;muss man bei seiner eigenen Hochzeit nicht anwesend sein!!! (man kann einen Vertreter hinschicken... - dafuer soll es in Peru moeglich sein, sich online scheiden zu lassen...)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;wird ca. 1x im Monat verkuendet, dass die bankrotte Airline LAB am Ende des Monats wieder fliegen soll...&lt;/li&gt;&lt;li&gt;muss im Spital vor der Untersuchung erst der Hund aus dem Behandlungszimmer verscheucht werden...&lt;/li&gt;&lt;li&gt;gibt es auf dem Markt Lamafoeten zu kaufen...&lt;/li&gt;&lt;li&gt;dauert eine 200 km lange Busfahrt 8 Stunden...&lt;/li&gt;&lt;li&gt;pinkeln die Leute ungeniert auch vor Verbotsschildern (500 Bs. Busse) inmitten der Stadt auf die Strasse...&lt;/li&gt;&lt;li&gt;muss man in Busterminals eine "Busterminal-Benutzungs-Gebuehr" bezahlen...&lt;/li&gt;&lt;li&gt;wird das Meerschweinchen Kaninchen (Conejo) genannt...&lt;/li&gt;&lt;li&gt;wird man, wenn man auf der Strasse nach der Waescherei fragt, gleich von einem Dutzend Frauen umgeben, die einem ihre Dienste als Waescherinnen anbieten...&lt;/li&gt;&lt;li&gt;darf nicht davon ausgegangen werden, dass ein Optikergeschaeft, das mit "alles fuer Kontaktlinsen" wirbt, auch Linsenmittel fuehrt...&lt;/li&gt;&lt;li&gt;gibt es Bankomaten, die statt den PIN erfragen den Fingerabdruck scannen!! (ganz schoen fortschrittlich die Bolivianische Bank!!)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;dafuer soll es gelegentlich vorkommen, dass man Falschgeld aus dem Bankomaten bekommt - z.B. eine USD 100.- Note statt mit dem Gesicht von Franklin mit einem Bild eines Inkakoenigs und dem Text: "this note is illegal tender"...&lt;/li&gt;&lt;li&gt;oder Noetchen, statt vom "Banco de Bolivia" vom "Banco de la Fortuna"...&lt;/li&gt;&lt;li&gt;fahren im Taxi-Kofferraum die Kinder des Taxi-Chauffeurs mit...&lt;/li&gt;&lt;li&gt;gibt es Unfaelle, weil der Fahrer derAmbulanz betrunken ist...&lt;/li&gt;&lt;li&gt;fahren Strassenhunde gratis Bus...&lt;/li&gt;&lt;li&gt;gibt es eine Marine ohne Meer... ("vom Titicacasee dem Meer entgegen", steht bei der Marinebasis in Tiquina... Ja, Bolivien leidet noch immer unter dem Verlust des Meereszugangs an Chile...)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;baut der Praesident soziale Haeuser fuer die aermsten der Armen in Zonen, die nicht fuer Hauser bestimmt sind, und der Buergermeister reisst die Haeuser dann wieder ab und stellt die Leute von neuem auf die Strasse... :'-( *traurig aber wahr*&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7481870417228345131-4435186948270559373?l=guabitas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guabitas.blogspot.com/feeds/4435186948270559373/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7481870417228345131&amp;postID=4435186948270559373' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/4435186948270559373'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/4435186948270559373'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guabitas.blogspot.com/2008/11/nur-in-bolivien-cochabamba-bolivien.html' title='Nur in Bolivien... (Cochabamba, Bolivien)'/><author><name>Eva</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18285791611373931308</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsykbdwGrI/AAAAAAAAAFc/uvK7etA1pFU/S220/Mex6+079.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7481870417228345131.post-7927582163876591007</id><published>2008-09-16T14:52:00.000-07:00</published><updated>2008-09-16T17:05:37.795-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bolivien'/><title type='text'>Benzinmangel und Chicha im Ueberfluss (Cochabamba, Bolivien)</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Die "Fiesta" beginnt schon bevor wir losfahren... Cochabamba steht still - diesmal unfreiwillig! Aufgrund der geschilderten Probleme gibt es kein Gas und kein Benzin, nur noch wenige Autos sind unterwegs. Alan (mein Arbeitskollege) will mich abholen mit einem Taxi, doch der Taxista kommt dann doch nicht, denn das Benzin ist unterwegs ausgegangen und es gibt keinen Nachschub. Also versuche ich auf "meiner" Avenida Blanco Galindo, die mehr befahren ist, ein Taxi zu nehmen. Doch die Antwort ist immer die selbe: Zur Av. Beijing (wo Alan wohnt) bringen wir Dich, nicht aber danach nach Quillacollo (ca. 14 km von Cocha entfernt) wo der Bus nach Independencia faehrt - es gibt kein Benzin! Irgendwie schaffen wir es dann doch noch, eingequetscht in einem der wenigen vollgestopften Trufis nach Quilla...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von hier geht die Fahrt ueber eine abenteuerliche Schotterpiste erst auf ueber 3'800 m.u.M., bevor es dann wieder auf 2'500 m heruntergeht. Die Strecke ist gesaeumt von karger Andenvegetation, doch das Bueschelgras und die Felsen bestechen durch immer wieder andere Farben: mal orange, mal rot, gelb, gruen oder grau. Obwohl karg, kann ich mich kaum satt sehen. Aus der Musikanlage rauscht die Musik der Anden, wehmuetiger Gesang begleitet vom Klang des typischen Charangos, dann zur Abwechslung der eintoenige Beat der argentinischen Cumbia Villera. Mal passieren wir eine Gasleitung, die sich bis zum Horizont erstreckt (und momentan wahrscheinlich kein Gas fuehrt), dann ein einsames Lehmhauschen oder ein kleineres Dorf. Die Gegend ist kaum besiedelt, so sehen wir denn auch mehr Lamas und Schafe als Menschen. Die schlussendlich fast 8-stuendige holprige Fahrt ist anstrengend, der unbequeme Bus fuellt sich mit Staub, immer wieder muessen wir waghalsige Manoever bei Gegenverkehr auf der engen Piste ueber uns ergehen lassen - neben uns geht es steil runter und ab und zu erinnert ein kleines Kreuz am Strassenrand an Verunfallte. Kaum beruhigend ist, dass wir statistisch gesehen auf der zweit-gefaehrlichsten Strecke Boliviens unterwegs sind. Immerhin erfahren wir erst als wir in Independencia ankommen, dass der Chauffeur die Strecke heute erst zum zweiten Mal gefahren ist!! ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Independencia treffen wir auf Verwandte von Alan, und wir fahren direkt weiter nach Machaca, wo eben die Fiesta del Señor de Exaltación stattfindet.&lt;br /&gt;Machaca ist ein kleines Nest am Ende der Welt, das aus gerade mal ca. 9 Cuadras (3x3 Blocks)aus Lehmziegelhauschen besteht. Das hier ist Landleben pur! Es gibt keinen Luxus, nicht einmal Klos (dazu dienen einfach die umgebenden Berge oder auch mal der Hauptplatz) dafuer pure Luft und Ruhe... Und gefeiert wird auch hier wie richtig! Auf dem Musikpavillon auf dem Hauptplatz spielt die lokale Brass Band, die bald schon durch laute Cumbia aus den daneben aufgestellten Lautsprechern uebertoent wird, in einer anderen Ecke der Plaza tanzt eine unermuedliche Truppe floetenspielender Maenner um einen mit Chicha gefuellten Plastikeimer (Typ: ehemaliger Farb-Behaelter vom Bau). Jeder der Taenzer / Musiker ist geschmueckt mit einem "Panzer" aus echtem Leopardenleder oder -Fell und bunten Federn. Bier und Chicha fliesst in Stroemen, und ich werde ins Ritual des Chicha-Trinkens eingeweiht: Wer eingeladen wird, muss (oder sollte zumindest) trinken und fuellt als naechstes das Trinkgefaess, eine Art halber Kuerbis, um den Naechsten einzuladen. Immerhin muss der erste oder letzte Schluck, zu Ehren Pachamamas - der Mutter Erde - auf den Boden gekippt werden. Ein Glueck fuer mich, wenn das herbe Maisbier, in dem man meistens auch ein Stueck Stroh oder eine Fliege oder ein Haar findet, zu bitter schmeckt... Doch mit einer genuegend grossen Portion Kokablaetter im Mund wird auch fuer mich die Chicha bald ertraeglich... ;-) ("Koka ist kein Kokain, sondern das heilige Blatt der Inkas" - singt die Band) Es wird spaet an diesem Abend.&lt;br /&gt;Wir koennen unser Zelt als Nachtlager im Innenhof eines Hauses aufstellen, neben Ziege und Zicklein, doch ich schlafe kaum, denn es wird bitterkalt und natuerlich dauert die laute Fiesta die ganze Nacht!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am naechsten Morgen werden wir von vier staunenden Kinderaugen begruesst, die sich zoegerlich unserem Zelt naehern und es schuechtern untersuchen und befassen. Nebenan sind die Ziegen bereits verschwunden, dafuer hocken die Frauen der Familie im Kreis am Boden und bereiten ein grosses Festessen vor. Wir muessen unser Zeltlager denn auch abbrechen, denn hier wird heute Hochzeit gefeiert! Bald ist der Innenhof mit silbernem Lametta und weissen Klopapier geschmueckt, und an der Lehmwand werden ein paar bunte Tuecher aufgehaengt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Tag beginnt gemuetlich, wir fruehstuecken erst auf der Strasse, dann geht es direkt weiter mit Chicha und Bier... Ich geniesse die Sonne und fahre mit Verwandten von Alan etwas in die Berge hoch. Zum Mittagessen werden wir von einer Familie eingeladen (man wird hier immer und zu allem eingeladen - die Leute sind so was von herzlich, es ist unglaublich!) Am Nachmittag dann geht das Feiern weiter (diesmal auf dem Fussballplatz) mit Musik und Tanz, und ich lerne traditionelle Morenadas zu tanzen - gar nicht so schwierig, nur sieht das ganze ohne bunten Rock der hin und her geschwungen wird, ganz und gar nicht spektakulaer aus... Darauf wird ein schwarzes Heiligenbild zur Kirche getragen (den Gottesdienst lassen wir aber aus) und danach werde ich Zeuge, wie der Sacerdote (Pfarrer) auf dem Fussballfeld ein paar der stationierten Autos und Lastwagen mit Weihwasser segnet. Die Autos wurden alle bereits schoen geschmueckt, und werden jetzt, wenn nicht mit Weihwasser zumindest mit Bier oder Coca Cola oder sonst etwas moeglichst Klebrigem uebergossen, damit das danach darauf geworfene Konfetti auch moeglichst lange daran kleben bleibt...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An diesem heiligen Tag heiraten etwa 3 Paare - und so konzentriert sich die Fiesta am spaeteren Nachmittag und Abend auf den 3 Hochzeitsfeiern. Teilen ist Kultur der Anden, und so wird ganz selbstverstaendlich jeder, der gerade vorbeikommt, zur Feier inkl. Hochzeitssuppe oder -Torte eingeladen. Doch bevor es Torte gibt, muessen die Singles antraben und an einem aus der Torte haengenden Schnuerchen ziehen. An einem davon haengt ein Ring: wer ihn zieht wird als naechstes heiraten. Ich komme zu spaet und kriege "nur" noch Torte ab. ;-) *mmmh - lecker* Beim Tanz danach fliesst wieder Chicha in Stroemen, manch einer tanzt bald nicht mehr, sondern sitzt irgendwo beduselt in einer Ecke.&lt;br /&gt;Heute bekommen wir zum Schlafen eine Matratze bei irgend jemandem zu Hause angeboten - was fuer eine Wohltat nach der kalten Nacht zuvor, und wie unglaublich, wie selbstverstaendlich Fremde hier aufgenommen werden!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der dritte Tag der Feier soll der spektakulaerste sein: Corrida de Toros - Stierkampf ohne Torero, a lo boliviano! Den Stieren werden kleine Tuecher um den Hals gebunden, darin versteckt etwas Geld. Die jungen Maenner des Dorfes rennen dann den Stieren hinterher, um den Preis zu ergattern. Manch einer bezahlt dafuer mit einem heftigen Schlag des Stiers in den Hintern, einer wird auf die Hoerner genommen und weit durch die Luft geschlaeudert und bleibt bewusstlos liegen... Aber wie mir Alan zuvor erklaert hat, ist eine Corrida de Toros ohne Blut schliesslich langweilig... ;-)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="WIDTH: 194px"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="BACKGROUND: url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left 50%; HEIGHT: 194px" align="middle"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/guabitas/Independencia"&gt;&lt;img style="MARGIN: 1px 0px 0px 4px" height="160" src="http://lh3.ggpht.com/guabitas/SNA_6TFt2eI/AAAAAAAAAcg/xaX-3bp7hFA/s144/DSC01423.JPG" width="160" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="FONT-SIZE: 11px; FONT-FAMILY: arial,sans-serif; TEXT-ALIGN: center"&gt;&lt;a style="FONT-WEIGHT: bold; COLOR: #4d4d4d; TEXT-DECORATION: none" href="http://picasaweb.google.com/guabitas/Independencia"&gt;Independencia&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7481870417228345131-7927582163876591007?l=guabitas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guabitas.blogspot.com/feeds/7927582163876591007/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7481870417228345131&amp;postID=7927582163876591007' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/7927582163876591007'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/7927582163876591007'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guabitas.blogspot.com/2008/09/benzinmangel-und-chicha-im-ueberfluss.html' title='Benzinmangel und Chicha im Ueberfluss (Cochabamba, Bolivien)'/><author><name>Eva</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18285791611373931308</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsykbdwGrI/AAAAAAAAAFc/uvK7etA1pFU/S220/Mex6+079.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh3.ggpht.com/guabitas/SNA_6TFt2eI/AAAAAAAAAcg/xaX-3bp7hFA/s72-c/DSC01423.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7481870417228345131.post-5654828580754329621</id><published>2008-09-11T13:36:00.000-07:00</published><updated>2008-09-11T14:00:38.389-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bolivien'/><title type='text'>Cochabamba atmet auf, Bolivien brennt (Cochabamba, Bolivien)</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Ich sitze mit meinem Buch (100 Jahre Einsamkeit, Gabriel García Márquez) im Gras auf einem Kreisel inmitten zwei der meist befahrenen Strassen Cochabambas. Statt stinkender Busse und hupenden und nervoesen Autofahrern sind heute hier auf der sechs-spurigen Avenida  tausende Velofahrer, Fussgaenger und Fussball spielende Kinder unterwegs. Es ist unglaublich ruhig und fast ein surreales Bild. Ich geniesse die Sonne und die smogfreie Sicht auf die Anden im Norden. Jeder erste Sonntag im September ist autofrei, und Cochabamba atmet auf.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Ein paar Tage spaeter kommt es in den oppositionellen Tieflandregionen (der sog. Media Luna / Halbmond) zu Krawallen. Milizen der bürgerlichen Opposition blockieren das gesellschaftliche Leben: Strassen werden blockiert, Flughaefen eingenommen, Gasleitungen gekappt, Maerkte gepluendert, Behoerden gestuermt, Radiosender und Journalisten angegriffen... &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Die USA werden angeklagt, die ganze Opposition und Autonomiebewegung mobilisiert zu haben und fuer die eskalierenden Proteste verantwortlich zu sein. Dementsprechend wurde der Botschafter der USA, Philip Goldberg, zur unerwünschten Person erklaert und aufgefordert, das Land zu verlassen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Der Halbmond brennt !!!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;( In den Evo-befuerwortenden Hochlandregionen bleibt es hingegen ruhig – also macht Euch keine Sorgen wenn ihr Berichte liest, wie meinen :-), oder &lt;a href="http://www.amerika21.de/nachrichten/inhalt/2008/sep/putschbolivien/"&gt;den hier&lt;/a&gt;)&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7481870417228345131-5654828580754329621?l=guabitas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guabitas.blogspot.com/feeds/5654828580754329621/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7481870417228345131&amp;postID=5654828580754329621' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/5654828580754329621'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/5654828580754329621'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guabitas.blogspot.com/2008/09/cochabamba-atmet-auf-bolivien-brennt.html' title='Cochabamba atmet auf, Bolivien brennt (Cochabamba, Bolivien)'/><author><name>Eva</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18285791611373931308</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsykbdwGrI/AAAAAAAAAFc/uvK7etA1pFU/S220/Mex6+079.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7481870417228345131.post-5241209632345714921</id><published>2008-09-01T17:08:00.000-07:00</published><updated>2008-09-02T15:16:08.872-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bolivien'/><title type='text'>Das zweite Drittel (Cochabamba, Bolivien)</title><content type='html'>&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Bolivianer lassen sich in drei Drittel einordnen:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ol&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Das erste Drittel blockiert gerade irgendwo eine Strasse, ist auf einer Demonstation oder steht Schlange auf irgend einer Behoerde&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Das zweite Drittel ist auf einer Fiesta, macht Musik oder tanzt&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Das dritte Drittel macht Liebe&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;(Theorie gemaess Matthias Bode)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Hier sehen wir also das zweite Drittel:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="WIDTH: 194px"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="BACKGROUND: url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left 50%; HEIGHT: 194px" align="middle"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/guabitas/FiestaCochabamba"&gt;&lt;img style="MARGIN: 1px 0px 0px 4px" height="160" src="http://lh5.ggpht.com/guabitas/SL215E0ny3I/AAAAAAAAAWU/CJfAD2fqOyw/s400/DSC01206.JPG" width="160" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="FONT-SIZE: 11px; FONT-FAMILY: arial,sans-serif; TEXT-ALIGN: center"&gt;&lt;a style="FONT-WEIGHT: bold; COLOR: #4d4d4d; TEXT-DECORATION: none" href="http://picasaweb.google.com/guabitas/FiestaCochabamba"&gt;FiestaCochabamba&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Wieso denn gefeiert wird, frage ich William, einen bolivianischen Freund. "Wir feiern alles und nichts!"&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;So genau weiss man es nicht, ist auch nicht so wichtig. Hauptsache Tanz, Musik, Bier und Chicha!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Wahrscheinlich wieder irgend eine "Virgen".&lt;br /&gt;Auch ein Raetsel: Wieso gibt es in Bolivien so viele Kinder, wo es so viele Jungfrauen gibt??... ;)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7481870417228345131-5241209632345714921?l=guabitas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guabitas.blogspot.com/feeds/5241209632345714921/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7481870417228345131&amp;postID=5241209632345714921' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/5241209632345714921'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/5241209632345714921'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guabitas.blogspot.com/2008/09/das-zweite-drittel-cochabamba-bolivien.html' title='Das zweite Drittel (Cochabamba, Bolivien)'/><author><name>Eva</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18285791611373931308</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsykbdwGrI/AAAAAAAAAFc/uvK7etA1pFU/S220/Mex6+079.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh5.ggpht.com/guabitas/SL215E0ny3I/AAAAAAAAAWU/CJfAD2fqOyw/s72-c/DSC01206.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7481870417228345131.post-5954901650726592201</id><published>2008-08-28T18:43:00.000-07:00</published><updated>2008-08-28T19:33:06.066-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bolivien'/><title type='text'>Zu Besuch bei den Tiefland-Indianern (Sanandita, Bolivien)</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;“Alles ist cool hier: der Fahrer, der Bus, die Musik” oder: “Bitte nicht auf den Boden spucken”... aber auch Weisheiten wie: “Lieber eine Minute in deinem Leben verlieren, als in einer Minute dein Leben”, stehen auf den Stickers geschrieben, an der Tuer, die den Passagierraum vom Chauffeur trennt, im Bus von Cochabamba nach San Gabriel.&lt;br /&gt;Und ganz nach diesem Motto kriechen wir den Berg hinunter. Die Umgebung ist erst von karger Bergvegetation mit Lagunen und Adobehauschen gepraegt, dann geht es vom trockenen Klima des subandinen Hochtals ins tropische Tiefland des Chapare hinunter. Links und rechts neben der Strasse wird es nun immer gruener, bis die letzten Auslaeufer der Anden hinter uns verschwinden und die Luft heiss und feucht wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach etwa 5 Stunden erreichen wir Villa Tunari. Hier endet fuer die meisten Touristen der Ausflug ins Chapare, eines der wichtigsten Koka-Anbaugebiete des Landes. Ich hingegen bin auf dem Weg nach Sanandita, einem Dorf der Yuracare-Indios, einem Indianerstamm im Amazonasgebiet Boliviens. Wir passieren einen Militaerkontrollposten ausgangs Villa Tunari. “Crime Scene, Do not cross”, steht auf dem Band, vor dem Kontrollposten, und « Wasser ist Leben. Lass nicht zu, dass sie unsere Fluesse verschmutzen. Sag nein zu Drogen und Drogenhandel », steht auf einem Schild. Dementsprechend wird auch unser Bus von den Soldaten durchsucht. Es koennte ja sein, dass jemand Drogen dabei hat, oder Chemikalien, die fuer die Kokainproduktion verwendet werden koennten, und eben die Fluesse verschmutzen. Auf einer holprigen Piste geht es von hier weiter nach San Gabriel, dem letzten Kaff vor dem Nationalpark und Indianerreservat Isiboro Secure, wo die Yuracare wohnen, die ich besuchen werde. Je weiter wir kommen, desto groesser die Kokafelder am Wegesrand. Einfache Hauser aus Brettern saeumen die Strasse. Doch arm sind die Leute hier nicht. Davor stehen teils moderne Autos, und auch die Satellitenschuesseln fehlen nicht. Koka muss halt ein gutes Geschaeft sein! Und Koka gedeiht hier wunderbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dies ist auch einer der Gruende, weshalb die Yuracare immer weiter zurueck gedraengt werden in den Dschungel. Kolonisierende Kokabauern, vorwiegend Quechua und Aymara aus dem Hochland, dringen weiter vor in ihr Stammesgebiet. Die Siedler zurueckzudraengen ist kaum moeglich, ohne Unterstuetzung in der Regierung. Es bleibt nur die Flucht weiter hinein in den Dschungel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und da fahre ich hin! Im Sammeltaxi, zu zwoelft (!!) eingequetscht in einem normalen PkW, gelangen wir zur Bootsanlagestelle am Rio Isiboro. Von hier sind es noch knapp 30min flussabwaerts im Einbaumkanu. Die Gesandten der Gemeinde warten schon auf uns. Bei Abenddaemmerung erreichen wir Sanandita. Bis ich die Besucherhuette erreiche ist es dunkel. Bald ist nur noch das Funkeln der Sterne und Blinken der Gluehwuermchen zu sehen…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die naechsten Tage verbringe ich mit Don Humberto und seiner Familie. Ich koche mit seiner Frau mit Wasser aus dem Fluss, spiele mit dem kleinen Guido stundenlang mit der einzigen Murmel die er besitzt oder den zwei kaputten Spielzeugautos, besuche Nachbarn und werde von ihnen zum Chicha-Trinken eingeladen. Ich fische Piranhas, und spiele “Fischen” mit den Kindern im Fluss. So wird hier unser “Fangis” genannt. Es ist gar nicht so einfach, im braunen Flusswasser sind die flinken Kinder schnell weggetaucht, und tauchen dann ploetzlich hinter dem naechsten Kanu auf. Ich, von den Kindern liebevoll Gringita genannt, hingegen bin ein leichtes Fressen fuer den jeweiligen “Fischer”. Ich lerne von Kleinkindern auch, wie man ein Einbaumkanu lenkt. Das koennen sie hier naemlich schon, bevor sie schwimmen koennen. Man erklaert mir auch mit einer Selbstverstaendlichkeit, welche Beeren man essen kann und welche giftig sind, oder welche Pflanzen zum Faerben von Tuechern verwendet werden koennen. Mein gruenes T-Shirt wird dabei zum Opfer einer Demonstration. Ein violetter Fleck wird mich jetzt noch lange daran erinnern! ;) Zwei Jungs demonstrieren, wie man mit Pfeil und Bogen die Fische faengt, die sich am Grund der Lagune tummeln, und abends gehen wir auf Kaimanpirsch… &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich lerne aber auch, wann Koka reif ist zum Pfluecken und helfe beim Ausbreiten der Blaetter zum Trocknen an der Sonne. Denn auch die Yuracare leben heute nicht mehr bloss vom Jagen und Sammeln, sondern brauchen alternative Einnahmequellen, und Koka laesst sich halt gut in San Gabriel verkaufen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Tourismus soll als Alternative zum Kokaanbau dienen, aber vor allem auch, den Yuracare eine Stimme verschaffen. Wenn auf der einen Seite die Siedler die Yuracare diskriminieren, sie sogar dazu bringen wollen Quechua zu lernen, und die Regierung das Volk vergisst, koennen Touristen helfen sie in ihrer Identitaet zu staerken… &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="WIDTH: 194px"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="BACKGROUND: url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left 50%; HEIGHT: 194px" align="middle"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/guabitas/Sanandita"&gt;&lt;img style="MARGIN: 1px 0px 0px 4px" height="160" src="http://lh4.ggpht.com/guabitas/SLdWDfx4x-E/AAAAAAAAASo/EycYpcWbpvk/s160-c/Sanandita.jpg" width="160" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="FONT-SIZE: 11px; FONT-FAMILY: arial,sans-serif; TEXT-ALIGN: center"&gt;&lt;a style="FONT-WEIGHT: bold; COLOR: #4d4d4d; TEXT-DECORATION: none" href="http://picasaweb.google.com/guabitas/Sanandita"&gt;Sanandita&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7481870417228345131-5954901650726592201?l=guabitas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guabitas.blogspot.com/feeds/5954901650726592201/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7481870417228345131&amp;postID=5954901650726592201' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/5954901650726592201'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/5954901650726592201'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guabitas.blogspot.com/2008/08/zu-besuch-bei-den-tiefland-indianern.html' title='Zu Besuch bei den Tiefland-Indianern (Sanandita, Bolivien)'/><author><name>Eva</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18285791611373931308</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsykbdwGrI/AAAAAAAAAFc/uvK7etA1pFU/S220/Mex6+079.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh4.ggpht.com/guabitas/SLdWDfx4x-E/AAAAAAAAASo/EycYpcWbpvk/s72-c/Sanandita.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7481870417228345131.post-5234153909039580563</id><published>2008-08-19T16:58:00.000-07:00</published><updated>2008-08-19T18:15:44.094-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bolivien'/><title type='text'>Viehmarkt (Cochabamba, Bolivien)</title><content type='html'>Wir besuchen den Viehmarkt in Punata, nicht weit ausserhalb von Cochabamba im Hochtal ("Valle Alto") gelegen. Da quietscht ein Schwein, das gerade herumgezerrt wird, dort krabbelt ein Kleinkind im Sand und Kuhdreck herum, da stehen die riesigen Tiertransporter, vollgequetscht bis auf den letzten Quadratzentimeter, da preist eine farbenfroh gekleidete Quechua-Frau "frischen Fisch" (der in der Sonne schmort) per Megafon an, eine andere traegt ein Schaf vorbei, und auf dem Ruecken natuerlich das Kleinkind, es werden Kuehe gemolken und um Kaelber gehandelt...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch da ist auch der Fruechte- und Gemuesesektor, ja, es gibt nichts, was man auch dem Markt von Punata nicht kaufen koennte. Stereoanlagen, Handys, Fahrraeder, bunte Tuecher, Essen... und wer denkt, das schwarze lange gezopfte Haar der Indigenas sei immer echt, hat noch nicht die Staende entdeckt, wo es Kunsthaar zu kaufen gibt. Schwarz, lang, und bereits vorgezoepfelt...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/guabitas/Punata"&gt;&lt;img src="http://lh4.ggpht.com/guabitas/SKtt1n6DF_E/AAAAAAAAAN8/yk_xPf7beWI/s160-c/Punata.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/guabitas/Punata" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Punata&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7481870417228345131-5234153909039580563?l=guabitas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guabitas.blogspot.com/feeds/5234153909039580563/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7481870417228345131&amp;postID=5234153909039580563' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/5234153909039580563'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/5234153909039580563'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guabitas.blogspot.com/2008/08/viehmarkt-cochabamba-bolivien.html' title='Viehmarkt (Cochabamba, Bolivien)'/><author><name>Eva</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18285791611373931308</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsykbdwGrI/AAAAAAAAAFc/uvK7etA1pFU/S220/Mex6+079.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh4.ggpht.com/guabitas/SKtt1n6DF_E/AAAAAAAAAN8/yk_xPf7beWI/s72-c/Punata.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7481870417228345131.post-2954674308745820182</id><published>2008-08-19T16:42:00.000-07:00</published><updated>2008-08-19T18:22:18.830-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bolivien'/><title type='text'>Wuestenzauber (Santa Cruz, Bolivien)</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Streifzug durchs Zentrum von Santa Cruz. Die Stadt ist zwar nicht sonderlich schoen, dafuer um so interessanter. Da sind die Strassenverkaufer von Kunsthandwerk, die auf Wunsch auch gleich das Loch fuer das Nasen- oder Bauchnabelpiercing stechen, da sind die mit traurigen Augen bettelnden Kinder, die einem die Haende entgegen strecken und mein Herz zerreissen, da sind die Artisten, die auf der Strassenkreuzung jonglieren und versuchen, so den wartenden Motoristen ein paar Bolivianos zu entlocken. Und da sind die Opositionellen auf dem Hauptplatz vor der Kirche, die schon tagelang im Hungerstreik gegen die Regierung protestieren. In grossen Zelten liegen die Demonstranten auf Matratzen, spaeter sprechen die Anfuehrer ueber Lautsprecher zu den Leuten: "Wir wollen eine Regierung fuer alle. Sie stecken ihre schmutzigen Haende in unsere Taschen." Der verhaeltnismaessig reichen Tieflandregion passt Evos Sozialismus natuerlich ganz und gar nicht... Etwas spaeter wird der Hungerstreik nach 12 Tagen aufgeloest, und die Matratzen werden weggetragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tags darauf habe ich mir in den Kopf gesetzt, die Lomas de Arena, etwa 15km suedlich von Santa Cruz, zu besuchen. Im Bus fahre ich zum Parkeingang. Von hier sind es noch 4 1/2 km zu Fuss und ich marschiere los. Die Sonne brennt unerbitterlich runter, meine kleine Wasserflasche ist bald leer, und so frage ich ein Maedchen, dem ich unterwegs begegne, ob man denn hier irgendwo Wasser kaufen kann. "Hier schenkt man es Dir", bekomme ich zur Antwort, und werde in den Hinterhof ihres Hauses gebeten. Am Tisch sitzen die kleinen Geschwister beim Mittagessen, es gibt Reis mit Linsen, dazu Wasser. Auch ich bekomme ein Glas - herrlich erfrischend kalt! Die Kinder sind schuechtern, sprechen nur ab und zu leise untereinander. Auf Fragen bekommt man eine kurze und knappe Antwort. Dafuer bekomme ich fuer den weiteren Weg eine grosse 2 Liter Petflasche voller Wasser geschenkt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Landschaft wird immer noch wuestenartiger, da sind Kakteen und stacheliges Bueschelgras, bald tauchen in der Ferne die ersten Duenen auf. Ab und zu kreist ein Falke ueber meinem Kopf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf den Duenen blaest ein starker Wind. Die vorbeifliegenden Sandkoerner tun fast ein bisschen weh auf der Haut. Vor mir breitet sich Sand aus, bis zum Horizont. Die Landschaft ist total surreal, denn in den Duenentaelern gibt es klare Lagunen, das Wasser bringt Leben und so blueht es hier auch gruen. Doch der Sand ueberwaelzt erbarmungslos die Vegetation und wandert weiter Richtung Sueden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier ist eine Gruppe Jugendlicher, aus dem Autoradio droehnt laute Bachata und Reggaeton Musik. Ich bin am Strand der Cruceños gelandet.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="WIDTH: 194px"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="BACKGROUND: url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left 50%; HEIGHT: 194px" align="middle"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/guabitas/SantaCruz2"&gt;&lt;img style="MARGIN: 1px 0px 0px 4px" height="160" src="http://lh4.ggpht.com/guabitas/SKtrDFGtLmE/AAAAAAAAALk/BuFn1IGXTr0/s160-c/SantaCruz2.jpg" width="160" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="FONT-SIZE: 11px; FONT-FAMILY: arial,sans-serif; TEXT-ALIGN: center"&gt;&lt;a style="FONT-WEIGHT: bold; COLOR: #4d4d4d; TEXT-DECORATION: none" href="http://picasaweb.google.com/guabitas/SantaCruz2"&gt;Santa Cruz 2&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7481870417228345131-2954674308745820182?l=guabitas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guabitas.blogspot.com/feeds/2954674308745820182/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7481870417228345131&amp;postID=2954674308745820182' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/2954674308745820182'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/2954674308745820182'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guabitas.blogspot.com/2008/08/wuestenzauber-santa-cruz-bolivien.html' title='Wuestenzauber (Santa Cruz, Bolivien)'/><author><name>Eva</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18285791611373931308</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsykbdwGrI/AAAAAAAAAFc/uvK7etA1pFU/S220/Mex6+079.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh4.ggpht.com/guabitas/SKtrDFGtLmE/AAAAAAAAALk/BuFn1IGXTr0/s72-c/SantaCruz2.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7481870417228345131.post-898186562567011489</id><published>2008-08-19T16:27:00.000-07:00</published><updated>2008-08-19T18:20:59.581-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bolivien'/><title type='text'>Im Todeszug (Santa Cruz, Bolivien)</title><content type='html'>Das Dorf San José de Chiquitos, eine ehemalige Jesuitenmission, ist super herzig. Die Kirche wird gerade in Feinstarbeit restauriert. Ich unternehme einen Ausflug in die naehere Umgebung, ins bizzare Mondtal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="WIDTH: 194px"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="BACKGROUND: url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left 50%; HEIGHT: 194px" align="middle"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/guabitas/SantaCruz"&gt;&lt;img style="MARGIN: 1px 0px 0px 4px" height="160" src="http://lh6.ggpht.com/guabitas/SKtoMuhdCsE/AAAAAAAAAIU/6ruSRlcl6Nw/s160-c/SantaCruz.jpg" width="160" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="FONT-SIZE: 11px; FONT-FAMILY: arial,sans-serif; TEXT-ALIGN: center"&gt;&lt;a style="FONT-WEIGHT: bold; COLOR: #4d4d4d; TEXT-DECORATION: none" href="http://picasaweb.google.com/guabitas/SantaCruz"&gt;Santa Cruz&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abends Weiterfahrt nach Santa Cruz - dieses Mal im Zug! Ausserdem war das einzig verfuegbare erste Klasse. Es kann nur besser kommen! Doch der Name taeuscht. Die erste Klasse ist die zweit schlechteste, die besseren nennen sich "Pullmann" oder "Super Pullmann". Die erste Klasse entspricht im Vergleich mit der Schweiz etwa einem uralten S-Bahn Wagen. Dafuer kostet die 8 Stuendige Fahrt auch nur gerade 2.30 Euro.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hat es tags zuvor im Bus geschuettelt und geruettelt, wiegt und schaukelt es im Zug. Die Gleise quietschen unter den Raedern, es ist ein Hoellenlaerm. Diese Strecke wird auch "Tren de la Muerte" genannt, "Todeszug". Wir fragen uns erst wieso, doch spaetestens kurz vor Sonnenaufgang wissen wir wieso... Es ist bitterkalt, der Wind blaest durch die Ritzen durch die Fenster. Trotz dicken Socken und Faserpelz ist es nicht mehr zu ertragen. Da hilft nur enger ruecken und Schlafsack auspacken... Wenig spaeter rinnt mir der Schweiss in Santa Cruz nur so aus den Poren...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7481870417228345131-898186562567011489?l=guabitas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guabitas.blogspot.com/feeds/898186562567011489/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7481870417228345131&amp;postID=898186562567011489' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/898186562567011489'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/898186562567011489'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guabitas.blogspot.com/2008/08/im-todeszug-santa-cruz-bolivien.html' title='Im Todeszug (Santa Cruz, Bolivien)'/><author><name>Eva</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18285791611373931308</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsykbdwGrI/AAAAAAAAAFc/uvK7etA1pFU/S220/Mex6+079.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh6.ggpht.com/guabitas/SKtoMuhdCsE/AAAAAAAAAIU/6ruSRlcl6Nw/s72-c/SantaCruz.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7481870417228345131.post-2820090196789439749</id><published>2008-08-19T16:07:00.000-07:00</published><updated>2008-08-19T18:18:13.330-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Brasilien'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bolivien'/><title type='text'>Adios Brasil, Hola Bolivia (San Jose de Chiquitos, Bolivien)</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;In Corumba erhalte ich auf einer Bootstour einen Eindruck ins Naturparadies des Pantanals. Zahlreiche Voegel sieht man schon wenig ausserhalb der Stadt, da verschwindet ein Jacare (Kroko) im Wasser, und es turnen Affen in den Baumen.&lt;br /&gt;Auch Cormuba selber ist schoen, der alte Hafen mit den bunten Hausern. All dies und natuerlich auch die Gastfreundschaft von Marcelle, meiner hiesigen Couchsurferin, machen aus dem Stopp ein weiteres Highlight der erst kurzen Reise. Unbeschreiblich die Aussicht von der Wohnung ihrer Grossmutter (im hoechsten Gebaude der Stadt) auf die Weite des Sumpfgebietes...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/guabitas/Brasilien"&gt;&lt;img src="http://lh3.ggpht.com/guabitas/SKtjzEqwLQE/AAAAAAAAAFY/yVCmBiUkzrE/s160-c/Brasilien.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/guabitas/Brasilien" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Brasilien&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Und doch zieht es mich schnell weiter. Ich fuehle mich, des Portugiesischen nicht maechtig, in Brasilien fremd. Ich freue mich, bald "zu Hause" in meiner zweiten Heimat, dem spanischsprachigen Lateinamerikas anzukommen. Ja, ich fahre wirklich nach Hause!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch dies ist erstmals gar nicht so einfach. Ich nehme einen Bus zur Grenze, passiere den brasilianischen Zoll, und stehe schon vor der Bolivianischen Migracion. Wo kriege ich meinen brasilianischen Ausreisestempel?? "Die Migration ist beim Busterminal in Corumba, im Stadtzentrum" - die Antwort, als ob es das selbstverstaendlichste der Welt waere.&lt;br /&gt;Mein Zug, fuer den ich noch ein Ticket kaufen muss, faehrt schon bald, und ich habe keine Lust, nochmals den ganzen Weg zurueck zu gehen. Und so versuche ich, ohne Ausreisestempel weiterzureisen. Doch die Bolivianer weisen mich zurueck. Ich lasse mein Gepaeck bei den bolivianischen Grenzbeamten und bitte Mario, einen Argentinier den ich soeben kennen gelernt hatte, einen Blick darauf zu halten. Schnell ist ein Taxi gefunden, geteilt mit anderen Reisenden, und ich fahre zurueck. Eine Stunde spaeter komme ich wieder per Mototaxi an die Grenze angeduest, und darf jetzt endlich "nach Hause"!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider sind wir jetzt wirklich schon spaet dran, und kriegen keine Fahrkarte mehr fuer den Zug. Bleibt noch der Bus. Was das bedeutet, weiss Mario: im Gegensatz zum Zug, der mehr oder weniger ruhig auf Schienen faehrt, ist die Piste nach San Jose de Chiquitos reiner Schotter und Sand. Am Busterminal haengt ein Werbeschild unserer Busgesellschaft. Darauf prahlt ein super moderner ultra bequemer Bus, davor steht der unsere: eine uralte Lotterkiste, der Fensterscheiben fehlen und der auch sonst droht, gleich auseinander zu fallen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Langsam fahren wuerde bedeuten, spaeter anzukommen, und so braust unser Fahrer auf den schlechten Pisten, als ob es eine Autobahn waere. Bald reisst das aus Plastikfolie improvisierte Fenster, der Bus fuellt sich definitiv mit Staub, Sand und Muecken. Es holpert und schuettelt. Wir fuehlen uns fast wie in einem Viehtransport. Das meint auch einer der anderen Passagiere und beginnt zu bloeken. Bald stimmt die ganze Truppe mit ein, bald muht, meckert, gackert, quietscht und miaut der ganze Bus. Dann ein riesen Gelaechter... "Al mal tiempo, buena cara". &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7481870417228345131-2820090196789439749?l=guabitas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guabitas.blogspot.com/feeds/2820090196789439749/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7481870417228345131&amp;postID=2820090196789439749' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/2820090196789439749'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/2820090196789439749'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guabitas.blogspot.com/2008/08/adios-brasil-hola-bolivia-cochabamba.html' title='Adios Brasil, Hola Bolivia (San Jose de Chiquitos, Bolivien)'/><author><name>Eva</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18285791611373931308</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsykbdwGrI/AAAAAAAAAFc/uvK7etA1pFU/S220/Mex6+079.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh3.ggpht.com/guabitas/SKtjzEqwLQE/AAAAAAAAAFY/yVCmBiUkzrE/s72-c/Brasilien.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7481870417228345131.post-5360713987845468708</id><published>2008-08-09T13:57:00.000-07:00</published><updated>2008-08-09T18:50:42.751-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Brasilien'/><title type='text'>Ug Bug (Campo Grande, Brasilien)</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Am Flughafen von Sao Paulo. Ich fuehle mich wie in einem Traum, ich glaube noch nicht, dass ich in Suedamerika gelandet bin. Irgendwie reist der Koerper immer schneller als die Seele... &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Die Einreiseformalitaeten dauern eine Ewigkeit, danach muss ich neu einchecken fuer den Flug nach Campo Grande, es ist alles etwas verwirrend, Ansagen nur auf Portugiesisch... Gerade rechtzetig schaffe ich es ans Gate fuer den Anschlussflug.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;In Campo Grande erwartet mich Lu von Couchsurfing. Ich wusste nicht, dass sie mich abholen wird. Eine schoene Ueberraschung! &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Heute besuchten wir hier das Stadtzentrum, es gibt ein paar koloniale Gebaeude, ein Casa de Artesania und ein kleines Museum. Ab und zu sieht man auch mitten ueber der zubetonierten Stadt ein Paerchen blaue Aras fliegen. Wow! &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Wir besuchen den lokalen Markt, wo es die interessantesten Krauterchen zu kaufen gibt, vom Tee zum Abnehmen bis hin zu einem Tee, der sich "Viagra do Pantanal" nennt. :)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Als ich Larissa, Lus kleiner Schwester, erzaehle, dass ich als Volunteer unterwegs nach Bolivien bin, berichtet sie stolz, dass auch sie Volunteer ist. Die Grupo Ug Bug (sprich Ugi Bugi) hat sich zur Mission gemacht, Schmerz und Trauer in Froehlichkeit zu verwandeln. Und so begleite ich Larissa und ihre Freunde heute in die Kinderabteilung des oeffentlichen Spitals. Die Truppe ist ausgeruestet mit Gitarre, Trommeln, lustigen Hueten und wackelnden Hoernchen auf dem Kopf, und bunten Ballons in den Haenden. Wir versuchen, Lieder singend und durch die Gaenge und Zimmer tanzend die kleinen Patienten etwas aufzumuntern. Bald schon tanzen die Kinder, die koennen, mit, manch einer der Kleinen, die leider noch ans Bett gefesselt sind, grinst uns mit stahlenden Augen an. Trotz Sprachbarriere unterhalte auch ich mich schon bald mit den Kleinen, besonders Igor scheint mich besonders toll zu finden, denn er kann seine paar Worte Englisch ueben und winkt mich immer wieder zu sich hin...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Einen schoeneren ersten Tag haette ich mir nicht traeumen koennen!&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7481870417228345131-5360713987845468708?l=guabitas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guabitas.blogspot.com/feeds/5360713987845468708/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7481870417228345131&amp;postID=5360713987845468708' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/5360713987845468708'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/5360713987845468708'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guabitas.blogspot.com/2008/08/ug-bug-campo-grande-brasilien.html' title='Ug Bug (Campo Grande, Brasilien)'/><author><name>Eva</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18285791611373931308</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsykbdwGrI/AAAAAAAAAFc/uvK7etA1pFU/S220/Mex6+079.jpg'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7481870417228345131.post-8422509046876104540</id><published>2008-08-06T06:20:00.000-07:00</published><updated>2008-08-06T07:09:57.120-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schweiz'/><title type='text'>Aufbruch (Grüningen, Schweiz)</title><content type='html'>&lt;span class="postbody"  style="font-family:arial;"&gt;"&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Twenty years from now you will be more disappointed by the things that you didn't do than by the ones you did do. So throw off the bowlines. Sail away from the safe harbor. Catch the trade winds in your sails. Explore. Dream. Discover.&lt;/span&gt;"&lt;br /&gt;* Mark Twain *&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Zitat von Mark Twain hat mich die letzten Monate geleitet, und mir geholfen die letzten Zweifel über Bord zu werfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Es ist ein tolles Gefühl, wenn der Rucksack gepackt ist. Zu sehen, wie man all seine Habseligkeiten die sich so durch die Jahre ansammeln, auf das wirklich Nötige reduzieren kann. 15 Kilos, für ein Jahr...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;I&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;ch lasse mich darauf ein, ohne Lohn zu arbeiten, lasse meine "sichere" Heimat zurück, nehme körperliche Strapazen in Kauf, und vor allem riskiere ich auch, vielleicht als nicht derselbe Mensch zurück zu kommen, wie ich losgehe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute träume ich noch, doch bald erforsche und entdecke ich. &lt;/span&gt;&lt;span class="postbody"  style="font-family:arial;"&gt;Jetzt sind die Segel definitiv gehisst, und ab morgen bläst ein frischer Wind, der mich zuerst einmal über den Atlantik nach Campo Grande tragen wird!&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7481870417228345131-8422509046876104540?l=guabitas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guabitas.blogspot.com/feeds/8422509046876104540/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7481870417228345131&amp;postID=8422509046876104540' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/8422509046876104540'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/8422509046876104540'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guabitas.blogspot.com/2008/08/aufbruch-grningen-schweiz.html' title='Aufbruch (Grüningen, Schweiz)'/><author><name>Eva</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18285791611373931308</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsykbdwGrI/AAAAAAAAAFc/uvK7etA1pFU/S220/Mex6+079.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7481870417228345131.post-6357848522797953900</id><published>2008-06-08T16:47:00.000-07:00</published><updated>2008-06-08T16:56:50.194-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aequatorialguinea'/><title type='text'>Fotos "Äquatorialguinea"</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Hier kommt das Fotoalbum zu den Blog-Einträgen:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="WIDTH: 194px"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="BACKGROUND: url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left 50%; HEIGHT: 194px" align="middle"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/eva.fuchs/Quatorialguinea"&gt;&lt;img style="MARGIN: 1px 0px 0px 4px" height="160" src="http://lh3.ggpht.com/eva.fuchs/SEw8R4HgmNE/AAAAAAAAAqk/0JzZOUkxojo/s160-c/Quatorialguinea.jpg" width="160" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="FONT-SIZE: 11px; FONT-FAMILY: arial,sans-serif; TEXT-ALIGN: center"&gt;&lt;a style="FONT-WEIGHT: bold; COLOR: #4d4d4d; TEXT-DECORATION: none" href="http://picasaweb.google.com/eva.fuchs/Quatorialguinea"&gt;Äquatorial&lt;wbr&gt;&lt;/wbr&gt;guinea&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7481870417228345131-6357848522797953900?l=guabitas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guabitas.blogspot.com/feeds/6357848522797953900/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7481870417228345131&amp;postID=6357848522797953900' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/6357848522797953900'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/6357848522797953900'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guabitas.blogspot.com/2008/06/fotoalbum-quatorialguinea.html' title='Fotos &quot;Äquatorialguinea&quot;'/><author><name>Eva</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18285791611373931308</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsykbdwGrI/AAAAAAAAAFc/uvK7etA1pFU/S220/Mex6+079.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh3.ggpht.com/eva.fuchs/SEw8R4HgmNE/AAAAAAAAAqk/0JzZOUkxojo/s72-c/Quatorialguinea.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7481870417228345131.post-383210649049601862</id><published>2008-05-30T03:20:00.000-07:00</published><updated>2008-06-01T06:41:59.804-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aequatorialguinea'/><title type='text'>Die letzten Tage (Moka, Aequatorialguinea)</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Wir haben von der Bioko Insel erst wenig gesehen, und so beschliessen wir, noch einen Ausflug nach Moka, im südlichen Teil der Insel zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Sammeltaxi geht es also zuerst nach Boloco, kurz vor Luba, wo wir auf Weitertransport nach Moka hoffen. Zum Warten duerfen wir uns sogar zu den Militärs beim lokalen Check-Point setzen, die hier sogar ganz nett sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach ca. 45 Min. haben wir Glueck und es haelt ein Kleinbus, der weiter nach Moka faehrt. Es ist gebirgig hier.. Kein Wunder, liegt das alte Fahrzeug oben auch gleich mal ab. Wir muessen warten, bis der Motor wieder abgekuehlt und ausgeraucht hat, bis wir weiterfahren koennen. Immerhin funktionieren die Bremsen der alten Karre, denn es geht wieder abwärts nach Moka, auf 1600 müM gelegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir halten, um in einem lokalen Restaurant uns zu verpflegen. Es ist eine einfache Huette aus Blech, auf dem Erdboden stehen ein paar Hocker und tiefliegende Tische aus Holz. Drinnen ist es dunkel, da es kein Fenster gibt. Wir sind umgeben von Bauarbeitern, und ich habe das Gefuehl, am Ende der Welt gelandet zu sein. Hier oben ist es kuehl, und als erstes wird uns auch gleich starker Alkohol zum Aufwärmen angeboten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim Verlassen des Lokals werden wir sogleich zum auf der gegenüberliegenden Strassenseite gelegenen Haus gefuehrt. Hier wohnen ein paar Weisse, die uns gesehen haben, und gleich wissen wollen, wer wir sind. Wir platzen also in ihr Haus, eine alte, schoene Estancia im Kolonialstil aus Holz, innen auch noch die Möbel von damals. Schnell finden wir heraus: die Libanesen (leicht als solche an der Shisha zu erkennen) arbeiten bei der selben Firma wie unser Freund Ali aus Malabo, und als Freunde eines Freundes sind wir sofort willkommen und es wird Tee aufgetischt.&lt;br /&gt;Irgendwie eine surreale Situation...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als unser Chauffeur weiterfahren will und es ums Bezahlen geht haben wir ein Problem. Denn er verlangt von uns der Preis für Weisse, etwa das 10-fache des Normalpreises, den wir zum Glück kennen. Natuerlich weigern wir uns so viel zu bezahlen. Um uns unter Druck zu setzen, holt unser Fahrer Hilfe vom lokalen Militärchef, der unsere Papiere sehen will.&lt;br /&gt;Unser Permiso sei abgelaufen, ist der erste Vorwurf (*haha*) Ausserdem bräuchten wir noch eine Spezialerlaubnis für Moka vom Militär aus Luba (*haha*). Unser Permiso müsse da bleiben. Bald werden auch unsere Pässe konfisziert. Um alles zurück zu bekommen, müssten wir dem Fahrer den verlangten Preis bezahlen. ("Das ist der Normalpreis, es geht nicht darum, dass ihr Auslaender seit" *haha*) und zusaetzlich natuerlich noch Geld, da wir keine Extrabewilligung haben und damit wir unsere Papiere zurueck bekommen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An unserem letzten Tag machen wir also noch Bekanntschaft mit den unausstehlichen Militärs, von denen wir so oft gewarnt wurden, aber bisher zum Glück verschont geblieben sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was dann passiert, bleibt uns ein Rätsel. Wir werden wieder ins Haus der Libanesen gepfiffen, welche sofort sämtliche Probleme für uns lösen. Hatten wir zuvor noch mit Gewalt versucht, die Pässe wieder an uns zu reissen, händigt der Militäri sie Abdel-Karim wiederstandslos aus um kurz darauf wortlos abzuzischen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Wir kontrollieren hier das Militär und die Polizei. Ich habe ihm gesagt, ihr seit Freunde, und er soll sowas bei anderen machen." ... Oh Äquatorialguinea! Was für ein Land!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;SEGUIBAT - die libanesische Baufirma unserer Freunde - arbeitet direkt für den Präsidenten. Sie ist damit beauftragt, sämtliche Paläste des Präsidenten (einer in jedem grösseren Dorf des Landes) zu bauen. Daher der anscheinend grosse Einfluss...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Paläste... uns wird fast schlecht... Wir haben den Rohbau in Malabo besichtigt, die 4 KM langen Mauern in Bata gesehen (die da zuvor wohnende Bevölkerung wurde natürlich einfach vertrieben), und jetzt die Häuser in Moka... Luxus und Überfluss pur! Dafür, dass er schlussendlich vielleicht 3 Nächte pro Jahr in Moka logieren wird... Einfach verrückt! Es ist unglaublich, wie egoistisch ein Mensch sein kann... Daneben wohnen die Leute in einfachsten Verhältnissen, und würde auch nur ein Bruchteil dieses Geldes in soziale Hilfe investiert, es könnte diesem Volk so gut gehen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da wir hier so warm empfangen wurden, beschliessen wir spontan die Nacht hier zu verbringen. Die Umgebung von Moka ist wunderschön. Wir befinden uns hier in einem völlig anderen Klima und somit Vegetation. Das Dorf ist umgeben von weiten Wiesen, wo es zu Rahels Freude sogar ausgewilderte Pferde gibt (die dem Präsidenten gehören...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir machen uns auf den Weg zu den Wasserfällen von Iladyi. Erst führt uns der Weg über die Weiden. Es herrscht eine fast mystische Atmosphäre, denn es ziehen immer mehr Wolken und Nebelfelder auf. Wir sind froh, um die Jacken, welche wir von Abdel-Karim und Hassan ausleihen durften, denn es beginnt auch schon bald zu regnen. Rahel kehrt um, da sie noch immer stark erkältet ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alleine gehe ich also weiter. Es beginnt der Abstieg durch den märchenhaften Nebelwald, vorbei an hohen Farnen und mit Moosen bewachsenen Bäumen. Irgenwo im Gebüsch huscht ein Tier davon.&lt;br /&gt;Nach einer guten Stunde Marsch erreiche ich einen Aussichtspunkt über einer grossen Schlucht. Es geht tief herunter und als ich ankomme ist das Loch vor mir voller Nebel. Durch die Wolken sind die Wasserfälle kaum zu erkennen. Doch von Sekunde zu Sekunde ändert sich die Sicht. Der Wind bläst die Wolken weg, und schon bald sind die Wasserfälle klar zu erkennen, die sich am Hang in die Tiefe stürzen. Ein faszinierendes Naturspektakel! Irgendjemand hat mal gesagt, in Äquatorialguinea gäbe es bestimmt nichts zu sehen... ;) ich kann nur lachen... ;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann der Abstieg zum Fluss... Ich erreiche einen kleinen Wasserfall von ca. 3 Meter Höhe, bevor sich der Fluss danach vor meinen Füssen schätzungweise fast 100 Meter in die Tiefe stürzt. Wow!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier in der Umgebung gäbe es noch viel mehr zu entdecken, wie den für die Bubis heiligen See Biao, oder die 10 Stunden Fussmarsch entfernte Ortschaft Ureka, die nur so, oder per Boot zu erreichen ist, und wunderschöne Strände haben muss... Doch leider sind die 3 Wochen viel zu schnell vorbei gegangen, und so können wir nur hoffen, eines Tages diese verborgenen Schätze noch entdecken zu dürfen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und vielleicht hat Demetrio recht, der hier fürs Bioko Biodiversity Protection Program arbeitet: die Bioko Insel hütet eine enorme Biodiversität und eine Menge Naturschönheiten. Statt dem Öl sollte hier auf eine nachhaltigere Einkommensquelle gesetzt werden: Ökotourismus&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Kuoni dann mal Charter nach Malabo fliegt, kommen wir wieder!!! ;) *lol*&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7481870417228345131-383210649049601862?l=guabitas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guabitas.blogspot.com/feeds/383210649049601862/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7481870417228345131&amp;postID=383210649049601862' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/383210649049601862'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/383210649049601862'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guabitas.blogspot.com/2008/06/die-letzten-tage-moka-aequatorialguinea.html' title='Die letzten Tage (Moka, Aequatorialguinea)'/><author><name>Eva</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18285791611373931308</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsykbdwGrI/AAAAAAAAAFc/uvK7etA1pFU/S220/Mex6+079.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7481870417228345131.post-8419362267861991532</id><published>2008-05-28T01:53:00.000-07:00</published><updated>2008-06-01T03:20:26.643-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aequatorialguinea'/><title type='text'>Im gruenen Herz von Afrika (Malabo, Aequatorialguinea)</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Von Bata fuehrt uns die Reise direkt nach Mbini, wo wir bei Tomas vom Hospitality Club unterkommen koennen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Busse gibt es hier nur selten, man bewegt sich in sog. Coches de Linea, Sammeltaxis. Wer Beruehrungsaengste oder Platzangst hat, hat ein Problem, denn es ist eng, sehr eng! Auf den Ruecksitz quetschen sich 4, auf den Beifahrersitz 2 Personen, zzg. Gepaeck und evtl. Babys. Dank Fahrtwind ist die Hitze zu ertragen, die froehliche Musik macht gute Laune. Die Strasse ist gesaeumt von Wald, kleinen Doerfern aus einfachen Holzhuetten, die sich jeweils entweder bei einem Fluss finden, oder um einen Brunnen herum sammeln.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Waehrend hier auf der einen Seite luxurioese Palaeste fuer die Praesidentenfamilie gebaut werden und obwohl Aequatrorialguinea nach Luxemburg, den Bermudas und Jersey das Land mit dem vierthoechsten Pro-Kopf-Einkommen weltweit (!!) ist (Quelle: CIA World Factbook) lebt die Bevoelkerung hier in einfachsten Verhaeltnissen ohne fliessend Wasser oder durchgehender Stromversorgung. Wer Glueck hat, hat immerhin abends ca. von 7 bis 23 Uhr Strom, regelmaessige Stromausfaelle sind aber auch dann an der Tagesordnung. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Offiziell ist Guinea eine Demokratie, doch der Praesident ist eher ein Diktator, der mit starkem Militaer die Bevoelkerung unterjocht und kontrolliert. So werden wir unterwegs auch immer wieder bei Checkpoints anhalten muessen. Es ist uebrigens eine spannende Sache, denn so wie bei uns vermehrt die Schwarzen kontrolliert werden, sind es hier die Weissen die immer nach Papieren gefragt werden. Eine gute Erfahrung. Meist geht es schnell, wir zeigen unseren Permiso und koennen weiterfahren. Manchmal werden Fragen gestellt, oder auch einmal ein Bier verlangt. Doch wir lernen schnell, oder werden viel mehr von Tomas belehrt: frueh morgens sind die Kontrollen am einfachsten zu passieren, nachts, d.h. nach Eindunkelung um 7 Uhr zu reisen sollte vermieden werden, denn da sind die Militaers oefters bereits betrunken, geniessen ihre Macht, verlangen Geld und Fragen von einem betrunkenen Soldaten mit Kalaschnikov in der Hand zu beantworten ist nicht sonderlich angenehm... &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Tomas erwartet uns in Mbini. Da gerade der Sohn des Praesidenten zu Besuch ist, sind viele Militaers vor Ort und das Zentrum ist zu meiden. Dafuer gibt es bereits um 4 Uhr nachmittags zur Feier des Tages Strom... &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Der Praesidentensohn meint es uebrigens gut mit der Bevoelkerung von Mbini. Denn er hat als Geschenk eine Menge Maschinen mitgebracht zur Feldarbeit. Nur leider kann niemand die Maschinen benutzen, denn erstens gibt es keine Traktoren, die die Maschinen ziehen koennten, und zweitens auch gar keine riesigen Felder, fuer welche diese Maschinen konzipiert sind... Entwicklungshilfe... ??!!???&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Wir verlassen Mbini also fluchtartig gleich wieder in Richtung Strand. Um die Straende zu erreichen, muessen wir erst einmal noch zu Fuss einen Mangrovensumpf durchqueren, doch es lohnt sich, die Straende hier sind ein Traum, unberuehrt und wild. Einfach herrlich! Fast menschenleer, bis auf die paar Fischer, welche ausgeruestet mit einer grossen Schaufel Krebse ausbuddeln. Den gefangenen Tieren werden als erstes von Hand die Zangen abgerissen, dann verschwinden sie in einem Holzbehaelter. Da ist auch der junge Sohn dabei, dessen Aufgabe darin besteht, die gefangenen Krebse, welche spaeter als Koeder zum Fischen dienen, im Holzbehaelter vor dem Fliehen zu hindern.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Hier in Mbini verbringen wir ein paar schoene und intensive Tage. Tomas arbeitet hier als argentinischer Arzt in der medizinischen Entwicklungshilfe, und so bekommen wir auch spannende Hintergrundinformationen. Herrlich, oder wohl eher tragisch, seine Anekdoten: Das Schild im Spital, nicht an die Waende zu urinieren... Oder bei einer Schulung ueber Malaria mit vergroesserter Darstellung der Anopheles-Muecke die erstaunte Reaktion der Teilnehmer so grosse Muecken gaebe es hier doch gar nicht... Keine einfache Arbeit!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Auch ueber die Politik des Landes erfahren wir so einiges. Wie gesagt ist Aequatrorialguinea offiziell eine Demokratie. Doch wirklich eine Wahl hat man nicht. Wer nicht von 'der' Partei (PDGE) ist, d.h. ein Parteibuechlein hat, kriegt keine Arbeit, die Wahlen sind oeffentlich, und wer nicht fuer 'die' Partei stimmt, kriegt Probleme. Wer nicht bei 'der' Partei ist, darf beispielsweise auch keine Waffe besitzen, eine starke Einschraenkung, in einem Land wo viele Leute noch vom Jagen leben. Aber immerhin ist es nicht mehr so, dass die Oppositionellen umgebracht werden, so wie das bei der Herrschaft des ehemaligen Praesidenten Macias der Fall war (Obiang - der jetzige Praesident - ist erst der zweite Praesident in der kurzen Geschichte des Landes, und geschaetzt, da er immerhin ein unblutiger Diktator ist)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Wahlen waren erst vor einigen Wochen, und wir sehen noch die Propaganda, die gemacht wurde. Das Volk wird regelrecht gekauft. Auf jedem zweiten T-Shirt das man sieht prahlt das Parteilogo, die Leute sind auch ausgestattet mit Partei-Kaeppli, Partei-Uhren, Partei-Taschen, Partei-Faecher etc... &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Als wir von Tomas' Koechin (sie ist in der Opposition, und kann deshalb nur bei unabhaengigen Auslaendern Arbeit finden) ein Propaganda T-Shirt der Oppositionspartei CPDS geschenkt bekommen, freuen wir uns mega, nur leider koennen wir es hier kaum tragen, ohne mit Problemen rechnen zu muessen...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Mit Tomas und auch mit den Kolumbianern die wir hier kennenlernen verstehen wir uns super. Wir geniessen die Zeit hier total, am Strand, mit dem Einbaumkanu auf Dschungelfluessen, mit den Holzfaellern im Wald, in der Strandbar mit Afro, Latino, Reggaeton-Musik. Ein witziges Detail: Hier tragen die Leute alles auf dem Kopf, sogar die Bierdose beim Tanzen!!!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Unbeschreiblich der Ausflug zum Nachtbaden am Strand bei sternenklarem Himmel, Vollmond und am Horizont das rote Feuer der Oelplattformen...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;In Mbini treffen wir auch die spanischen Nonnen Cuque, Carmen, Silvia und Beatriz. Die Hermanas fuehren hier eine Schule und Maedcheninternat. Ihr Einsatz fuer die Menschen hier ist unbezahlbar. Mit ihnen verbringen wir auch einen weiteren Tag am Strand zusammen mit dem Kindern aus dem Internat, welche erst scheu, dann immer anhaenglicher werden. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Natuerlich haben wir zuvor auch brav die Messe besucht. :) Alle haben sich fein herausgeputzt und kommen in farbenfrohen Kleidern. Die Predigt ueber die heilige Dreifaltigkeit ist erst langweilig, bis der Pfarrer nach 5 Minuten Spanisch auf Fang wechselt. Jetzt muss es spannend sein, denn die Leute muessen immer mal wieder lachen. Das einzige, was wir zwischendurch mal verstehen ist 'santisima trinidad' und 'espiritu santo' fuer das es in ihrer Sprache kein Wort zu geben scheint. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;7 Saengerinnen erfuellen mit ihren kraeftigen Stimmen den Raum, begleitet vom Trommeln der Bongos. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;...und obwohl wir zwar irgendwo in Mitten von Afrika gelandet sind, klingelt auch hier waehrend der Messe irgendwo ein Natel...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Wir reisen weiter nach Niefang, zum Nationalpark Monte Allen, wo es noch Waldelefanten und Berggorillas geben soll. Wir hoffen, auf einem mehrtaegigen Dschungeltrekking etwas von der Tierwelt hier zu sehen. Seit ein paar Jahren gibt es hier ein Tourismusprojekt, doch die Touristen sind ausgeblieben, das Hotel ist nicht mehr in Betrieb und die Wege und Infrastruktur im Dschungel (einfache Unterkuenfte im Wald) sind im schlechten Zustand. Ausgeruestet mit unserem Zelt, Essen fuer 3 Tage, Kocher und einem lokalen Guide stuerzen wir uns also ins Abenteuer.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Das Ziel unserer Expedition: der Lago Atoc, inmitten des Nationalparks, 25 Kilometer vom Dorf entfernt. Der Marsch ist hart, die Wege schlecht, vielerorts waere an ein Durchkommen ohne Machete kaum zu denken. Versuchen wir den ersten Fluss noch trocken zu ueberqueren, ist es uns bald egal, bis zu den Knien durchs Wasser zu waten, oder uns durch knoecheltiefen Sumpf zu bewegen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Leider erreichen wir den See nicht am ersten Tag. Wir sind zu untrainiert und mit dem ganzen Gepaeck stossen wir bald an unsere Grenzen. Nach 9 Stunden Trekking campieren wir inmitten des Dschungels an einem Fluss. Wir waschen uns noch schnell im kalten Wasser bevor es eindunkelt. Wir sind zwar kaputt aber geniessen den Moment total. Wir sind umgeben von gruen, bald wird alles schwarz, es zirrpt, surrt, summt, quakt, zischt und quietscht in den verschiedensten Toenen. Mal sind es Affen, mal die Voegel, so genau wissen wir es nicht...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Am naechsten morgen geht es frueh los. Wir erreichen den Lago Atoc nach 2 weiteren Stunden, dieses mal immerhin ohne Gepaeck, da wir es zurueckgelassen haben. Nach all den Strapazen werden wir heute zum Glueck belohnt, in den Baeumen sehen wir herumturnende Affen, unseren Weg kreuzt eine Schlange und beim See werden wir von einer Sitatunga (Wasser-Antilope) erwartet, die genuesslich irgendwelche Blaetter frisst. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;In der Trockenzeit sammeln sich hier jeweils mehr Tiere, auch Bueffel und die Elefanten. Jetzt in der Regenzeit gibt es ueberall viel Wasser, und so sehen wir von letzteren auch nur die Spuren, grosse Loecher im Waldboden, auch die Gorillas hinterlassen Spuren in Form von Essensresten, die Tiere selber sehen wir leider nicht. Dazu braeuchte man wohl viel mehr Zeit und Geduld.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Auf dem Rueckweg werden wir von zwei Maennern eingeholt. Sie haben gerade ein Stachelschwein gefangen, welches noch lebendig im Reissack zappelt, welchen sie auf den Schultern tragen und welches sie uns stolz praesentieren. Solange im Nationalpark noch gejagt wird, wird es wohl immer schwierig sein, die Tiere die hier leben sehen zu koennen...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Auch die zweite Nacht verbringen wir diesesmal an einem anderen Fluss inmitten des Regenwaldes. Auf dem Rueckweg vom Fluss zum Zelt stellt sich uns eine kleine Schlange bedrohlich in den Weg. Es ist schon dunkel und sie bewegt sich auf uns zu, denn sie scheint dem Licht unserer Taschenlampen zu folgen. Zum Glueck kommt jetzt auch unser Guide an den Fluss, er hat mehr Angst als wir selber, denn er weiss die Schlange ist giftig. Pech fuer die Schlange, denn dies ist ihr Todesurteil, schnell wird sie von seiner Machete gekoepft. Wir haben Mitleid mit dem Tier...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Der dritte Tag fuehrt uns zurueck nach Monte Allen. Wie es sich fuer Regenwald gehoert erfahren wir heute auch noch, was so ein richtig tropischer Regenfall ist. Leider fallen wir am Schluss auch noch einer regelrechten Attacke von Ameisen zum Opfer, die sich unseren Beinen entlang nach oben bewegen. Die Viecher sind gross und beissen sich regelrecht fest... Autsch!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Wir sehen vielleicht aus als wir zurueck kommen: dreckig, stinkig, nass, von Insektenstichen uebersaet, kleine Schrammen an den Beinen, blaue Flecken... Kurz gefasst: wir sind fast gestorben, aber es war so geil! :)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Erleichtert fahren wir zurueck mit einem Bus (!) in die Zivilisation. Im Kassetten-Player werden religioese Lieder gespielt, wer das Lied kennt und gerade Lust hat singt mit...Es ist eng im Bus aber total friedlich...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Wir kommen zurueck nach Mbini um tags darauf weiter nach Sueden zu reisen. Unser Ziel: Cogo, um von hier auf die Insel Corisco zu reisen. Tomas kommt auch gleich mit nach Cogo, denn hier gibt es Abends ein Treffen mit dem Team von der Cooperacion Espanola vor Ort, der Chefin die aus Spanien angereist ist, dem Spanischen Konsul und seinen Leuten...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Fuer das Abendessen wird aufgetischt wie fuer Koenige: Fisch, Krokodil, Stachelschwein... Alles ganz lecker und viel zu viel... Danach noch etwas Party in den lokalen Bars, und wir werden spontan noch eingeladen zum Fest des Buergermeisters, der hier gerade seine Wiederwahl feiert... Nochmals viel zu viel essen...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Wieder mal unglaublich dieser Gegensatz... Zum Mittagessen war das einzige, was wir finden konnten ein paar kleine fritierte Fische (oder wahlweise an Pepesup - Pepper Soup), bestehend aus Haut und Graeten, kaum ohne Fleisch daran... Im anderen Restaurant gab es gleich gar nichts mehr zu essen... und auf dem Markt gibt es nicht mal Bananen...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Am naechsten Tag wollen wir ein Boot nach Corisco organisieren. Kein leichtes Unterfangen. Auf der Insel wohnt ein anderer Volksstamm als auf dem Festland, und so hat eigentlich niemand Interesse raus zu fahren, oder man verlangt einfach gleich einen horrenden wirklich verhaeltnislosen Preis. Der Besitzer des einzigen Hotels auf der Insel ist gerade beschaeftigt (Fest wegen der Wiederwahl) und will nicht fahren. Als wir endlich jemanden finden, der uns zu einem akzeptablen Preis fahren will, freuen wir uns leider zu frueh. Denn als wir zum abgemachten Zeitpunkt beim abgemachten Ort erscheinen, will niemand mehr etwas von unserer Abmachung wissen, der Preis ist wieder in die Hoehe gestiegen, wir werden sauer, und blasen den Ausflug auf Corisco kurzerhand ab. Zum ersten Mal hier wurden wir von den Leuten wirklich enttaeuscht... Aber auch das gehoert zum Reisen wohl halt dazu und wir wollten das Land ja auch kennenlernen...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Im Nachhinein ist es auch gut dass wir nicht gefahren sind, denn Rahel wird krank. Jedes Fieber gilt hier prinzipiell mal als Malaria, bis nicht das Gegenteil bewiesen ist, und so muessen wir im Spital zur Gota Gruesa antraben, dem Malariatest. Zum Glueck negativ, aber trotzdem krank...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Jetzt sind wir zurueck in Malabo. Nach einem nochmals abenteuerlichen Flug mit Getra. Das Boarding in Bata war der Hammer... Es werden gleich alle Passagiere fuer beide Fluege (Getra &amp;amp; Ceiba) in den gleichen Bus gestopff. Beim Ceiba Flieger heisst es dann: CEIBA CEIBAAAAA, GETRA PA DENTRO... Wenn jemand in den falschen Flieger gestiegen ist, es haette niemanden gestoert und es haette wohl auch niemand etwas gemerkt...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Ueber Malabo muessen wir ins Holding - der Flughafen ist halt klein, trotzdem komisch... komischer das Flugmanoever unseres Piloten. Je enger die Kreise die wir fliegen zum Warten um so besser, scheint seine Devise zu sein, wieso auch immer, uns wird jedenfalls fast schwindlig, wir fliegen sicher etwa 10 mal im Kreis, unser Flugzeug steht so schraeg, wie ich noch nie ein Flugzeug erlebt habe und wir sinken, und so ist mir eine Weile lang auch wirklich unwohl zu Mute, obwohl ich ja wirklich keine Flugangst habe... ich war jedenfalls noch nie so erleichtert nach der Landung wie jetzt...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7481870417228345131-8419362267861991532?l=guabitas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guabitas.blogspot.com/feeds/8419362267861991532/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7481870417228345131&amp;postID=8419362267861991532' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/8419362267861991532'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/8419362267861991532'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guabitas.blogspot.com/2008/05/im-gruenen-herz-von-afrika-malabo.html' title='Im gruenen Herz von Afrika (Malabo, Aequatorialguinea)'/><author><name>Eva</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18285791611373931308</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsykbdwGrI/AAAAAAAAAFc/uvK7etA1pFU/S220/Mex6+079.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7481870417228345131.post-746182676486920885</id><published>2008-05-28T01:10:00.000-07:00</published><updated>2008-06-01T03:18:52.016-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aequatorialguinea'/><title type='text'>Von Science Fiction, Jesus Antonio und Bruchmaschinen (Malabo, Aequatorialguinea)</title><content type='html'>&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Lange Zeit waren wir ohne Internet (kein Wunder in einem Land, wo Strom oder fliessend Wasser Luxus sind...) Jetzt dafuer alles was bisher geschah... :)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Der Pico Basile ist der hoechste Punkt von der Bioko Insel, und mit ueber 3000 m auch wirklich hoch!! Oben befinden sich wichtige Antennen fuer Kommunikation (Radio, TV, Telefon), und so muessen ab und zu auch Arbeiten da durchgefuehrt werden. Ein Glueck fuer uns, so koennen wir gleich mit den Arbeitern mitfahren!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Los geht es morgens frueh, doch bis wir Malabo verlassen dauert es eine Weile... Es werden Arbeiter abgeholt, dann wird Essen eingekauft, ein Stopp bei Orange um das Handy-Guthaben zu laden, dann muss noch aufgetankt werden. Aber wir haben ja Zeit.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Erst geht es durch ueppigen Bergregenwald, dann weiter oben wird die Vegetation immer karger und trockener. Wir steigen unterwegs aus, um das letzte Stueck zum Gipfel zu Fuss zu bewaeltigen. Nach wenigen Metern auf der Strasse (die seit Kurzem bis zum Gipfel asphaltiert ist) wird es uns schnell langweilig und wir entscheiden uns fuer den 'Weg' querfeldein durch das Gebuesch, und so kaempfen wir uns dem Kraterrand (der Berg ist vulkanischen Ursprungs) entlang durch die wilde Vegetation (sog. Zwergwald) nach oben.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Es windet was das Zeug haelt und wir geniessen die Aussicht aufs Wolkenmeer.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Wer in Malabo lebt, kommt selten auf den Pico. Hier ist freier Personenverkehr ein Fremdwort, fuer Besuche abseits der wichtigsten Routen zwischen den Staedten muss eine Bewilligung eingeholt werden. Insbesondere natuerlich, wenn man Orte besuchen will, die strategisch / militaerisch wichtig sind, wie Fernsehen / Radio etc. (oben sind tatsaechlich auch immer ein paar Soldaten stationiert)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Mit unserem Super-Permiso haben wir das Privileg uns im ganzen Land frei zu bewegen. Als wir dann aber sogar von den Arbeitern eingeladen werden, die Anlagen zu besichtigen, sind wir doch etwas erstaunt. Wo bleibt da die miliaerische Sicherheit? :)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Wir haben das Gefuehl, in einem alten Science Fiction Film gelandet zu sein. Es piepst und blinkt ueberall. Spaeter sitzen wir im Aufenthaltsraum der Soldaten, wo im Fernsehen gerade der Praesident spricht, und die Inbetriebnahme eines neuen (alten...) Flugzeuges fuer eine der nationalen Airlines (Ceiba) feiert. Das Bild ist schlecht und verrauscht, aber wir befinden uns ja auch nur an der Quelle von Radio &amp;amp; Fernsehen... *g*&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Die naechsten paar Tage sind leider nicht so abenteuerlich, denn wir haben Bekanntschaft mit Jesus Antonio gemacht. So taufen wir das kleine fiese Bakterium, welches uns die naechsten Tage flachlegt. Das kommt davon, wenn man so exotische Sachen, wie selbergekochte Pasta isst!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Wir sind jedenfalls froh um das Antibiotika, welches wir aus der Schweiz mitgenommen haben...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Erholt reisen wir ein paar Tage spaeter weiter aufs Festland. Im Reisefuehrer haben wir gelesen, dass man entweder mit einem Bruchschiff reisen kann ('Zit: wenn ihr so reisen muesst, investiert in eine Schwimmweste') oder mit einem Bruchflugzeug (Zit: 'es werden haeufig mehr Tickets verkauft, als Plaetze im Flugzeug. Es ist daher zu empfehlen, beim Boarding zu rennen, um nicht auf dem Boden sitzen zu muessen.') Tja, eine tolle Wahl! Wir entscheiden uns auf Empfehlung des Tourismusdirektors fuer die Gesellschaft GETRA (wie alle anderen nationalen Airlines zwar auf der schwarzen Liste, aber es soll noch die beste von allen sein....)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Bald sitzen wir also in der Fokker 28-4000. Rennen mussten wir nicht, es gibt noch freie Plaetze! Erstaunlicherweise gibt es sogar wie richtig ein Safety-Briefing vor dem Take off. Statt einer adretten Flight-Attendant praesentiert von einem aelteren, dicken Mann, der gelangweilt demonstriert, wie denn die Sicherheitsgurte funktionieren, die Sauerstoffmasken (wenn sie denn auch funktionieren, was ich bei dieser alten Maschine bezweifle...), oder die Schwimmweste, auf welcher in grossen Lettern 'Property of SAS' zu lesen ist.... *g*&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;...die Schwimmweste also von der Scandinavian Airlines... ueberhaupt ein komisches Misch-Masch... Wir haben ein Ticket von GETRA, auf den Sichherheitskarten steht EGAMS drauf und auf der Maschine selber das Logo von GENERAL WORK... Das soll mal jemand verstehen...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Zwischen Malabo und Bata, der wichtigsten Stadt auf dem Festland, haben wir eine herrliche Aussicht zu unserer rechten auf den Pico Basile, und zur linken auf den Mount Cameroon.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Der Anflug dann auf Bata, es ist alles gruen, in den verschiedensten Toenen, bis zum Horizont, Dschungel soweit das Auge reicht.... Wir landen im gruenen Herz von Afrika!&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7481870417228345131-746182676486920885?l=guabitas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guabitas.blogspot.com/feeds/746182676486920885/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7481870417228345131&amp;postID=746182676486920885' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/746182676486920885'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/746182676486920885'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guabitas.blogspot.com/2008/05/von-science-fiction-jesus-antonio-und.html' title='Von Science Fiction, Jesus Antonio und Bruchmaschinen (Malabo, Aequatorialguinea)'/><author><name>Eva</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18285791611373931308</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsykbdwGrI/AAAAAAAAAFc/uvK7etA1pFU/S220/Mex6+079.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7481870417228345131.post-5829156330496434563</id><published>2008-05-13T14:51:00.000-07:00</published><updated>2008-06-01T03:19:12.727-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aequatorialguinea'/><title type='text'>Touristen in Malabo!? (Malabo, Aequatorialguinea)</title><content type='html'>&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Flughafen Madrid.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;(Fast) Als einzige Weisse sitzen wir am Gate 28. Ob die wohl das Gate verwechselt haben?, fragen sich wohl viele... Das einzige andere weisse Gesicht weit und breit gehoert einem aelteren Mann, dessen TShirt ihn als stolzen Shell-Mitarbeiter kennzeichnet. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Fuer Kopfschuetteln haben wir ja schon in der Schweiz gesorgt, und es sollte auch nicht das letzte mal sein...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;23.50 Uhr, Malabo&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Die Hitze schlaegt uns ins Gesicht beim Verlassen des Fliegers. Es riecht nach Schweiss und feuchter Erde. Es ist eng, ein riesen Durcheinander. Wir folgen der Masse. Als erstes Passkontrolle: Wo wohnt ihr? (wir wissen es noch nicht, aber im Reisefuehrer aus dem Internet haben wir etwas von einem Hostal Morenita gelesen, welches wir erfolgreich als Referenz angeben. Danach erkaempfen wir unseren Platz am Gepaeckrueckgabeband, es folgt die Schlange fuer die Gepaeckrevision, und obwohl hier die Leute nie in Eile zu sein scheinen, wird gedraengelt was das Zeug haelt. Hier treffen wir auf BIENVENIDO. Willkommen. Ein passender Name!! Er anerbietet sich, uns gleich in die Stadt zu fahren. Ein hilfsbereiteres Volk als Equatorialguineaner scheint es kaum zu geben.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Die ersten paar Tage muessen wir in Malabo verbringen. Es ist erst Samstag, und obwohl sich unser Freund Gabino Molongua vom Tourismusministerium extra Zeit genommen hat uns zu treffen, kann die Erlaubnis im Land zu reisen, erst am Montag ausgestellt werden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;JA, ihr habt richtig gelesen. Nach dem ganzen Marathon um ein Visum zu bekommen (dieses erlaubt erst die Einreise), brauchen wir jetzt bereits schon ein weiteres Dokument um uns ueberhaupt im Land bewegen zu duerfen, und Fotos zu schiessen. (!!!!!)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;MUESSEN wir in Malabo verbringen... ??? Obwohl die Stadt nicht sonderlich schoen ist, heruntergekommen und schmutzig, wird hier alles was wir uns vornehmen zum Abenteuer. Wenn wir nach dem Weg fragen, heisst es: nehmt ein Taxi! Etwa jede zweite Frage ist, ob wir Spanierinnen sind, jede dritte, wo wir hier arbeiten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Wir lernen bald: Malabo hat noch kaum Touristen gesehen (das war ja nichts neues). Auslaender gibt es noch andere, jedoch arbeiten diese: im Oelbusiness, auf dem Bau, auf der Bank, auf der Botschaft...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ein einfacher Bummel durch die Stadt ist spannend, ueberall gibt es neues zu entdecken, ein verregneter Sonntag im Cafe versetzt uns zurueck in die Kolonialzeit und fuehrt uns zu unserem neuen Freund Ali, welchen wir gleich von Couchsurfing begeistern koennen, bei dem wir jetzt wohnen, wo wir Internet benutzen koennen, ein klimatisiertes Zimmer haben, leckeres libanesisches Essen (da kommt er naemlich her) und verwoehnt werden! Wir sind halt nun mal einfach Glueckspilze!!!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Montags-Mission: Tourismus-Bewilligung&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ein erster Gang zum Ministerium, das Treffen mit Molongua, der uns stolz seine neusten Plaene zum Eroeffnen einer Bungy-Jumping Anlage praesentiert, da ja Touristen angeblich auf so was stehen... Wir hinterlassen die bescheidene Summe von 60000 CFA (ca. 90 Euro - dafuer wohlgemerkt fuer die ganze 'Gruppe' und fuer das gesamte nationale Territorium), unsere Passfotos, Passkopien und werden entlassen. Der Permiso kann nicht sofort ausgestellt werden: kein Strom fuer die Computers, keine Gebuehrenmarken.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Also werden wir in der Zwischenzeit zu Baldiri geschickt, ein Spanier, der wie wir spaeter herausfinden schon 28 Jahre hier wohnt, und uns anscheinend bessere Auskunft ueber das Land geben kann, als der Tourismusminister... Die Zeit nutzen wir auch gleich um das fuer uns wohl letzte Papierticket (handgeschrieben, wohlgemerkt) nach Bata zu ergattern. (fuer die Nicht-Reisebueroeler unter Euch: IATA Ziel -keine Papiertickets mehr ab 1 Juni dieses Jahres)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Zweiter Gang zum Ministerium: der Permiso liegt bereit , ebenso zwei Kopien (auf jeder davon ist mindestens ein Name jedesmal anders falsch geschrieben), die wir selber je 1x zum Innenministerium und 1x zum Polizei-Hauptrevier bringen muessen. Auf unsere Frage, wo das ist bekommen wir ein verdutztes: kennt ihr das etwa nicht? zu hoeren. Naja, komisch, wir sind ja Touristen und soeben erst angekommen, da sollte man das ja schon kennen!! Also die naechste Antwort (wie koennte es anders sein): nehmt ein Taxi (NB: die Stadt ist wirklich klein und alles gut zu Fuss erreichbar)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Innenministerium: ein leichtes Unterfangen. Wir deponieren den Foetzel bei einem der vielen Angestellten, die gerade gelangweilt in einem chaotischen Buero herumhaengen. Wir muessen auch nur kurz warten, bis sich jemand opfert, die schweisstreibende Arbeit aus dem Fenster zu schauen zu unterbrechen um unser Papier entgegen zu nehmen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Polizei-Hauptquartier: Wir wissen erst nicht recht, ob wir am richtigen Ort gelandet sind, oder doch eher in einem Asylantenheim, oder in einer Recycling-Anlage fuer Papier, das sich hier meterweise in den Ecken stapelt. Sehr sinnvoll, unser Papier hier abzugeben ist es wohl nicht, es verschwindet bestimmt schnell auf Nimmerwiedersehen in diesen Massen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Waehrend wir also warten (diesmal dauert es etwas laenger, aber im Urlaub, oder viel mehr in Afrika existiert kein Stress), beobachten wir (oder sie uns?) ein paar Haeftlinge die hinter Gitter Muesli mit Milch essen und die bald mit Pfiffen und Augenzwinkern mit uns zu flirten versuchen...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Jetzt da wir offiziell reisen duerfen, nutzen wir das natuerlich gleich aus, fahren nach Arena Blanca, dem angeblich schoensten Strand der Insel. Im Lotter-Sammeltaxi werden wir bis zum Strand gefahren (obwohl diese Linie eigentlich nicht soweit faehrt, aber man kann ja mal eine Ausnahme fuer einen kleinen Aufpreis machen)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Wir gelangen also zum menschenleeren Strand, nur ein paar Fischer sind hier. Wir geniessen den Strand (obwohl leider etwas verschmutzt) und das Meer, obwohl wir noch nicht wissen, wie wir wieder zurueck nach Malabo kommen, ohne Geld und ohne Auto. (ja, ihr koennt sagen wir sind naiv, wir sagen, es kommt immer alles gut)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Als wir ein paar Weisse (!!!) entdecken, die nach uns angekommen sind, kommen wir schnell ins Gespraech, und werden gleich einmal zum Gelaechter des Tages: Ferien in Malabo! Sowas gibt es nicht. Ob wir Bekannte hier haben? Verwandte? Alles verneint... Niemand der Gruppe Franzosen kann es fassen...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Fuer uns hat sich das Problem nach Malabo zurueck zu kommen geloest! Ich sagte doch, es kommt immer alles wie es kommen muss!!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Weitere Abenteuer werden folgen...&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7481870417228345131-5829156330496434563?l=guabitas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guabitas.blogspot.com/feeds/5829156330496434563/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7481870417228345131&amp;postID=5829156330496434563' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/5829156330496434563'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/5829156330496434563'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guabitas.blogspot.com/2008/05/touristen-in-malabo-malabo.html' title='Touristen in Malabo!? (Malabo, Aequatorialguinea)'/><author><name>Eva</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18285791611373931308</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsykbdwGrI/AAAAAAAAAFc/uvK7etA1pFU/S220/Mex6+079.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7481870417228345131.post-4637893828175194488</id><published>2007-10-16T08:26:00.000-07:00</published><updated>2008-04-21T12:49:19.398-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='United Arab Emirates'/><title type='text'>It's not all you need, it's all you want! (Al Ain, UAE)</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Doppeltes Glück habe ich einmal mehr. Trotz Ramadan-Ende noch Platz auf dem Flieger zum Agenten Special Tarif und obwohl ich meinen Zug verpasse und per Autostopp zum Flughafen Zürich gelangen muss, sind wir (Annia &amp;amp; ich) auf dem Weg nach Dubai!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Am Flughafen in Dubai angekommen werden wir von Amin erwartet. Er ist der Bruder von Yasin vom Hospitality Club, welcher sich bereit erklärt hat, uns diese 4 Nächte aufzunehmen. Wir hatten die Wahl: entweder kriegen wir die Schlüssel für sein Appartement in Dubai oder wir reisen gemeinsam mit ihm nach Al Ain zu seiner Familie um Eid, das Ende des Ramadans zu feiern. Feiern tönt immer gut, besser, wenn man so auch einiges über eine fremde Kultur und Religion dazulernen kann, und so sind wir bald auf dem Weg auf der Wüstenautobahn nach Al Ain. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtk3LdwIDI/AAAAAAAAAQY/RQUFgTUfkeA/s1600-h/DXB+%2856%29.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtk3LdwIDI/AAAAAAAAAQY/RQUFgTUfkeA/s200/DXB+%2856%29.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191353894607790130" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Am Horizont taucht Burj Dubai auf, das zukünftig höchste Gebäude der Welt, welches hier aus dem Boden schiesst. Bereits schon mehr als 500 Meter hoch bleibt seine endgültige Höhe bis zur Fertigstellung noch ein Geheimnis. Überhaupt ist Dubai momentan eine einzige Baustelle. Es entsteht ein Manhattan der Wüste, meint Amin. Da bereits in 16 Jahren die Erdölquellen versiegen werden setze man hier jetzt auf Tourismus und es wird gebaut was das Zeug hält...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtmY7dwIGI/AAAAAAAAAQw/yJSAHS6mO0c/s1600-h/DXB+%28155%29.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtmY7dwIGI/AAAAAAAAAQw/yJSAHS6mO0c/s200/DXB+%28155%29.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191355573940002914" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Mehr und mehr entfernen wir uns von der Stadt. Links und rechts der sechs-spurigen Autobahn jetzt nur noch ein Streifen grün (künstlich bewässert), dahinter Sand bis zum Horizont... Erst noch hellbraun, je weiter Richtung Al Ain wir kommen umso röter färben sich die Dünen. Die Färbung hängt mit der Temperatur und der Sonne zusammen, meint Amin. A propos Temperatur: es ist 39°C heiss, resp. kühl, gemäss unserem Gastgeber, denn noch vor wenigen Monaten stiegen die Temperaturen hier auf 50°C!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Einen ersten Stopp legen wir bei der grössten "Dairy Farm" des Landes ein. Der Milchladen hat 24 Stunden geöffnet hier und verkauft frische Milchprodukte. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; "Ihr seit in Dubai, dann müsst ihr Kamelmilch probieren", meint Amin und deckt uns auch gleich für die nächsten paar Tage damit ein. Die Milch schmeckt erst komisch, ungewohnt halt. Etwas herb und salzig, aber eigentlich nicht schlecht. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Erstaunt bemerken wir, dass Amin keine Kamelmilch trinkt, sondern normale Milch. Darauf angesprochen antwortet er augenzwinkernd, das sei nicht gut für ihn. Kamelmilch sei ein Aphrodisiaka, mache Männer heiss und dummerweise hätte er keine Frau, die auf ihn warte.... Tja... Wir zwei merken jedenfalls nichts von dieser Wirkung.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtmX7dwIEI/AAAAAAAAAQg/FAdtFio0t8E/s1600-h/DXB+%28167%29.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtmX7dwIEI/AAAAAAAAAQg/FAdtFio0t8E/s200/DXB+%28167%29.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191355556760133698" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Nach ca. 1 ½ Stunden treffen wir in Al Ain ein. Wir lernen später, dass die Strecke auch in 45 Minuten zu bewältigen ist, je nachdem ob man nur mit 120 kmh oder 160 kmh fährt. Al Ain liegt im Emirat Abu Dhabi, es ist eine Oasenstadt und wird daher umgangsprachlich auch Gartenstadt genannt. Nirgendwo sonst gibt es in den Emiraten angeblich so viele Grünflächen. Es wird auch sichtlich viel Aufwand betrieben, die Anlagen zu pflegen. Aus Al Ain stammen mehrere ehemalige Herrscher, und so wohnt Amins und Yasins Familie in direkter Nachbarschaft eines Prinzen. Von dessen Anwesen sehen wir nur hunderte von Meter lange Mauern...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtmZbdwIII/AAAAAAAAARA/IwNA1mfTG6s/s1600-h/IMG_2045.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtmZbdwIII/AAAAAAAAARA/IwNA1mfTG6s/s200/IMG_2045.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191355582529937538" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtmYbdwIFI/AAAAAAAAAQo/Y_6Rg2J6uic/s1600-h/DXB+%28163%29.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtmYbdwIFI/AAAAAAAAAQo/Y_6Rg2J6uic/s200/DXB+%28163%29.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191355565350068306" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Amin und Yasins Familie wohnt etwa zu zehnt in einem grossen Haus. Die Familienmitglieder sind: Taher (der älteste Bruder), Yasin, Amin, Schwester Sofia, die Frau von Taher, die Frau von Yasin (welche uns nicht mit Namen, sondern als "Frau von Taher" und "Frau von Yasin" vorgestellt werden), Leila, die Angestellte, die Kinder von Yasin und Taher und dann noch ihre Mutter. Ein echter Dreigenerationen-Haushalt also. Wir haben keine arabischen Gastgeber, die Familie stammt aus Pakistan. Daher kleiden sich die Frauen auch nicht schwarz mit Kopftuch. Ihre traditionelle Kleidung ist bunt und statt Kopftuch tragen sie einen Schal um die Schultern. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Zur Begrüssung, und die kommenden Tage jeden Morgen, streichelt uns Oma übers Haar und tätschelt unseren Arm. Zudem labbert sie uns voll, in Urdu oder Punjabi. So genau wissen wir das nicht, jedenfalls verstehen wir anfangs kein Wort. Mit der Zeit lernen wir allerdings sie etwas zu verstehen, mit Händen und Füssen!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtk2rdwICI/AAAAAAAAAQQ/Z9zmmBGNjZM/s1600-h/DXB+%2831%29.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtk2rdwICI/AAAAAAAAAQQ/Z9zmmBGNjZM/s200/DXB+%2831%29.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191353886017855522" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtmZLdwIHI/AAAAAAAAAQ4/lc265_LiH0M/s1600-h/DXB+%28111%29.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtmZLdwIHI/AAAAAAAAAQ4/lc265_LiH0M/s200/DXB+%28111%29.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191355578234970226" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Yasin und seine Brüder kümmern sich total lieb um uns. Sie chauffieren uns dahin, wo wir wollen und Amin begleitet uns sogar mit viel Geduld beim Shopping im Chinese Mall und erweist sich zudem als hilfreich, wenn es ums Verhandeln der Preise auf dem Souk geht. Arabisch sollte man können! &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Nur ein Problem haben wir: Yasins Familie hat ein gutes Geschäft entdeckt: Klimaanlagen! Das Familienunternehmen ist mittlerweile sehr gross. Man exportiert auch nach Europa und Afrika. So wurde Geld angehäuft, so viel, dass wir kämpfen müssen, unsere Einkäufe selber zu finanzieren. "Es kostet uns nichts, wir freuen uns, Euch eine Freude machen zu können", heisst es dann. Trotzdem, so finden wir, haben wir auch unser eigenes Geld, und es reicht, dass wir schon immer zum Essen, Shisha rauchen etc etc eingeladen werden...!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtn3rdwIJI/AAAAAAAAARI/M0mWgSyL9ME/s1600-h/IMG_1864.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtn3rdwIJI/AAAAAAAAARI/M0mWgSyL9ME/s200/IMG_1864.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191357201732608146" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtn37dwIKI/AAAAAAAAARQ/9CzSYrNFe9w/s1600-h/IMG_2039.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtn37dwIKI/AAAAAAAAARQ/9CzSYrNFe9w/s200/IMG_2039.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191357206027575458" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtn4bdwILI/AAAAAAAAARY/7-_9gp69j4Y/s1600-h/IMG_2058.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtn4bdwILI/AAAAAAAAARY/7-_9gp69j4Y/s200/IMG_2058.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191357214617510066" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; So verbingen wir auch viel Zeit, ganz Eva-untypisch, in schicken Restaurants, Malls und besuchen sogar eine Belly Dance Show in einem Viersternehotel! (wo wir auch unser teuerstes Stück Wassermelone verdrücken) Vielleicht gehört das halt zu Dubai auch einfach dazu, Luxus pur, soviel wie es nur geht. Passend der Werbespruch eines Bauunternehmens: "It's not all you need, it's all you want"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Unseren Kurzurlaub in Dubai verbringen wir so bei lieben Leuten, und machen eigentlich nicht viel mehr, ausser Shoppen, Baden im Meer, Relaxen und einen kleinen Abstecher in die Dünen, wo wir es allerdings aufgrund der Hitze und des glühend heissen Sandes nicht lange aushalten!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtk17dwH_I/AAAAAAAAAP4/f7niJeEyzXk/s1600-h/DXB.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtk17dwH_I/AAAAAAAAAP4/f7niJeEyzXk/s200/DXB.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191353873132953586" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtk2LdwIAI/AAAAAAAAAQA/q0UH6Yt3VQk/s1600-h/DXB+%2819%29.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtk2LdwIAI/AAAAAAAAAQA/q0UH6Yt3VQk/s200/DXB+%2819%29.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191353877427920898" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtk2bdwIBI/AAAAAAAAAQI/Ukl5Ii8CmZ0/s1600-h/DXB+%2824%29.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtk2bdwIBI/AAAAAAAAAQI/Ukl5Ii8CmZ0/s200/DXB+%2824%29.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191353881722888210" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Wir besuchen auch den lokalen Kamelmarkt in Al Ain. Und werden dort bald zur grösseren Attraktion, als es die Kamele sind. Kaum aus dem Auto gestiegen sind wir schon umringt von den arabischen Kamelhändlern, die uns am Arm packen und zu ihren Kamelen zerren. Wir müssen mit ihnen für Fotos posieren. Wohlgemerkt nicht für unsere Kameras! Schnell zücken sie auch ihre Handys um Fotos mit uns zu knipsen. Es wird ganz schön eng im Kamelgehege, umringt von Arabern und Kamelen. Wir haben jedenfalls unseren Spass, aber sind doch froh, Yasin und Taher dabei zu haben. Sonst wären wir so schnell nicht wieder da weg gekommen!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Al Ain befindet sich an der Grenze zum Sultanat Oman, und so machen wir mit Amin, nach der Rückfahrt von Dubai nach Al Ain auch einmal einen spontanen, mitternächtlichen Ausflug ins Nachbarland. Die Staatsgrenze teilt die Stadt. Auf der omanischen Seite heisst die Grenzstadt Al Buraimi. Die Grenze ist durch einen hohen Zaun markiert der mit Stacheldraht-Rollen verstärkt ist. Kilometerlang erstreckt sich der Zaun der Grenze entlang. Und ich dachte immer, die Amis sind die einzigen Spinner, die sowas machen... Nach dem Grenzposten ändert sich auch gleich das Bild, resp. das Fahrgefühl. Eben noch auf perfekt asphaltierten Strassen unterwegs geht es nun auf einer holprigen Piste weiter. Überhaupt sei Oman ein armes Land, zumindest wenn man es mit den Emiraten vergleicht. Das bringt Vorteile für die Bewohner Al Ains mit sich, denn hier floriert auch der Schwarzmarkt für piratierte Software und auch sonst ist einiges günstiger zu haben hier, als drüben.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Dem Zaun nach zu urteilen gibt es wohl auch viele Leute, die versuchen illegal in die UAE einzureisen... &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Wir besichtigen in Al Buraimi eine schöne Moschee, bevor wir zurück nach Al Ain fahren und ins Bett fallen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Hospitality Club bedeutet aber nicht nur gratis Unterkunft, gratis herumchauffiert werden oder zum essen eingeladen werden, es bedeutet auch ein echter kultureller Austausch inklusive der damit verbundenen Diskussionen über kulturelle Unterschiede.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Sofia wartet darauf, dass ihre Brüder oder ihre Mutter einen zukünftigen Ehemann für sie findet. Leider, so findet sie, ist sie zu dick. Um heiraten zu können müsse man schön schlank sein, so wie z.B. ich. Was Annia mache, um abzunehmen, war eine der ersten Fragen die sie uns gestellt hatte als wir das Haus betreten. Als Annia später erklärt, sie hätte noch nie Probleme gehabt einen Mann zu finden ist Sofia erstaunt. Denn: Annia ist nicht verheiratet und hat doch schon Männer gehabt? Unverständlich. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; "Dann könnt ihr also mit einem Mann zusammen sein und ihn nachher einfach wegwerfen und einen neuen nehmen wenn ihr wollt?" Gleichzeitig ist Sofia fasziniert, wie auch schockiert, über unsere Kultur. Als wir Sofia sagen, in der Schweiz fände Sie bestimmt schnell einen Mann (denn sie ist wirklich sehr hübsch!) meint sie: "...aber meint der es dann auch ernst? Wenn er eine neue sieht kann er ja einfach gehen..."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Auch mit Taher unterhalten wir uns über Heirat. In der Schweiz gäbe es nur Love Marriages und keine Arranged Marriage, erzählen wir. Er hätte gehört, man könne auch zusammen leben, ohne verheiratet zu sein. Stimmt. Und so diskutieren wir auch über registrierte Partnerschaften unter Homosexuellen. Ein heikles Thema. Doch wir akzeptieren seine Meinung genau so, wie er die unsere akzeptiert. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Wir hatten hier ja selbst zuerst einmal zu erklären dass wir zwei nicht auch homosexuell sind. Es ist ja schon verdächtig, als Frauen gemeinsam zu zweit und ohne männliche Begleitung zu reisen. Als wir dann auch noch bemerken wir könnten problemlos auch ein Bett teilen, wir hätten auch schon in kleineren Betten gemeinsam geschlafen war für sie der Fall klar dass wir lesbisch sein müssen! Tja, andere Länder andere Sitten. Die männlichen Araber spazieren hier dafür händchenhaltend durch die Strassen - was für sie bloss Ausdruck von Freundschaft ist.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Und a propos Homos. Homos (sprich Humus) wird hier zur Leibspeise von Annia: Kichererbsenpaste. Scheckt ganz hervorragend zu unserem Standardessen: Shish Tabuk, Fattouch und Tabouleh. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Als Abschied erhalten wir von Oma Stoff. Damit wir uns ein typisch pakistanisches Kleid nähen können. Wahrscheinlich, damit wir endlich auch mal was richtiges zum Anziehen haben!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Viel zu kurz war der Trip. "Minimum ten days, minimum ten days" - betont auch Taher immer wieder, braucht es für UAE. Er will sogar meine Chefin anrufen und mit ihr sprechen, damit ich länger bleiben kann....&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Doch vielleicht gibt es ja wieder mal ein Agent Special. Oder wir lassen uns von Taher einladen. So meint er auf dem Weg zum Flughafen er hätte noch genug Meilen bei der Emirates...&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7481870417228345131-4637893828175194488?l=guabitas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guabitas.blogspot.com/feeds/4637893828175194488/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7481870417228345131&amp;postID=4637893828175194488' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/4637893828175194488'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/4637893828175194488'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guabitas.blogspot.com/2007/10/its-not-all-you-need-its-all-you-want.html' title='It&apos;s not all you need, it&apos;s all you want! (Al Ain, UAE)'/><author><name>Eva</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18285791611373931308</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsykbdwGrI/AAAAAAAAAFc/uvK7etA1pFU/S220/Mex6+079.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp1.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtk3LdwIDI/AAAAAAAAAQY/RQUFgTUfkeA/s72-c/DXB+%2856%29.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7481870417228345131.post-5397434290170334720</id><published>2007-07-15T08:18:00.000-07:00</published><updated>2008-04-21T12:49:40.138-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kolumbien'/><title type='text'>Schokolade, Schwein und Strand (Santa Marta, Colombia)</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Stellt Euch vor, ihr bekommt eine heisse Schokolade und da ihr gesagt habt, dass ihr Kaese moegt, wird der Kaese gleich IN der Schoko serviert. Ist zwar etwas ungewoehnlich, schmeckt aber gar nicht schlecht, da der Kaese hier ziemlich neutral (um nicht zu sagen fad) schmeckt.&lt;/span&gt; &lt;span style="font-family:arial;"&gt;Und wenn wir es gerade von Kaese haben: eigentlich sind die Schweiz und Kolumbien ziemlich aehnlich. Darauf jedenfalls schliesst Andrés aus Filandia, der mir auf der Strasse einen leckeren Fruchtsalat verkauft hat (ja, natuerlich mit Kaese drauf!), als ich ihm erzaehle, dass es in der Schweiz viele Kuehe und Kaese gibt.&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Schweiz aehnlich wie Kolumbien? Also ich weiss ja nicht... Stellt Euch vor, ihr esst statt Popcorn "Hormigas Culonas" (etwa: Grossarsch-Ameisen *g* - schmecken uebrigens - wie koennte es anders sein- nach Kaese... ) Oder stellt Euch z.B. mal vor, ihr geht zum Bahnschalter der SBB und verhandelt um den Fahrpreis. Bei den Bussen hier wird meistens ein Rabatt gewaehrt, denn schliesslich faehrt der Bus ja schon fast los, oder ihr wisst, dass die Konkurrenz etwas guenstiger faehrt, oder weil der Bus im Gegensatz keine Klimaanlage hat, oder ganz einfach weil ihr findet es sei zu teuer...&lt;/span&gt;  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Wie bereits geschildert, sind die Busse hier die Koenige der Strasse. Bedenkt man zudem, dass hier in Lateinamerika die Kuehe, Ziegen, Schafe, Huehner, Schweine etc. nicht nur auf eingezaeumten Wiesen weiden, sondern sich auch gerne direkt am Strassenrand (oder auf der Strasse) tummeln, erstaunt es kaum, dass es ab und zu auch zu Unfaellen kommt... &lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Ich sitze also im Bus von Cartagena nach Santa Marta (fuer den ich natuerlich einen Rabatt gekriegt habe) und ein armes Schwein (im wahrsten Sinne des Wortes) kommt unter unsere Raeder. Erst merke ich gar nicht, was los ist, als der Busbegleiter aussteigt und der Fahrer den Rueckwaertsgang einlegt. Was dann passiert kommt mir sehr suspekt vor... Fahrer und Busbegleiter hieven das tote, blutende Vieh einfach ins Gepaeckfach des Busses. Waehrend der folgenden, etwa zweistuendigen Fahrt nach Barranquilla stelle ich mir vor, wie es im Gepaeckfach langsam nach Tod riechen muss und wie das Blut des Tierchens alles Gepaeck (auch mein Rucksack!!) verklebt... Immer wieder halten wir in den Doerfern an, das Schwein wird ausgeladen, weggetragen um kurz darauf dann wieder im Gepaeckfach verstaut zu werden. Es scheint sich einfach kein Abnehmer fuer die tote Sau zu finden... &lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtf7rdwH4I/AAAAAAAAAPE/VakfZA4OBCk/s1600-h/CO+%28174%29.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtf7rdwH4I/AAAAAAAAAPE/VakfZA4OBCk/s200/CO+%28174%29.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191348474359062402" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtf7bdwH3I/AAAAAAAAAO8/HtmNlvdwxR0/s1600-h/CO+%28171%29.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtf7bdwH3I/AAAAAAAAAO8/HtmNlvdwxR0/s200/CO+%28171%29.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191348470064095090" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Erst ab Barranquilla fahren wir schweinelos weiter. Mit zwei Stunden Verspaetung treffen wir in Santa Marta ein. (Verspaetung nicht (nur) wegen der Schweine-Aktion, auch weil wir in Barranquilla auf neue Passagiere warten mussten, damit der Bus voll weiterfahren kann, weil wir uns alle darueber schweinisch aufregen mussten und vom Fahrer im Bus eingeschlossen wurden weil wir uns sonst haetten wehren koennen und mit einem anderen Bus weitergereist waeren... aber das ist eine andere Geschichte... mein Rabatt war jedenfalls angesichts dieser Tatsache viel zu klein!)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtf67dwH2I/AAAAAAAAAO0/gWP_UajCzSw/s1600-h/CO+%28167%29.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtf67dwH2I/AAAAAAAAAO0/gWP_UajCzSw/s200/CO+%28167%29.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191348461474160482" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtf6rdwH1I/AAAAAAAAAOs/_hkmlld8GMs/s1600-h/CO+%28165%29.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtf6rdwH1I/AAAAAAAAAOs/_hkmlld8GMs/s200/CO+%28165%29.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191348457179193170" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;In Santa Marta wartet Fernando auf mich. Ihn habe ich durch Couchsurfing in Bogota kennengelernt und da er sowieso geschaeftlich nach Barranquilla musste, nutzte er die Gelegenheit so ein paar Tage an den Straenden von Santa Marta zu relaxen. Etwas oestlich von Santa Marta befindet sich naemlich Tayrona – ein kleines Paradies auf Erden. Einfach herrlich um die Seele im Schatten der Palmen baumeln zu lassen. Und so verbringe ich die letzten Tage meiner Reise im Zelt und an einigen der wohl schoensten Straende der Welt. Natur und Bilderbuchkaribik pur.&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt; ...und rufte nicht die Arbeit, wer weiss wie lange ich da bleiben wuerde... Kokospalmen, Karibik, Kolumbien...&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7481870417228345131-5397434290170334720?l=guabitas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guabitas.blogspot.com/feeds/5397434290170334720/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7481870417228345131&amp;postID=5397434290170334720' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/5397434290170334720'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/5397434290170334720'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guabitas.blogspot.com/2007/07/schokolade-schwein-und-strand.html' title='Schokolade, Schwein und Strand (Santa Marta, Colombia)'/><author><name>Eva</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18285791611373931308</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsykbdwGrI/AAAAAAAAAFc/uvK7etA1pFU/S220/Mex6+079.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtf7rdwH4I/AAAAAAAAAPE/VakfZA4OBCk/s72-c/CO+%28174%29.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7481870417228345131.post-2771612624091871784</id><published>2007-07-10T08:16:00.000-07:00</published><updated>2008-04-21T12:50:01.844-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kolumbien'/><title type='text'>Bienvenido al Caribe! (Cartagena, Colombia)</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Mein erster Eindruck von der Karibik Kolumbiens war erst einmal getruebt: &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Kaum nahe des Zentrums von Cartagena aus dem Stadtbus ausgestiegen, naehert sich mir ein junger Mann. Er versucht mir meinen kleinen Rucksack zu entreissen. Da ich diesen jedoch am grossen angebunden habe und festklammere scheitert sein Versuch. Da ich im Bus eben noch Musik hoeren wollte (die jedoch von der lauten Vallenato Musik im Bus selber uebertont wurde) haengt immer noch mein MP3-Player um meinen Hals, zwischen meinem Bauch und dem kleinen Rucksack. Da er den Rucksack nicht kriegen kann, wird logischerweise der Player zum Ziel des Räubers. Ich versuche mich zu wehren, doch viel zu schnell laeuft er weg mit meinem MP3... Tja, Pech gehabt, denke ich schon... „Por dar papaya!“ – wie man in Kolumbien zu sagen pflegt - selber dumm, den Player nicht im Rucksack zu tragen!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; „Hijuepuuuta, Ladrón, Malcriaaado, Policíiiia, Hijuepuuuta...“ schreie ich, waehrend ich versuche dem Typen hinterher zu rennen – wobei ich natuerlich beladen mit grossem und kleinem Rucksack jaemmerlich scheiteren muss... Der Junge verschwindet unter einer Bruecke, ebenfalls meine Hoffnung, den Player je wieder zu sehen... Ich hatte den MP3 also schon abgeschrieben (waere ja nicht das erste Mal, gell Uli!!) und wollte mich auf die Suche nach einem Hostal machen, doch da bin ich schon umringt von einer Horde Zeugen und Passanten. Was passiert sei, wo er hin gerannt sei, was geklaut wurde etc wollen sie wissen. Kurz darauf faehrt ein Pick-Up voller Militaers vorbei, der von einem der Maenner gestoppt wird. Aus dem Laster steigt nun eine Horde Soldaten (sicher 10 – 15 Maenner), diese zuecken ihre Waffen und nachdem ein Zeuge unter die Bruecke zeigt verschwinden sie einer nach dem anderen darunter. Ploetzlich heisst es nun, es wurde mir nicht nur der MP3 geklaut, sondern auch noch die Kamera und mein Pass und ich sei mit einem Messer bedroht worden. Immer wieder muss ich den Militaers und den spaeter dazu gestossenen Polizisten erklaeren, dass es nur ein kleiner MP3 Player war, dass es sich nur um einen Entreissdiebstahl handelt und mich der Mann in keiner Weise bedroht hatte. Es ist echt unglaublich, wie schnell die Leute Geschichten erfinden... Ich finde die Situation ausserst skurril, eine halbe Armee wegen einem MP3-Player!!!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Es dauert keine fuenfzehn Minuten, da pfeifen mich die Polizisten auch schon zu sich, hinter die Bruecke. Da hockt er auf dem Boden im schwarzen T-Shirt, im Dreck, voller Staub und am Kopf stark blutend, der Mann, welcher alles leugnet, von nichts wissen will, jedoch von allen Zeugen klar identifiziert wird (obwohl er eben noch ein blaues T-Shirt getragen hat...)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Die Passanten werden weg geschickt, und zusammen mit zwei Zeugen, zwei Polizisten und dem in Handschellen gelegten Taeter trotte ich in Richtung Stadtpark, wo sich anscheinend die naechste Polizeistation befindet. Der Taeter wird in einer Ecke des Postens angekettet und muss auf dem Boden hocken, waehrend ihn die Beamten beschimpfen... Lange geschieht ausserdem gar nichts, und ich beobachte die Aeffchen, welche in den Baumen des Parks herumturnen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Ich warte und warte, und weiss eigentlich gar nicht worauf, bis mit einer der Beamten froh erzaehlt, man haette meinen MP3 gefunden. Zehn Minuten spaeter kommt dann auch ein Polizist angefahren und uebergibt mir stolz meinen Player. „Wie die Huehner mussten wir im Sand unter der Bruecke scharren...“ – meint er grinsend. Ich kann es kaum glauben!! Eine halbe Armee und ein paar Polizisten haben meinen Player davor gerettet, auf dem Schwarzmarkt zu landen! :^)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Obwohl es viele nicht verstehen, denen ich den Vorfall erzaehlt habe, aber ich habe den Mann nicht angezeigt. Der knapp 22-jährige lebt unter der Bruecke und klaut wegen seiner Drogensucht. Er ist meiner Meinung nach nicht nur Taeter, sondern auch Opfer seiner Gesellschaft. Die Angst die er unter der Bruecke wohl ausstehen musste, als eine halbe Armee einmarschiert ist Strafe genug... ;^)&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7481870417228345131-2771612624091871784?l=guabitas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guabitas.blogspot.com/feeds/2771612624091871784/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7481870417228345131&amp;postID=2771612624091871784' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/2771612624091871784'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/2771612624091871784'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guabitas.blogspot.com/2007/07/bienvenido-al-caribe.html' title='Bienvenido al Caribe! (Cartagena, Colombia)'/><author><name>Eva</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18285791611373931308</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsykbdwGrI/AAAAAAAAAFc/uvK7etA1pFU/S220/Mex6+079.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7481870417228345131.post-2860035532918892268</id><published>2007-07-06T07:59:00.000-07:00</published><updated>2008-04-21T12:50:20.621-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kolumbien'/><title type='text'>Tengo la camisa blanca (San Gil, Colombia)</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAta7LdwHuI/AAAAAAAAAN0/qGADI6Tb-es/s1600-h/CO+%28107%29.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAta7LdwHuI/AAAAAAAAAN0/qGADI6Tb-es/s200/CO+%28107%29.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191342968210988770" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Juanes hat nicht mehr die "Camisa Negra" sondern die "Camisa Blanca". &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Eine neue Bedeutung bekommt sein Lied, wenn er singt "Volverte a ver":&lt;/span&gt;      &lt;span style="font-style: italic;font-family:arial;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...) Porque sin ti mi vida yo no soy feliz&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-style: italic;font-family:arial;" &gt; Porque sin ti mi vida no tiene raíz&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-style: italic;font-family:arial;" &gt; Ni una razón para vivir&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-style: italic;font-family:arial;" &gt; lo único que quiero es poder regresar&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-style: italic;font-family:arial;" &gt; Poder todas las balas esquivar y sobrevivir&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-style: italic;font-family:arial;" &gt; Tu amor es mi esperanza y tú mi munición &lt;/span&gt;  &lt;span style="font-style: italic;font-family:arial;" &gt; Por eso regresar a ti es mi única misión (...)&lt;/span&gt;   &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Juanes singt im T-Shirt mit der Aufschrift "Tengo la camisa blanca - por la paz en Colombia" &lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Am 18 Juni hat die FARC 11 Diputados (Abgeordnete) aus dem Valle del Cauca, genau 5 Jahre nachdem sie sie entfuehrt hat, ermordet. &lt;/span&gt;  &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Seither protestiert Kolumbien. Gegen die Entfuehrungen, gegen die Gewalt, fuer den Frieden. Zu hundert Tausenden sind sie auf der Strasse, in Bogota, Medellin, Cali, Bucaramanga, Barranquilla... im ganzen Land. Alle schwingen sie weisse Fahnen, halten Fotos Verschwundener oder brennende Kerzen in den Haenden, und Juanes singt... &lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch in Villa de Leyva wird protestiert. Durch die Strassen faehrt ein Auto mit Lautsprecher: "No queremos mas secuestrados. Paz para Colombia" - und an der Kirche haengt ein weisses Banner mit der Aufschrift "Jesus - nunca mas" und den Namen einiger der 4200 Entfuehrten...&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAta7bdwHvI/AAAAAAAAAN8/QIVw8g-fSCA/s1600-h/CO+%28129%29.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAta7bdwHvI/AAAAAAAAAN8/QIVw8g-fSCA/s200/CO+%28129%29.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191342972505956082" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Das Banner ist das einzig weisse am Hauptplatz von Villa de Leyva. Obwohl auf allen Postkarten und Fotos das Kolonialstaedtchen weiss strahlt, sieht das Zentrum momentan sehr bunt aus. Gelb die Kirche, blau, rot, gruen und braun die anliegenden Hauser. &lt;/span&gt;  &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Was ist nur passiert? ... Tja, in Kolumbien scheinen Telenovelas sehr wichtig zu sein. So wichtig gar, dass man dafuer ein ganzes Dorf veraendert! Fuer die Telenovela "El Zorro" wurde Villa de Leyva bunt gefaerbt. Dies bleibt so bis im kommenden November, dann ist fertig gefilmt und Villa de Leyva wird wieder weiss gestrichen...&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Ob bis dann auch weisse Friedenstauben durchs Land streichen? ...&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7481870417228345131-2860035532918892268?l=guabitas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guabitas.blogspot.com/feeds/2860035532918892268/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7481870417228345131&amp;postID=2860035532918892268' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/2860035532918892268'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/2860035532918892268'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guabitas.blogspot.com/2007/07/tengo-la-camisa-blanca.html' title='Tengo la camisa blanca (San Gil, Colombia)'/><author><name>Eva</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18285791611373931308</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsykbdwGrI/AAAAAAAAAFc/uvK7etA1pFU/S220/Mex6+079.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp1.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAta7LdwHuI/AAAAAAAAAN0/qGADI6Tb-es/s72-c/CO+%28107%29.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7481870417228345131.post-5614817638553040345</id><published>2007-07-03T08:05:00.000-07:00</published><updated>2008-04-21T12:50:41.109-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kolumbien'/><title type='text'>Eindrücke aus Bogota (Bogota, Colombia)</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtc4bdwHwI/AAAAAAAAAOE/0ZL8vZyFyTY/s1600-h/CO+%2898%29.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191345119989604098" style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtc4bdwHwI/AAAAAAAAAOE/0ZL8vZyFyTY/s200/CO+%2898%29.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;Jeden Sonntag nehmen tausende Menschen die Stadt per Fahrrad ein. Über 120 Kilometer der Hauptverkehrsadern der Stadt bleiben an diesem Tag mehrere Stunden für Autos gesperrt. Dies ist der Tag der Ciclovia. Es wäre nicht Lateinamerika, wenn dies nicht zu einem grossen Volksfest würde. Die Menschen sind unterwegs per Zwei-, oder Dreirad, Inlines oder sonstigem fahrbaren Untersatz. Imbissbuden säumen die Strasse, alle sind fröhlich, lachen, geniessen nach der Velotour die Grünflächen entlang der Strecke. Es wird gequatscht, gesonnt, gepicknickt und geküsst. Ich bin in Bogota gelandet und es ist unheimlich friedlich.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtc57dwH0I/AAAAAAAAAOk/a41PpPVWZlA/s1600-h/CO+%28121%29.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191345145759407938" style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtc57dwH0I/AAAAAAAAAOk/a41PpPVWZlA/s200/CO+%28121%29.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;Streifzug durch Bogota. An einer Ecke die Smaragdverkäufer, auf dem Platz vor dem Goldmuseum der Hippiemarkt. Das Goldmuseum soll eines der besten ganz Lateinamerikas sein, zumindest eines der bestbewachten. Die sagenumwobenen präkolumbinischen Goldschätze lagern hier hinter dicken Panzertüren und gesicherten Vitrinen. Auf drei Stockwerken sind die fein gearbeiteten Schätze zu bewundern. Noch viel mehr der Stücke landeten leider nicht hier, sondern als Goldbarren in Spanien. Eingeschmolzen und ins Vaterland verschifft von den goldsüchtigen Kolonialisten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;Auf der Strasse bittet mich ein Bettler um Geld, das ich ihm negiere. Darauf hin bekomme ich seine Lebensgeschichte zu hören. Vertrieben wurde er, aus seinem ehemaligen Wohnort, von den Grossfirmen und ihrer „Selbstverteidigungsarmee“, den Paramilitärs. Einer der zig-tausend internen Flüchtlingen, die in der Hauptstadt ein neues Leben suchen. Und nicht finden.&lt;span style="font-size:0;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;Was mich stutzen lässt, seine folgende Aussage: „Das hier ist nicht das Paradies, wir leben nicht in der Schweiz“ Er kann nicht wissen, dass ich Schweizerin bin. Er erreicht was er wollte und ich gebe ihm ein paar Pesos, für seine traurige Geschichte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;Ist die Schweiz wirklich das Paradies? Und – geht es uns vielleicht so gut, da es den Leuten hier schlechter geht? Dunkle Gedanken trüben den Tag. Immerhin gehören auch die Schweizer Unternehmen Nestlé und Glencore zu den Firmen hier, die erwiesenermassen im Namen der Gewinnoptimierung mit Hilfe der Paramilitärs ihre Gewerkschaften unterdrücken. Unbegründete Entlassungen, Vertreibungen, Einschüchterungen, Mord...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;Kolumbien ist ein intensives Land.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtc4rdwHxI/AAAAAAAAAOM/DVJHWyb7LFo/s1600-h/CO+%28112%29.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191345124284571410" style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtc4rdwHxI/AAAAAAAAAOM/DVJHWyb7LFo/s200/CO+%28112%29.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;Anschliessend Aufstieg zum Monserrate, Bogotas Hausberg. Nicht unanstrengend, schliesslich geht es von 2'500 auf 3'000 Meter. Entlang des Pilgerweges zum Gipfel ist die Unterhaltungsindustrie präsent. Man fühlt sich wie auf einem Jahrmarkt. Verkäufer mit Lotterielosen, ein improvisierter Schiessstand, Verkäufer von Kruzifixen und Marienbildchen, kleine Buden, wo man vom Süssgetränk zu Hormigas Culonas („Grossarschameisen“ – eine kolumbianische Alternative zu Popcorn) alles kaufen kann. Doch am erfolgreichsten scheint der Mann, der Stromstösse verkauft. Vor ihm scharrt sich die Horde. Der Spieler nimmt ein Metallstücke in jede Hand, während der Stromverkäufer per Kurbel die Dosis erhöht. 60, 65, 70... zählt laut der Verkäufer mit. Erst kribbelt es wohl, bis es weh tut. Kurz vor 80 lassen sie alle los, und verlieren somit den gesetzten Einsatz. Nur einer gewinnt. Der Alte grinst verschmitzt. Ich vermute, ein Komplize des Verkäufers, ohne Stromspannung. Ich liebe originelle Methoden zur Geldbeschaffung, und die Naivität der Leute. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtc5LdwHyI/AAAAAAAAAOU/iF53az8BZYY/s1600-h/CO+%28115%29.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191345132874506018" style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtc5LdwHyI/AAAAAAAAAOU/iF53az8BZYY/s200/CO+%28115%29.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtc5bdwHzI/AAAAAAAAAOc/_SLLupKH5Aw/s1600-h/CO+%28116%29.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191345137169473330" style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtc5bdwHzI/AAAAAAAAAOc/_SLLupKH5Aw/s200/CO+%28116%29.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;Daneben die Pilger, die in Dank an die Wundersame schwarze Jungfrau von Monserrate barfuss, oder auf den Knien den Berg hoch steigen.&lt;span style="font-size:0;"&gt; &lt;/span&gt;Eineinhalb Stunden, bis die Knie bluten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;Herrliche Aussicht von oben. Bogota ist mit über 7 Millionen Einwohner die grösste Stadt in den Anden. Das sind so viele Einwohner, wie die ganze Schweiz. Aus dieser Perspektive wird deutlich, dass die Zahl wohl stimmt. Im Norden (die Reichen), gen Süden (die Armen), gen Westen - überall Stadt, bis zum Horizont. Doch Blick in den Osten: grüne Täler und Berge. Kolumbien ist voller Gegensätze.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7481870417228345131-5614817638553040345?l=guabitas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guabitas.blogspot.com/feeds/5614817638553040345/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7481870417228345131&amp;postID=5614817638553040345' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/5614817638553040345'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/5614817638553040345'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guabitas.blogspot.com/2008/04/eindrcke-aus-bogota.html' title='Eindrücke aus Bogota (Bogota, Colombia)'/><author><name>Eva</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18285791611373931308</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsykbdwGrI/AAAAAAAAAFc/uvK7etA1pFU/S220/Mex6+079.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtc4bdwHwI/AAAAAAAAAOE/0ZL8vZyFyTY/s72-c/CO+%2898%29.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7481870417228345131.post-7432910789202363459</id><published>2007-06-27T07:46:00.000-07:00</published><updated>2008-04-21T12:51:17.718-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kolumbien'/><title type='text'>Könige der Strasse (Armenia, Colombia)</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtYkbdwHmI/AAAAAAAAAM0/o7Dpzk4g77s/s1600-h/Colombia+%28110%29.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtYkbdwHmI/AAAAAAAAAM0/o7Dpzk4g77s/s200/Colombia+%28110%29.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191340378345709154" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Von Cali fuehrt mich die Reise nach San Cipriano. Ich fahre im Sammeltaxi in Richtung Buenaventura, der wichtigsten Hafenstadt des Landes am Pazifik. Von karger Bergvegetation geht es hinunter durch die immer gruenere Landschaft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch vor kurzem galt diese Strecke als gefaehrlich, da die Guerrilla sich in dieser Region aufhielt. Doch heute kann man sicher reisen. Daran erinnern immer wieder Plakate mit der Aufschrift: “Reise beruhigt – deine Armee bewacht die Strasse”. Und so ist der Cali-Buenaventura Highway denn auch gesaumt von Polizei und Militaer. Alle paar Kilometer in regelmaessigen Abstaenden stehen sie da, in ihren Tarnanzuegen, schusssicheren Vesten und bis auf die Zaehne bewaffnet mit Maschinengewehr. Waehrend die Militaers “nur” Praesenz markieren und bewachen, kontrolliert die Polizei auch die durchfahrenden Fahrzeuge. Immer wieder wird man angehalten, ein kritischer Blick des Beamten durch die Passagiere, ein kurzer Blick ins Gepaeckfach auf der Suche nach Drogen dann geht es weiter…&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gefaehrlich ist die Strecke trotzdem. Daran erinnern immer wieder die Strassenschilder: “Hohes Unfallrisiko – fahre langsam”, “Gefaehrliche Kurve – fahre langsam”. Gesaumt ist die Strecke denn auch nicht nur von Polizei und Militaer, fast so haufig sieht man auch kleine Kreuze am Strassenrand… Kann ich jetzt beruhigt reisen oder muss ich bangen?&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Gemischte Gefuehle auf dem Hinweg im Sammeltaxi, Angst beim Rueckweg im Bus. Denn sowohl die Bus- wie auch Lastwagenfahrer in wohl ganz Lateinamerika glaubt sich Koenig der Strasse zu sein. Es scheint ein regelrechter Kampf zu sein, sich gegenseitig zu beweisen, wer der echte Koenig, der Rey de la Carretera, ist, und so liefern sich Busse und LKWs regelrechte Wettrennen. Trotz doppelt durchgezogener Mittellinie und Warnschildern (“Bei durchgezogener Linie nicht ueberholen – hohes Unfallrisiko”) sieht und erlebt man die krassesten Ueberholmanoever: Galaxia (mein Bus) gegen Transsur, Transsur gegen Pickups, Pickup gegen den vom Hafen kommenden mit “Hapag Lloyd” Container beladenen Truck, “Hapag Lloyd” gegen “Hamburg Sued” gegen “China” gegen Transsur gegen Galaxia… alle gegen alle…&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtYkrdwHnI/AAAAAAAAAM8/-w87n1qCZF4/s1600-h/Colombia+%28126%29.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtYkrdwHnI/AAAAAAAAAM8/-w87n1qCZF4/s200/Colombia+%28126%29.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191340382640676466" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtYlLdwHpI/AAAAAAAAANM/EmxhO5kJTMA/s1600-h/Colombia+%28136%29.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtYlLdwHpI/AAAAAAAAANM/EmxhO5kJTMA/s200/Colombia+%28136%29.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191340391230611090" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtYk7dwHoI/AAAAAAAAANE/7YwlNiTLG_0/s1600-h/Colombia+%28132%29.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtYk7dwHoI/AAAAAAAAANE/7YwlNiTLG_0/s200/Colombia+%28132%29.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191340386935643778" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Nach den abenteurlichen Strassenverhaeltnissen kann mich nichts mehr aus der Ruhe bringen, so glaube ich, bis ich mein naechstes Verkehrsmittel sehe: die Bruja oder Brujita (Hexe / Hexlein). Um nach San Cipriano zu gelangen muss man in Cordoba, kurz vor Buenaventura, auf die Brujita umsteigen. Da die Eisenbahngesellschaft diese Strecke eingestellt hatte, blieb San Cipriano abgeschnitten, ohne Strassen und Verkehrsanbindung. Doch da waren noch immer die Schienen! Man muss sich nur zu helfen wissen, und so kreierten die Bewohner ein neues Verkehrsmittel, die Brujita. Ein Motorrad, ein paar Bretter, Naegel, Raeder fuer die Schienen und eine kleine, lose aufs Gefaehrt gestellte, wackelige Holzbank damit die Passagiere bequem reisen – das ist die dreisinenartige, kleine Hexe, welche heute San Cipriano mit dem Rest der Welt verbindet.&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtZ0bdwHtI/AAAAAAAAANs/IZVWHxDMD2w/s1600-h/CO+%2849%29.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtZ0bdwHtI/AAAAAAAAANs/IZVWHxDMD2w/s200/CO+%2849%29.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191341752735243986" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Nach Sicherheitsmassnahmen fragen sollte man nicht, denn es gibt keine. Ja ja, Unfaelle haette es schon gegeben, erzaehlt mein Chauffeur, wenn eine Brujita nach oben will wenn gleichzeitig eine nach unten faehrt und keiner nachgeben will und die Schiene verlaesst… Kleine Koenige der Schienen anscheinend eben auch hier! &lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Da bin ich ja mal gespannt - und los geht das Abenteuer. Die rasante Fahrt geht vorbei an kleinen einfachen Huetten, bellenden Hunden, ueber die Schienen springenden Kindern, ueber unstabil wirkende Bruecken und durch ueppigen Dschungel hinunter nach San Cipriano. Auf meiner Brujita sind wir vier sitzende Passagiere und zwei stehende, die sich an meiner Schulter festhalten, und – natuerlich – der Chauffeur. Wir naehern uns einem Mann, der seine eigene Brujita faehrt. Er hat keinen Motor, sondern nur einen Stock, mit dem er sich am Boden vorwaerts stosst. Runter geht das gut, doch bergwaerts muss es ganz schoen anstrengend sein!! Wir hupen, schnell springt er zusammen mit seinem Gefaehrt von den Schienen und wir duesen vorbei …&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtZ0LdwHsI/AAAAAAAAANk/HeSV1JH_Hjs/s1600-h/CO+%2848%29.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtZ0LdwHsI/AAAAAAAAANk/HeSV1JH_Hjs/s200/CO+%2848%29.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191341748440276674" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;San Cipriano ist ein kleines Doerfchen, umgeben von tropischem Regenwald, an den Ufern eines Flusses gelegen, der zum Baden laedt. Die Bevoelkerung hier ist mehrheitlich schwarz und lebt in einfachen Hauschen. Ueber den steinigen Weg springen Huehner, rennen Hunde und Kinder spielen Fussball. Der Ort erinnert mich, nicht zuletzt wegen der schwarzen Bevoelkerung, an die Karibikkueste Zentralamerikas. Obwohl das Dorf nicht am Meer liegt, ist die Atmosphaere vergleichbar mit der eines kleinen Fischerdoerfchens am Strand. Obwohl es bewoelkt ist und nieselt ist es heiss und schwuel und nichts besser als ein Bad im Fluss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtYlbdwHqI/AAAAAAAAANU/jV2FUUOeYmQ/s1600-h/Colombia+%28161%29.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtYlbdwHqI/AAAAAAAAANU/jV2FUUOeYmQ/s200/Colombia+%28161%29.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191340395525578402" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtZzrdwHrI/AAAAAAAAANc/YSHSmUI6Kl4/s1600-h/CO+%2843%29.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtZzrdwHrI/AAAAAAAAANc/YSHSmUI6Kl4/s200/CO+%2843%29.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191341739850342066" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Es heisst, in Kolumbien werden immer wieder Leute entfuehrt, und so sollte es auch mir ergehen. Ein junger Mann steigt aus dem Fluss und spricht mich an. Ich kann mich kaum wehren, so verlockend ist sein Angebot, und schon sitze ich auf seinem Moped, entfuehrt zu noch schoeneren Orten am Fluss, noch weiter drin im Dschungel. Hier ist der Fluss richtig tief und herrlich zum Schwimmen. Opfer meiner Entfuehrung mein Brujita-Chauffeur, mit dem ich eine Zeit fuer die Rueckfahrt vereinbart hatte. Dieser einzigartige Ort am Fluss liess mich einfach nicht mehr los, und so musste er eine ganze Weile auf mich warten – was ihn zum Glueck nicht zu stoeren schien, denn schliesslich weiss er ja auch Bescheid ueber die Situation in seinem Land und die Verlockung seiner Schaetze…&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7481870417228345131-7432910789202363459?l=guabitas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guabitas.blogspot.com/feeds/7432910789202363459/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7481870417228345131&amp;postID=7432910789202363459' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/7432910789202363459'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/7432910789202363459'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guabitas.blogspot.com/2007/06/knige-der-strasse.html' title='Könige der Strasse (Armenia, Colombia)'/><author><name>Eva</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18285791611373931308</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsykbdwGrI/AAAAAAAAAFc/uvK7etA1pFU/S220/Mex6+079.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtYkbdwHmI/AAAAAAAAAM0/o7Dpzk4g77s/s72-c/Colombia+%28110%29.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7481870417228345131.post-7834045069293021133</id><published>2007-06-25T07:22:00.000-07:00</published><updated>2008-04-21T12:52:41.390-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ecuador'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kolumbien'/><title type='text'>Von Kondoren, Protesten und Minuten (Cali, Colombia)</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtTTbdwHYI/AAAAAAAAALI/p1KiBTPlslU/s1600-h/Ecuador+%284%29.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtTTbdwHYI/AAAAAAAAALI/p1KiBTPlslU/s200/Ecuador+%284%29.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191334588729793922" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtTTrdwHZI/AAAAAAAAALQ/5WhUTPIwc88/s1600-h/Ecuador+%2889%29.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtTTrdwHZI/AAAAAAAAALQ/5WhUTPIwc88/s200/Ecuador+%2889%29.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191334593024761234" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Erst die Arbeit, dann das Vergnuegen, habe ich mir gesagt, und so verbringe ich die erste Woche meiner Reise als FAM Trip in Ecuador. Neben vielen Hotels sehe ich so ganz nebenbei auch einiges: einen vom aussterben bedrohten Brillenbaer inkl. Nachwuchs, vier wildlebende Kondore, Indianermaerkte, Kolonialstaedte, eine abenteureliche Eisenbahnstrecke und… viel Wolken, Regen und Nebel und folglich leider keine Vulkane auf der beruehmten Strasse der Vulkane. In den Hotels hiess es dann immer: von hier haette man eine super Sicht auf den Vulkan, und ich sah gerade mal grau. &lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtVmrdwHdI/AAAAAAAAALs/XW_H0cmKdqs/s1600-h/Ecuador+%28329%29.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtVmrdwHdI/AAAAAAAAALs/XW_H0cmKdqs/s200/Ecuador+%28329%29.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191337118465531346" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Nach einer anstrengenden Woche reise ich also weiter nach Kolumbien, in der Hoffnung, hier ein bisschen mehr Glueck mit dem Wetter zu haben. Im Bus zur Grenzstadt Tulcan sitzt eine Frau neben mir und wir beginnen ein wenig zu quatschen. Sie erzaehlt mir ihr ganzes Leben, ihre Ehekrise, wie sie von ihrem alkoholsuechtigen Ehemann schlecht behandelt und betrogen wird, wie er all das hart verdiente Geld in seine Sucht investiert, dass sie ihn verlassen will, wie sie ihr Glueck in Spanien versucht hat und dann doch wieder zurueck nach Ecuador gekommen ist, da das Leben in Spanien als Ecuadorianerin nicht einfach war und sie ihre vier Kinder so stark vermisst hatte…&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Genau diese Begegnungen sind es, die das Reisen spannend machen, und so bevorzuge ich es allemal im Lotterbus herumzureisen, als als wohlbehueteter Touri im Privatfahrzeug herumchauffiert zu werden und das reale Leben nur von aussen zu sehen. &lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Tulcan treffe ich eine alte Frau, die ebenfalls zur Grenze muss, und so teilen wir uns das Taxi zur Busstation wo die Kleinbusse zur Grenze losfahren. Dort muss ich ganz schoen kaempfen, nicht sofort ins naechste Taxi nach Ipiales (Grenzstadt in Kolumbien) verfrachtet zu werden. All die Kolumbianer &amp;amp; Ecuadorianer welche mit mir im Sammeltaxi reisen scheinen Ihre Dokumente nicht stempeln oder vorzeigen zu muessen, da sie wohl nur schnell ueber die Grenze und dann gleich wieder zurueck kommen, und so muss ich ganz schoen kaempfen, dass die mich und vor allem mein Gepaeck nicht auch gleich ins naechste Sammeltaxi zerren. Schlussendlich schaffe ich es, mich loszureissen und meinen Pass doch noch gestempelt zu kriegen.&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Die anschliessende Fahrt nach Pasto ist beeindruckend: den Berg herunter geht es von karger Berglandschaft hinunter in ein fruchtbares, gruenes Tal, vorbei an kleinen, weissen Adobehauschen. Ein Gegensatz zu den moderneren Bauten eben noch in Ecuador.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;…und in Pasto muss ich mich wieder daran gewoehnen, auf den Luxus eines vier oder fuenf-Sterne-Hotels zu verzichten… &lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtW2LdwHjI/AAAAAAAAAMc/BNbtlctN44E/s1600-h/Colombia+%2866%29.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtW2LdwHjI/AAAAAAAAAMc/BNbtlctN44E/s200/Colombia+%2866%29.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191338484265131570" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtW2bdwHkI/AAAAAAAAAMk/JoFkcDwH9jY/s1600-h/Colombia+%2875%29.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtW2bdwHkI/AAAAAAAAAMk/JoFkcDwH9jY/s200/Colombia+%2875%29.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191338488560098882" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtW2rdwHlI/AAAAAAAAAMs/xxjWRCpgp60/s1600-h/Colombia+%2876%29.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtW2rdwHlI/AAAAAAAAAMs/xxjWRCpgp60/s200/Colombia+%2876%29.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191338492855066194" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Tags darauf reise ich bereits weiter nach Popayán, denn das Wetter in Pasto ist schlecht, und so lohnt es sich nicht den Vulkan zu besteigen oder sonst etwas zu unternehmen. Entlang der Panamericana trocknet hier eines der wichtigsten Exportgueter Kolumbiens. Auf grossen Planen liegen sie vor den Hausern der Farmer, die Kaffeebohnen, fuer die Kolumbien so beruehmt ist. Ob die Abgase der vorbeidonnernden Trucks die Qualitaet noch verbessern??&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Viele von Euch fragen sich vielleicht, wieso ich gerade ausgerechnet ins ach so gefaehrliche Kolumbien reise, wo alle Guerrilleros oder Paramilitaers sind oder zumindest einem Drogenkartell angehoeren. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Nun, die bestehenden Probleme leugne ich nicht, aber dies ist nur ein sehr kleiner Teil dieses Landes. Die Sicherheitslage hat sich in den letzten Jahren stark verbessert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Popayan, einer wunderschoenen Kolonialstadt, erinnern nur die Erzaehlungen von Diego, meinem Gastgeber vom Hospi Club, und die Protestsprueche an den Waenden an den Konflikt: “Gobierno asesino”, “Gobierno narcoparamilitar terrorista”, “Somos estudiantes y no terroristas, porque nos matan?”… Das Regierungsgebaude strahlt denn auch nicht ganz so weiss, wie die restlichen Kolonialbauten: mit Farbbeuteln beworfen ist es bunt befleckt. Ein Arbeiter retouchiert die Sprueche wieder mit weisser Farbe. Wie lange wird es wohl dauern, bis sie wieder da stehen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Minuten verkaufen muss ein gutes Geschaeft sein hier in Kolumbien, denn der Kolumbianer, so auch Diego, verkauft Minuten. “Minutos” heisst es ueberall: Schilder an Hausern und Tiendas weisen darauf hin. Es gibt sogar Leute auf den Strassen, welche als “Sandwich” mit einem grossen Schild oder einer grell leuchtenden Veste herumlaufen mit der Aufschrift: “Vendo minutos”. Als Europaer unverstaendlich: hat man hier so viel Zeit, dass man seine ueberfluessige Zeit verkauft? Gerne wuerde ich mir ja ein paar Minuten Urlaubszeit kaufen, ist auch gar nicht teuer, mit Preisen zwischen 100 – 300 Pesos pro Minute. (0.05 – 0.15 USD) &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Doch was die Verkaufer besitzen ist nicht zu viel Zeit, sondern ein Handy. Wer es vermag, fuer sein Pre-Pay Handy viele Minuten aufs Mal zu kaufen, bekommt diese billiger, und kann sie dann teurer an die Leute weiterverkaufen, welche entweder gar kein Handy besitzen, oder aber zwar eines haben, jedoch die Minuten teurer einkaufen muessen, da es nicht fuer eine grosse Menge aufs Mal reicht…&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Mir wird klar, weshalb ich an der Grenze keine Telefonkarte finden konnte fuer die oeffentlichen Telefone, denn wer braucht schon ein oeffentliches Telefon, wenn an jeder Ecke irgendjemand Minuten verkauft? (Nebenbemerkung: es gibt auch oeffentliche Telefone, aber diese funktionieren nur mit Muenzen.  )&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Und so klingelt es also bei Diego zu Hause immer mal wieder an der Tuer und jemand fragt nach “Minutos?”&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtVmrdwHeI/AAAAAAAAAL0/HqYfr9l9cVc/s1600-h/Colombia+%2857%29b.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtVmrdwHeI/AAAAAAAAAL0/HqYfr9l9cVc/s200/Colombia+%2857%29b.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191337118465531362" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtW1rdwHiI/AAAAAAAAAMU/ESDVi6HKyPY/s1600-h/Colombia+%2849%29.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtW1rdwHiI/AAAAAAAAAMU/ESDVi6HKyPY/s200/Colombia+%2849%29.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191338475675196962" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Handy-Vertraege sind eine Sache fuer sich. Im Bus nach Silvia treffe ich Olga. Olga arbeitet fuer Comcel, einen kolumbianischen Provider. Ich reise nach Silvia, um den Markt zu besuchen, der jeweils dienstags stattfindet. Nach Silvia kommen dann all die Guambianos (ein indigenes Volk) aus den umliegenden Doerfern. Angefahren kommen sie in bunten “Chivas”, den fuer das laendliche Kolumbien typischen Bussen. Hier verkaufen sie ihre Erzeugnisse oder erstehen, was sie brauchen, z.B die traditionellen blauen Tuecher welche die Frauen tragen, oder die schwarzen Ponchos und blauen Roecke der Maenner, natuerlich aber auch Fruechte, Gemuese, Getreide oder…. Minuten? Denn hier ist Olga, und Olga verkauft Handy-Vertraege. Doch bevor sie sich ans Verkaufen macht, hausiert sie von Haus zu Haus, von Kunde zu Kunde, um die Monatsgebuehren und angefallenen Kosten zu kassieren. In vielen Doerfern hier gibt es keine Bank, und um die Handyrechnung zu bezahlen muss man den Betrag auf einer Bank einzahlen. Sowas wie E-banking kennt man hier nicht, anscheinend auch keine Bankueberweisungen, und so muessen die Kunden ins naechste Dorf zur Bank fahren, um die Rechnung in Cash am Schalter zu begleichen. Doch es gibt Leute wie Olga! Fuer eine kleine Kommission reist sie in die abgelegenen Doerfer (oder auch nicht so abgelegenen – aber ohne Bank) und kassiert das Geld, um es dann an Comcel zu ueberweisen. Unglaublich aber wahr: Olga scheint fast alle ihrer Kunden an diesem Dienstag zu treffen, entweder zu Hause oder auf dem Markt. Vor Ort versucht sie dann auch Neukunden zu adquirieren und ganz nebenbei kauft sie in Silvia dann auch gleich noch das Joghurt, fuer welches Silvia bekannt ist, und verkauft es in Popayan weiter…&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtVm7dwHfI/AAAAAAAAAL8/_mH17MxdAAw/s1600-h/Colombia+%2858%29.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtVm7dwHfI/AAAAAAAAAL8/_mH17MxdAAw/s200/Colombia+%2858%29.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191337122760498674" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtVnLdwHgI/AAAAAAAAAME/R5bz5U5Bp9I/s1600-h/Colombia+%2859%29.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtVnLdwHgI/AAAAAAAAAME/R5bz5U5Bp9I/s200/Colombia+%2859%29.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191337127055465986" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtVn7dwHhI/AAAAAAAAAMM/zB60ik85oqY/s1600-h/Colombia+%2872%29.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtVn7dwHhI/AAAAAAAAAMM/zB60ik85oqY/s200/Colombia+%2872%29.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191337139940367890" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Zuerst Olga und dann Andres sind heute meine Touristenfuehrer. Nachdem mich Olga durch Silvia gefuehrt hat, lerne ich auf dem Rueckweg nach Popayan Andres kennen. Er faehrt nach Popayan… um seine Handyrechnung zu bezahlen. Denn auch in Piendamo, wo er wohnt, gibt es keine Bank. Nachdem ich mit ihm von Bank zu Bank gepilgert bin, um abzuchecken wo die Schlange am kuerzesten ist und er schlussendlich ziemlich schnell das Geld einzahlen konnte, fuehrt er mich durch Popayan, zu den besten Empanadas, schoensten Gassen und dem besten Aussichtspunkt, wo wir einen herrlichen Sonnenuntergang sehen. Erst gelblich, dann orange und schlussendlich dunkelrot und schwarz, schnell geht das hier, und der Himmel aendert von Sekunde zu Sekunde. Klar, wir sind hier schliesslich sehr nah am Aequator.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Es ist echt unglaublich hier in Kolumbien. Wo immer man hinkommt, es findet sich jemand, der einen herumfuehrt, Geschichten erzaehlt und einem weiterhilft, wo noetig. Die Kolumbianer sind extrem gastfreundlich und hilfsbereit, sie freuen sich ueber jeden, der ihr Land besucht, denn es sind wenige die hierher kommen. Immer wieder werde ich mit einem Augenzwinkern gefragt, ob ich denn keine Angst haette, und groesser wird das Grinsen wenn ich sage, dass meine Mama zu Hause ganz schoen Panik gekriegt hat, als ich ihr von meinen Reiseplaenen berichtet hatte… Alle bedauern sie die Probleme und den schlechten Ruf des Landes, denn Kolumbien haette doch so viele Attraktionen! Und das stimmt - und wenn man diese als Tourist dann auch besucht, wird man meistens selbst zu einer… &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7481870417228345131-7834045069293021133?l=guabitas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guabitas.blogspot.com/feeds/7834045069293021133/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7481870417228345131&amp;postID=7834045069293021133' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/7834045069293021133'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/7834045069293021133'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guabitas.blogspot.com/2007/06/von-kondoren-protesten-und-minuten.html' title='Von Kondoren, Protesten und Minuten (Cali, Colombia)'/><author><name>Eva</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18285791611373931308</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsykbdwGrI/AAAAAAAAAFc/uvK7etA1pFU/S220/Mex6+079.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtTTbdwHYI/AAAAAAAAALI/p1KiBTPlslU/s72-c/Ecuador+%284%29.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7481870417228345131.post-3956269889977326669</id><published>2007-05-14T05:59:00.000-07:00</published><updated>2008-04-21T12:53:18.031-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kuba'/><title type='text'>Kuba - bittersüss wie sein Mojito (La Habana, Cuba)</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAs_-7dwHCI/AAAAAAAAAIU/K8cEu4LqIM8/s1600-h/Kuba+027.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAs_-7dwHCI/AAAAAAAAAIU/K8cEu4LqIM8/s200/Kuba+027.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191313345821547554" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Ich reise nach Kuba.&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;Ich reise na&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;ch Kuba, um di&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;eses Land und se&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;in Syst&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;e&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;m noch vor der bevorstehenden historischen Wende kennen zu lernen.&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;Ich reise nach Kuba, mit der Illusion, hier vielleicht ein gerechteres Lateinam&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;erika zu finden, als das, welches ich kenne.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Ich reise nach Kuba, auf der Suche nach Lebensfreude, wegen der Musik und um zu tanzen (ich bin nun halt einmal eine Salsaholic)&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Ich reise nach Kuba, mit im Reisegepäck eine neue Waschmaschinentüre und ein Kilo Pulver zum entkal&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;ken der Waschmaschine.&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Ich reise quick fidel nach Kuba.&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quick fid&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;el und v&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;oller Reisefieber fahre ich al&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;so am Samstag morgen zum Flughafen, wo ich mich mit Rahel treffe, und wir wohl so als ziemlich letzte noch einchec&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;ken (typisch Reisebüroangestellte&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; ) Rechtzeitig beim Gate angekommen, müssen wir uns anscheinend bereits auf Kuba einstellen und wir warten. Die Schlange ist lang, und anstellen wollen wir uns noch nicht. Wir warten und warten. „Letzter Aufruf...“ – hören wir p&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;lötzlich, und mit einem halben Ohr glauben wir unsere Namen gehört zu haben.... Wir haben es doch tatsächlich geschafft, anscheinend noch halb verpennt, beim falschen Gate gewartet zu haben. Und so kommen wir in den Genuss, und in die peinliche Situation zugleich, im Privatbus als letzte zum Flieger chauffiert zu werden. &lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;In Paris treffen wir auf Uli, welche aus Frankfurt angereist ist. Der Rest des Fluges verläuft unspektakulär, mal abgesehen davon dass an Bord zwei Jungs mit wirklich echt aussehenden Plastikpistolen spielen. Da scheint mir allerdings meine Sonnencrème auch einiges gefährlicher zu sein, deshalb hatte ich sie ja auch eingecheckt... &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; D&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;er Flug bringt uns also direkt nach Havanna, wo wir die e&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;rsten paar Tage unserer Reise verbringen werden. Ich hatte mich schon auf die nervendsten Fragen am Zoll bezüglich der Waschmaschinentür&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;e, welche ich für meine Freundin Bea die in Havanna lebt mitgenommen habe, eingestellt, doch alles geht schnell und ohne Fragerei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtCwbdwHJI/AAAAAAAAAJM/68s7F0W7mUU/s1600-h/Kuba+062.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtCwbdwHJI/AAAAAAAAAJM/68s7F0W7mUU/s200/Kuba+062.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191316395248327826" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtGS7dwHMI/AAAAAAAAAJk/4ZbUXK5uWqk/s1600-h/Kuba+006.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtGS7dwHMI/AAAAAAAAAJk/4ZbUXK5uWqk/s200/Kuba+006.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191320286488698050" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtI6bdwHVI/AAAAAAAAAKs/puSOE2i44Ss/s1600-h/P4160116.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtI6bdwHVI/AAAAAAAAAKs/puSOE2i44Ss/s200/P4160116.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191323164116786514" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Kaum aus dem Flughafen merkt man, dass Kuba anders ist. Statt von riesigen Werbeplakaten sind die Strassen von sozialistischer Propaganda gesäumt: „Vam&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;o&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;s bien“, „Más unidos, fuertes y solidarios que nunca“, „Nada detendrá nuestro socialismo“, „Somos un país de patria o muerte”, “Uh! Ah! Chavez no se va”, “El futuro es nuestro”, “Luchar y trabajar – nuestro compromiso con Fidel”, “Feliz 48 aniversario del Triunfo de la Revolución”, “Somos Cubanos dignos y revolucionarios”, “Revolución es Unidad, Igualdad y Libertad”... Bestaunen wir erst noch jeden dieser Sprüche, gehören sie kurz darauf einfach zum Bild dazu und bald werden wir sie kaum noch b&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;eachten.&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Havanna muss einmal eine wunderschöne Stadt gewesen sein. Überall sieht man einst prachtvolle Kolonialbauten, von denen heute leider viele in einem erbärmlichen, verlotterten Zustand sind, ja bald in sich zusammen zu stürzen drohen. Immerhin wurde das Zentrum der Altstadt zum Teil restauriert - u.a. wohl weil die UNESCO&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; „Habana Vieja“ zum Weltkulturerbe erklärt hat.&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Havanna&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; wird liebevoll auch „die alte Dame der Karibik“ genannt. Alt ist sie, und voller Nostalgie. Zu den heruntergekommenen Gebäuden gesellen sich alte Blechkutschen: Chevrolets, Ladas etc. Man fühlt sich hier gleich ein paar Jahrzehnte zurück versetzt. Wohl nirgendwo sonst gibt es noch so viele Oldtimer. Romantisch sieht es aus, wenn sie vor den alten Häusern daher geschaukelt komme&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;n, die alten Amischlitten. Doch 50 Jahre hinterlassen seine Spuren und dementsprechend sieht man auch an jeder zweiten Ecke jemanden, der gerade versucht, sein Auto zu reparieren&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; und wieder zum fahren zu bringen. Dies liegt jedoch sicherlich nicht an der Sentimentalität der Kubaner oder ihrer Liebe die alten Klapperkisten so lange wie möglich zu pflegen, sondern halt einfach daran, dass es für Kubaner keine neuen Autos gibt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Ein Taxista der uns mit seinem Lada zum Busterminal fährt erklärt uns denn auch, wie das mit den Autos hier so funktioniert: Autos gibt es für den Durchschnittskubaner offiziell keine zu kaufen, höchstens auf dem Schwarzmarkt – aber dort, bei einem Monatsgehalt von ca. 15 – 20 CUC, kaum erschwinglich. Autos gibt es nur für Touristen, die Regierung oder Sportler die im Land herumreisen müssen/dürfen. Die alten Kisten, die man auf den Strassen sieht, stammen denn auch alle noch aus den 50er Jahren. Wenn ein Autobesitzer stirbt, wird das Auto automatisch an seine Erben weitergegeben. Dies führt oft zu Komplikationen, dann nämlich wenn der ursprüngliche Besitzer X sein Auto vor seinem Tod irgendwo unter der&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Hand&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; an den neuen Besitzer Y weiterverkauft hat. Da offiziell jedoch immer noch X als Besitz&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;er des Autos gilt, gehört mit seinem Tode das Auto nun den Erben von X. Verarscht ist Y, sofern er sich nicht rechtzeitig darum kümmern konnte, vor X’s Tod das Auto an einen anderen illegal weiterzuverkaufen... &lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Allgemein gibt es in Kuba fast keine Autos, ja, wären hier nicht die Mietwagen&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; für Touristen, könnte man Kuba fast als „autofreies Land“ bezeichnen. Dies macht aus Havanna wohl auch die leiseste Hauptstadt Lateinamerikas, wenn nicht sogar die leiseste Hauptstadt überhaupt!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Statt nervendem Autolärm, gibt es dafür nervende „Jineteros“. Als Jineteros werden in Kuba die Kuppler bezeichnet, welche Touristen zu irgendeinem Ort (Bed &amp;amp; Breakfast, Restaurant etc) schleppen oder unoffizielle Touren verkaufen und dann fett Provision abkassieren und so „auf dem Buckel der Touristen reitend“ (Jinete = Reiter) einen lukrativen Zusatzverdienst haben. Angesprochen wird man überall und die Masche ist immer die selbe: Zunächst Smalltalk: „De dónde tú eres?“ oder in gebrochenem Englisch „Where you from?“ und dann das eigentliche Interesse: willst du etwas trinken, &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;essen, kaufen...?&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Um diese Leute abzuwimmeln entwickeln wir unsere Strategien: „Somos de Marianao“ (ein schlechtes Wohnviertel von Havanna) oder einfach nur ignoriere&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;n. Manchmal hilfts - manchmal au&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;ch nicht...&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Jinetear ist in Kuba eigentlich verboten und steht unter Strafe. Ja, einzig schon, sich als Kubaner mit einem Ausländer blicken zu lassen, oder mit einem Touristen zu sprechen kann einen Kubaner in die Lage bringen, sich ausweisen zu müssen und stundenlang erklären zu m&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;üssen, weshalb man jetzt mit den Touristen gesprochen hat, um dann schlussendlich doch (fälschlicherweise) als „Jinetero“ gebüsst zu werden. Es passiert uns mehrmals, dass wir uns mit Kubanern nett unterhalten, diese dann plötzlich die Strassenseite wechseln und davon laufen. Meist sehen wir die Polizisten erst später...&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtCwbdwHII/AAAAAAAAAJE/iRpzaEg8acg/s1600-h/Kuba+154b.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtCwbdwHII/AAAAAAAAAJE/iRpzaEg8acg/s200/Kuba+154b.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191316395248327810" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Der Kontakt zwischen Kubanern und Touristen wird so systematisch unterdrückt und fast verunmöglicht. Diese Trennung wird verstärkt, durch die Tatsache, dass viele Regionen für Kubaner nicht zugänglich sind. Viele Strände (Varadero, viele Cayos...) sind für Touristen reserviert und für Kubaner verboten. Schade, denn wir sind es uns gewohnt, so nahe wie möglich am Land und den Menschen zu reisen, doch dies scheint in Kuba fast ein Ding der Unmöglichkeit zu sein. Es gibt Busse für Touristen und Busse für Kubaner, Taxis für Touristen und Taxis für Kubaner, eine Währ&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;ung für Touristen und eine Währung für Kubane&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;r, Nahrungsmittel für Touristen und Nahrungsmittel für Kubaner (ein Kubaner darf beispielsweise keine Langosta essen, da diese für To&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;uristen reserviert sind. Offiziell nennt sich das Artensc&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;hutz...), Hotels für Touristen und keine Hotels für Kubaner... Eine verdrehte Welt...&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAs__bdwHDI/AAAAAAAAAIc/5YC2dOOuUlk/s1600-h/Kuba+100.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAs__bdwHDI/AAAAAAAAAIc/5YC2dOOuUlk/s200/Kuba+100.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191313354411482162" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Nach drei Tagen Havanna führt uns die Reise zuerst ins Viñales Tal. Für viele die vielleicht schönste Landschaft Kubas, auf jeden Fall die eigentümlichste. Viñales ist berühmt für seine eindrücklichen Landschaft mit Feldern, kleinen Farmhäusern, Tabakplantagen und den fast surreal wirkenden „Mogotes“ - bizarre Kalksteinkegel welche aus der Ebene ragen. Es gibt auch viele Höhle&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;n in der Region, die entdeckt werden wollen. Uli und ich besuchen am ersten Tag die grausam touristischste von ihnen, die „Cueva del Indio“. Rahel, als Pferdefreak, zieht es hingegen auf den Rücken dieser Tiere, was für sie als Pferdefreund zuerst einmal die schwierige Aufgabe mit sich bringt, ein eini&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;germassen gepflegtes und gesundes Pferd aufzutreiben. Die meisten Tiere hier sind mager und werden als Nutztiere gebraucht. Per Mietfahrrad – welche sich in ähnlichem Zustand befinden wie die meisten Pferde - geht es also zwischen den Mogotes zur Cueva. Endlich fühlen wir uns näher am Land und wir freuen uns über die uns zuwinkenden und grüssenden Menschen. Schön ausgebaut und beleuchtet geht es zuerst zu Fuss und danach im Boot durch die Gänge der Höh&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;le. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Zurück in Viñales treffen wir Luis Alberto – „Luisi“. Er verkauft Montecristos, nicht die Zigarren, sonder leckeres Süssgebäck, spottbillig für nationale Pesos. Am Abend ist Salsatanzen angesagt, Luisis Freund Yosviel entpuppt sich als ziemlich guter Tänzer. Keine Selbstverständlichkeit, auch nicht in Kuba!! &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; &lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Im Ausgang in Viñales sehen wir auch, wofür Kuba leider auch bekannt ist: Sextourismus. Junge Kubanerinnen verschwinden mit alten Europäern, doch auch Frauen scheinen wegen dem gleichen hierher zu kommen:&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Uli war schon etwas früher nach Hause gegangen, und Rahel w&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;ollte noch bleiben, und so begleitet mich mein Tanzpartner Yos nach Hause. Auf der Strasse eine Horde betrunkener Engländerinnen auf der Suche nach einem Taxi. Doch um diese Zeit ist es schwierig, ein offizielles Taxi zu finden, und so sagt Yos zu mir, ich solle ihnen sagen, er könne vielleicht ein illeg&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;ales Taxi organisieren. Während Yos also das Taxi organisiert bequatscht mich eine der betrunkenen Engländerinnen. Ob ich mit dem „Black Guy“ zusammen sei wollte sie wissen, und dann: ich sollte mit ihm aufs Klo verschwinden, er sei ja so hübsch, bestimmt super im Bett und hätte bestimmt einen grossen „Dick“... Ich war sprachlos und schockiert!!&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Yos und Luisi hatten uns offeriert, uns am nächsten Tag zu der „Cueva de las Piscinas“ zu führen, und so wanderten wir gemeinsam da hin. Die Höhle ist genial! Ausgestattet mit Taschenlampen wagen wir uns in die Dunkelheit, ab und zu huscht eine Fledermaus direkt an uns vorbei, zuhinterst dann die „Piscinas“, natürliche Pools, welche zum Baden im eiskalten Wasser einladen. Einfach herrlich! &lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Durch Luisi und Yos erfahren wir auch viel spannendes über Kuba. Wir fragen nach d&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;er Nationalhymne des Landes und Luisi beginnt zu singen, doch was wir zu hören kriegen ist eine abgeänderte Version, welche sich über das System beklagt, und die Probleme des täglichen Lebens der Kubaner wiedergibt... „Komm nach Kuba und leide Hunger...“ etc etc... Gemeinsam lachen wir darüber, do&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;ch gleichzeitig stimmt es uns auch nachdenklich und traurig. Wir erfahren später auch, dass eben z.B. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Luisi und Yos sich nur mit uns zusammen blicken lassen dürfen, weil Luisis Schwester bei der Polizei arbeitet und dass Luisi schon zweimal versucht hat, in die USA zu fliehen. Einmal dabei sei er fast umgekommen und einmal hat er es bis in US-amerikanische Gewässer geschafft, das Boot wurde allerdings wieder zurückgetrieben und dann aufgegabelt und zurück nach Kuba geschafft. Heute will er nicht mehr weg. Luisi erzählt auch, dass die USA das Dengue Fieber nach Kuba gebracht hätten. Als biologische Waffe hätten sie es mit dem „schwarzen Flieger“, einem Tarnkappenbomber, unbemerkt über Kuba abgeworfen...???!?!!!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Dengue, resp. der die Krankheit übertragende Moskito Aedis Aegypti (oder so ähnlich), wird in Kuba denn auch aus „Enemigo“ – Feind – bezeichnet. Überall sieht man Plakate welche von dem Feind &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;warnen und erklären, wie man sich dagegen wehren kann. Die Mücken sind v.A. da zu finden, wo es stehendes Wasser gibt. Um den Feind zu bekämpfen, müssen also Wasserquellen jeglicher Art vermieden werden. Z.B. lesen wir also auf einem Plakat, müsse man alte Pneus entweder recyceln, sie unter einem Dach lagern, &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;oder falls das auch nicht geht, sie mit Erde füllen und &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;vergraben... &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; &lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der andere allgegenwärtige Feind sind natürlich die USA und ihr Terrorismus. Überall erinnern Bilder und Sprüche an die „Cinco Héroes“. „Volverán“ – sie werden zurück kommen. &lt;/span&gt;  &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Von Bea haben wir ihre Geschichte erfahren. Die 5, resp. eben eigentlich die 10, waren als Spione in den USA um geplante Attentate auf Kuba aufzudecken und zu verhindern. 5 von den 10 Spionen haben nach der Verhaftung „geplappert“ und mit den USA zusammengearbeitet, die „5 Helden“ hingegen haben geschwiegen und sind schon Jahre lang in Gefangenschaft der USA. Von den „Andern 5“ weiss in Kuba allerdings niemand. (Für weitere Infos: &lt;a href="http://www.miami5.de/"&gt;www.miami5.de&lt;/a&gt; oder &lt;/span&gt;&lt;a style="font-family: arial;" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Miami_Five" class="link" target="_blank"&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Miami_Five&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; ) &lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;Um das Feindbild zu stärken hört man in den Nachrichten denn auch Reden von „Cooperante“ Chávez, welcher Bush laut als Terrorist anprangert (womit er ja nicht Unrecht hat!) und sieht Bilder des amerikanischen Terrorismus im Irak. Ansonsten wird berichtet über die &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Fortschritte der medizinischen Forschung in Kuba, über die neue sozialistische R&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;egierung Daniel Ortegas in Nicaragua, über die sich gegen den &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;TLC (Freihandelsabkommen mit den USA) wehrenden Costaricaner, oder (noch wichtiger – da ausführlicher) über die Feiern des 35 jährigen „Aniversarios“ des Lenin-Parkes in Havanna.&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Die Medien informieren, wie wohl in jeder Diktatur, mit grosser Zensur, sodass die Leute ein verzerrtes Bild der Welt bekommen. So wird uns gegenüber manchmal erwähnt, dass ausserhalb Kubas das Leben ja sehr hart sein müsse. Viel Terrorismus und viel Kriminalität, die Leute in Europa seien alle nur egoistisch und kümmerten sich nicht um die anderen, man kenne nicht mal die eigenen Nachbarn...&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Information ist überhaupt auch so ein Ding... Inter&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;net gibt es nur für Studenten, Lehrer, Staatsangestellte, Doktoren... Dementsprechend hat auch fast niemand Email. Wer Internetzugang und Email hat ist stark privilegiert. Internetcafés gibt es zwar (wegen den Touristen), doch der Internetzugang ist sauteuer (5-6$ pro Stunde!!) und somit (bei einem Monatseinkommen von 15 – 20$) kaum erschwinglich. Zudem dürfen die Kubaner diese Cafés &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;auch nicht benutzen. Und so gibt es viele Kubaner die es zwar irgendwie geschafft haben, sich eine Hotmail oder Yahoo-Adresse einzurichten, die sie sich z.T. auch zusammen mit an&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;deren Personen teilen, doch um die Mails abzurufen, werden Touristen angestellt, schnell einen Blick in die Mailbox zu werfen. Dies ist Uli mal passiert, ich selber habe mich von dem zu teuer und zu langsamen Internet gerne 3 Wochen ferngehalten... &lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und manchmal hat man in Kuba auch den Eindruck, dass den Kubanern eingetrichtert wird, als Kapitalist sei jeder Tourist ein Feind, der jedoch die Errungenschaften der Revolution (Schulbildung, Medizin etc) finanziert, und&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; deshalb ausgenommen werden muss wo man kann... &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; &lt;/span&gt;  &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Dieser Eindruck wird später verstärkt, als wir ein Bicitaxi (Fahrradtaxi) sehen, auf welchem in grossen Lettern „Fula pero Yuma“ steht. Kubanischer Slang für „Dollars aber Ausländer“ (etwas abschätzig, so wie Gringo)&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Verhandeln muss man deshalb immer und überall um den Preis. Erst noch zaghaft, doch später immer besser lernen wir um Taxi- und Zimmerpreise zu verhandeln. Nach drei Wochen wissen wir, Kubaner haben viiiiiel Zeit. Und so ist die beste Verhandlungstaktik auch einfach erst einmal die Hälfte des genannten Preises zu nennen, und dann einfach mal zu warten, bis mit der steigenden Warte- und Schweigezeit langsam der Preis sinkt. &lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Was den Kubanern an Geld fehlt, fehlt es uns hierzulande an Zeit... Überhaupt sind Kubaner W&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;eltmeister im Warten und S&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;chlangestehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAs__bdwHEI/AAAAAAAAAIk/BYrkHSV7c6U/s1600-h/Kuba+115.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAs__bdwHEI/AAAAAAAAAIk/BYrkHSV7c6U/s200/Kuba+115.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191313354411482178" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Dies merken wir spätestens am nächsten Tag, als wir uns in den Kopf gesetzt hatten, per Autosto&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;pp zum Cayo Jutías zu fahren. Tags zuvor hatten uns alle Kubaner bereits für verrückt erklärt, und umso mehr wollten wir es versucht haben. Autostopp („hacer botella“) funktioniert in Kuba anders, als wir das kennen. Da es in Kuba kein funktionierendes (Nahverkehrs-)transportsystem gibt, ist Autostopp weit verbreitet, gehört zum Verkehr dazu, ist deshalb auch extrem sicher und richtig organisiert. Bei jedem Dorfausgang gibt es einen offiziellen Punkt – genannt El Amarillo - wo sich die Leute einfinden, um auf eine Mitfahrgelegenheit zu warten. Bei diesem Punk arbeitet auch eine Person, welche gelb angezogen ist (daher der Name Los Amarillos) und die Leute auf die anhaltenden A&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;utos verteilt. Zuerst bekommt man also als War&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;tender eine Nummer zugeteilt (wir bekommen Nr. 55 – 57) und der Amarillo notiert das gewünschte Reiseziel. Dann setzt man sich hin und wartet. Bald finden wir heraus, dass Fahrzeuge mit blauem Nummernschild gesetzlich verpflichtet sind zu halten und Leute mitzunehmen. Blaue Nummernschilder haben die staatlichen Fahrzeuge. Die meisten der eh schon wenigen vorbeifahrenden Autos haben jedoch ein gelbes Schild (Privatautos), ein dunkelrotes (Touristen) oder sind bei blauem Nummernschild bereits voll und halten nicht. Spätestens nach einer Stunde warten, erklären wir uns selber für verrückt – kamen in dieser Zeit doch genau 3 Kubaner der wartenden Horde weg. Immer stärker fühlen wir uns auch am falschen Platz, denn im Unterschied zu uns MÜSSEN die wartenden Kubaner reisen, wir DÜRFEN es, und könnten problemlos auch ein Taxi nehmen oder eine der teuren Touren buchen. Wir haben Autostopp GEWÄHLT, die Kubaner allerdings haben keine andere Wahl. Und so entscheiden wir uns, den Kubanern nicht den Platz wegzunehmen, und versuchen unser Glück hinter dem Amarillo, in der Hoffnung dass vielleicht ein Tourist vorbei kommt, welcher bestimmt nicht beim Amarillo hä&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;lt (weil er das System gar nicht versteht und wahrscheinlich denkt, die Leute warten auf den Bus...) aber vielleicht andere Touristinnen mitnimmt. Doch auch so haben wir kein Glück, denn mittlerweile sind wir wohl auch schon sehr spät dran. Also mus&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;s eine Alternative gesucht werden, und die einzige Alternative ist im Taxi zu fahren. Für uns ist klar: wenn wir schon ein teures Taxi bezahlen, dann wollen wir dieses auch füllen, und wir bitten unseren Taxifahrer, beim Amarillo zu halten (dieser kann dies gar nicht glauben!). Und gross auch das Staunen der Wartenden, dass Touristen halten. Grösser noch, als sie uns wiedererkennen. Wahrscheinlich sind wir in Viñales in die Geschichte der verrücktesten Touristen eingegangen...&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Die Frau die mit uns bis Santa Lucia (das letzte Dorf vor dem Cayo) mitfährt, sagt, sie hätte etwa 5 Stunden beim Amarillo gewartet...&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Cayo Jutías dann war Bilderbuch-Karibik pur – weisser Puderzuckerstrand, türkisblaues Meer. Einfach herrlich um die Seele&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; ein bisschen baumeln zu lassen!&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Auf dem Rückweg vom Strand nehmen wir auch wieder Tramper mit. Eine Frau erzählt uns, dass jemand gestorben sei und sie deshalb fahren muss, denn sie muss die Tiere füttern gehen. Sie war extrem froh, dass wir sie mitgenommen haben, denn wir waren wohl eines der letzten Autos, das noch vorbei kam, es war ja schon bald Abend. Sonst hätte sie erst tags darauf vielleicht fahren können. Vielleicht auch nicht... Die Frau erzählt auch, dass sie nicht viel reist, denn sie hätte Angst vor Autos. Reisen heisst für sie, ins nächste Dorf zu fahren. Wo sie aussteigt, steigt der nächste ein.&lt;/span&gt; &lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So haben wir das später jedenfalls immer gemacht, wann immer wir im Taxi unterwegs waren. Autostopp anders rum sozusagen. I&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;mmer wieder sind wir damit auf das Unverständnis der Taxifahrer gestossen, doch in einem Land, wo Transport wirklich Mangelware ist, ist jeder freie Sitzplatz in einem Auto eine Schande!&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Im Bus geht es danach weiter nach Santiago de Cuba, ganz im Osten des Landes gelegen. In Havanna mussten wir umsteigen, und danach ging’s im unbequemsten Nachtbus EVER während 12 unbequemen Stunden nach Santiago. Frühmorgens müssen wir uns hier vor den lauernden Horde wehren, welche uns ein Casa Particular oder Taxi andrehen wollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtCwLdwHHI/AAAAAAAAAI8/Q2_yvIXudlk/s1600-h/Kuba+196.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtCwLdwHHI/AAAAAAAAAI8/Q2_yvIXudlk/s200/Kuba+196.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191316390953360498" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtCwrdwHKI/AAAAAAAAAJU/LE8evO0CdtY/s1600-h/Kuba+180.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtCwrdwHKI/AAAAAAAAAJU/LE8evO0CdtY/s200/Kuba+180.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191316399543295138" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtI4rdwHSI/AAAAAAAAAKU/3ksyno2rNIs/s1600-h/P4210262.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtI4rdwHSI/AAAAAAAAAKU/3ksyno2rNIs/s200/P4210262.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191323134052015394" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Doch wir brauchen von alldem nichts, denn wir werden in Santiago zum ersten Mal Hospi-Club auf kubanisch ausprobieren. Der Club an sich ist illegal hier, da es verboten ist Leute unterzubringen, wenn man nicht ein offizielles Casa Particular (Bed &amp;amp; Breakfast) hat, und dafür saftige Steuern bezahlt. Der Staat wittert halt überall gleich, dass sich die Leute irgendwie persönlich bereichern könnten, was im Sozialismus verpönt ist. Wie gesagt ist schon die einzige Tatsache verdächtig, dass Kubaner mit Touristen zusammen sind. Jedenfalls holt uns Lianne beim Busterminal ab, sie hat ein Casa für uns organisiert, wo wir zu dritt im Zimmer sein können (auch illegal, wie so vieles in Kuba. Erlaubt sind max. 2 Pax pro Zimmer) und zusammen mit ihr konnten wir auch einen fairen Preis aushandeln. &lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Die Casas in Kuba, das ist eine Geschichte für sich. Von unserer Gastmama in Havanna wurden wir unfreiwillig bereits an ein &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Casa in Viñales weitergereicht, und ohne es zu wissen wurden wir in Viñales erwartet und abgeholt. Man kann sich kaum dagegen wehren, weitervermittelt zu werden. Das ganze Netzwerk dieser Casa Besitzer finde ich gleichzeitig faszinierend, aber als Reisender ist es auch ganz schön mühsam. Da der Vermittler auch was dabei verdienen will, bezahlt man so meistens schon mal mehr, als man sonst bezahlen würde. Da die Casas auch Steuern bezahlen müssen, wenn sie Mahlzeiten anbieten (was sie eigentlich alle tun), wollen einem die Casa Besitzer auch immer gleich das Nachtessen dazu verkaufen, doch meist assen wir irgendwo billiger auf der Strasse. Jedenfalls ist eine beliebte Strategie zuerst einmal zu fragen OB man das Abendessen will, und auch wenn man NEIN sagt, danach gleich zu fragen, WAS man denn gerne hätte: Fisch oder Fleisch oder Hühnchen... *g* In Viñales wurden wir für die dritte Nacht gar aus dem Haus geworfen, weil wir auf das Abendessen verzichten wollten... Echt unglaublich! Und wie gesagt, 3 Leute in einem Raum ist seit ein paar Jahren illegal. Jedesmal wird betont, dass hier (egal wo man gerade ist) die staatliche Kontrolle viel stärker ist, als anderswo (wo man gerade herkommt), doch schlussendlich konnten wir doch fast überall zu dritt ein Zimmer teilen.&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;Jedenfalls sind wir in Santiago gelandet, und Lianne hat sich als riesen Schatz entpuppt. Es gibt keine Worte um unsere neue „Mamita“ zu beschreiben. Sie hat uns die Stadt gezeigt, wir sind zusammen mit ihren Freunden und Mizco (ein Kroate, den wir im Nachtbus kennengelernt haben) in den Ausgang gegangen, und dank ihr wurde Santiago für mich&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; zu einem der schönsten Orte Kubas. Abseits der Touristenpfade hat sie uns im vollgequetschten Camión (ein Lastwagen wo sich Passagiere quetschen) zur Playa Estrella geführt, da wo die Kubaner hinfahren zum Baden. Wir waren wirklich die einzigen Touristen da, genossen die laut aus der Strandbar dröhnende Salsa und Reggaeton-Musik und den Strand und das Meer (obwohl dreckig) mehr als sonst irgendwo und die Mangos hier schmeckten noch besser als immer. Später sagt sie uns, dass dieser Tag für sie so normal war, und dass sie es kaum glauben konnte, dass wir so begeistert davon waren. Doch sie hat uns gerade durch diese „Normalität“ ein Stück Kuba gezeigt, das vielen Touristen verborgen bleibt. &lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAs__7dwHFI/AAAAAAAAAIs/L-yn7411Yxc/s1600-h/Kuba+249.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAs__7dwHFI/AAAAAAAAAIs/L-yn7411Yxc/s200/Kuba+249.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191313363001416786" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtCxLdwHLI/AAAAAAAAAJc/1K_optif1gs/s1600-h/Kuba+209.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtCxLdwHLI/AAAAAAAAAJc/1K_optif1gs/s200/Kuba+209.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191316408133229746" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtGTbdwHOI/AAAAAAAAAJ0/BIvPcrYCRkc/s1600-h/Kuba+256.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtGTbdwHOI/AAAAAAAAAJ0/BIvPcrYCRkc/s200/Kuba+256.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191320295078632674" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtGULdwHQI/AAAAAAAAAKE/coXBNE7VpX0/s1600-h/Kuba+273.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtGULdwHQI/AAAAAAAAAKE/coXBNE7VpX0/s200/Kuba+273.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191320307963534594" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Östlich von Santiago de Cuba liegt die Provinz Guantánamo. Bei uns weckt dieser Name sofort Assoziationen mit der gleichnamigen US-Marinebasis. Diese Provinz war auch namensgebend für das weltbekannte Lied "Guantanamera" (Mädchen aus Guantánamo), ursprünglich ein Gedicht von José Marti, das zur heimlichen Nationalhymne Kubas wurde. In Guantánamo liegt auch Baracoa - unser nächstes Ziel. Baracoa war der erste von den Spaniern auf Kuba gegründete Ort und somit auch lange Hauptstadt der Insel. Heute kann man dies kaum mehr glauben, denn das verschlafene Nest hat mit der heutigen Hauptstadt Havanna kaum Gemeinsamkeiten.&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Baracoa lieben wir von Anfang an, wir hätten hier wohl Wochen verbringen können. Irgendwie ist Baracoa anders als das restliche Kuba. Die Leute sind relaxter und wir haben viele spezielle Menschen getroffen. Alexej erzählt uns, dass er nächstes Jahr eine Engländerin heiraten werde. Sein Bruder sei bereits in England verheiratet und hätte eine Frau gefunden, die sich bereit erklärt hat, die Zweckehe mit Alexej einzugehen, um ihrem Mann und seinem Bruder einen Gefallen zu tun. &lt;/span&gt;  &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Dann treffen wir Yendris, ein Artesano (Kunsthandwerker), Rastafari und (wohl einziger) Kubaner der keinen Alkohol trinkt. Er macht auch Musik und hofft mit seiner Band „Raices Negras“ bald Erfolg zu haben, um so etwas herumzukommen. Erinnert mich irgendwie an den Film Habana Blues – übrigens sehr zu empfehlen der Film. Dann lernen wir noch Erwin kennen, mein Lieblingskubaner überhaupt, und die Deutschen Anna, Udo und Christian.&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;In Baracoa erlebten wir aber auch die schlimmsten und angsterfülltesten Minuten dieser Reise. Mit den Fahrrädern sind wir zur Playa Duaba gefahren, das Meer ist rau und lädt nicht wirklich zum Schwimmen ein. Zu stark sind die Wellen und die Unterströmung. Doch es ist heiss und wir haben uns auf die Abkühlung gefreut. Und so stürzt sich Christian ins Meer. Danach Rahel. Die zwei haben die allergrösste Mühe, wieder an den Strand zu kommen. Eine Welle nach der anderen drückt sie nach unten. Wenn Uli und ich am Ufer schon Angst hatten, ich kann mir nur vorstellen, dass die zwei wirklich Todesängste ausgestanden haben. Wir mussten zusehen und konnten nichts tun. Doch zum Glück ist es gut ausgegangen, die zwei sind zwar kaputt, aber sie haben’s geschafft!!&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Zum Glück kamen wir dann doch noch zum Schwimmen, im gleichnamigen Fluss Duaba...&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtGTrdwHPI/AAAAAAAAAJ8/4SJZIww4mMo/s1600-h/Kuba+295.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtGTrdwHPI/AAAAAAAAAJ8/4SJZIww4mMo/s200/Kuba+295.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191320299373599986" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Als nächstes Ziel steht Holguin auf unserem Plan. Doch dies stellt uns vor ein grosses Problem: nach Holguin fahren keine Touristenbusse. Man müsste offiziell zurück nach Santiago und so einen grossen Umweg fahren. Als Alternative kann man natürlich auch ein teures offizielles Taxi nehmen, ein etwas weniger teures illegales Taxi, oder versuchen, mit den Kubanern im Sammeltaxi erst mal bis Moa zu reisen. Natürlich gefällt uns die letzte Option am besten, und so begeben wir uns zusammen mit Yendris und Erwin zum Terminal der Sammeltaxis. Doch es ist schwierig. Die Fahrer haben Angst gebüsst zu werden, wenn sie uns mitnehmen. Doch wir warten. Und wie immer findet sich eine Lösung – ein Fahrer offeriert uns mitzunehmen. Lange erklärt er uns, was wir bei der Polizeikontrolle zu sagen hätten: wir studieren Tourismus in Havanna an der ELISCA und hätten keinen Studi-Ausweis bekommen, da wir ja Tourismus studieren (wo da die Logik sein soll, haben wir nicht verstanden). Wir sollten auch sagen, der Taxifahrer wollte uns eigentlich nicht mitnehmen, aber wir hätten ihn überredet – was ja so auch stimmt. Und so einigen wir uns auf einen Preis (und dass wir im Falle einer Busse diese bezahlen müssen) und los geht das Abenteuer – oder wie Erwin zu sagen pflegt: „empezó la fiesta!“. Schon bei der Dorfausfahrt aus Baracoa dann die erste Polizeikontrolle. Wir scheinen ja riesen Glück zu haben... Lange verhandelt der Fahrer mit den Polizisten, welche uns schon bald nach dem Pass fragen. Geistesgegenwärtig entfernen wir noch die Touristenkarte aus dem Pass (denn wir sind ja Studenten!), doch wir waren nicht schlau genug, resp. wurden nicht genug vorbereitet. Wären wir Studenten, wäre unser Pass nämlich an der Uni! Und so fliegen wir auf, und dem Fahrer wird eine happige Busse von 750 MN aufgebrummt (30 CUC – wir sind schon fast (aber nur fast!) beim Preis eines illegalen Taxis...). Weiter geht die holperige Fahrt. Schon bald die zweite Polizeikontrolle... Wir versuchen, möglichst unauffällig zu bleiben (schwierig schwierig) doch der Fahrer scheint die Beamten zu kennen und redet sich irgendwie raus, da er ja schon eine Busse gekriegt hätte, obwohl wir ja Studenten seinen. Diesmal haben wir Glück gehabt. Doch es folgt, was folgen muss. Eine dritte Polizeikontrolle (auf einer – würde man nicht gestoppt – etwa zweistündigen Fahrt, Kilometermässig nicht weit, alles Schotterstrasse...) Hier müssen alle aussteigen. Wir warten, der Fahrer diskutiert heftig. Es beginnt zu regnen und wir steigen wieder ein. Unser Fahrer ist noch immer am verhandeln. Es scheint nicht einfach zu sein... Die ganze Warterei scheint aber zum Glück niemanden zu stören, und bald beginnen die Kubaner, die mit uns fahren, Witze zu machen. Uli und ich machen ein paar Fotos im Sammeltaxi, und einer der Kubaner meint, wir sollten die Polizei knipsen, um immer eine Erinnerung an die mühsamen kubanischen Beamten zu haben. Aus Scheiss mache ich das – unauffällig und versteckt, wie ich glaube. Doch ich habe nicht mit den Argusaugen eines Polizisten gerechnet, der sofort zum Taxi kommt, und die Kamera verlangt, welche ich ihm aushändige, nachdem ich in letzter Sekunde noch schnell das Bild gelöscht habe. Bald darauf, wird Erwin herausgepfiffen – der uns noch bis Moa begleitet. Er müsse die Kamera einschalten, denn die Polizisten fanden nicht heraus wie das geht. Erwin stellt sich aus Angst dumm, er wisse auch nicht wie man die Kamera einschaltet. Er wusste nicht, dass ich das Bild noch gelöscht habe. Hätte ich das nicht gemacht, hätte er und wir grössere Probleme bekommen können!! Jedenfalls musste also ich her, um die Kamera einzuschalten. Was ich natürlich mache, und den Beamten erkläre, es müsste ja das letzte Bild sein, doch sie verstehen das irgendwie nicht, oder wollen es nicht verstehen, und so schaut sich der Polizist alle meine mittlerweile etwa 300 Bilder durch. Viele kommentiert er: Ah, das Capitolio in Havanna! Wo ist das? – ah Viñales, schön..., Santiago... Es scheint ihm Spass zu machen, Fotos zu sehen, von Orten, wo er wahrscheinlich selber noch nie war... Dann noch die obligate Frage: Was machst du in Kuba? Ich studiere Tourismus. Wo? In Havanna. Wo da? Im ELISCA. ... Uff... geschafft... Meine Aussage und die des Taxistas stimmen überein, und so dürfen wir ohne Busse weiterfahren. Naja, fast... denn gebüsst wird Erwin, weil er mit uns zusammen unterwegs ist. Retten kann man Kubaner nur, wenn man sagt man sei ihre „novia“, was ich auch tat. Doch da wir unsere „Beziehung“ natürlich nicht registriert hatten und keinen offiziellen Zettel haben, der beglaubigt dass wir Freund und Freundin sind, kennen sie keine Gnade und Erwin muss bezahlen... Que locura!!&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Endlich, endlich können wir bis nach Moa durchfahren. Moa ist eine Industriestadt, dominiert vom Nickelbergbau, welcher die Natur in der Umgebung stark beeinträchtigt. Halden prägen das Bild um Moa und rauchende und stinkende Fabriken. Diese hätte Che höchstpersönlich eingeweiht, erklärt uns Erwin, und scheint darauf fast ein bisschen stolz zu sein. Gut habe ich hier kein Foto gemacht – denn wie ich später lese ist das Fotografieren der Umweltschäden unter dem Verweis auf Industriespionage ebenfalls verboten... &lt;/span&gt;  &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Hier in Moa verabschieden wir uns von Erwin, wo wir ein halb-legales Taxi nach Holguin organisieren und er seine Tante besucht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtI4LdwHRI/AAAAAAAAAKM/AHXIcg9eUuQ/s1600-h/Kuba+304.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtI4LdwHRI/AAAAAAAAAKM/AHXIcg9eUuQ/s200/Kuba+304.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191323125462080786" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtRXLdwHWI/AAAAAAAAAK4/y0LAQ3vGcIo/s1600-h/P4290455.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtRXLdwHWI/AAAAAAAAAK4/y0LAQ3vGcIo/s200/P4290455.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191332454131047778" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtRXrdwHXI/AAAAAAAAALA/FNzU0evNM-8/s1600-h/P4290021.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtRXrdwHXI/AAAAAAAAALA/FNzU0evNM-8/s200/P4290021.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191332462720982386" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;In Holguin wollten wir uns mit Gerardo treffen, vom HC, doch wir verpassen uns, und so fahren wir nach einer kurzen Stadtbesichtigung am nächsten Tag weiter nach Bayamo – im Taxi, welches gleich teuer ist wie der Bus, und wo wir so noch ein paar Stöppler mitnehmen können. In Bayamo treffen wir Giraldo, vom HC. Er organisiert ein wirklich billiges, dafür illegales und schäbiges Zimmer für uns. Es ist offensichtlich, wofür dieses Zimmer normalerweise gebraucht wird – der grosse Spiegel über dem Bett lässt keine Zweifel ;^) Als sich Hunger meldet führt uns Giral in ein kleines Fast-Food Restaurant wo es für nationale Pesos Hamburger gibt. Nur ist Hamburger hier nicht unbedingt Fast-Food, weil die Kubaner ja viel Zeit haben, gibt es so was wie Fast-Food hier gar nicht gibt. Zum Burger gibt es trinkbares Joghurt, und ein Glas Leitungswasser, welches Giral stehen lässt, und - nachdem wir unseres getrunken haben - meint, er trinke das nicht, es sei nicht abgekocht... Tja... &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am nächsten Tag geht es mit dem von Giral organisierten illegalen Taxi in die Sierra Maestra. Wir werden unterwegs von der Polizei gestoppt und müssen umkehren. Beinahe muss Giral auch noch eine Busse bezahlen. Vorwurf der gleiche wie an alle Kubaner, die sich mit Touristen blicken lassen: er sein ein Jinetero. Unvergesslich, wie er über Gastfreundschaft erzählt und versucht den Beamten den Hospi-Club näher zu bringen! Er schafft es, keine Busse zu bekommen und wir kehren um. Wieder ist warten angesagt, bis ein legales Taxi vorbei kommt und uns das letzte Stück zum Nationalpark mitnimmt. Hier in der Sierra Maestra ist es eigentlich illegal Fotos zu machen, weil da noch die „militärischen Einrichtungen“ der Guerrilla aus der Revolution zu sehen sind. Wir haben schliesslich auch Fidels Hütte und sein Klohäuschen gesehen, und im Museum einen Kuli, den er benutzt hat!! *boah* Aber man darf jetzt eben doch Fotos machen, wenn man dafür bezahlt... Die Natur ist schön hier, und irgendwie verstehe ich die Guerrilleros. Muss echt abenteuerlich gewesen sein, hier sich zu verstecken und zu leben... &lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtGTLdwHNI/AAAAAAAAAJs/r2fCf6JFMes/s1600-h/Kuba+341.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtGTLdwHNI/AAAAAAAAAJs/r2fCf6JFMes/s200/Kuba+341.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191320290783665362" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtI47dwHTI/AAAAAAAAAKc/h33TzaTvEDc/s1600-h/P5010198.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtI47dwHTI/AAAAAAAAAKc/h33TzaTvEDc/s200/P5010198.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191323138346982706" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Im Nachtbus (diesmal bequem und mit viel Platz – aber dafür wegen A/C viel zu kalt!) fahren wir weiter nach Trinidad – unsere letzte Station. Eine echt schöne und dank UNESCO auch restaurierte Kolonialstadt am Meer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; „Todos al desfile“, haben wir schon überall im Land gelesen, und so gehen wir da auch hin, zum 1.Mai-Umzug. Friedlich geht es zu und her. Die Leute feiern ausgelassen, wie bei uns an der Streetparade fahren geschmückte Trucks mit (statt mit glitzer-bunten Dekos allerdings mit Fotos von Fidel, Raúl oder den 5 Helden oder mit der Kubanischen Fahne). Manche &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtI57dwHUI/AAAAAAAAAKk/QLQc6d6lSNQ/s1600-h/P5010090.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAtI57dwHUI/AAAAAAAAAKk/QLQc6d6lSNQ/s200/P5010090.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191323155526851906" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Personen machen Musik und gehen tanzend durch die Strassen, andernorts dröhnt die Musik von den Trucks. Die 1.Mai-Rede ging dann etwa so: „Viva el 1 de Mayo“ dann Salsa „Viva la Revolución“ wieder Salsa „Viva Fidel“ ...Reggaeton... und so weiter.... &lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Musik... In Trinidad habe ich auch mein persönliches Musik- und Tanz-Mekka in Kuba gefunden. Nirgends sonst habe ich so viele gute Tänzer auf einem Fleck getroffen. Und so tanzen wir täglich vor dem Casa de la Musica, wo die Live Bands aufspielen. Einfach genial!!&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neben Stadt und Strand wollen wir uns hier auch das Valle de los Ingenios ansehen, in erster Linie auch, weil wir da mit dem Zug hinfahren wollen. Doch dummerweise ist der gerade kaputt, was wir erfahren als wir beim Bahnhof ankommen. Also wieder mal eine Taxifahrt... Das Valle und seine alten Zuckerfarmen sind extrem touristisch, doch wir wagen uns ein paar Meter aus der „Touristenzone“ und sind direkt im richtigen Kuba. Hier wohnen die Leute in einfachsten Verhältnissen. Wir treffen Hector, der uns bittet ein Foto von ihm zu machen. Als Gegenleistung holt er uns frische Mangos direkt vom Baum... *mh* Weil es wirklich heiss ist, bittet uns seine Mutter zum Essen der Früchte in ihr Haus. Das Haus von der alten Guillermita ist klein und einfach. Ein paar Stühle, ein Tisch, ein Bett. Die Küche befindet sich in einer separaten Hütte. Der einzig moderne Gegenstand in der Küche: eine Arrozera, ein Reiskocher. Triumph der Revolution??&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Reise geht langsam aber sicher dem Ende zu. Eine letzte Fahrt trennt uns noch von Havanna. Wir haben in Trinidad einen Exilkubaner aus England kennengelernt, der jetzt zu Besuch bei seinen Verwandten ist. Da er sowieso nach Havanna muss, um seinen Mietwagen zu tauschen, können wir mit ihm fahren. Auch er hat geheiratet um weg zu kommen. Drei Jahre musste die Ehe halten. Jetzt ist er Engländer, geschieden und hinterlässt eine in ihn verliebte Ex-Frau... Angeblich wusste sie von Anfang an, dass es nur drei Jahre sein werden... Tja...&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leicht war das Einreisen, umso mühsamer die Fragerei bei der Ausreise: Quitese el sombrero! - starrer Blick auf mich, langer Blick auf meinen Pass... Dónde aprendió el Español? Estaba viviendo en otro país? Era su primera vez en Cuba?... Kritischer Blick... Dann endlich darf ich durch!&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fazit:&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Wir haben in Kuba gelacht, wir haben in Kuba geweint, uns gefreut, genervt und liebe und weniger liebe Menschen kennengelernt. Kuba ist wirklich anders, anders auch als das restliche Lateinamerika. Doch vieles ist eben auch gleich, auch hier wollen die Leute in die USA oder nach Europa, auch hier sahen wir Leute in Kartons auf der Strasse schlafen (wenn auch nicht so viele wie anderswo), auch hier gibt es Armut, auch hier wird gebettelt... Vieles ist illegal und einfachste Dinge können zum Abenteuer werden. Nach drei Wochen Kuba trete ich die Rückreise mit sehr gemischten Gefühlen an. Noch nie habe ich so viele Gegensätze, so viel Unlogisches und Unverständliches so intensiv und konzentriert erfahren wie hier. Kuba ist eben anders, bittersüss wie sein Mojito.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7481870417228345131-3956269889977326669?l=guabitas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guabitas.blogspot.com/feeds/3956269889977326669/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7481870417228345131&amp;postID=3956269889977326669' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/3956269889977326669'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/3956269889977326669'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guabitas.blogspot.com/2007/05/kuba-bittersss-wie-sein-mojito.html' title='Kuba - bittersüss wie sein Mojito (La Habana, Cuba)'/><author><name>Eva</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18285791611373931308</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsykbdwGrI/AAAAAAAAAFc/uvK7etA1pFU/S220/Mex6+079.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp0.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAs_-7dwHCI/AAAAAAAAAIU/K8cEu4LqIM8/s72-c/Kuba+027.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7481870417228345131.post-841686014831016834</id><published>2006-07-20T05:52:00.000-07:00</published><updated>2008-04-21T12:53:35.450-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Italien'/><title type='text'>Salutti da Forio (Forio, Italia)</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAs9-LdwHBI/AAAAAAAAAIM/Uaeljb9dGtg/s1600-h/FOTO+EVA+ITALIA+154.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAs9-LdwHBI/AAAAAAAAAIM/Uaeljb9dGtg/s200/FOTO+EVA+ITALIA+154.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191311133913390098" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAs9lrdwG8I/AAAAAAAAAHk/RUnuSiG74vA/s1600-h/FOTO+EVA+ITALIA+026.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAs9lrdwG8I/AAAAAAAAAHk/RUnuSiG74vA/s200/FOTO+EVA+ITALIA+026.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191310713006595010" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAs9l7dwG-I/AAAAAAAAAH0/L6Xhw6x7fRA/s1600-h/FOTO+EVA+ITALIA+039.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAs9l7dwG-I/AAAAAAAAAH0/L6Xhw6x7fRA/s200/FOTO+EVA+ITALIA+039.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191310717301562338" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Es ist heiss und der Schweiss laueft mir nur so runter. Ich renne ins Meer, denn auf dem heissen Sand muss man rennen, damit man sich die Fuesse nicht ganz verbrennt...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin in Forio gelandet, auf der Insel Ischia in der Bucht von Napoli. Von da bin ich heute naemlich gekommen.&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt; In Rom habe ich dank meinem Hospi-Club Gastgeber das richtige Italo-Feeling bekommen, auf dem Motorino-Scooter durch die engen Gaesschen duesend, und wie es sich fuer Italien gehoert ziemlich kriminell - aber hat voll Spass gemacht. Einmal mehr habe ich dank dem hosi-Club auch Ecken entdeckt, die ich sonst nie gesehen haette.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oder wer von Euch, die Rom kennen, kennen auch il Buco - das Guckloch? Es handelt sich dabei um ein guckloch in einer Tuere einer Villa auf einem Huegel in der Naehe des Circo Massimo und in der Tuer ist il buco, da kann man reinschauen, und dahinter versteckt sich die Ueberraschung... Im Gegensatz zum restlichen Rom sind hier abends nicht viele Touris anzutreffen und man muss ausnahmsweise nicht Schlange stehen, um durch das Guckloch zu spannern... Wow! Der Anblick ist unbeschreiblich. Hinter der tuer befindet sich einGarten, man sieht eine Allee, ein Weg...und er fuehrt direkt zum St.Peter. So sieht es jedenfalls aus. der Garten ist genial angelegt, die sicht auf die kuppel des san pietro wirkt fast kuenstlich, als waere es eine optische tauschung, aber das ist alles genau so angelegt, und netterweise teilt der besitzer der villa diese aussicht. &lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natuerlich habe ich mir San Pietro danach auch bei Tag angeschaut. Doch bevor ich mich in die Schlange gestellt habe, brauchte ich noch etwas kaltes zu trinken. Und so kaufe ich mir am kiosk ein flaeschchen eistee, und werde dabei zeuge einer interessanten diskusion. zwei musliminnen unterhalten sich mit dem verkaufer darueber, ob sie die kirche auch besichtigen duerften. Gewisse Leute wuerden sich schon daran stoeren, meint der verkaufer. Mehr habe ich nicht mitbekommen, aber anscheinend hatten die beiden verschleierten Damen das entgegengesetzte Problem wie die meisten Touristinnen. Die einen sind wohl zu viel, die anderen zu wenig verschleiert. und so machen die verkaufer von schaelen und tuechern an einem heissen sommertag ein gutes geschaeft, mit all den im traeger-top bekleideten touristinnen, die so nackt nicht in den san pietro duerfen.&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-family:arial;"&gt; traurigerweise sind die verkaufer der tuecher fast alles asiatische kinder... indirekt unterstuetzt der vatikan hier also kinderarbeit... irgendwie traurig...&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich hatte mir den besuch des vatikans irgendwie als etwas spirituelles vorgestellt, obwohl ich ja nicht wirklich religioes bin. Aber unter all den Touristen, die sich unter anderem ueber Mc Donalds und fish and chips unterhalten haben, war an dem wohl heiligsten ort unserer erde nicht wirklich etwas spirituelles zu spueren...&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-family:arial;"&gt; den kommentar eines us-amis zu der schweizer garde, ebenfalls gehoert im san pietro, will ich euch auch nicht vorenthalten - they look so silly but they are so deadly dangerous... hihi...da moegen sie recht haben...&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der sixtinischen Kappelle hab ich mich dann auch eher wie in der mexikanischen Metro zu Stosszeiten gefuehlt, als wie man sich in einer kapelle normalerweise fuehlt... ohne scheiss, man konnte sich kaum bewegen! naja, auch kaum erstaunlich, die schlange vor dem museum - wo sich auch die sixtinische kapelle befindet - geht auch vom sankt peter platz bis zum museum, schaetzungsweise so 800m. so kommt man schon vorher ins echte mexiko-d.f.-stosszeiten feeling!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Ein Genuss war es danach, durch das fast touristenlose Neapel zu schlendern, auch wenn die Stadt nur halb so attraktiv ist wie Rom. Auf der piazza plebiscito den italienischen kindern beim spiele zuzuschauen war so toll, es sind hier alle vom fussballfieber noch infisziert und alles was niht mehr krabbelt rennt einem ball hinterher. Niedlich der Kleine, der mich ansmilet und immer wieder schreit - sono il campeoooonnneeee, sono il campeooooneeeee...&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-family:arial;"&gt; und auf dem platz duest ein knapp vielleicht 12 jaehriger auf dem frisiereten mofa seines aelteren bruders herum...&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So, und jetzt da ich Neapel gesehen habe.... Neapel sehen und.... neiiiiinnnnn, sterben will ich noch lange nicht... obwohl ich zugegebenermassen vorher schon ziemlich tot an der sonne am strand herumgelegen bin... dolce far niente eben in bella italia!&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;Salutti da Forio!&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7481870417228345131-841686014831016834?l=guabitas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guabitas.blogspot.com/feeds/841686014831016834/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7481870417228345131&amp;postID=841686014831016834' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/841686014831016834'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/841686014831016834'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guabitas.blogspot.com/2006/07/salutti-da-forio.html' title='Salutti da Forio (Forio, Italia)'/><author><name>Eva</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18285791611373931308</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsykbdwGrI/AAAAAAAAAFc/uvK7etA1pFU/S220/Mex6+079.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp1.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAs9-LdwHBI/AAAAAAAAAIM/Uaeljb9dGtg/s72-c/FOTO+EVA+ITALIA+154.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7481870417228345131.post-7135850498093654017</id><published>2006-04-22T05:44:00.000-07:00</published><updated>2008-04-21T12:53:54.817-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Italien'/><title type='text'>Lago di Como (Lecco, Italia)</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAs71bdwG7I/AAAAAAAAAHc/ZMDykFC41hI/s1600-h/Lecco0122.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAs71bdwG7I/AAAAAAAAAHc/ZMDykFC41hI/s200/Lecco0122.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191308784566279090" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAs7nrdwG5I/AAAAAAAAAHM/WngUpaKERMo/s1600-h/Lecco0142.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAs7nrdwG5I/AAAAAAAAAHM/WngUpaKERMo/s200/Lecco0142.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191308548343077778" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Jaja, ich weiss schon... Ein Kurztrip über Ostern nach Italien ist nur halb so spannend, wie meine 6 monatige Reise durch Zentralamerika... Trotzdem werd ich Euch ein bisschen vom Trip erzählen. Wen es nicht interessiert, der solls halt nicht lesen, so einfach... &lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Lago di Como - zwei Uhr Nachmittags: wir schwitzen und geniessen die Sonne.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;     &lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:arial;" &gt;&lt;br /&gt;Lago di Como - 9 Uhr abends: die Tür ist auf, es ist warm.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;     &lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:arial;" &gt;&lt;br /&gt;Lago di Como - Mitternacht: die Tür ist noch immer auf, wir frieren nicht..."&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;     &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unsere Idee für den "Ein-Wetter-Como" - Werbespot... &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; &lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;Es war tatsächlich einfach herrlich, vom verregneten Zürich und dem verschneiten, eiskalten Engadin über den Malojapass immer weiter in den Frühling zu fahren.&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;In Lecco angekommen, stellte sich das erste Problem: wie finden wir Andrea? Wir kannten zwar seine Adresse und wussten, dass er in der Nähe des Spitals wohnt, doch wenn in der ganzen Stadt kein einziges Schild zum Spital hinweist, wird es schwieriger... Tja, das hiess dann wohl, letzte Italienischkenntnisse zusammenkratzen (gemischt mit viel Spanisch... &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; - etwa 80% meines Italienisch sei Spanisch, wurde mir später von Andrea gesagt... &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; ) und fragen, fragen, fragen... "è una lunga strada" - hiess es immer wieder - ein weiter Weg. Zum Glück erklärte sich dann jemand bereit, uns den Weg zu zeigen, und fuhr vor uns her. Dies sollte erst ein erster Eindruck von Italienischen Strassen- und Fahrverhältnissen sein... :-P - 160 auf der Autobahn zu fahren, sei nicht schnell, und mal eine Einbahnstrasse zu nehmen, sei gang und gäbe - wurden wir später von Andrea belehrt.&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Tja, jedenfalls hat sich die lange Sucherei gelohnt: Andrea erwies sich als Riesenschatz - Gastfreundschaft in Person. (Hospitality Club halt eben!!)&lt;/span&gt;  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Natürlich berichtete Andrea uns unter anderem stolz über den guten Wahlausgang in Italien. Er sei sehr glücklich, lobte Berlusconi aber immerhin für das von ihm erlassene Gesetz, welches es auch Ausland-Italienern erlaubt zu wählen. Immerhin seinen es die Auslanditaliener, welche Prodi zum Sieg brachten. Tja, da hat sich Berlusconi mit dem Gesetz wohl ins eigene Fleisch geschnitten. Doppelt glücklich über den Wahlsieg ist Andrea zudem, da er mit einem guten Freund eine Wette abgeschlossen hatte. Paulo, welcher für Berlusconi war, muss nun in Unterwäsche auf den Knien die Treppe hoch zu Andreas Wohnung steigen und dazu die "Internationale" singen... Dazu muss man wissen, dass Andrea im 5. Stock wohnt! Dieses Spektakel wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen, doch leider war es noch nicht soweit. Denn schliesslich muss die Internationale zuerst noch einstudiert werden... :-P Immerhin kamen wir so in den Genuss von ein paar Proben...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Ein weiteres Erlebnis war der Ausgang nach Como. Nicht nur war die Stimmung an der Party obergenial, das Beste am ganzen war, dass wir in Italien bereits den Ausgang der Zukunft schnuppern durften: den rauchfreien Ausgang! Ein Traum! Man muss zu Hause nicht gleich unter die Dusche Haare waschen gehen... kann die Kleider auch noch ein zweites Mal anziehen, ohne dabei selber zu ersticken... Andrea und seine Kumpels schienen das Ganze auch noch relativ locker zu nehmen - obwohl Raucher. Man muss halt einfach raus, um zu rauchen. So einfach! Bleibt zu hoffen, dass es in der Schweiz auch bald so weit ist.&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Kurz gefasst: ich genoss die paar Tage in Italien total. Da die Italiener vom Typ her den "echten Latinos" sehr ähnlich sind (will sagen: spontan, unorganisiert, ein bisschen chaotisch, offen...), fühlte ich mich natürlich sofort total wohl. Die vielen leckeren Pizzas und Gelati leisteten ebenfalls ihren Beitrag zum perfekten Kurztrip und nicht zuletzt der Markt in Como, wo man fast so billig einkaufen kann, wie auf dem Mercado Central in Costa Rica... (naja, nicht ganz... &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; ) Und neben all den Souvenirs haben wir auch den Frühling mit in die Schweiz gebracht!! &lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Arrivederci Italia!&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7481870417228345131-7135850498093654017?l=guabitas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guabitas.blogspot.com/feeds/7135850498093654017/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7481870417228345131&amp;postID=7135850498093654017' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/7135850498093654017'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/7135850498093654017'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guabitas.blogspot.com/2008/04/lago-di-como.html' title='Lago di Como (Lecco, Italia)'/><author><name>Eva</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18285791611373931308</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsykbdwGrI/AAAAAAAAAFc/uvK7etA1pFU/S220/Mex6+079.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAs71bdwG7I/AAAAAAAAAHc/ZMDykFC41hI/s72-c/Lecco0122.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7481870417228345131.post-4246855516301627754</id><published>2006-01-29T05:41:00.000-08:00</published><updated>2008-04-21T12:58:21.753-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schweiz'/><title type='text'>Melde mich zurück (Grüningen, Schweiz)</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Seit nun genau 10 Tagen trifft man mich wieder in der Schweiz an. Hier muss ich mich nun wieder daran gewöhnen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;   &lt;li&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; dass alle Busse nach Fahrplan fahren, und nicht einfach dann, wenn sie voll sind&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;dass man VOR der Busfahrt ein Ticket lösen muss, und nicht einfach beim Aussteigen bezahlen darf&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;dass man nicht vom Busfahrer verlangen kann, "an der naechsten Ecke" auszusteigen&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;dass man an der Busstation nicht sofort gefragt wird, wo man hin will, und zum Bus geführt wird - nein, man muss selber lesen... und das Gepäck alleine zum Bus schleppen...&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;dass man sich nicht neben zwei Personen auf den Zweier-Sitzplatz quetschen darf, auch wenn es locker Platz hätte - nein, man muss im Bus stehen!&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;dass man das WC-Papier nicht im Papierkorb neben dem Klo entsorgen sollte&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;dass man im Supermarkt für Plastiktüten bezahlen muss und dann erst noch die Einkäufe SELBER darin einpacken muss...&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;dass hier Sonntags alles geschlossen bleibt.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;dass es nicht an jeder Ecke in jedem Quartier eine "pulpe" gibt, wo man sich mit allem lebenswichtigen eindecken kann&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;dass es für Freunde wieder 3 Küsschen statt nur einem Wangenkuss gibt&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;dass man mit seinem Bruder nicht Spanisch sprechen sollte - auch wenn man noch so verpennt ist - denn der versteht das nicht...&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;dass es nicht zu jeder Mahlzeit Reis mit Bohnen und/oder Tortillas gibt&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;dass das z auf der Tastatur da sitzt wo eigentlich das y ist und umgekehrt... und dann gibts da auch noch so was tolles wie üöä...&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;dass in Restaurants der Ananas-Saft nach jahrelang in Zuckersirup eingelegten ekligen Dosenfrüchten schmeckt und nicht nach fruchtig frischer Ananas :'-(&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;dass man nicht zu Fuss über die Autobahn spazieren sollte&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;dass man hier private Verabredungen einen Monat im Voraus planen kann/muss&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;dass es sich bei den Bretterbuden neben der Strasse nicht um Wohnunterkünfte handelt, sondern dass das einfach Schrebergärtchen sind - zum glück!&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;dass die San José-Kälte von 15 Grad eigentlich gar nicht wirklich kalt ist&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;...und dass es auch noch einen Ernst des Lebens gibt, und der nennt sich Jobsuche!&lt;/span&gt;&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Aber der nächste Urlaub wird irgendwann bestimmt kommen!!&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7481870417228345131-4246855516301627754?l=guabitas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guabitas.blogspot.com/feeds/4246855516301627754/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7481870417228345131&amp;postID=4246855516301627754' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/4246855516301627754'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/4246855516301627754'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guabitas.blogspot.com/2006/01/melde-mich-zurck.html' title='Melde mich zurück (Grüningen, Schweiz)'/><author><name>Eva</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18285791611373931308</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsykbdwGrI/AAAAAAAAAFc/uvK7etA1pFU/S220/Mex6+079.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7481870417228345131.post-7081819539003315118</id><published>2005-12-23T05:25:00.000-08:00</published><updated>2008-04-21T12:58:41.317-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nicaragua'/><title type='text'>Geduldsprobe (Rama, Nicaragua)</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAs3p7dwGxI/AAAAAAAAAGM/HJrcS-1a8gM/s1600-h/Nic2_CR_Pan1+074.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAs3p7dwGxI/AAAAAAAAAGM/HJrcS-1a8gM/s200/Nic2_CR_Pan1+074.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191304188951272210" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAs3qLdwGyI/AAAAAAAAAGU/4_qNR_rZVJk/s1600-h/Nic2_CR_Pan1+121.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAs3qLdwGyI/AAAAAAAAAGU/4_qNR_rZVJk/s200/Nic2_CR_Pan1+121.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191304193246239522" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;"Vielleicht, vielleicht auch nicht!" - ist die Antwort des fuer die Hafensicherheit zustaendigen Marinesoldaten, auf unsere Frage, ob denn nun heute ein Boot au&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;f die Insel fahre&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;n wuerde. Vor drei Tagen sei ein Boot von der Insel in Richtu&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;ng &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Festland &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;gefahren, und dieses &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Boot erwarte man heute zurueck, aber sicher sei nichts, man muesse abwarten, bis sich der Kapita&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;en meldet...&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Passagierboote nach Corn Island fa&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;hren nur drei mal pro&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Woche, an drei aufeinanderfolgenden &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Tagen. Wer an einem anderen Tag reisen will, so wie wir, braucht eine gute Portion Glueck und eine Menge Geduld. Und so setzen wir uns zu den sechs anderen Touristen, die auf ein Schiff warten, das vielleicht gar nicht kommt und warten.&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Gegen Mittag schwinden unsere Hoffnungen, heute noch weg zu kommen. Es sei sehr unwahrscheinlich, dass die Fischer noch kommen, meint der Marinesoldat. Wir sollen es morgen frueh nochmals versuchen.&lt;/span&gt; &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Tja, nicht nur geduldig muss man &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;sein, sondern &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;auch Flexibilitaet ist beim Reisen gefragt, und so quartieren wir uns im einzigen Hotel des "Bl&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;uff" ein. Der "Bluff" ist der eig&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;entliche Hafen von Bluefields, an der nicaraguanischen Atlantikkueste. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Und als "Bluff" kommt uns auch das uns angekuendigte Fischerboot vor, das nicht gekommen ist...&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Wie in jeder Hafenstadt der Welt, scheint auch &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAs4i7dwG4I/AAAAAAAAAHE/5Pp3eJxbVBc/s1600-h/Nic2_CR_Pan1+138.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAs4i7dwG4I/AAAAAAAAAHE/5Pp3eJxbVBc/s200/Nic2_CR_Pan1+138.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191305168203815810" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;hier das Prostitutionsgewerbe zu bluehen. Diesen Eindruck erwecken jedenfalls die Kondompackungen, die in allen Zimmern des s&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;chaebigen Hotels herumliegen. Und schaebig ist nur der Vorname des Hotels... Schluessel fuer die Zimmer gibt es nicht. Von innen kann man die Zimmer zwar abschliessen, aber um nachher wieder von aussen rein zu kommen, muss der &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Hotelbesitzer das Schloss mit einem grossen Kuechenmesser aufbrechen... &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Naja, dieses Problem hatten wir nicht, denn unsere Zimmertuer liess sich nicht mal von innen schliessen... Aber wir sind flexibel und haben uns schon mit dem &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Gedanken angefreundet, die Nacht hier zu verbringen.&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Das naechste Problem, das sich uns stellt ist Hunger. Im einzigen Hotel des Bluff befindet sich auch das einzige Restaurant und wer &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAs3rLdwGzI/AAAAAAAAAGc/Ah1WbszBDlI/s1600-h/Nic2_CR_Pan1+124.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAs3rLdwGzI/AAAAAAAAAGc/Ah1WbszBDlI/s200/Nic2_CR_Pan1+124.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191304210426108722" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Fisch will, muss zwei Stunden auf sein Essen warten. Etwas &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;anderes gibts nicht.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Flexibilitaet ist gefragt, und wir machen uns auf die Suche nach Eis und Keksen. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Schwierig... Doch immerhin Bananen finden wir, un&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;d dann kommt er auch schon angerannt, der Mann der mit der Botschaft fuer die "Gringos" im Bluff losgeschickt wurde: "Das Boot ist gekommen, schnell. Es steht schon im Hafen."&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Wir koennen unser Glueck kaum fassen! Es ist Nachmittag um vier, und das Fischerboot ist doch noch gekommen. Wir fahren auf die Insel! &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Schnell zurueck ins Hotel, Rucksack packen und schnellen Schrittes zum Hafen. Die &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAs4iLdwG2I/AAAAAAAAAG0/tB7KIvhXAKs/s1600-h/Nic2_CR_Pan1+205.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAs4iLdwG2I/AAAAAAAAAG0/tB7KIvhXAKs/s200/Nic2_CR_Pan1+205.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191305155318913890" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Besatzung des&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAs3rbdwG0I/AAAAAAAAAGk/NtMP-akSsLA/s1600-h/Nic2_CR_Pan1+185.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAs3rbdwG0I/AAAAAAAAAGk/NtMP-akSsLA/s200/Nic2_CR_Pan1+185.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191304214721076034" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAs4ibdwG3I/AAAAAAAAAG8/MhoMif3nvtU/s1600-h/Nic2_CR_Pan1+235.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAs4ibdwG3I/AAAAAAAAAG8/MhoMif3nvtU/s200/Nic2_CR_Pan1+235.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191305159613881202" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;kleinen&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Fischkutters hat extra auf uns gewartet und kaum &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;an Bord fahren wir los. Neben uns Touristen und der Besatzung des Bootes fahren noch ein paar Huehner und ein kugelrundes Schwein mit nach "Big Corn". Das Abenteuer kann beginnen.&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Bald schon wird es dunkel, der Himmel ist sternenklar. Noch selten habe ich so viele Sterne auf einmal gesehen. Es ist einfach traumhaft... Oder muss ich sagen: es WAERE FAST traumhaft... waeren hier nicht die Dieselabgase die uns direkt ins Gesicht blasen und die heftigen Wellen... Spaetestens nach der halben Strecke bereuen die ersten, die Reise angetreten zu haben und schwoeren sich, fuer den Rueckweg das Flugzeug zu nehmen... Das Meer schuettelt "unseren" Fischkutter richtig durch und spielt mit uns wie mit einer kleinen Nussschale. Schon wieder ist Geduld und Durchhaltevermoegen gefragt. Wir versuchen es uns auf unserem Gepaeck und dem harten Boden einigermassen bequem zu machen um die Strapazen schlafend einigermassen zu ertragen.&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Nach fuenf Stunden haben wirs geschafft und erschoepft lassen wir uns ins Hotelbett auf Big Corn fallen. Und am naechsten Morgen werden wir auch belohnt: tuerkisblau schimmert das Meer vor unserem Hotel und die Sonne scheint. Und genau so schoen wie auf der Insel, ist es auch unter Wasser. Seit Belize vom Schnorcheln begeistert mussten wir uns sofort Schnorchelausruestung mieten und uns das Riff vor der Insel anschauen. Viele bunte Fische und verschiedene Stachelrochen haben wir gesehen. Traumhaft!&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Tja, und so haben wir ein paar Tage auf Corn Island verbracht. Eigentlich haben wir ja gar nicht mehr so viel Zeit, um einfach so "rum zu haengen", aber immerhin haben wir eine gute Ausrede, dass wir auf Corn Island rumgebummelt haben: es fuhr einfach kein Schiff vorher zurueck! (und fliegen waere ja doch zu teuer geworden...) &lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Bleibt mir nur noch zu sagen: FROHE WEIHNACHTEN AN ALLE - FELIZ NAVIDAD Y PRÓSPERO AÑO NUEVO!&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7481870417228345131-7081819539003315118?l=guabitas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guabitas.blogspot.com/feeds/7081819539003315118/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7481870417228345131&amp;postID=7081819539003315118' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/7081819539003315118'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/7081819539003315118'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guabitas.blogspot.com/2005/12/geduldsprobe-in-nicaragua.html' title='Geduldsprobe (Rama, Nicaragua)'/><author><name>Eva</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18285791611373931308</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsykbdwGrI/AAAAAAAAAFc/uvK7etA1pFU/S220/Mex6+079.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp0.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAs3p7dwGxI/AAAAAAAAAGM/HJrcS-1a8gM/s72-c/Nic2_CR_Pan1+074.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7481870417228345131.post-5636646925354902411</id><published>2005-12-10T05:16:00.000-08:00</published><updated>2008-04-21T12:58:59.346-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Honduras'/><title type='text'>"Laufende Dollarscheine" im mausarmen Honduras (Tela, Honduras)</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAs1wrdwGwI/AAAAAAAAAGE/7NwWCoTY-bw/s1600-h/IMG_3897.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAs1wrdwGwI/AAAAAAAAAGE/7NwWCoTY-bw/s200/IMG_3897.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191302105892133634" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAs01LdwGsI/AAAAAAAAAFk/CYNgODDKOI8/s1600-h/IMG_3849.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAs01LdwGsI/AAAAAAAAAFk/CYNgODDKOI8/s200/IMG_3849.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191301083689917122" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Bummel durchs Zentrum von Tegucigalpa&lt;/span&gt;      &lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Strassenjunge blickt uns mit leeren Augen an. Unter dem schmutzigen T-Shirt versteckt haelt er eine Cola-Flasche. Doch er trinkt kein l&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;eckeres Suessgetraenk... Regelmaessig fuehrt er die &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Petflasche an seinen Mund um die Daempfe des Leimes einzusaugen. Das Leimschnueffeln hilft ihm, das harte Leben auf der Strasse auszuhalten, den Hunger, die Kaelte... Und er ist nicht alleine: neben ihm hocken drei andere Jungs, im Alter von schaetzungsweise 12-16 Jahren, und sie alle haengen an der Cola-Flasche, die mit Leim gefuellt ist. &lt;/span&gt;      &lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Szenenwechsel: Santa Mónica, Tegucigalpa&lt;/span&gt;      &lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Die Kinder stuermen auf uns zu und springen uns in die Arme. Sie scheinen gluecklich zu sein. Oder freuen sie sich einfach nur, ueberhaupt besucht zu werden, dass sie nicht ganz vergessen gegangen sind? Auf den Huegeln um Tegucigalpa wohnen sie, die Aermsten der Armen. Die Bretterbuden, in denen die Kinder mit Geschwistern und Eltern, oder zumindest der Mutter, wohnen, sind wohl kaum groesser, als fuenf auf fuenf Meter. Der Boden ist aus festgestampfter Erde, und ausgestattet sind die Huetten mit Schaumstoff-Matratzen, einer einfachen Feuerstelle und vielleicht einem kleinen Tisch oder Stuhl. Fliessend Wasser und Strom sind fuer die Leute hier Fremd&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;woerter, genau so wie es hier nicht selbstverstaendlich ist, eine Strasse, oder einen normalen Weg zur Haustuere zu habe&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;n. Nur schmalste, sandige, schwer passierbare Pfade an den steilen Haengen fuehren zu den Hausern hin. &lt;/span&gt;      &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Die Schicksale der Menschen hier sind erschreckend:&lt;/span&gt;      &lt;span style="font-family:arial;"&gt; ich erinnere mich an das gelaehmte Maedchen, das von der Schwester (die etwa 10 ist) tagsueber gehuetet wird, wenn die Mutter in der Stadt Tortillas verkauft. Der Vater hat sich einmal mehr vor der Verantwortung gedrueckt und die Familie alleine gelassen... &lt;/span&gt;      &lt;span style="font-family:arial;"&gt; oder die vier Kinder, deren Mutter AIDS und Tuberkulose hat und bald sterben wird... Auch hier kein Vater, der sich danach um die Kinder kuemmern koennte...&lt;/span&gt;      &lt;span style="font-family:arial;"&gt; oder die 16-Jaehrige Jugendliche die vergewaltigt wurde, und von der Mutter nicht mehr aus dem Haus gelassen wird und jetzt ganz von der Aussenwelt abgeschlossen den Rest ihrer Jugend verbringen muss...&lt;/span&gt;      &lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAs01rdwGuI/AAAAAAAAAF0/3MNFXBh3qTk/s1600-h/IMG_3916.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAs01rdwGuI/AAAAAAAAAF0/3MNFXBh3qTk/s200/IMG_3916.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191301092279851746" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAs1wbdwGvI/AAAAAAAAAF8/MGigifW1IMQ/s1600-h/IMG_3851.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAs1wbdwGvI/AAAAAAAAAF8/MGigifW1IMQ/s200/IMG_3851.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191302101597166322" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Ja, auch dies ist eine Realitaet Zentralamerikas, wenn auch eine, die ein "normaler" Tourist in Honduras kaum mitkriegt. Wir hatten in Guatemala eine Spanierin kennengelernt, die hier in Tegus bei einer NGO in sozialen Projekten hilft. (www.acoes.org) Sie hat uns diese Seite des Landes gezeigt. Und eigentlich laesst sich all das, was wir gesehen haben, gar nicht in Worte fassen... Ein Besuch einer Shopping-Mall - unter anderen Umstaenden etwas ganz normales - kam uns jedenfalls nach diesem Tag extrem komisch vor.&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;Von anderen Honduras-Touris hatten wir ja vorher eher schlechtes ueber dieses Land gehoert. Die Leute wuerden einen nur als "Dollarscheine mit Fuessen" sehen und seien Touristen gegenueber gar nicht nett eingestellt. Und ausserdem sei es hier extrem gefaehrlich...&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Tja, vor dem Hintergrund der Armut wird zumindest die Kriminalitaet ein wenig verstaendlicher... &lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;Trotz allem geniessen wir die Schoenheiten Honduras total. In der Naehe von Tegus haben wir den La Tigra Nationalpark besucht, ein Nebelwaldreservat, und jetzt gerade entspannen wir uns an der Karibikkueste in Tela.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7481870417228345131-5636646925354902411?l=guabitas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guabitas.blogspot.com/feeds/5636646925354902411/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7481870417228345131&amp;postID=5636646925354902411' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/5636646925354902411'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/5636646925354902411'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guabitas.blogspot.com/2008/04/laufende-dollarscheine-im-mausarmen.html' title='&quot;Laufende Dollarscheine&quot; im mausarmen Honduras (Tela, Honduras)'/><author><name>Eva</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18285791611373931308</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsykbdwGrI/AAAAAAAAAFc/uvK7etA1pFU/S220/Mex6+079.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAs1wrdwGwI/AAAAAAAAAGE/7NwWCoTY-bw/s72-c/IMG_3897.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7481870417228345131.post-3160836207750505880</id><published>2005-12-01T04:58:00.000-08:00</published><updated>2008-04-21T12:59:22.528-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='El Salvador'/><title type='text'>(Fast) touristenfreie Zone (San Salvador, El Salvador)</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsxVLdwGnI/AAAAAAAAAFA/TT6yItmp81I/s1600-h/IMG_3796.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsxVLdwGnI/AAAAAAAAAFA/TT6yItmp81I/s200/IMG_3796.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191297235399219826" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAswp7dwGkI/AAAAAAAAAEo/P5beC0yjghI/s1600-h/IMG_3800.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAswp7dwGkI/AAAAAAAAAEo/P5beC0yjghI/s200/IMG_3800.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191296492369877570" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAswqbdwGmI/AAAAAAAAAE4/BpJeppKO59M/s1600-h/IMG_3807.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAswqbdwGmI/AAAAAAAAAE4/BpJeppKO59M/s200/IMG_3807.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191296500959812194" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Eigentlich wollten wir zum Cerro Verde fahren. Das ist ein Nationalpark um einen Vulkan und laut Lonely Planet ein Muss einer Zentralamerika Reise. Doch wieder einmal hat uns d&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;ie N&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;atur einen Strich durch die Rechnung gemacht - vor Kurzem ist der Vulkan Ilamatepec naemlich (zum ersten Mal seit 100 Jahren!) ausgebrochen, sodass der Nationalpark noch geschlossen bleibt.&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Pech gehabt. Tja, da mussten wir uns halt spontan umentscheiden. Doch dies war gar nicht so einfach. Bis jetzt hatten wir ueber die meisten anderen Laender Zentralamerikas schon von anderen Reisenden etwas gehoert und Tipps gekriegt, doch durch El Salvador scheint kaum jemand zu reisen. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Das Land hat leider aufgrund des &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;12-jaehrigen Buergerkrieges, der bis ins Jahr 1992 &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;dauerte, den schlechten Ruf ein gefaehrliches Land zu sein und die meisten Zentralamerika-Backpacker lassen El Salvador entweder ganz weg, oder fahren so schnell wie moeglich wieder aus dem Land. Einmal mehr war es &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsxVbdwGoI/AAAAAAAAAFI/Xc-PPv00WiY/s1600-h/IMG_3774.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsxVbdwGoI/AAAAAAAAAFI/Xc-PPv00WiY/s200/IMG_3774.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191297239694187138" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;uebrigens die US-Regierung, die das Militaerregime von El Salvador im sog. "Kampf gegen den &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Sozialismus" unterstuetzt hat. Ohne Reagons Lieferungen von Waffen und finanziellen Mittel haette die salvadorenische Regierung den Krieg gar nicht finanzieren koennen... &lt;/span&gt;      &lt;span style="font-family:arial;"&gt; (A propos Buergerkrieg ein kleiner Filmtipp: Schaut Euch "Voces Inocentes" an! Echt genial eindruecklich gemacht. Ich hab uebrigens eine DVD-Raubkopie von leider nur mittelmaessiger Qualitaet mit im Gepaeck, wer will darf die sich &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsxV7dwGpI/AAAAAAAAAFQ/g0PcDGbklhE/s1600-h/IMG_3789.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsxV7dwGpI/AAAAAAAAAFQ/g0PcDGbklhE/s200/IMG_3789.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191297248284121746" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;dann gerne mal ausleihen...)&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Tatsaechlich ist El Salvador so untouristisch, dass es schwierig ist, Postkarten zu finden.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Als Auslaender faellt man hier noch mehr auf, doch die Leute begegnen uns sehr aufgeschlossen. Die &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Salvadoreños sind sehr gespraechig, und eine einfache Frage auf die es eine einfache Antwort geben wuerde endet in einem laengeren Gespraech. Sie wollen alles wissen, wie es ist da wo wir herkommen etc. Zum Teil koennen es die Leute gar nicht nachvollziehen, wie man "einfach so" umherreisen kann, ohne ein wirkliches Ziel zu haben, wie z.B. Verwandte die man besuchen geht oder so.&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Hm, wo war ich stehen geblieben... wir mussten uns spontan umentscheiden, weil der Cerro Verde Nationalpark geschlossen ist, und so kam es, dass wir nach Suchitoto gefahren sind. Suchitoto ist ein kleines, nettes Kolonialdoerflein und liegt an einem schoenen See. Wir haben unsere Entscheidung nicht bereut, und bedanken uns einmal mehr den Leuten von Lonely Planet, die sich "off the beaten track" nach El Salvador getraut haben.&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Momentan sind wir aber in San Salvador - die wohl lauteste Stadt Zentralamerikas. Die Musikanlagen der Verkaufer von Raubkopien-CDs sind doppelt so laut aufgedreht als sonst wo und auf dem Markt schreien sich die Verkaufer die Seele aus dem Leib um nach Kunden zu buhlen. Auch sonst wird alles gemacht, um die Kunden ins Geschaeft zu kriegen - man wird am Arm gezogen und zuerst einmal gefragt welche Groesse man hat, bevor man sich ueberhaupt dazu geaussert hat, ob und was man kaufen moechte... Ein echtes Erlebnis!&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt; So, und jetzt wirds draussen auch schon wieder dunkel. Das heisst fuer uns ab ins sichere Hotel...&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7481870417228345131-3160836207750505880?l=guabitas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guabitas.blogspot.com/feeds/3160836207750505880/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7481870417228345131&amp;postID=3160836207750505880' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/3160836207750505880'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/3160836207750505880'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guabitas.blogspot.com/2005/12/el-salvador-fast-touristenfreie-zone.html' title='(Fast) touristenfreie Zone (San Salvador, El Salvador)'/><author><name>Eva</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18285791611373931308</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsykbdwGrI/AAAAAAAAAFc/uvK7etA1pFU/S220/Mex6+079.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp1.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsxVLdwGnI/AAAAAAAAAFA/TT6yItmp81I/s72-c/IMG_3796.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7481870417228345131.post-5582747296066089842</id><published>2005-11-28T04:28:00.000-08:00</published><updated>2008-04-21T12:59:46.899-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Guatemala'/><title type='text'>Espíritu Maya (Monterrico, Guatemala)</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsvnbdwGjI/AAAAAAAAAEg/XhUiTwqU5j4/s1600-h/Guate2a+140.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsvnbdwGjI/AAAAAAAAAEg/XhUiTwqU5j4/s200/Guate2a+140.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191295349908576818" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAss9rdwGhI/AAAAAAAAAEQ/bdz-CdyJ-V0/s1600-h/Guate2a+026.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAss9rdwGhI/AAAAAAAAAEQ/bdz-CdyJ-V0/s200/Guate2a+026.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191292433625782802" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAss8rdwGeI/AAAAAAAAAD4/PXQcwdaJqYo/s1600-h/Guate2a+244.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAss8rdwGeI/AAAAAAAAAD4/PXQcwdaJqYo/s200/Guate2a+244.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191292416445913570" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Hier in &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Guatemala ist wirklich alles ande&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;rs!  Schon eine "normale"  Busfahrt k&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;an&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;n hier zum Abenteu&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;er werden.&lt;/span&gt; &lt;span style="font-family:arial;"&gt;Es gibt hier z.B. die &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;sogenannten Colectivos, eine Art Sammeltaxis. Dies sind meist rel. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;moderne Minibusse fuer 12 Pax, aber meistens fahren darin etwa 20 Personen mit. Immer faehrt auch ein Begleiter mit, der laut die &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Destination des Colectivos ausruft. Dies, obwohl meistens das Zi&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;el des Colectivos aussen angeschrieben ist. Dies spiegelt wohl die hohe Analphabetenquote des Landes&lt;/span&gt; &lt;span style="font-family:arial;"&gt;wieder. Da wie gesagt das &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Colectivo mit 20 &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Pax &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;vollgequetscht ist, hat der Busbegleiter meist keinen Platz mehr. Die Schiebetuer bleibt auf und der "Schreier" &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;haengt sich mehr oder weniger aussen an das Colectivo um noch mehr Fahrgaeste anzulocken.&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt;Dann gibt es die sogenannten &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;C&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;hickenbusses, unsere bevorzugte Art zu reisen. Chickenbusses sind meist alte Sch&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;ulbusse, und mit alt meine ich alt. Man sieht die verruecktesten Dinge: &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Unten kommen die Kabel raus, die Tueren sind mit Strick zugebunden, Windsch&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;u&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;tzscheiben mit Klebestreifen geflic&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;kt, Sitzbaenke werden mit Schnur zusammengehalten... In den Chickenbusses kommt man sich wirklich wie ein Huehnchen in einem Huehnertransport vor... Auf Zweier-Sitzbaenke quetschen sich drei, und wenn es &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;dann wirklich voll ist, werden noch Raeder reingekarrt und der &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Busbegleiter schreit noch immer laut die &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Destination des Busses aus, damit noch mehr Leute mitfahren. &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsrBrdwGaI/AAAAAAAAADY/jCEHAnSFICU/s1600-h/Guate1b+005.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsrBrdwGaI/AAAAAAAAADY/jCEHAnSFICU/s200/Guate1b+005.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191290303322003874" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Manchmal werden im Chickenbus aber auc&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;h richtige Huehner &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;transportiert. Dies kommt vor, wenn die Leute nach dem Markt mit den neu &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;erstandenen Tierchen nach Hause fahren.&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-family:arial;"&gt;Aber im Bus gackern nicht nur die Huehner vom Markt. Immer wieder steige&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;n Verkaufer ein, &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;die laut durcheinander ihre Waren anpreisen, was wirklich &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;ab und zu aehnlich toent wie das Gackern der Huehner.Dabei werden wirklich die ineressantesten Sache&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;n &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;angeboten: von Esswaren und Suessigkeiten ueber die dubiosesten &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Wunder&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;heil-Puelverchen gibt es fast nichts, was man nicht in einem &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Bus angeboten kriegt.&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Zudem&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; hoert man immer wieder die abenteuerlichsten &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Lebensgeschichten:&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt;"Entschuldigen Sie die Stoerung... Frueher habe ich Drogen ge&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;nommen und mich mit Pistole und Machete mit meiner Gang durchs Leben gekaemfpft und am L&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;eben erhalten, doch dies will ich nicht mehr. Ich hatte nie einen Vater und es war meine einzige Moeglichkeit. Ihr hattet alle einen Vater, aber ich nicht. Aber jetzt bin auch ich ein ehrlicher Mensch. Dies ist jetzt &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;meine Arbeit. Bitte kaufen Sie&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; mir den leckeren Lutscher fuer nur einen Quetzal."&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt;Auch wenn &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsrCrdwGdI/AAAAAAAAADw/nmvL6iQJ3kw/s1600-h/Guate2a+233.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsrCrdwGdI/AAAAAAAAADw/nmvL6iQJ3kw/s200/Guate2a+233.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191290320501873106" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;nur die Haelfte davon wahr ist, von dem was man zu hoeren kriegt, gibt einem das viel zu denken. Das Leben in Guatemala ist fuer den Grossteil der Bevoelkerung w&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;irklich hart. Viele v&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;ersuchen deshalb auch irgendwie weg zu kommen. "Wisst ihr, welches die zweitgroesste Stadt Guatemalas ist? San Francisco!" Ja, nach Guatemala City leben anscheinend wirklich &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;in San&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-family:arial;"&gt;Francisco, Kalifornien die meisten Guatemalteken auf einem Fleck... Dieser&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; "Witz" den uns ein Hospi-Club-Freund erzaehlt hat, erinnert mich auch wieder an das Magazin in Mexiko, welches Tips gegeben hat, wie man am besten illegal in die USA einreisen kann. Echt krass...&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt;Vor kurzem waren wir auf einem Markt. Bisher hatten wir nur die Maerkte gesehen in Antigua und Chichicastenango wo sehr viele Touristen sind, und dementsprechend auch vor allem Kunsthandwerk und Souvenirs schoen saueberlich geordnet an die Touris verkauft wird. Doch in San Francico El Alto gibt es kaum Touristen. Stattdessen bi&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;eten die Verkaufer Grundnahrungsmittel, Gemuese, Kleidung, &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Stoffe etc an. Viele Verkaufer breiten die Ware einfach vor sich auf dem Boden aus. Daneben kriechen Kleinkinder durch den Staub und Muell am Boden. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Die groesseren Kinder helfen mit, schleppen wie ihre Muetter und Vaeter riesiege Saecke voller Ware auf dem Kopf oder Ruecken au&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;f dem Markt herum...&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt;Ein Grossteil der Bevoelkerung hier in Guatemala sind Mayas. Und daher lebt die Mayakultur in diesem Land noch stark. P&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;assend&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; also der Werbeslogan "Espiritu Maya" der guatemaltekischen Tourismusorganisation. An verschiedenen Orten werden diverse Goetter angebetet, und uns&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Aussenstehende bringt das ab und zu auch zum Schmunzeln.&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt;In Santiago am Lago Atitlan wird Maximon angebetet. Maximon findet man in einem schoen geschmueckten Raum in dem auch Weihrauch brennt. Er selber ist eine Figur aus Holz, gekleidet in bunte Kleidungsstuecke und in seinem Mund steckt eine dicke Zigarre. Seine liebsten Opfergaben sind Zigaretten und starken Alkohol. Wenn &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;man ein Problem hat, kann man es mit Maximon besprechen. Das ist, wie wenn es ein guter Freund waere, und dazu wird eins getrunken. Laut Guidebook ist Venado Rum sein Lieblingsgetraenk, aber als wir da waren gabs nur Cerveza Gallo... Abwechslungsweise trinkt der Beter ein Glas und danach giesst er ein Glas auf den Boden vor Maximon. Und die Zigarreten? Wohl eine Art Frieden&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;spfeife?&lt;/span&gt; &lt;span style="font-family:arial;"&gt;Doch Guatemala hat nicht nur kulturell etwas zu bieten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsrB7dwGbI/AAAAAAAAADg/Gkn-T2vEycg/s1600-h/Guate2a+174.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsrB7dwGbI/AAAAAAAAADg/Gkn-T2vEycg/s200/Guate2a+174.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191290307616971186" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsrCLdwGcI/AAAAAAAAADo/Jtt3mlS2TF0/s1600-h/Guate2a+184.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsrCLdwGcI/AAAAAAAAADo/Jtt3mlS2TF0/s200/Guate2a+184.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191290311911938498" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Vor ein paar Tagen haben wir den Pacaya Vulkan in der Naehe von Antigua bestiegen:&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt;Stark blaest der Wind ins Gesicht und wir kommen kaum vorwaerts. Lang&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;sam ka&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;empfen wir uns den 30-40 Grad steilen Hang z&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;um Krater &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;hoch. Doch dies ist nicht einfach, durch das Vulkangeroell. Bei jedem Schritt vorwaerts rutscht man wieder zwei runter... Doch oben angekommen wird man belohnt: die Aussicht auf zwei andere Vulkane ist spektakulaer und auch der Pacaya selber beeindruckt. Vor lauter Rauch ist der Krater kaum zu sehen. Der Schwefelgeruch des Rauches raubt einem den Atem noch mehr. Der Abstieg war dann umso schneller. Manchmal waere ich froh gewesen, wenn ich doch noch gelernt haette zu snowboarden oder ski zu fahren, denn es ging wirklich mehr rutschend als gehend nach unten.&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAss9LdwGgI/AAAAAAAAAEI/Zs2F8-JK5H0/s1600-h/IMG_3706.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAss9LdwGgI/AAAAAAAAAEI/Zs2F8-JK5H0/s200/IMG_3706.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191292425035848194" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAss87dwGfI/AAAAAAAAAEA/-ORL8U5hXew/s1600-h/IMG_3693.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAss87dwGfI/AAAAAAAAAEA/-ORL8U5hXew/s200/IMG_3693.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191292420740880882" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAss97dwGiI/AAAAAAAAAEY/o-4-1UDQi20/s1600-h/IMG_3703.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAss97dwGiI/AAAAAAAAAEY/o-4-1UDQi20/s200/IMG_3703.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191292437920750114" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Seit gestern sind wir in Monterrico am Pazifik. Monterrico ist beruehmt, da es ein wichtiger Nistplatz fuer drei verschiedene Arten von Meeresschildkroeten ist. Momentan ist gerade Schluepf-Zeit, und so wurden wir einmal mehr Zeugen eines unvergesslichen Momentes. Fuer&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-family:arial;"&gt;Touristen wird jeden Samstag von der lokalen Organisation zum Schutz der Meeresschildkroeten ein Baby-Schildkroeten-Rennen veranstaltet. Gegen eine kleine Spende wird man so zum Sponsor einer Schildkroete. Auf LOS werden alle Schildkroetchen bei einer Linie in den Sand&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-family:arial;"&gt;gesetzt und rennen in Richtung Meer. Es ist ein extrem schoenes Gefuehl, so ein kleines Wesen in den Haenden zu halten und bei seinem Start ins Leben zu beobachten. Ins Meer haben es alle geschafft, doch nur etwa 3% werden im geschlechtsreifen Alter hierher zurueckkehren...&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Natuerlich wuenschen wir all den kleinen Tierchen viel Glueck! ("Good Bye Turtle! She did it!", gaell Annia und Csaba!!! )&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt; So, und morgen schauen wir mal, wie es in El Salvador so ist.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7481870417228345131-5582747296066089842?l=guabitas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guabitas.blogspot.com/feeds/5582747296066089842/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7481870417228345131&amp;postID=5582747296066089842' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/5582747296066089842'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/5582747296066089842'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guabitas.blogspot.com/2005/11/guatemala-espritu-maya.html' title='Espíritu Maya (Monterrico, Guatemala)'/><author><name>Eva</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18285791611373931308</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsykbdwGrI/AAAAAAAAAFc/uvK7etA1pFU/S220/Mex6+079.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsvnbdwGjI/AAAAAAAAAEg/XhUiTwqU5j4/s72-c/Guate2a+140.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7481870417228345131.post-1769324773400656118</id><published>2005-11-09T04:20:00.000-08:00</published><updated>2008-04-21T13:00:12.110-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Belize'/><title type='text'>Afro-Carribbean Feeling (San Ignacio, Belize)</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsoDLdwGVI/AAAAAAAAACw/coCbjbr7eKM/s1600-h/Mex7_Bel_Guate1+065.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsoDLdwGVI/AAAAAAAAACw/coCbjbr7eKM/s200/Mex7_Bel_Guate1+065.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191287030556924242" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;In Belize ist alles anders... Da Belize eine ehemalige englische Kolonie ist, ist Englisch hier A&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;mtsprache. Die mehrheitlich schwarze Bevoelke&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;rung spricht aber Criollo oder Garifuna - d.h. "gebrochenes Englisch" wie sie selber sagen. Die meiste&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;n Touristen (wir miteingeschlossen) haben grosse Muehe damit, die Einheimischen beim ersten oder zweiten Mal &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;repetieren zu verstehen, selbst wenn sie "normales" Belize-Englisch mit uns sprechen. Da sind wir dann immer froh, wenn wir Belizeaner treffen, die aus den &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Spanisch-sprachigen Gebieten des Land&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;es (Grenzregionen) stammen und wir uns auf Spanisch verstaendigen koennen. &lt;/span&gt;      &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Von den &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsoDbdwGWI/AAAAAAAAAC4/FDhgbvp5BRc/s1600-h/Mex7_Bel_Guate1+082.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsoDbdwGWI/AAAAAAAAAC4/FDhgbvp5BRc/s200/Mex7_Bel_Guate1+082.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191287034851891554" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Einheimischen hatten wir ja zuerst einmal einen schlechten Eindruck. Wollten die uns in Orange Walk doch tatsaechlich 7.50 USD fuer 6 Banaenchen abknoepfen. Haben wir wieder einmal gedacht, wir sind zwar Touristen, aber das heisst noch lange nicht, dass wir uns so verarschen lassen. Deshalb haben wir die meisten Bananen wieder zurueck gelegt und uns beschwert, das sei ja schon viel zu teuer. &lt;/span&gt;  &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Tja, gross war dann das Gelaechter, als wir herausgefunden haben, dass die uns gar nicht verarschen wollten, sondern wir nur einfach zu bloed waren, mit der neuen Waehrung - dem Belize Dollar - umzugehen. Die Banaenchen haben naem&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;lich 75 Belize Dollar CENT gekostet, das sind etwa 37 USD &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Cents, also wirklich billig! Von Mexiko daran gewoehnt, dass es keine kleinere Einheit als Pesos gibt, haben wir gedacht, die Banaen kosten 75 Belize DOLLAR (= 37 USD), aber wir haben noch mit dem Peso-Wechselkurs gerechnet (75 Pesos = 7.50 USD). Wir waren dann ganz schnell aus dem Fruechte-Laden raus, aber konnten uns kaum mehr vor Lachen ab unserer Dummheit erholen. Das Beste war ja, dass wir am Schluss tatsaechlich bereit gewesen waeren, fuer 2 bananen 25 Belize-Dollar zu bezahlen... und das, wo wir fuers Hotelzimmer 30 Belize Dollar pro Nacht bezahlen... &lt;/span&gt;:-)&lt;span style="font-family:arial;"&gt; &lt;/span&gt;      &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Habt ihr eigentlich gewusst, was die Hauptstadt von Belize ist? Ich naemlich auch nicht. Nein, wenn ihr jetzt denkt, "&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;WAS?, ist doch logisch, Belize City..." dann irrt ihr Euch. Belmopan, heisst die Stadt. Belize City war nur bis in den 60er-Jahren Hauptstadt und tatsaechlich gibt es heute noch Buecher ( z.B. der World Travel Atlas von 1998!!!) die Belize City als Hauptstadt angeben. Nachdem im Jahre 1961 Hurrikan Hattie Belize City fast total zerstoert hat, hat sich die Regierung dazu entschlossen, in d&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;er geographischen Mitte des Landes eine neue Retorten-Hauptstadt zu gruenden: Belmopan. Das Ziel war es, dass nicht nur der Regierungssitz dahin verlegt wird, sondern dass auch die Bevoelkerung mitzieht. Doch die Belizeaner scheinen ihr Belize City zu lieben, denn noch heute ist Belmopan ein Dorf mit ca.5000 Einwohner.&lt;/span&gt;      &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsoDrdwGXI/AAAAAAAAADA/8dOy5UZpYVo/s1600-h/Mex7_Bel_Guate1+146.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsoDrdwGXI/AAAAAAAAADA/8dOy5UZpYVo/s200/Mex7_Bel_Guate1+146.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191287039146858866" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Was die Leute so toll an Belize City finden, bleibt fuer mich ein Raetsel. Als wir Sonntags hier von Orange Walk ankamen, war die Stadt wie ausgestorben. Alles bleibt hier im Gegensatz zu Mexiko oder auch Costa rica sonntags geschlossen und die Menschen verkriechen sich in ihre Haeuser. Es kam uns vor wie in einer Geisterstadt. Nur ein paar komische Gestalten trieben sich herum, und ne Menge Taxifahrer, die uns belagerten um uns irgend wo hin zu fahren, wo wir gar nicht hinwollten. Zudem warnten uns sogar Einheimische davon, die einzige &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Attraktion der Stadt (die aelteste anglikanische Kirche Zentralamerikas) Nachmittags um 16.30 Uhr zu besichtigen, denn dann wird es ja schon bald dunkel (ab 17.30, 18.00 Uhr) und dann sei das zu gefaehrlich dort... Naja, ehrlich gesagt fuehlten wir uns in der Stadt auch nicht wohl.&lt;/span&gt;      &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Hoechstens die Naehe zu den Cayes (sprich: Keys) koennte das Bleiben der Belizeaner erklaeren... Dieses kleine Paradies befindet sich nur gerade 30-40 min Bootsfahrt von Belize City entfernt. GO SLOW, steht hier auf den Verkehrs-Schildern (obwohl es auf der Insel eh fast nur Golf-Carts gibt, die gar nicht sc&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;hnell fahren koennen), und dies scheint auch das Motto der Einheimischen zu sein. Ich habe noch nirgends so ne Entspannte Stimmung erlebt, wie hier. Doch wir Touristen brauchten natuerlich ein bisschen Action, und haben kaum angekommen, eine Schnorcheltour gebucht. Vor Belize liegt naemlich das zweitgroesste Barrier-Reef der Welt, und das wollten wir uns nicht entgehen lassen. Und WOW, es hat sich vielleicht gelohnt: Wir sind mit Haien geschwommen, haben unserem Guide zugeschaut wie er mit Stingrays spielt und konnten regelrecht durch Schwaerme kleiner bunter Fischchen ueber das Korrallenriff schwimmen. &lt;/span&gt;      &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsoELdwGYI/AAAAAAAAADI/xxtjzHRtGzk/s1600-h/Mex7_Bel_Guate1+120.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsoELdwGYI/AAAAAAAAADI/xxtjzHRtGzk/s200/Mex7_Bel_Guate1+120.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191287047736793474" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; In Belize hatten wir auch wieder einmal extrem Glueck mit dem Hospitality Club. Wir sind nicht nur in Belize City gratis untergekommen, sondern wurden gleich noch von unserem Gastgeber bis an die Grenze zu Guatemala eskortiert, inkl. Sightseeing unterwegs. So konnten wir noch das hoechste Gebaeude des Landes ersteigen: eine ca 42m hohe Maya-Pyramide in "Caracol". In dieser ehemaligen Maya Stadt sollen frueher einmal 150'000 Menschen gewohnt haben! Fast so viele, wie heute in ganz Belize (naja, nicht ganz, sind heute ca 250'000, aber 150'000 sind doch ganz schoen viele!)&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7481870417228345131-1769324773400656118?l=guabitas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guabitas.blogspot.com/feeds/1769324773400656118/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7481870417228345131&amp;postID=1769324773400656118' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/1769324773400656118'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/1769324773400656118'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guabitas.blogspot.com/2005/11/afro-carribbean-feeling-in-belize.html' title='Afro-Carribbean Feeling (San Ignacio, Belize)'/><author><name>Eva</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18285791611373931308</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsykbdwGrI/AAAAAAAAAFc/uvK7etA1pFU/S220/Mex6+079.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp1.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsoDLdwGVI/AAAAAAAAACw/coCbjbr7eKM/s72-c/Mex7_Bel_Guate1+065.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7481870417228345131.post-5773170027477239332</id><published>2005-10-28T04:14:00.000-07:00</published><updated>2008-04-21T13:00:36.463-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mexiko'/><title type='text'>Adiós Mexico! (Chetumal, Mexiko)</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsmZ7dwGUI/AAAAAAAAACo/WhG2xEA9Pbw/s1600-h/Mex7_Bel_Guate1+009.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsmZ7dwGUI/AAAAAAAAACo/WhG2xEA9Pbw/s200/Mex7_Bel_Guate1+009.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191285222375692610" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Ein letztes Mal melde ich mich kurz aus Mexiko.&lt;/span&gt;      &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Wegen Wilma mussten wir usere Plaene ziemlich aendern. Mit Cancun, Isla Mujeres, Playa del Carmen etc wird wohl nichts. Fuer die Spanisch-Sprachigen unter Euch, unten ein Ausschnitt einer Mail unseres Hospitality-Club Freundes aus Cancun, der die Situation dort wohl am treffendsten beschreibt.&lt;/span&gt;      &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Es ist schade, dass wir die Riviera Maya nicht kennenlernen werden auf dieser Reise, gerade als Touristiker haette uns dies sehr interessiert. Wir sind zwar immerhin bis nach Tulum gekommen, aber schon dies war eher deprimierend: umgefallene Palmen, plattgemachte Strandbungalows und Bars, Personen, die versuchen zu retten, was noch zu retten ist... Fuer uns hat Wilma nur ein paar Traume kapput gemacht, aber fuer die Leute hier, ihre ganze Lebensgrundlage... Wir koennen uns nicht beklagen, denn fuer uns geht die Reise weiter nach Belice, fast so, als ob nichts gewesen waere.&lt;/span&gt;      &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Themawechsel: als Schweizer braucht man ein visum um nach Belize einzureisen. Dies wusste ich natuerlich nicht, da ich irgendwo gelesen habe, man brauche keines... tja, hab dann unterwegs erfahren, dass dies wohl nicht stimmt. Gluecklicherweise gabs in Merida ein Konsulat, wo ich mein Visum beantragen konnte. Das witzige an der geschichte ist, dass jedes mal als ich auf dem konsulat vorbei ging, der konsul gar nicht da war. aber ein mann vom laden nebenan konnte das formular fuer mich auftreiben, und er wollte dies dann weiterleiten. hab ihm die 50 USD bezahlt und darauf vertraut, dass es auch wirklich klappt, obwohl ich die sache nicht ganz sauber fand. tja, aber so konnte ich dann tatsaechlich mein visum im laden nebenan auch wieder abholen, inkl. quittung. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Und so steht unserer Weiterreise nach Belize nichts mehr im Wege.&lt;/span&gt;      &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Uebringens: wir haben im Reisefuehrer gelesen, dass Internet in Belize sehr teuer ist (USD 5 pro h!!!) Also, wundert Euch nicht, wenn ich mal ne Weile nichts von mir hoeren lasse!&lt;/span&gt;      &lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;Liebe Gruesse&lt;/span&gt;      &lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;Eva&lt;/span&gt;       &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;und hier die Beschreibung der Situation in Cancun aus Sicht eines Einheimischen:&lt;/span&gt;      &lt;span style="font-style: italic;font-family:arial;" &gt;&lt;br /&gt;(...) Ahorita cancun pues... se perdieron de algo hermoso porque ya no tiene arena&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:arial;" &gt; en la playa y todo esta hecho un desastre.&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-style: italic;font-family:arial;" &gt; Obvio los turistas estan fascinados con su experiencia pero mi ciudad si&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:arial;" &gt; esta devastada y no creo que sea seguro caminar por las calles ya que como&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:arial;" &gt; no hay luz en la ciudad hay muchas violaciones y asesinatos.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:arial;" &gt; No que Cancun sea una ciudad insegura pero como la teoria del caos, esto es&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:arial;" &gt; anarquia.&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-style: italic;font-family:arial;" &gt; Que mas les puedo contar? Todo el mar esta levantado entonces no creo que ni&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:arial;" &gt; se puede apreciar tantos peces y arrecifes que existian. Isla mujeres y&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:arial;" &gt; cozumel ni hablar, y playa ha de estar horrible tambien. (...)&lt;/span&gt;     &lt;span style="font-family:arial;"&gt; :´-(&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7481870417228345131-5773170027477239332?l=guabitas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guabitas.blogspot.com/feeds/5773170027477239332/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7481870417228345131&amp;postID=5773170027477239332' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/5773170027477239332'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/5773170027477239332'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guabitas.blogspot.com/2005/10/adis-mexico.html' title='Adiós Mexico! (Chetumal, Mexiko)'/><author><name>Eva</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18285791611373931308</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsykbdwGrI/AAAAAAAAAFc/uvK7etA1pFU/S220/Mex6+079.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp0.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsmZ7dwGUI/AAAAAAAAACo/WhG2xEA9Pbw/s72-c/Mex7_Bel_Guate1+009.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7481870417228345131.post-4039235145744245373</id><published>2005-10-23T04:10:00.000-07:00</published><updated>2008-04-21T13:00:58.131-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mexiko'/><title type='text'>alles vorbei... (Valladolid, Mexiko)</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAslSLdwGTI/AAAAAAAAACg/WU13DxTQb18/s1600-h/Mex6+226.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAslSLdwGTI/AAAAAAAAACg/WU13DxTQb18/s200/Mex6+226.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191283989720078642" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Wilma hat gestern Abend um 10 Uhr die Yucatan-Halbinsel definitiv verlassen. Wir haben alles gut ueberstanden hier im Hostal in Valladolid. Aufgrund der Alarmstufe Rot und der damit verbundenen Ausgangssperre haben wir von Donnerstag-Abend bis Sonntag-Morgen im Hostal ausgeharrt. Das hatte was von Big Brother... so viele Leute auf kleinstem Raum ohne Privatsphaere... *g* Zum Glueck gab es im Hostal eine grosse Bibliothek sodass wir uns nicht ganz zu Tode langweilten und - unglaublich - wir hatten sogar die ganze Zeit ueber Strom, d.h. Fernseh-Empfang.&lt;/span&gt;      &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Draussen regnete und windete es andauernd, und als wir uns heute morgen wieder auf die Strasse getraut haben, sahen wir die Auswirkungen des Sturmes: umgekippte Strassenlaternen, ausgerissene Baume und eine heruntergefallene Ampel...&lt;/span&gt;      &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Doch dies ist nichts, im Vergleich mit dem, was an der Kueste passiert ist. Krass. Wilma hat mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 280 km/h gewuetet und hat sich so langsam fortbewegt (6-7 km/h), dass sie sich viel staerker auswirkte, als ein normaler Hurrikan. Man spricht davon, dass die Schaeden etwa denen von 4 "normalen" Hurrikans entsprechen. Die starken Regenfaelle und Winde haben zahlreiche Hauser ueberschwemmt und Daecher weggerissen.&lt;/span&gt;      &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Die meisten Touristen sind heute aus Valladolid richtung Mérida abgereist, denn seit heute fahren wieder Busse. Doch wann der Weg Richtung Kueste wieder offen wird, ist unklar. Mañana - heisst es... Wir werden es sehen...&lt;/span&gt;      &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Salu2, Eva&lt;/span&gt;      &lt;span style="font-family:arial;"&gt; "Don't worry about the world coming to an end today. It's already tomorrow&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-family:arial;"&gt; in Australia."  (Charles Schultz)&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7481870417228345131-4039235145744245373?l=guabitas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guabitas.blogspot.com/feeds/4039235145744245373/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7481870417228345131&amp;postID=4039235145744245373' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/4039235145744245373'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/4039235145744245373'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guabitas.blogspot.com/2005/10/alles-vorbei.html' title='alles vorbei... (Valladolid, Mexiko)'/><author><name>Eva</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18285791611373931308</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsykbdwGrI/AAAAAAAAAFc/uvK7etA1pFU/S220/Mex6+079.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp1.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAslSLdwGTI/AAAAAAAAACg/WU13DxTQb18/s72-c/Mex6+226.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7481870417228345131.post-1521124658658340457</id><published>2005-10-21T09:47:00.000-07:00</published><updated>2008-04-21T13:01:18.292-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mexiko'/><title type='text'>Die Ruhe vor dem Sturm (Valladolid, Mexiko)</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Momentan ist hier in Valladolid noch alles ganz ruhig. Doch Wilma wird morgen erwartet und es werden daher die ersten Vorbereitungen getroffen. In unserer Jugi wurden alle Leute aus den Aussengebaueden ins Hauptgebaude verfrachtet (dieses hundert Jahre alte Haus hat auch Emily und andere Stuerme ueberlebt!), und viele Hauser haben die Fenster schon mit Holzplatten geschuetzt. Die Supermaerkte sind aufgrund von Hamsterkaufen alle fast leer (auch wir haben uns eingedeckt!) und viele Strassen sind leer, da die Geschaefter geschlossen sind. Auch die Schulen sind geschlossen momentan.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Daher wundert euch nicht, wenn ich mich nicht sofort melde, denn morgen wollen auch wir drin bleiben und warten bis alles vorbei ist. Es kann sich uebrigens alles auch nach hinten verschieben, weil die nachrichten stark variieren: Mal soll der Hurrikan schon morgen frueh, dann wieder morgen nacht kommen... Mal soll er auf jeden Fall die Halbinsel streifen, dann wieder nur im Meer bleiben.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Es gibt aber momentan keinen Grund zur Sorge. Gemaess der Hostal-Frau werden es im schlimmsten Fall hier ein paar umgefallene Baume und ne Menge Regen werden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Ich widme mich jetzt wieder den verschiedenen wilma-modellen und melde mich dann wenn alles vorbei ist. auf der touri-info haben sie uns heute gesagt, dass wir vermutlich Samstag schon nach Cancun weiterfahren koennen, wobei ich das ehrlich gesagt noch nicht so richtig glaube...&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7481870417228345131-1521124658658340457?l=guabitas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guabitas.blogspot.com/feeds/1521124658658340457/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7481870417228345131&amp;postID=1521124658658340457' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/1521124658658340457'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/1521124658658340457'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guabitas.blogspot.com/2005/10/die-ruhe-vor-dem-sturm-valladolid.html' title='Die Ruhe vor dem Sturm (Valladolid, Mexiko)'/><author><name>Eva</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18285791611373931308</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsykbdwGrI/AAAAAAAAAFc/uvK7etA1pFU/S220/Mex6+079.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7481870417228345131.post-1688774389957927383</id><published>2005-10-19T04:05:00.000-07:00</published><updated>2008-04-21T13:01:40.631-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mexiko'/><title type='text'>Nach Stan nun Wilma (Valladolid, Mexiko)</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Nachdem in Chiapas schon Stan unsere Reiseplaene durcheinander gebracht hat, ist es nun Wilma die uns aufhaelt (dabei haben wir es mittlerweile mittelmaessig eilig, da wir hier immer noch in Mexiko rumbummeln)&lt;/span&gt;      &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Wir wollten heute eigentlich nach Cancun weiterfahren und hatten sogar schon unsere Tickets gekauft, in letzter Sekunde haben wir uns dann aber entschieden, den Bus nicht zu nehmen und hier in Valladolid zu bleiben. Und wir bereuen unsere Entscheidung nicht: war bisher die Rede davon, dass Wilma in der Nacht auf Samstag die Yucatan-Halbinsel erreicht, erwartet man den Hurrikan nun schon morgen. In der Zwischenzeit hat sich Wilma auch von Stufe 1 innerhalb von 24h zur Stufe 5 entwickelt und es wird &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;davon gesprochen, dass es der staerkste je registrierte Sturm im Atlantik sei. Wir machen uns nur Sorgen um unseren Freund vom Hospitality Club bei dem wir in Cancun wohnen wollten und der direkt an einer Lagune wohnt... Bleibt nur zu hoffen, dass Wilma wirklich nicht direkt ueber Yucatan hinwegfegt sondern uns hier nur streift...&lt;/span&gt;      &lt;span style="font-family:arial;"&gt; ...und die Wirbelsturm-Saison ist erst am 30. November vorbei... :-/&lt;/span&gt;      &lt;span style="font-family:arial;"&gt; T&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;rotzdem geniessen wir unsere Reise hier natuerlich total: Haben in den Strassen von Mérida Salsa getanzt, uns auf dem Markt in &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAskbrdwGSI/AAAAAAAAACY/y9SCqps42Js/s1600-h/Mex6+132.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAskbrdwGSI/AAAAAAAAACY/y9SCqps42Js/s200/Mex6+132.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191283053417208098" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Campeche treiben lassen und mit leckeren Fruechten eingedeckt, und mittlerweile wohl die 100tste Maya-Pyramide erstiegen. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Gestern waren wir in Chichen-Itza, die "Castillo-Pyramide" hatte steile 91 Stufen! (auf 4 Seiten der Pyramide, macht 364 plus eine oben drauf = 365 Stufen fuer die Tage eines Jahres!!) Auch in Uxmal standen wir einmal mehr sprachlos vor den Maya-Ruinen. Irgendwie herrscht an solchen Orten immer eine extrem mystische und kraftvolle Atmosphaere.&lt;/span&gt;      &lt;span style="font-family:arial;"&gt; So, machts gut!&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7481870417228345131-1688774389957927383?l=guabitas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guabitas.blogspot.com/feeds/1688774389957927383/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7481870417228345131&amp;postID=1688774389957927383' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/1688774389957927383'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/1688774389957927383'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guabitas.blogspot.com/2005/10/nach-stan-nun-wilma.html' title='Nach Stan nun Wilma (Valladolid, Mexiko)'/><author><name>Eva</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18285791611373931308</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsykbdwGrI/AAAAAAAAAFc/uvK7etA1pFU/S220/Mex6+079.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAskbrdwGSI/AAAAAAAAACY/y9SCqps42Js/s72-c/Mex6+132.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7481870417228345131.post-5387249872261714941</id><published>2005-10-12T03:59:00.000-07:00</published><updated>2008-04-21T13:02:51.320-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mexiko'/><title type='text'>Maya-Kultur in Chiapas (San Cristobal, Mexiko)</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Mittlerweile scheint auch in Chiapas wieder die Sonne und wir sind endlich nach San Cristobal weitergereist. Die Schaeden von den Unwettern sind hier in Chiapas echt krass - aber auch wir haben - wie ihr zuhause - die Bilder nur am TV gesehen. Betroffen sind vor allem wieder einmal die Aermsten in den kleinen Doerfern bei der Grenze zu Guatemala... Deshalb haben wir heute morgen auch erst einmal ein paar uns ueberfluessig gewordene T-Shirts zur Spende abgegeben. Es war nicht viel, aber das mindeste was wir machen koennen um zu helfen...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Hier bekommen wir in Mexiko wohl schon einen ersten Eindruck, wie es in Guatemala sein wird. Die Bevoelkerung ist mehrheitlich Indianischem Ursprungs - ein kleiner Teil der Bevoelkerung spricht hier kein Spanisch, sondern beherrscht "nur" ihre Indianersprache. Leider ist Chiapas deshalb auch einer der aermsten Staaten des Landes. Waehrend in Mexiko die Analphabetenrate etwa bei 9% liegt, sind es hier gleich ca. 24%...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Auf dem Markt werden bunte Tuecher und bestickte Shirst verkauft. Hier bekommt man sein Rueckgeld haeufig - wenn kein Cash vorhanden ist - in Form von geknuepften "Freundschaftsbaendchen". &lt;/span&gt;&lt;img style="font-family: arial;" src="http://images.wobistdujetzt.com/gateway//images/smilies/wink.gif" alt="Wink" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Wir haben manchmal echt das Gefuehl, hier schon in einem anderen Land zu sein. Am staerksten war der "Kulturschock" in San Juan Chamula:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Szene in der Kirche von San Juan Chamula, Chiapas (Mex):&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Es riecht nach Kiefern-Nadeln, Kerzenwachs und Rauch. Eine Spieldose spielt englische "Christmas Carols" ("On the first day of Christmas my true love gave to me..." / "We wish you a merry Christmas and a happy new year") Die Heiligenbilder an den Waenden sind mit Spiegeln behaengt - leider haben wir nicht herausgefunden, wozu die Spiegel dienen. Der ganze Boden der Kirche ist mit Kiefernnadeln bedeckt. Darauf hocken und knien in kleinen Gruppen Tzoltzil-Indigenas, Nachkommen der Mayas, vor duzenden duennen Kerzen. Viele Frauen sind traditionell gekleidet - schoene, bunte Blusen sowie ein Rock aus Wolle. Einige von ihnen singen oder beten. Doch die Kirche ist nicht nur ein heiliges, sondern auch ein therapeutisches Zentrum. Die Tzoltzil widmen sich hier auch Ritualen und Reinigungszeremonien, um Krankheiten zu heilen oder vorzubeugen, oder um den boesen Blick von sich abzuwenden. Dazu brauchen die Heiler unter anderem die Kerzen, doch zudem sieht man auch Eier, Blumen, Weihrauch, Wasser, lebendige Huehner, sowie "Refrescos" (Coca Cola, Fanta etc), die den traditionellen "Posh" - Zuckerrohrschnaps - ersetzen, da die Refrescos einfacher zu erhalten sind. All dies dient dazu, boese Geister und boese Winde zu vertreiben, um den Patienten zu reinigen. Je nach Krankheit braucht man Kerzen in einer anderen Farbe. Viele Kerzen stehen auch noch brennend im Raum, wenn die Menschen schon wieder gegangen sind. Sie muessen runterbrennen, denn sie sind die Nahrung fuer Gott.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Als Tourist mussten wir Eintritt bezahlen um diese eindruecklichen Szenen in der Kirche miterleben zu koennen. Wir kamen uns beim Besuch sehr komisch vor, es hatte was von "Zoo" - die Touristen kommen, um die "Ureinwohner" zu sehen - deshalb haben wir die Kirche auch relativ schnell wieder verlassen, obwohl man sich darin echt stundenlang fasziniert und sprachlos umsehen koennte. Trotzdem tragen die Touristen wohl auch dazu bei, diese Menschen in ihrer Identitaet zu staerken....??¡¡??&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; So, das wars mal wieder fuer den Moment. Morgen fahren wir weiter nach Palenque.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7481870417228345131-5387249872261714941?l=guabitas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guabitas.blogspot.com/feeds/5387249872261714941/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7481870417228345131&amp;postID=5387249872261714941' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/5387249872261714941'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/5387249872261714941'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guabitas.blogspot.com/2005/10/maya-kultur-in-chiapas.html' title='Maya-Kultur in Chiapas (San Cristobal, Mexiko)'/><author><name>Eva</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18285791611373931308</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsykbdwGrI/AAAAAAAAAFc/uvK7etA1pFU/S220/Mex6+079.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7481870417228345131.post-615243483834066651</id><published>2005-10-06T03:58:00.000-07:00</published><updated>2008-04-21T13:02:03.341-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mexiko'/><title type='text'>Tropenstuerme - uns gehts gut! (Tuxtla Gutierrez, Mexiko)</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Ich weiss ja nicht genau, was ihr alles mitgekriegt habt von den Stuermen hier in Mexiko. Das Land ist momentan im Norden und im Sueden, im Osten und im Westen von Tropenstuermen umgeben, sodass wir momentan ueberall nasse Fuesse kriegen werden...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Falls ihr auch folgende oder aehnliche, beunruhigenden News gelesen habt:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; "(...) Von den weiteren Ländern Mittelamerikas meldeten Nicaragua neun, Honduras vier und Costa Rica einen Todesfall. In Mexiko kamen elf Menschen ums Leben - sechs in Chiapas, drei in Veracruz und zwei in Oacaca. In Chiapas traten 33 Flüsse über ihre Ufer.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Wegen der Überschwemmungen war die Stadt Tapachula nahe der Grenze zu Guatemala von der Aussenwelt abgeschnitten. Brücken und Landstrassen wurden zerstört, Strom- und Telefonversorgung brachen zusammen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Gouverneur Pablo Salazar äusserte die Besorgnis, dass Chiapas der schlimmste Teil der Katastrophe wegen der anhaltenden Regenfälle noch bevorstehen könnte. Der mexikanische Präsident Vicente Fox machte sich im Katastrophengebiet selbst ein Bild vom Ausmass der Verwüstungen."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; (&lt;/span&gt;&lt;a style="font-family: arial;" href="http://www.nzz.ch/2005/10/05/vm/newzzEEF43I5J-12.html" class="link" target="_blank"&gt;http://www.nzz.ch/2005/10/05/vm/newzzEEF43I5J-12.html&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; moechte ich Euch nur beruhigen. Uns gehts gut!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Wir sind zwar gerade in Chiapas (Tuxtla Gutierrez) und die Strecke nach San Cristobal wo wir hin wollten wurde gestern als Vorsichtsmassnahme nicht mehr von den Bussen befahren, sodass wir aus Sicherheitsgruenden von hier nicht weiter koennen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Wir sind hier aber bei einer lieben Familie vom Hospi-Club untergekommen und sitzen im Trockenen. (naja, die Decken lassen durch den starken Regen ein paar Tropfen durch, aber das ist ja wirklich egal.)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Es hat die letzten 3 Tage heftigst geregnet und das hat die Strassen in kleine Fluesse verwandelt. Sonst ists hier in Tuxtla aber ruhig, vorsichtshalber wird einem geraten nicht in die Berge zu fahren weil es Erdrutsche gab und noch mehr befuerchtet werden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Heute hat es noch nicht geregnet und ich hoffe, dass das so bleibt, damit wir morgen endlich weiter reisen koennen.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7481870417228345131-615243483834066651?l=guabitas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guabitas.blogspot.com/feeds/615243483834066651/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7481870417228345131&amp;postID=615243483834066651' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/615243483834066651'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/615243483834066651'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guabitas.blogspot.com/2005/10/tropenstuerme-uns-gehts-gut.html' title='Tropenstuerme - uns gehts gut! (Tuxtla Gutierrez, Mexiko)'/><author><name>Eva</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18285791611373931308</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsykbdwGrI/AAAAAAAAAFc/uvK7etA1pFU/S220/Mex6+079.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7481870417228345131.post-7089174297657104670</id><published>2005-09-30T03:51:00.000-07:00</published><updated>2008-04-21T13:02:24.474-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mexiko'/><title type='text'>Heuschrecken und andere Abenteuer (Oaxaca, Mexiko)</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAshgrdwGRI/AAAAAAAAACQ/M9j_-mbK38A/s1600-h/Mex5+002.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAshgrdwGRI/AAAAAAAAACQ/M9j_-mbK38A/s200/Mex5+002.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191279840781670674" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Heute habe ich eine Heuschrecke gegessen. Frittiert, mit Knoblauch, Zitrone und Chili war vielleicht auch noch dran... Eigentlich war nur die Vorstellung eklig ein Insekt zu futtern, der Geschmack war OK und das Ding war auch schoen knusprig. Hier in Oaxaca ist das eine Spezialitaet, und da wir auch hier mit Leuten vom Hospitality Club zusammen sind, kommt man um so was kaum herum... e&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;s heisst dann, es gaebe einen Fluch der jeden befaellt der in Oaxaca keine Heuschrecke isst (sieben Jahre schlechten Sex *g*) ... &lt;/span&gt;      &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Dafuer habe ich hier in Oaxaca auch die beste Schokolade ausserhalb der Schweiz gefunden. Die Schoko wurde ja nicht von uns Schweizern erfunden, das gab es hier schon bevor Kolumbus kam, jedenfalls in fluessiger Form als "heisse Schokolade". Schmeckt ziemlich anders als bei uns, und hat keine Milch dran, aber echt voll lecker. Musste mir in der Schoko-Fabrik auch gleich eine Tafel kaufen. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Heute habe ich in einem Museum auch gelernt, dass hier bei den Zapotecas nicht Gold als kostbar galt, sondern unter anderem Cacao-Bohnen noch viel wertvoller waren und als Zahlungsmittel gebraucht wurden.&lt;/span&gt;      &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Tja, aber wer mit Hospitality Club reist, erlebt auch sonst ganz schoen viel. Wer sonst besucht auf Reisen Psychologie-Unterricht an der Uni oder isst "freiwillig" Kuhmagen ("menudo") oder wie gesagt Heuschrecken?!!?? &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAshgbdwGQI/AAAAAAAAACI/iO2_-D25zFA/s1600-h/Mex+4+033.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAshgbdwGQI/AAAAAAAAACI/iO2_-D25zFA/s200/Mex+4+033.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191279836486703362" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Zudem wurden wir in Puebla sogar an eine traditionelle "Boda Oaxaqueña" (Hochzeit) eingeladen. Wir haben zwar dafuer von der Stadt Puebla selber nicht so viel gesehen, aber so ein Fest war tausendmal besser als ein paar Kirchen und Gebaude im Kolonialstil zu sehen. Ein schoener Brauch: Musik spielt und die Gaeste geben dem Brautpaar Geld um ins gemeinsame Leben starten zu koennen. Jeder der was gibt, kriegt einen Teller, Krug o.A.. Wir wussten zuerst gar nicht, was damit machen... Wir haben dann mit den Tellern in den Haenden zur Musik getanzt und am Schluss mussten wir alle Teller etc auf dem Boden in kleinste Stuecke zerschlagen. Das symbolisiert erstens, dass alles alte, schlechte zurueckgelassen wird und zudem wird die Liebe der beiden so lange halten, bis alle Stuecke wieder zusammengesetzt sind... Wow!&lt;/span&gt;      &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Heute fahren wir noch weiter, wieder mal an den Strand in "Puerto Escondido".&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7481870417228345131-7089174297657104670?l=guabitas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guabitas.blogspot.com/feeds/7089174297657104670/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7481870417228345131&amp;postID=7089174297657104670' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/7089174297657104670'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/7089174297657104670'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guabitas.blogspot.com/2005/09/heuschrecken-und-andere-abenteuer.html' title='Heuschrecken und andere Abenteuer (Oaxaca, Mexiko)'/><author><name>Eva</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18285791611373931308</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsykbdwGrI/AAAAAAAAAFc/uvK7etA1pFU/S220/Mex6+079.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAshgrdwGRI/AAAAAAAAACQ/M9j_-mbK38A/s72-c/Mex5+002.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7481870417228345131.post-2565287964216404104</id><published>2005-09-21T03:30:00.000-07:00</published><updated>2008-04-21T13:03:13.356-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mexiko'/><title type='text'>Schweizer Qualität in Mexico (Taxco, Mexiko)</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Wir befinden uns momentan gerade in Taxco, Guerrero (Mex.). &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Ist ne ganz angenehme kleine Stadt in den Bergen. Alle Strassen gepflastert und&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; so eng, dass man alle paar Minuten fast von einem VW-Kaefer-Taxi angefahren wird. Die Stadt ist beruehmt fuer Silber, da es hier frueher auch ganz viele Minen gab. Wir sind jedenfalls froh, dass wir hierher gekommen sind, obwohl die Fahrt ein mittelgrosses Chaos war... &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsdMrdwGLI/AAAAAAAAABg/RGLwpf79GZk/s1600-h/Mex+4+200.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsdMrdwGLI/AAAAAAAAABg/RGLwpf79GZk/s200/Mex+4+200.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191275099137775794" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Wir mussten eigentlich nur einmal umsteigen, um von Morelia hierher zu kommen, naemlich in Toluca. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Dummerweise waren wir die eizigen zwei Passagiere auf dem Weg von Morelia nach Toluca, sodass es dem Fahrer zu bloed war zu fahren und uns an der ersten &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Haltestelle in einen anderen Bus umsteigen liess. Dieser hat dann etwa an jeder zweiten Ecke ge&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;halten, und aus einem uns unbekannten Grund mussten wir kurz vor Toluca nochmals umsteigen. Dieser Bus hat uns dann nichtmal bis zum &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Busterminal in Toluca gebracht, sondern wir mussten noch ca 1 km durch die Stadt u&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;nsere Rucksaecke und uns zum Terminal schleppen, sodass wir anstatt 4 1/2 Stunden &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsdMbdwGKI/AAAAAAAAABY/DSc6CTVx3u0/s1600-h/Mex+4+189.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsdMbdwGKI/AAAAAAAAABY/DSc6CTVx3u0/s200/Mex+4+189.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191275094842808482" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;schlussendlich etwa 6 brauchten nach Toluca. T&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;ja, die Unorganisiertheit ist wohl auch Teil Lateinamerikas...&lt;br /&gt;wir &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;haben uns ja auch schon fast ein bisschen daran gewoehnt, aber das war doch auch uns fast ein bisschen zuviel.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Hier ist es momentan sehr heiss, desh&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;alb haben sich die Kinder auf &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;dem Foto auch bei einer Wasserschlacht a&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;bgekuehlt. Was uns &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;hier auch auffaellt, ist die &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Wahlpropaganda. Wahlen sind erst nachestes Jahr am 3 Juli, trotzdem wird schon gross Werbung fuer die Kandidaten gemacht. Ko&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;misch ist dies besonders deshalb, weil erst noch &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Vorentscheidungen in den Parteien gefaellt werden muessen, wo das Volk&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; ja genau gar nichts mitbestimmen kann. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Jedenfalls werben jetzt schon saemtliche Taxis und Busse fuer einen gewissen Alvaro, der sich fuer Taxco einsetzen will... &lt;/span&gt;      &lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAse4rdwGOI/AAAAAAAAAB4/pxU7W32xDmM/s1600-h/Mex+4+170.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAse4rdwGOI/AAAAAAAAAB4/pxU7W32xDmM/s200/Mex+4+170.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191276954563647714" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Hospi club funktioniert super.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Es ist halt schon eine voellig andere Art zu reisen. Man lernt so viele interessante und liebe Leute kennen. Zudem kommt man so auch an Orte, die nicht einmal im Reisefuehrer drinstehen, wie zum Bsp zu den "azufres" bei Morelia (heisse Schwefelquellen, siehe Foto) Die Leute hier sind so offen und man ist automatisch sofort ueberall dabei. Bei Freunden, Familie, ueberall ist man willkommen und wird sofort als "amiga" vorgestellt. Das ist echt eine voll schoene Erfahrung. Deshalb tut auch jeder Abschied wieder weh und es bleibt nur zu hoffen, irgendwie in Kontakt zu bleiben.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsdNLdwGNI/AAAAAAAAABw/pgxa1YI_z9Q/s1600-h/Mex3+064.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsdNLdwGNI/AAAAAAAAABw/pgxa1YI_z9Q/s200/Mex3+064.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191275107727710418" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; In Colima haben wir einen echten Vulkanausbruch live miterlebt. Der "Volcan de Fuego" hat geraucht wie bloed. Wir blieben sicherheitshalber im Sicherheitsabstand von 15km oder so, denn sogar unsere lokalen Gastgebern haben den Vulkan noch nie so gesehen. Es war dann aber "nur" Alarmstufe gelb.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsdM7dwGMI/AAAAAAAAABo/59OLsghImow/s1600-h/Mex+4+100.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsdM7dwGMI/AAAAAAAAABo/59OLsghImow/s200/Mex+4+100.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191275103432743106" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Patzcuaro ist ein Dorf mit sehr starker Praesenz von Purépecha Indios und Janitzio ebenfalls. Im Bus nach Morelia habe ich mit einem kleinen Maedchen gespielt und sie hat dann versucht, mir auf Tarasco (Sprache der Purépecha) zaehlen beizubringen, aber ich war nicht so erfolgreich und musste mich daher auch in Patzcuaro und auf der Insel Janitzio auf Spanisch verstaendigen...&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAse47dwGPI/AAAAAAAAACA/kZZhP3xacw8/s1600-h/Mex2+006.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAse47dwGPI/AAAAAAAAACA/kZZhP3xacw8/s200/Mex2+006.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191276958858615026" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Das Teleferico Zacatecas muss auch noch erwaehnt werden. Das ist zwar schon soooo lange seit wir dort waren, pero bueno. Die Seilbahn ist naemlich aus der Schweiz! Und auf dem Ticket steht: "Sus cabinas y equipo de operaciones son de origen suizo, LO QUE GARANTIZA LA PLENA SEGURIDAD DE SU FUNCIONAMIENTO". Da haben wir ja Glueck gehabt, Schweizer Qualitaet...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;So, das wars dann mal wieder. Alles Gute!&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7481870417228345131-2565287964216404104?l=guabitas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guabitas.blogspot.com/feeds/2565287964216404104/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7481870417228345131&amp;postID=2565287964216404104' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/2565287964216404104'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/2565287964216404104'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guabitas.blogspot.com/2005/09/schweizer-qualitt-in-mexico.html' title='Schweizer Qualität in Mexico (Taxco, Mexiko)'/><author><name>Eva</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18285791611373931308</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsykbdwGrI/AAAAAAAAAFc/uvK7etA1pFU/S220/Mex6+079.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsdMrdwGLI/AAAAAAAAABg/RGLwpf79GZk/s72-c/Mex+4+200.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7481870417228345131.post-4884125575808889859</id><published>2005-08-26T03:24:00.000-07:00</published><updated>2008-04-21T13:03:35.894-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mexiko'/><title type='text'>Nur in Mexiko (Guanajuato, Mexiko)</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsamrdwGII/AAAAAAAAABI/_8xq0oAPH7Q/s1600-h/CRyMEX+241.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsamrdwGII/AAAAAAAAABI/_8xq0oAPH7Q/s200/CRyMEX+241.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191272247279491202" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Wir geniessen Mexiko total: nette Menschen und schoene alte Kolonialstaedtchen. Doch natuerlich gibt es auch ein paar Dinge, die einen hier ganz schoen erstaunen:&lt;/span&gt;      &lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur in Mexico&lt;/span&gt;  &lt;ul&gt;   &lt;li&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; weiden Kuehe inmitten von Kakteen&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;isst man Popcorn ebenso wie Mangoeis mit scharfer Chilisauce!&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;kriegt man auf Langstreckenbussen neben einem Sandwich und Getraenk gleich die &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Tabletten gegen Uebelkeit dazu&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;bekommt man ein Ticket fuers WC&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;isst man Kakteen zum Fruehstueck&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;setzt man sich auf einen Hocker AUF der Strasse um Tacos und Quesadillas zu geniessen&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;ist in Restaurants der Fernseher UND das Radio voll aufgedreht&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;muss das Personal in billigen Restaurants keine Teller waschen, weil diese in Plastiktueten gesteckt werden und darauf dann das Essen serviert wird&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;gibt es Suessigkeiten in Form von Mumien&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;bekommt man eine Speisekarte zum Ankreuzen&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;gibt es bei Museen etwa 3 Schalter, wovon keiner besetzt ist, weil der einzige Angestellte gerade irgendwo pennt&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;ist es im Falle, dass auf der einen Strassenseite eine Gang und auf der anderen Seite Polizisten stehen sicherer, auf der Seite der Gang zu bleiben, denn die Chance von der Polizei ausgeraubt zu werden ist groesser...&lt;/span&gt;&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt; &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsanLdwGJI/AAAAAAAAABQ/Tsz-dn2ltHU/s1600-h/CRyMEX+248.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsanLdwGJI/AAAAAAAAABQ/Tsz-dn2ltHU/s200/CRyMEX+248.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191272255869425810" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; ...&lt;/span&gt;      &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Ihr seht, es wird uns hier garantiert nie langweilig und die unbekannte Umgebung beeindruckt total. Ein paar Problemchen gab es bisher erst, weil ich ueberall irgendetwas liegen lasse oder weil die Mexikaner bei meinem Costaricanischen Spanisch ab und zu nur Bahnhof verstehen oder aus mir ganz unbekannten Gruenden irgendwie komisch grinsen... &lt;/span&gt;      &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Momentan sind wir in Guanajuato, es gefaellt uns hier total. Das ist eine Studentenstadt im Kolonialstil, alle Hauser in verschiedenen Farben und auch Nachts noch viel Leben auf den Strassen.&lt;/span&gt;      &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Uebrigens: wusstet ihr schon, dass Mexiko auf Nahuatl "Bauchnabel des Mondes" bedeutet? Ist doch schoen...&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7481870417228345131-4884125575808889859?l=guabitas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guabitas.blogspot.com/feeds/4884125575808889859/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7481870417228345131&amp;postID=4884125575808889859' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/4884125575808889859'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/4884125575808889859'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guabitas.blogspot.com/2008/04/nur-in-mexiko_20.html' title='Nur in Mexiko (Guanajuato, Mexiko)'/><author><name>Eva</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18285791611373931308</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsykbdwGrI/AAAAAAAAAFc/uvK7etA1pFU/S220/Mex6+079.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp3.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsamrdwGII/AAAAAAAAABI/_8xq0oAPH7Q/s72-c/CRyMEX+241.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7481870417228345131.post-7065834893229330643</id><published>2005-08-01T02:55:00.000-07:00</published><updated>2008-04-21T13:04:10.917-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Costa Rica'/><title type='text'>1. August Feuerwerk a la Tica (La Fortuna, Costa Rica)</title><content type='html'>&lt;a style="font-family: times new roman;" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsVD7dwGEI/AAAAAAAAAAc/odu5RNkGZxY/s1600-h/costa+rica+eva+064.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsVD7dwGEI/AAAAAAAAAAc/odu5RNkGZxY/s200/costa+rica+eva+064.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191266152720898114" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Hier einmal die ersten News aus meiner Mittelamerika Reise. Wir sind gut gereist, nur die Amis haben wir erwartet in Dallas ein bisschen genervt... Wir mussten Fingerabdruecke hinterlassen und Fotoshooting hinter uns bringen... Annia hat gelernt, dass sie die "national security of the United States"&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; gefaehrdet, wenn sie auf uns wartet, denn sie koennte auf den Screens (die von der Seite schwarz sind) ja irgendwelche geheime Infos erblicken... :-P Aber das beste ist immer noch das Formular, fuer welches man 2 Minuten Zeit braucht um es durchzusehen, und 4 Minuten um es auszufuellen, bei einer durchschnittlichen Zeit von 6 Minuten pro Frage... *rofl* - ja das steht wirklich so geschrieben auf dem Zettel... :-P Annias Gepaeck ist dann auch am Tag nach unserer Ankunft in San Jose angekommen.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:times new roman;"&gt;   &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; In Tortuguero haben wir die Gruenen Meeresschildkroeten gesehen, beim Nisten am Strand. Das ist einfach sooooo schoen.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:times new roman;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Als wir nachmittags mal durchs Dorf spaziert sind, hat ein oeffentliches Telefon geklingelt. Ich hab abgenommen, und die haben dann nach Josué gefragt... Er wohne im gruenen Haus an der Ecke... Tja, wir haben dann Josué gesucht, aber er war nicht zuhause... irgendwie wuerde das einem in der CH wo jeder ein Handy hat auch nicht passieren...&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:times new roman;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a style="font-family: times new roman;" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsUpbdwGDI/AAAAAAAAAAU/NdyIRYZnVFI/s1600-h/costa+rica+eva+159.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsUpbdwGDI/AAAAAAAAAAU/NdyIRYZnVFI/s200/costa+rica+eva+159.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191265697454364722" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Heute ist der erste August (fuer die die es nicht wissen: das ist der CH-Nationalfeiertag). Anstelle eines mickrigen Feuerwerk-Vulkanes haben wir hier gleich einen echten! In der Nacht haben wir die Eruptionen gesehen, rote Lava-Gesteinsbrocken sind herausgeflogen und er hat ganz schoen &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;gedonnert... Einfach ein einmaliges Spektakel das hier der Arenal veranstaltet... Heute sieht es leider ganz anders aus: vor lauter Nebel wuerde man nicht glauben, dass hier ueberhaupt ein Vulkan steht...&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:times new roman;"&gt;   &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; So, das waere es dann fuers erste aus Costa Rica. Am 13 August fliege ich nach Mexico DF wo mich Sylvia vom Hospitality Club empfangen wird! *freu*&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7481870417228345131-7065834893229330643?l=guabitas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://guabitas.blogspot.com/feeds/7065834893229330643/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7481870417228345131&amp;postID=7065834893229330643' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/7065834893229330643'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7481870417228345131/posts/default/7065834893229330643'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://guabitas.blogspot.com/2005/08/1-august-feuerwerk-la-tica.html' title='1. August Feuerwerk a la Tica (La Fortuna, Costa Rica)'/><author><name>Eva</name><uri>http://www.blogger.com/profile/18285791611373931308</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsykbdwGrI/AAAAAAAAAFc/uvK7etA1pFU/S220/Mex6+079.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp0.blogger.com/_pLy4HHz6K9g/SAsVD7dwGEI/AAAAAAAAAAc/odu5RNkGZxY/s72-c/costa+rica+eva+064.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
