Campeche treiben lassen und mit leckeren Fruechten eingedeckt, und mittlerweile wohl die 100tste Maya-Pyramide erstiegen. Gestern waren wir in Chichen-Itza, die "Castillo-Pyramide" hatte steile 91 Stufen! (auf 4 Seiten der Pyramide, macht 364 plus eine oben drauf = 365 Stufen fuer die Tage eines Jahres!!) Auch in Uxmal standen wir einmal mehr sprachlos vor den Maya-Ruinen. Irgendwie herrscht an solchen Orten immer eine extrem mystische und kraftvolle Atmosphaere. So, machts gut!
Mittwoch, 19. Oktober 2005
Nach Stan nun Wilma (Valladolid, Mexiko)
Nachdem in Chiapas schon Stan unsere Reiseplaene durcheinander gebracht hat, ist es nun Wilma die uns aufhaelt (dabei haben wir es mittlerweile mittelmaessig eilig, da wir hier immer noch in Mexiko rumbummeln) Wir wollten heute eigentlich nach Cancun weiterfahren und hatten sogar schon unsere Tickets gekauft, in letzter Sekunde haben wir uns dann aber entschieden, den Bus nicht zu nehmen und hier in Valladolid zu bleiben. Und wir bereuen unsere Entscheidung nicht: war bisher die Rede davon, dass Wilma in der Nacht auf Samstag die Yucatan-Halbinsel erreicht, erwartet man den Hurrikan nun schon morgen. In der Zwischenzeit hat sich Wilma auch von Stufe 1 innerhalb von 24h zur Stufe 5 entwickelt und es wird davon gesprochen, dass es der staerkste je registrierte Sturm im Atlantik sei. Wir machen uns nur Sorgen um unseren Freund vom Hospitality Club bei dem wir in Cancun wohnen wollten und der direkt an einer Lagune wohnt... Bleibt nur zu hoffen, dass Wilma wirklich nicht direkt ueber Yucatan hinwegfegt sondern uns hier nur streift... ...und die Wirbelsturm-Saison ist erst am 30. November vorbei... :-/ Trotzdem geniessen wir unsere Reise hier natuerlich total: Haben in den Strassen von Mérida Salsa getanzt, uns auf dem Markt in
Campeche treiben lassen und mit leckeren Fruechten eingedeckt, und mittlerweile wohl die 100tste Maya-Pyramide erstiegen. Gestern waren wir in Chichen-Itza, die "Castillo-Pyramide" hatte steile 91 Stufen! (auf 4 Seiten der Pyramide, macht 364 plus eine oben drauf = 365 Stufen fuer die Tage eines Jahres!!) Auch in Uxmal standen wir einmal mehr sprachlos vor den Maya-Ruinen. Irgendwie herrscht an solchen Orten immer eine extrem mystische und kraftvolle Atmosphaere. So, machts gut!
Campeche treiben lassen und mit leckeren Fruechten eingedeckt, und mittlerweile wohl die 100tste Maya-Pyramide erstiegen. Gestern waren wir in Chichen-Itza, die "Castillo-Pyramide" hatte steile 91 Stufen! (auf 4 Seiten der Pyramide, macht 364 plus eine oben drauf = 365 Stufen fuer die Tage eines Jahres!!) Auch in Uxmal standen wir einmal mehr sprachlos vor den Maya-Ruinen. Irgendwie herrscht an solchen Orten immer eine extrem mystische und kraftvolle Atmosphaere. So, machts gut!
Mittwoch, 12. Oktober 2005
Maya-Kultur in Chiapas (San Cristobal, Mexiko)
Mittlerweile scheint auch in Chiapas wieder die Sonne und wir sind endlich nach San Cristobal weitergereist. Die Schaeden von den Unwettern sind hier in Chiapas echt krass - aber auch wir haben - wie ihr zuhause - die Bilder nur am TV gesehen. Betroffen sind vor allem wieder einmal die Aermsten in den kleinen Doerfern bei der Grenze zu Guatemala... Deshalb haben wir heute morgen auch erst einmal ein paar uns ueberfluessig gewordene T-Shirts zur Spende abgegeben. Es war nicht viel, aber das mindeste was wir machen koennen um zu helfen...
Hier bekommen wir in Mexiko wohl schon einen ersten Eindruck, wie es in Guatemala sein wird. Die Bevoelkerung ist mehrheitlich Indianischem Ursprungs - ein kleiner Teil der Bevoelkerung spricht hier kein Spanisch, sondern beherrscht "nur" ihre Indianersprache. Leider ist Chiapas deshalb auch einer der aermsten Staaten des Landes. Waehrend in Mexiko die Analphabetenrate etwa bei 9% liegt, sind es hier gleich ca. 24%...
Auf dem Markt werden bunte Tuecher und bestickte Shirst verkauft. Hier bekommt man sein Rueckgeld haeufig - wenn kein Cash vorhanden ist - in Form von geknuepften "Freundschaftsbaendchen".
Wir haben manchmal echt das Gefuehl, hier schon in einem anderen Land zu sein. Am staerksten war der "Kulturschock" in San Juan Chamula:
Szene in der Kirche von San Juan Chamula, Chiapas (Mex):
Es riecht nach Kiefern-Nadeln, Kerzenwachs und Rauch. Eine Spieldose spielt englische "Christmas Carols" ("On the first day of Christmas my true love gave to me..." / "We wish you a merry Christmas and a happy new year") Die Heiligenbilder an den Waenden sind mit Spiegeln behaengt - leider haben wir nicht herausgefunden, wozu die Spiegel dienen. Der ganze Boden der Kirche ist mit Kiefernnadeln bedeckt. Darauf hocken und knien in kleinen Gruppen Tzoltzil-Indigenas, Nachkommen der Mayas, vor duzenden duennen Kerzen. Viele Frauen sind traditionell gekleidet - schoene, bunte Blusen sowie ein Rock aus Wolle. Einige von ihnen singen oder beten. Doch die Kirche ist nicht nur ein heiliges, sondern auch ein therapeutisches Zentrum. Die Tzoltzil widmen sich hier auch Ritualen und Reinigungszeremonien, um Krankheiten zu heilen oder vorzubeugen, oder um den boesen Blick von sich abzuwenden. Dazu brauchen die Heiler unter anderem die Kerzen, doch zudem sieht man auch Eier, Blumen, Weihrauch, Wasser, lebendige Huehner, sowie "Refrescos" (Coca Cola, Fanta etc), die den traditionellen "Posh" - Zuckerrohrschnaps - ersetzen, da die Refrescos einfacher zu erhalten sind. All dies dient dazu, boese Geister und boese Winde zu vertreiben, um den Patienten zu reinigen. Je nach Krankheit braucht man Kerzen in einer anderen Farbe. Viele Kerzen stehen auch noch brennend im Raum, wenn die Menschen schon wieder gegangen sind. Sie muessen runterbrennen, denn sie sind die Nahrung fuer Gott.
Als Tourist mussten wir Eintritt bezahlen um diese eindruecklichen Szenen in der Kirche miterleben zu koennen. Wir kamen uns beim Besuch sehr komisch vor, es hatte was von "Zoo" - die Touristen kommen, um die "Ureinwohner" zu sehen - deshalb haben wir die Kirche auch relativ schnell wieder verlassen, obwohl man sich darin echt stundenlang fasziniert und sprachlos umsehen koennte. Trotzdem tragen die Touristen wohl auch dazu bei, diese Menschen in ihrer Identitaet zu staerken....??¡¡??
So, das wars mal wieder fuer den Moment. Morgen fahren wir weiter nach Palenque.
Hier bekommen wir in Mexiko wohl schon einen ersten Eindruck, wie es in Guatemala sein wird. Die Bevoelkerung ist mehrheitlich Indianischem Ursprungs - ein kleiner Teil der Bevoelkerung spricht hier kein Spanisch, sondern beherrscht "nur" ihre Indianersprache. Leider ist Chiapas deshalb auch einer der aermsten Staaten des Landes. Waehrend in Mexiko die Analphabetenrate etwa bei 9% liegt, sind es hier gleich ca. 24%...
Auf dem Markt werden bunte Tuecher und bestickte Shirst verkauft. Hier bekommt man sein Rueckgeld haeufig - wenn kein Cash vorhanden ist - in Form von geknuepften "Freundschaftsbaendchen".
Wir haben manchmal echt das Gefuehl, hier schon in einem anderen Land zu sein. Am staerksten war der "Kulturschock" in San Juan Chamula:
Szene in der Kirche von San Juan Chamula, Chiapas (Mex):
Es riecht nach Kiefern-Nadeln, Kerzenwachs und Rauch. Eine Spieldose spielt englische "Christmas Carols" ("On the first day of Christmas my true love gave to me..." / "We wish you a merry Christmas and a happy new year") Die Heiligenbilder an den Waenden sind mit Spiegeln behaengt - leider haben wir nicht herausgefunden, wozu die Spiegel dienen. Der ganze Boden der Kirche ist mit Kiefernnadeln bedeckt. Darauf hocken und knien in kleinen Gruppen Tzoltzil-Indigenas, Nachkommen der Mayas, vor duzenden duennen Kerzen. Viele Frauen sind traditionell gekleidet - schoene, bunte Blusen sowie ein Rock aus Wolle. Einige von ihnen singen oder beten. Doch die Kirche ist nicht nur ein heiliges, sondern auch ein therapeutisches Zentrum. Die Tzoltzil widmen sich hier auch Ritualen und Reinigungszeremonien, um Krankheiten zu heilen oder vorzubeugen, oder um den boesen Blick von sich abzuwenden. Dazu brauchen die Heiler unter anderem die Kerzen, doch zudem sieht man auch Eier, Blumen, Weihrauch, Wasser, lebendige Huehner, sowie "Refrescos" (Coca Cola, Fanta etc), die den traditionellen "Posh" - Zuckerrohrschnaps - ersetzen, da die Refrescos einfacher zu erhalten sind. All dies dient dazu, boese Geister und boese Winde zu vertreiben, um den Patienten zu reinigen. Je nach Krankheit braucht man Kerzen in einer anderen Farbe. Viele Kerzen stehen auch noch brennend im Raum, wenn die Menschen schon wieder gegangen sind. Sie muessen runterbrennen, denn sie sind die Nahrung fuer Gott.
Als Tourist mussten wir Eintritt bezahlen um diese eindruecklichen Szenen in der Kirche miterleben zu koennen. Wir kamen uns beim Besuch sehr komisch vor, es hatte was von "Zoo" - die Touristen kommen, um die "Ureinwohner" zu sehen - deshalb haben wir die Kirche auch relativ schnell wieder verlassen, obwohl man sich darin echt stundenlang fasziniert und sprachlos umsehen koennte. Trotzdem tragen die Touristen wohl auch dazu bei, diese Menschen in ihrer Identitaet zu staerken....??¡¡??
So, das wars mal wieder fuer den Moment. Morgen fahren wir weiter nach Palenque.
Donnerstag, 6. Oktober 2005
Tropenstuerme - uns gehts gut! (Tuxtla Gutierrez, Mexiko)
Ich weiss ja nicht genau, was ihr alles mitgekriegt habt von den Stuermen hier in Mexiko. Das Land ist momentan im Norden und im Sueden, im Osten und im Westen von Tropenstuermen umgeben, sodass wir momentan ueberall nasse Fuesse kriegen werden...
Falls ihr auch folgende oder aehnliche, beunruhigenden News gelesen habt:
"(...) Von den weiteren Ländern Mittelamerikas meldeten Nicaragua neun, Honduras vier und Costa Rica einen Todesfall. In Mexiko kamen elf Menschen ums Leben - sechs in Chiapas, drei in Veracruz und zwei in Oacaca. In Chiapas traten 33 Flüsse über ihre Ufer.
Wegen der Überschwemmungen war die Stadt Tapachula nahe der Grenze zu Guatemala von der Aussenwelt abgeschnitten. Brücken und Landstrassen wurden zerstört, Strom- und Telefonversorgung brachen zusammen.
Gouverneur Pablo Salazar äusserte die Besorgnis, dass Chiapas der schlimmste Teil der Katastrophe wegen der anhaltenden Regenfälle noch bevorstehen könnte. Der mexikanische Präsident Vicente Fox machte sich im Katastrophengebiet selbst ein Bild vom Ausmass der Verwüstungen."
(http://www.nzz.ch/2005/10/05/vm/newzzEEF43I5J-12.html)
moechte ich Euch nur beruhigen. Uns gehts gut!
Wir sind zwar gerade in Chiapas (Tuxtla Gutierrez) und die Strecke nach San Cristobal wo wir hin wollten wurde gestern als Vorsichtsmassnahme nicht mehr von den Bussen befahren, sodass wir aus Sicherheitsgruenden von hier nicht weiter koennen.
Wir sind hier aber bei einer lieben Familie vom Hospi-Club untergekommen und sitzen im Trockenen. (naja, die Decken lassen durch den starken Regen ein paar Tropfen durch, aber das ist ja wirklich egal.)
Es hat die letzten 3 Tage heftigst geregnet und das hat die Strassen in kleine Fluesse verwandelt. Sonst ists hier in Tuxtla aber ruhig, vorsichtshalber wird einem geraten nicht in die Berge zu fahren weil es Erdrutsche gab und noch mehr befuerchtet werden.
Heute hat es noch nicht geregnet und ich hoffe, dass das so bleibt, damit wir morgen endlich weiter reisen koennen.
Falls ihr auch folgende oder aehnliche, beunruhigenden News gelesen habt:
"(...) Von den weiteren Ländern Mittelamerikas meldeten Nicaragua neun, Honduras vier und Costa Rica einen Todesfall. In Mexiko kamen elf Menschen ums Leben - sechs in Chiapas, drei in Veracruz und zwei in Oacaca. In Chiapas traten 33 Flüsse über ihre Ufer.
Wegen der Überschwemmungen war die Stadt Tapachula nahe der Grenze zu Guatemala von der Aussenwelt abgeschnitten. Brücken und Landstrassen wurden zerstört, Strom- und Telefonversorgung brachen zusammen.
Gouverneur Pablo Salazar äusserte die Besorgnis, dass Chiapas der schlimmste Teil der Katastrophe wegen der anhaltenden Regenfälle noch bevorstehen könnte. Der mexikanische Präsident Vicente Fox machte sich im Katastrophengebiet selbst ein Bild vom Ausmass der Verwüstungen."
(http://www.nzz.ch/2005/10/05/vm/newzzEEF43I5J-12.html)
moechte ich Euch nur beruhigen. Uns gehts gut!
Wir sind zwar gerade in Chiapas (Tuxtla Gutierrez) und die Strecke nach San Cristobal wo wir hin wollten wurde gestern als Vorsichtsmassnahme nicht mehr von den Bussen befahren, sodass wir aus Sicherheitsgruenden von hier nicht weiter koennen.
Wir sind hier aber bei einer lieben Familie vom Hospi-Club untergekommen und sitzen im Trockenen. (naja, die Decken lassen durch den starken Regen ein paar Tropfen durch, aber das ist ja wirklich egal.)
Es hat die letzten 3 Tage heftigst geregnet und das hat die Strassen in kleine Fluesse verwandelt. Sonst ists hier in Tuxtla aber ruhig, vorsichtshalber wird einem geraten nicht in die Berge zu fahren weil es Erdrutsche gab und noch mehr befuerchtet werden.
Heute hat es noch nicht geregnet und ich hoffe, dass das so bleibt, damit wir morgen endlich weiter reisen koennen.
Freitag, 30. September 2005
Heuschrecken und andere Abenteuer (Oaxaca, Mexiko)
Heute habe ich eine Heuschrecke gegessen. Frittiert, mit Knoblauch, Zitrone und Chili war vielleicht auch noch dran... Eigentlich war nur die Vorstellung eklig ein Insekt zu futtern, der Geschmack war OK und das Ding war auch schoen knusprig. Hier in Oaxaca ist das eine Spezialitaet, und da wir auch hier mit Leuten vom Hospitality Club zusammen sind, kommt man um so was kaum herum... es heisst dann, es gaebe einen Fluch der jeden befaellt der in Oaxaca keine Heuschrecke isst (sieben Jahre schlechten Sex *g*) ... Dafuer habe ich hier in Oaxaca auch die beste Schokolade ausserhalb der Schweiz gefunden. Die Schoko wurde ja nicht von uns Schweizern erfunden, das gab es hier schon bevor Kolumbus kam, jedenfalls in fluessiger Form als "heisse Schokolade". Schmeckt ziemlich anders als bei uns, und hat keine Milch dran, aber echt voll lecker. Musste mir in der Schoko-Fabrik auch gleich eine Tafel kaufen. Heute habe ich in einem Museum auch gelernt, dass hier bei den Zapotecas nicht Gold als kostbar galt, sondern unter anderem Cacao-Bohnen noch viel wertvoller waren und als Zahlungsmittel gebraucht wurden. Tja, aber wer mit Hospitality Club reist, erlebt auch sonst ganz schoen viel. Wer sonst besucht auf Reisen Psychologie-Unterricht an der Uni oder isst "freiwillig" Kuhmagen ("menudo") oder wie gesagt Heuschrecken?!!??
Zudem wurden wir in Puebla sogar an eine traditionelle "Boda Oaxaqueña" (Hochzeit) eingeladen. Wir haben zwar dafuer von der Stadt Puebla selber nicht so viel gesehen, aber so ein Fest war tausendmal besser als ein paar Kirchen und Gebaude im Kolonialstil zu sehen. Ein schoener Brauch: Musik spielt und die Gaeste geben dem Brautpaar Geld um ins gemeinsame Leben starten zu koennen. Jeder der was gibt, kriegt einen Teller, Krug o.A.. Wir wussten zuerst gar nicht, was damit machen... Wir haben dann mit den Tellern in den Haenden zur Musik getanzt und am Schluss mussten wir alle Teller etc auf dem Boden in kleinste Stuecke zerschlagen. Das symbolisiert erstens, dass alles alte, schlechte zurueckgelassen wird und zudem wird die Liebe der beiden so lange halten, bis alle Stuecke wieder zusammengesetzt sind... Wow! Heute fahren wir noch weiter, wieder mal an den Strand in "Puerto Escondido".
Mittwoch, 21. September 2005
Schweizer Qualität in Mexico (Taxco, Mexiko)
Wir befinden uns momentan gerade in Taxco, Guerrero (Mex.). Ist ne ganz angenehme kleine Stadt in den Bergen. Alle Strassen gepflastert und so eng, dass man alle paar Minuten fast von einem VW-Kaefer-Taxi angefahren wird. Die Stadt ist beruehmt fuer Silber, da es hier frueher auch ganz viele Minen gab. Wir sind jedenfalls froh, dass wir hierher gekommen sind, obwohl die Fahrt ein mittelgrosses Chaos war...
Wir mussten eigentlich nur einmal umsteigen, um von Morelia hierher zu kommen, naemlich in Toluca. Dummerweise waren wir die eizigen zwei Passagiere auf dem Weg von Morelia nach Toluca, sodass es dem Fahrer zu bloed war zu fahren und uns an der ersten Haltestelle in einen anderen Bus umsteigen liess. Dieser hat dann etwa an jeder zweiten Ecke gehalten, und aus einem uns unbekannten Grund mussten wir kurz vor Toluca nochmals umsteigen. Dieser Bus hat uns dann nichtmal bis zum Busterminal in Toluca gebracht, sondern wir mussten noch ca 1 km durch die Stadt unsere Rucksaecke und uns zum Terminal schleppen, sodass wir anstatt 4 1/2 Stunden
schlussendlich etwa 6 brauchten nach Toluca. Tja, die Unorganisiertheit ist wohl auch Teil Lateinamerikas...
wir haben uns ja auch schon fast ein bisschen daran gewoehnt, aber das war doch auch uns fast ein bisschen zuviel.
Hier ist es momentan sehr heiss, deshalb haben sich die Kinder auf dem Foto auch bei einer Wasserschlacht abgekuehlt. Was uns hier auch auffaellt, ist die Wahlpropaganda. Wahlen sind erst nachestes Jahr am 3 Juli, trotzdem wird schon gross Werbung fuer die Kandidaten gemacht. Komisch ist dies besonders deshalb, weil erst noch Vorentscheidungen in den Parteien gefaellt werden muessen, wo das Volk ja genau gar nichts mitbestimmen kann. Jedenfalls werben jetzt schon saemtliche Taxis und Busse fuer einen gewissen Alvaro, der sich fuer Taxco einsetzen will...
Hospi club funktioniert super. Es ist halt schon eine voellig andere Art zu reisen. Man lernt so viele interessante und liebe Leute kennen. Zudem kommt man so auch an Orte, die nicht einmal im Reisefuehrer drinstehen, wie zum Bsp zu den "azufres" bei Morelia (heisse Schwefelquellen, siehe Foto) Die Leute hier sind so offen und man ist automatisch sofort ueberall dabei. Bei Freunden, Familie, ueberall ist man willkommen und wird sofort als "amiga" vorgestellt. Das ist echt eine voll schoene Erfahrung. Deshalb tut auch jeder Abschied wieder weh und es bleibt nur zu hoffen, irgendwie in Kontakt zu bleiben.
In Colima haben wir einen echten Vulkanausbruch live miterlebt. Der "Volcan de Fuego" hat geraucht wie bloed. Wir blieben sicherheitshalber im Sicherheitsabstand von 15km oder so, denn sogar unsere lokalen Gastgebern haben den Vulkan noch nie so gesehen. Es war dann aber "nur" Alarmstufe gelb.
Patzcuaro ist ein Dorf mit sehr starker Praesenz von Purépecha Indios und Janitzio ebenfalls. Im Bus nach Morelia habe ich mit einem kleinen Maedchen gespielt und sie hat dann versucht, mir auf Tarasco (Sprache der Purépecha) zaehlen beizubringen, aber ich war nicht so erfolgreich und musste mich daher auch in Patzcuaro und auf der Insel Janitzio auf Spanisch verstaendigen...
Das Teleferico Zacatecas muss auch noch erwaehnt werden. Das ist zwar schon soooo lange seit wir dort waren, pero bueno. Die Seilbahn ist naemlich aus der Schweiz! Und auf dem Ticket steht: "Sus cabinas y equipo de operaciones son de origen suizo, LO QUE GARANTIZA LA PLENA SEGURIDAD DE SU FUNCIONAMIENTO". Da haben wir ja Glueck gehabt, Schweizer Qualitaet...
So, das wars dann mal wieder. Alles Gute!
Wir mussten eigentlich nur einmal umsteigen, um von Morelia hierher zu kommen, naemlich in Toluca. Dummerweise waren wir die eizigen zwei Passagiere auf dem Weg von Morelia nach Toluca, sodass es dem Fahrer zu bloed war zu fahren und uns an der ersten Haltestelle in einen anderen Bus umsteigen liess. Dieser hat dann etwa an jeder zweiten Ecke gehalten, und aus einem uns unbekannten Grund mussten wir kurz vor Toluca nochmals umsteigen. Dieser Bus hat uns dann nichtmal bis zum Busterminal in Toluca gebracht, sondern wir mussten noch ca 1 km durch die Stadt unsere Rucksaecke und uns zum Terminal schleppen, sodass wir anstatt 4 1/2 Stunden
schlussendlich etwa 6 brauchten nach Toluca. Tja, die Unorganisiertheit ist wohl auch Teil Lateinamerikas...wir haben uns ja auch schon fast ein bisschen daran gewoehnt, aber das war doch auch uns fast ein bisschen zuviel.
Hier ist es momentan sehr heiss, deshalb haben sich die Kinder auf dem Foto auch bei einer Wasserschlacht abgekuehlt. Was uns hier auch auffaellt, ist die Wahlpropaganda. Wahlen sind erst nachestes Jahr am 3 Juli, trotzdem wird schon gross Werbung fuer die Kandidaten gemacht. Komisch ist dies besonders deshalb, weil erst noch Vorentscheidungen in den Parteien gefaellt werden muessen, wo das Volk ja genau gar nichts mitbestimmen kann. Jedenfalls werben jetzt schon saemtliche Taxis und Busse fuer einen gewissen Alvaro, der sich fuer Taxco einsetzen will...
Hospi club funktioniert super. Es ist halt schon eine voellig andere Art zu reisen. Man lernt so viele interessante und liebe Leute kennen. Zudem kommt man so auch an Orte, die nicht einmal im Reisefuehrer drinstehen, wie zum Bsp zu den "azufres" bei Morelia (heisse Schwefelquellen, siehe Foto) Die Leute hier sind so offen und man ist automatisch sofort ueberall dabei. Bei Freunden, Familie, ueberall ist man willkommen und wird sofort als "amiga" vorgestellt. Das ist echt eine voll schoene Erfahrung. Deshalb tut auch jeder Abschied wieder weh und es bleibt nur zu hoffen, irgendwie in Kontakt zu bleiben.
In Colima haben wir einen echten Vulkanausbruch live miterlebt. Der "Volcan de Fuego" hat geraucht wie bloed. Wir blieben sicherheitshalber im Sicherheitsabstand von 15km oder so, denn sogar unsere lokalen Gastgebern haben den Vulkan noch nie so gesehen. Es war dann aber "nur" Alarmstufe gelb.
Patzcuaro ist ein Dorf mit sehr starker Praesenz von Purépecha Indios und Janitzio ebenfalls. Im Bus nach Morelia habe ich mit einem kleinen Maedchen gespielt und sie hat dann versucht, mir auf Tarasco (Sprache der Purépecha) zaehlen beizubringen, aber ich war nicht so erfolgreich und musste mich daher auch in Patzcuaro und auf der Insel Janitzio auf Spanisch verstaendigen...
Das Teleferico Zacatecas muss auch noch erwaehnt werden. Das ist zwar schon soooo lange seit wir dort waren, pero bueno. Die Seilbahn ist naemlich aus der Schweiz! Und auf dem Ticket steht: "Sus cabinas y equipo de operaciones son de origen suizo, LO QUE GARANTIZA LA PLENA SEGURIDAD DE SU FUNCIONAMIENTO". Da haben wir ja Glueck gehabt, Schweizer Qualitaet...So, das wars dann mal wieder. Alles Gute!
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