Freitag, 19. Dezember 2008

Des Teufels Kirche (Oruro, Bolivien)

Im Santuario del Socavón in Oruro fuehrt direkt neben dem Marienaltar bei dem ein dutzend weisse Kerzen brennen, eine Treppe nach unten. Doch nicht eine Krypta wartet unten. Die lange, steile Treppe fuehrt direkt in einen alten Bergwerksstollen. Man kann den Schweiss der Minenarbeiter die hier mal geschuftet haben mit etwas Vorstellungskraft sogar noch riechen, im duesteren, feuchten Stollen.
Und da befindet sich also direkt unter der ehrwuerdigen Kirche eine rote, gehoernte Teufelsfigur, geschmueckt von Zigarren, Bierdosen und Cocablaettern...

Doch wie kommt die Kirche auf den Stollen?

Zu verdanken ist die Kirche Chiru-Chiru, einem Tagedieb, der am Fuss des Silberberges wohnte und es immer wieder geschafft haben soll, Reiche zu bestehlen, um den Armen zu geben. Eine Art Bolivianischer Robin Hood also. Als er eines Nachts einen Minenarbeiter ausrauben wollte, wurde Chiru-Chiru toedlich verletzt. Die Jungfrau von Candelaria, die Chiru-Chiru immer verehrt hatte, erwies dem reuigen Sterbenden aber ihre Gnade, und als die Orureños tags darauf seinen toten Koerper entdeckten, fanden sie auch ein Bildnis der Jungfrau. Die Mine, die sich dort befand, wurde von nun an der "Socavón de la Virgen", der "Unterirdische Gang der Heiligen Jungfrau" genannt. So entstand der Glaube an die Jungfrau von Socavón, zu deren Ehren an diesem Ort eine Wallfahrtskirche entstand.

Und wie kommt der Teufel in den Stollen?

Mit der gewaltsamen Christianisierung der Indígenas in der Kolonialzeit begann auch die Vermischung der beiden Glauben. Und so lebte der Berggott der Inkas, Huari, unter dem Deckmantel des Teufels weiter. "Tío" -Onkel-, wird dieser Teufel hierzulande genannt. Angeblich eine Aenderung des Wortes "Dios" - Gott -, das die Ureinwohner nicht richtig aussprechen konnten. Fuer die Spanier ein Teufel, fuer sie immer noch ein Gott... Und so herrscht Huari - der Onkel, der Teufel, der Gott - ueber die Unterwelt und waltet somit ueber Glueck und Unglueck der Minenarbeiter.

Das groesste Fest zu Ehren der Jungfrau von Socavón findet hier jeweils zu Karneval statt. Als Teufel verkleidet tanzen dann die Taenzer zur Musik der "Diablada" (Teufelstanz) durch die Strassen von Oruro.

Mal schauen, ob ich es dann nach Oruro zurueck schaffen werde...

Donnerstag, 20. November 2008

Auf Suedamerikas schoenster Strasse (Arica, Chile)

Nach stundenlanger Fahrt durch Boliviens karges Hochland beginnt nach Curahuara de Carangas endlich die Abwechslung! Statt Ebene bis zum Horizont praegen jetzt rote Felsen in Duenenform die Landschaft, und bald auch merkwuerdige Felsbloecke, die wie Pilze aus dem Boden schiessen. Unvergesslich der Moment, als am Horizont der schneebedeckte, perfekte Vulkankegel des Sajamas auftaucht, mit ueber 6’500 müM der hoechste Gipfel Boliviens. Ab und zu passieren wir einen kleinen Fluss, an dessen gruenen Ufern Lamas weiden, oder ein ebenfalls von Lamas und Alpacas besiedeltes Hochmoor, und dahinter ragt der majestaetische Sajama in den mit Schaefchenwolken bemalten Himmel...

Dann der schoenste Grenzuebergang ueberhaupt, am koenigsblauen Chungara-See im Lauca Nationalpark. Waehrend die Grenzbeamten unser Gepaeck scannen und auf Drogen durchsuchen beobachte ich rosarote Flamingos und am Himmel kreisende Hochland-Moewen und bestaune die atemberaubende Sicht auf die Payachatas Zwillingsvulkane, zwei weitere Sechstausender. Danach die Fahrt durch den Lauca Nationalpark – vorbei an der blauen Cotacotani-Lagune mit ihren zahlreichen kleinen Inselchen und den weissen Salzkrusten am Ufer. Und immer die Aussicht auf Berge, deren Farbe mal roetlich, dann gruen, gelb oder lila schimmert. Wir fahren auch vorbei an zahlreichen Vicuñas, dieser zierlichen Lama-Art, deren Bestand in den 70er Jahren auf etwa 1000 reduziert war, und heute wieder auf ueber 25’000 gestiegen ist. Sie lassen sich kaum von den Bussen und LkWs stoeren und grasen genuesslich direkt hinter den Leitplanken...

Anders als oestlich der Anden, fallen hier an der Pazifikseite die Anden nicht in fruchtbares Tiefland ab. In drei Stunden geht es jetzt herunter von ca. 4’500 müM auf Meeresniveau. Die Strasse schlaengelt sich den Berg herunter, und je tiefer wir kommen umso trockener und felsiger die Landschaft, bis bald gar kein Gruen mehr zu sehen ist. Nur noch Wueste soweit das Auge reicht, geschmueckt mit zahlreichen Kandelaber-Kakteen, die wie Maennchen mit einem dutzend Arme in der Gegend stehen.

Als ich Arica erreiche, ist es bereits dunkel, nur der Mond erleuchtet den Sandstrand und die Fluten des Meeres. Ich geniesse das Rauschen der kraeftigen Wellen und den frischen Geruch der kalten, salzigen Meeresbrise...



Chile / Putre & Arica

Montag, 10. November 2008

Nur in Bolivien... (Cochabamba, Bolivien)

  • ist Schweinehaut und -Ohren eine beliebte Spezialitaet (und zwar fuer Menschen und nicht fuer Hunde...)
  • fahren in der Fuehrerkabine im Bus 5 Passagiere mit, obwohl es nur einen Beifahrersitz gibt...
  • gibt Maggi dem Essen den typisch bolivianischen Geschmack...
  • wird Kreisverkehr gerne durch Ampeln geregelt...
  • benutzen Schuhputzer schwarze Masken, damit man sie nicht erkennt, und wirken dadurch erst ganz schoen bedrohlich...
  • wird in Discos in Reihen getanzt! (und wehe dem, der aus der Reihe tanzt...)
  • und es gibt in Discos auch Pausen, damit sich die Leute unterhalten koennen...
  • gibt es Druckereien, die gleichzeitig als Coiffeursalon funktionieren...
  • und gibt es dafuer Coiffeursalons, die sich freiwillig "Piojitos" (Läuschen) nennen...
  • muss man bei seiner eigenen Hochzeit nicht anwesend sein!!! (man kann einen Vertreter hinschicken... - dafuer soll es in Peru moeglich sein, sich online scheiden zu lassen...)
  • wird ca. 1x im Monat verkuendet, dass die bankrotte Airline LAB am Ende des Monats wieder fliegen soll...
  • muss im Spital vor der Untersuchung erst der Hund aus dem Behandlungszimmer verscheucht werden...
  • gibt es auf dem Markt Lamafoeten zu kaufen...
  • dauert eine 200 km lange Busfahrt 8 Stunden...
  • pinkeln die Leute ungeniert auch vor Verbotsschildern (500 Bs. Busse) inmitten der Stadt auf die Strasse...
  • muss man in Busterminals eine "Busterminal-Benutzungs-Gebuehr" bezahlen...
  • wird das Meerschweinchen Kaninchen (Conejo) genannt...
  • wird man, wenn man auf der Strasse nach der Waescherei fragt, gleich von einem Dutzend Frauen umgeben, die einem ihre Dienste als Waescherinnen anbieten...
  • darf nicht davon ausgegangen werden, dass ein Optikergeschaeft, das mit "alles fuer Kontaktlinsen" wirbt, auch Linsenmittel fuehrt...
  • gibt es Bankomaten, die statt den PIN erfragen den Fingerabdruck scannen!! (ganz schoen fortschrittlich die Bolivianische Bank!!)
  • dafuer soll es gelegentlich vorkommen, dass man Falschgeld aus dem Bankomaten bekommt - z.B. eine USD 100.- Note statt mit dem Gesicht von Franklin mit einem Bild eines Inkakoenigs und dem Text: "this note is illegal tender"...
  • oder Noetchen, statt vom "Banco de Bolivia" vom "Banco de la Fortuna"...
  • fahren im Taxi-Kofferraum die Kinder des Taxi-Chauffeurs mit...
  • gibt es Unfaelle, weil der Fahrer derAmbulanz betrunken ist...
  • fahren Strassenhunde gratis Bus...
  • gibt es eine Marine ohne Meer... ("vom Titicacasee dem Meer entgegen", steht bei der Marinebasis in Tiquina... Ja, Bolivien leidet noch immer unter dem Verlust des Meereszugangs an Chile...)
  • baut der Praesident soziale Haeuser fuer die aermsten der Armen in Zonen, die nicht fuer Hauser bestimmt sind, und der Buergermeister reisst die Haeuser dann wieder ab und stellt die Leute von neuem auf die Strasse... :'-( *traurig aber wahr*

Dienstag, 16. September 2008

Benzinmangel und Chicha im Ueberfluss (Cochabamba, Bolivien)

Die "Fiesta" beginnt schon bevor wir losfahren... Cochabamba steht still - diesmal unfreiwillig! Aufgrund der geschilderten Probleme gibt es kein Gas und kein Benzin, nur noch wenige Autos sind unterwegs. Alan (mein Arbeitskollege) will mich abholen mit einem Taxi, doch der Taxista kommt dann doch nicht, denn das Benzin ist unterwegs ausgegangen und es gibt keinen Nachschub. Also versuche ich auf "meiner" Avenida Blanco Galindo, die mehr befahren ist, ein Taxi zu nehmen. Doch die Antwort ist immer die selbe: Zur Av. Beijing (wo Alan wohnt) bringen wir Dich, nicht aber danach nach Quillacollo (ca. 14 km von Cocha entfernt) wo der Bus nach Independencia faehrt - es gibt kein Benzin! Irgendwie schaffen wir es dann doch noch, eingequetscht in einem der wenigen vollgestopften Trufis nach Quilla...

Von hier geht die Fahrt ueber eine abenteuerliche Schotterpiste erst auf ueber 3'800 m.u.M., bevor es dann wieder auf 2'500 m heruntergeht. Die Strecke ist gesaeumt von karger Andenvegetation, doch das Bueschelgras und die Felsen bestechen durch immer wieder andere Farben: mal orange, mal rot, gelb, gruen oder grau. Obwohl karg, kann ich mich kaum satt sehen. Aus der Musikanlage rauscht die Musik der Anden, wehmuetiger Gesang begleitet vom Klang des typischen Charangos, dann zur Abwechslung der eintoenige Beat der argentinischen Cumbia Villera. Mal passieren wir eine Gasleitung, die sich bis zum Horizont erstreckt (und momentan wahrscheinlich kein Gas fuehrt), dann ein einsames Lehmhauschen oder ein kleineres Dorf. Die Gegend ist kaum besiedelt, so sehen wir denn auch mehr Lamas und Schafe als Menschen. Die schlussendlich fast 8-stuendige holprige Fahrt ist anstrengend, der unbequeme Bus fuellt sich mit Staub, immer wieder muessen wir waghalsige Manoever bei Gegenverkehr auf der engen Piste ueber uns ergehen lassen - neben uns geht es steil runter und ab und zu erinnert ein kleines Kreuz am Strassenrand an Verunfallte. Kaum beruhigend ist, dass wir statistisch gesehen auf der zweit-gefaehrlichsten Strecke Boliviens unterwegs sind. Immerhin erfahren wir erst als wir in Independencia ankommen, dass der Chauffeur die Strecke heute erst zum zweiten Mal gefahren ist!! ;-)

In Independencia treffen wir auf Verwandte von Alan, und wir fahren direkt weiter nach Machaca, wo eben die Fiesta del Señor de Exaltación stattfindet.
Machaca ist ein kleines Nest am Ende der Welt, das aus gerade mal ca. 9 Cuadras (3x3 Blocks)aus Lehmziegelhauschen besteht. Das hier ist Landleben pur! Es gibt keinen Luxus, nicht einmal Klos (dazu dienen einfach die umgebenden Berge oder auch mal der Hauptplatz) dafuer pure Luft und Ruhe... Und gefeiert wird auch hier wie richtig! Auf dem Musikpavillon auf dem Hauptplatz spielt die lokale Brass Band, die bald schon durch laute Cumbia aus den daneben aufgestellten Lautsprechern uebertoent wird, in einer anderen Ecke der Plaza tanzt eine unermuedliche Truppe floetenspielender Maenner um einen mit Chicha gefuellten Plastikeimer (Typ: ehemaliger Farb-Behaelter vom Bau). Jeder der Taenzer / Musiker ist geschmueckt mit einem "Panzer" aus echtem Leopardenleder oder -Fell und bunten Federn. Bier und Chicha fliesst in Stroemen, und ich werde ins Ritual des Chicha-Trinkens eingeweiht: Wer eingeladen wird, muss (oder sollte zumindest) trinken und fuellt als naechstes das Trinkgefaess, eine Art halber Kuerbis, um den Naechsten einzuladen. Immerhin muss der erste oder letzte Schluck, zu Ehren Pachamamas - der Mutter Erde - auf den Boden gekippt werden. Ein Glueck fuer mich, wenn das herbe Maisbier, in dem man meistens auch ein Stueck Stroh oder eine Fliege oder ein Haar findet, zu bitter schmeckt... Doch mit einer genuegend grossen Portion Kokablaetter im Mund wird auch fuer mich die Chicha bald ertraeglich... ;-) ("Koka ist kein Kokain, sondern das heilige Blatt der Inkas" - singt die Band) Es wird spaet an diesem Abend.
Wir koennen unser Zelt als Nachtlager im Innenhof eines Hauses aufstellen, neben Ziege und Zicklein, doch ich schlafe kaum, denn es wird bitterkalt und natuerlich dauert die laute Fiesta die ganze Nacht!

Am naechsten Morgen werden wir von vier staunenden Kinderaugen begruesst, die sich zoegerlich unserem Zelt naehern und es schuechtern untersuchen und befassen. Nebenan sind die Ziegen bereits verschwunden, dafuer hocken die Frauen der Familie im Kreis am Boden und bereiten ein grosses Festessen vor. Wir muessen unser Zeltlager denn auch abbrechen, denn hier wird heute Hochzeit gefeiert! Bald ist der Innenhof mit silbernem Lametta und weissen Klopapier geschmueckt, und an der Lehmwand werden ein paar bunte Tuecher aufgehaengt.

Der Tag beginnt gemuetlich, wir fruehstuecken erst auf der Strasse, dann geht es direkt weiter mit Chicha und Bier... Ich geniesse die Sonne und fahre mit Verwandten von Alan etwas in die Berge hoch. Zum Mittagessen werden wir von einer Familie eingeladen (man wird hier immer und zu allem eingeladen - die Leute sind so was von herzlich, es ist unglaublich!) Am Nachmittag dann geht das Feiern weiter (diesmal auf dem Fussballplatz) mit Musik und Tanz, und ich lerne traditionelle Morenadas zu tanzen - gar nicht so schwierig, nur sieht das ganze ohne bunten Rock der hin und her geschwungen wird, ganz und gar nicht spektakulaer aus... Darauf wird ein schwarzes Heiligenbild zur Kirche getragen (den Gottesdienst lassen wir aber aus) und danach werde ich Zeuge, wie der Sacerdote (Pfarrer) auf dem Fussballfeld ein paar der stationierten Autos und Lastwagen mit Weihwasser segnet. Die Autos wurden alle bereits schoen geschmueckt, und werden jetzt, wenn nicht mit Weihwasser zumindest mit Bier oder Coca Cola oder sonst etwas moeglichst Klebrigem uebergossen, damit das danach darauf geworfene Konfetti auch moeglichst lange daran kleben bleibt...

An diesem heiligen Tag heiraten etwa 3 Paare - und so konzentriert sich die Fiesta am spaeteren Nachmittag und Abend auf den 3 Hochzeitsfeiern. Teilen ist Kultur der Anden, und so wird ganz selbstverstaendlich jeder, der gerade vorbeikommt, zur Feier inkl. Hochzeitssuppe oder -Torte eingeladen. Doch bevor es Torte gibt, muessen die Singles antraben und an einem aus der Torte haengenden Schnuerchen ziehen. An einem davon haengt ein Ring: wer ihn zieht wird als naechstes heiraten. Ich komme zu spaet und kriege "nur" noch Torte ab. ;-) *mmmh - lecker* Beim Tanz danach fliesst wieder Chicha in Stroemen, manch einer tanzt bald nicht mehr, sondern sitzt irgendwo beduselt in einer Ecke.
Heute bekommen wir zum Schlafen eine Matratze bei irgend jemandem zu Hause angeboten - was fuer eine Wohltat nach der kalten Nacht zuvor, und wie unglaublich, wie selbstverstaendlich Fremde hier aufgenommen werden!

Der dritte Tag der Feier soll der spektakulaerste sein: Corrida de Toros - Stierkampf ohne Torero, a lo boliviano! Den Stieren werden kleine Tuecher um den Hals gebunden, darin versteckt etwas Geld. Die jungen Maenner des Dorfes rennen dann den Stieren hinterher, um den Preis zu ergattern. Manch einer bezahlt dafuer mit einem heftigen Schlag des Stiers in den Hintern, einer wird auf die Hoerner genommen und weit durch die Luft geschlaeudert und bleibt bewusstlos liegen... Aber wie mir Alan zuvor erklaert hat, ist eine Corrida de Toros ohne Blut schliesslich langweilig... ;-)


Independencia

Donnerstag, 11. September 2008

Cochabamba atmet auf, Bolivien brennt (Cochabamba, Bolivien)

Ich sitze mit meinem Buch (100 Jahre Einsamkeit, Gabriel García Márquez) im Gras auf einem Kreisel inmitten zwei der meist befahrenen Strassen Cochabambas. Statt stinkender Busse und hupenden und nervoesen Autofahrern sind heute hier auf der sechs-spurigen Avenida tausende Velofahrer, Fussgaenger und Fussball spielende Kinder unterwegs. Es ist unglaublich ruhig und fast ein surreales Bild. Ich geniesse die Sonne und die smogfreie Sicht auf die Anden im Norden. Jeder erste Sonntag im September ist autofrei, und Cochabamba atmet auf.

Ein paar Tage spaeter kommt es in den oppositionellen Tieflandregionen (der sog. Media Luna / Halbmond) zu Krawallen. Milizen der bürgerlichen Opposition blockieren das gesellschaftliche Leben: Strassen werden blockiert, Flughaefen eingenommen, Gasleitungen gekappt, Maerkte gepluendert, Behoerden gestuermt, Radiosender und Journalisten angegriffen...
Die USA werden angeklagt, die ganze Opposition und Autonomiebewegung mobilisiert zu haben und fuer die eskalierenden Proteste verantwortlich zu sein. Dementsprechend wurde der Botschafter der USA, Philip Goldberg, zur unerwünschten Person erklaert und aufgefordert, das Land zu verlassen.
Der Halbmond brennt !!!

( In den Evo-befuerwortenden Hochlandregionen bleibt es hingegen ruhig – also macht Euch keine Sorgen wenn ihr Berichte liest, wie meinen :-), oder den hier)